Liebe Marlena
So haben wir also dieses bedenkenswürdige Jahr geschafft! Ich wünsche Dir und Deinen Lieben für das neue Jahr alles Gute, viel Glück und Frohsinn und natürlich auch gute Gesundheit und jeden Morgen eine feine Tasse Kaffee. Das letztere klingt vielleicht etwas komisch. Aber letztlich sind es ja auch die kleinen Dinge, die unser Leben zufrieden und geniessenswert machen. Ich jedenfalls schätze meine Tasse Kaffee am Morgen vor der Arbeit und abends, wenn ich heimkomme, besonders.
Man soll sich für ein neues Jahr nicht zuviel vornehmen. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, sagt man. Deshalb nehme ich mir nur kleine Dinge vor, und ich behalte sie vorsichtshalber für mich selbst. Und ich schicke in dieser Sache auch keine SMS.
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Schliesslich habe ich diesen 800 Seiten Roman von John Irving doch noch bewältigt. Das Ende ist dann doch noch etwas trivial geworden. ...
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Heute ist wiederum wunderschönes, kaltes Winterwetter. Es gibt kaum Leute, die unterwegs sind. Alle müssen sich ihren Silvesterrausch ausschlafen. Auch die Italiener stehen noch nicht unten vor der Buchhandlung. Wahrscheinlich wäre es ihnen auch zu kalt. In Schattenlagen liegt noch etwas Schnee. Das ist eine gute Erinnerung an die diesjährigen weissen Weihnachten.
Und bald schon fängt die Arbeit wieder an. Meist, wenn solche Ferien- und Feiertage vorbei sind, ärgere ich mich ein wenig darüber, dass ich nicht mehr aus ihnen gemacht habe. Malen, Zeichnen, Schreiben, Fachbücher lesen: wann denn sonst sollte man sich diese Dinge vornehmen, wenn nicht an freien Tagen. Aber diese verflixten Tage fliessen und tropfen durch die Finger und verschwinden ins Nichts. Man wollte sich nur mal ein wenig hängen lassen, und schon sind sie vorbei. Zeitmanagement, das wäre gut.
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Ich wünsche Euch allen noch einen schönen und sonnigen Neujahrstag.
Mit einem lieben Gruss
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