Donnerstag, 28. September 2017
Nein ...
Ämne: mimo
Datum: den 1 oktober 10:01
Liebe Marlena
Nein Herr, es ist noch nicht Zeit ... Lass uns noch ein
bisschen herumhängen an der warmen Sonne, warte mit
den Winden und mit dem schweren Wein, wir haben ja
doch noch vom Letztjährigen ...
Du kannst gut Leute beschreiben. Das gefällt mir
fantastisch gut in Deinen Mails. Obwohl ich die Personen
dahinter nicht kenne, schaffst Du in meinem Kopf ein
lebendiges Bild von ihnen, das ich natürlich noch ein wenig
mit den Bildern mische, die Du im Fotofolder eingeklebt
hast. Die Frage, ob Du mit den eingehenden Schilderungen
dieses Surströmming den Ruf der Nation schädigst, ist eine
gute Frage. Wenn man die Bilder anschaut, fällt besonders
und vor allem auf, dass die Tische voller Bierflaschen
stehen. Das sieht einer Kirchenorgel ähnlich. Dann gibt es
bloss noch ein paar Büchsen. Vom Geruch wiederum, den
alle so in den Vordergrund blasen, habe ich absolut nichts
bemerkt ;--)
*
Ach ja, ich bin eben ein Republikaner, kein Monarchist.
Oder vielleicht bin ich ein Anti-Monarchist. Ich finde Deine
Gegenargumente zwar gutherzig, anständig gegenüber
eurem Könighaus, kompromissbereit vis à vis der
gegebenen Situation, aber insgesamt doch etwas fade.
Aber letztlich weiss ich wirklich nicht, weshalb mich dieses
Thema so aufstachelt. Wenn wir in der Schweiz einen König
hätten, dann könnte ich mich verstehen. Es muss ein tiefer
Reflex in mir sein. Und der ist vielleicht interessanter als
die Frage, ob Monarchie oder nicht. Ich kann es mir einfach
nicht erklären, woher ich das habe. Stell Dir vor, in meinem
Gymnasium haben wir nie was von der Französischen
Revolution gehört. Sie wurde mit Schweigen zu Tode
verurteilt. Die Zeit des blühendsten Katholizismus war ja
wohl die Barockzeit, die Zeit der Gegenreformation. Und
ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Jesuiten waren,
die mir den republikanischen Reflex eingeimpft haben.
Nein, die katholische Kirche hat ja mehr von einer
Monarchie als irgend sonst etwas auf dieser Welt. Doch
beim Papst beurteile ich das milder als bei den
Königshäusern, die es auf dieser Welt noch gibt.
Nun ja, auch Du bist ja nicht eine echte Monarchistin in
dem Sinne, dass es Dir lieb wäre, der König würde gleich
das ganze Land regieren. Der König ist eine repräsentative
Figur, das ist es, was Du an seiner Rolle akzeptierst.
Aber gerade das ist es doch, was keinen Sinn macht.
Weshalb sollen intelligente, aus guten Familien stammende
Menschen ihr Leben damit verbringen, an Empfängen und
Diners herumzuhängen, den Menschen lauwarm
zuzuwinken mit ihrem müden Fassadenlächeln, und sonst
gar nix tun. Das ist für einen intelligenten Menschen doch
einfach zu wenig. Es ist schlimm und schädlich, auf Kosten
des Volkes und der arbeitenden Leute zu leben. Ich ärgere
mich in den letzten Jahren auch darüber, wie die Manager
internationaler Konzerne ihre Millionen scheffeln. Das
kann man doch einfach nicht akzeptieren. Und sie nehmen
das Geld ja nicht wie Könige, indem sie auf das Recht durch
Geburt pochen, sondern sie sagen, sie hätten etwas dafür
gearbeitet und geleistet. Nein, das finde ich nicht in
Ordnung. Soviel kann ein Mensch nicht arbeiten. Es ist
nicht gut, wenn es Leute gibt, die aus irgendwelchen
oberflächlichen Gründen soviel mehr Rechte und mehr
Ressourcen haben als andere Menschen. Wenn sie mehr
haben, sollen sie um dieses Mehr auch mehr dafür tun und
nützlicher sein die Allgemeinheit.
Die Frage, ob sie glücklich sind oder nicht, spielt doch keine
Rolle. Wir verteilen nicht Glück, wir verteilen Rechte und
Pflichten. Wenn Du also mit dem Glück zu argumentieren
versuchst, würde ich entgegnen: vielleicht sind sie nicht
glücklicher, aber es macht MICH unglücklich, zu sehen,
dass sie so privilegiert sind. Ich muss also schreien:
ICH WILL AUCH KOENIG SEIN!!!
*
Und jetzt haben wir 2 Wochen ruhig. Bloss, die Zeit fliesst
mir so rasch durch die Finger. Bald ist diese Zeit wieder
um, und viele Dinge sind immer noch nicht erledigt und
beendet. So muss ich mich eigentlich sputen. Das will ich
jetzt tun. Ich muss mir eine kleine Zwischenverpflegung
zum 10h Kaffee organisieren ... ;--)
Mit einem lieben Gruss
...
Mittwoch, 27. September 2017
Re: Monarchie ...
königlich
Ämne: Soll ich wirklich..
Datum: den 30 september 16:23
Lieber ...,
Nein, leider gar keine Ferien in Sicht hier obwohl mein Kollege und ich uns gerade heute solche sehnlich herbeigewünscht haben. Es liegt nämlich eine mühsame Periode hinter uns. Die ersten Prüfungen sind korrigiert und so wissen wir was uns an Arbeit bevorsteht um an ein Ziel zu kommen. Ich sage "ein" Ziel, denn ein gemeinsames gibt es nicht mehr.
Ich beneide dich um deine schönen sorglosen Tage aber ich freue mich mit dir dass du sie geniessen kannst. Und auch ich profitiere ja davon da du wohl etwas mehr Zeit für Mausfreunde hast. Danke übrigens für dein liebes Mail von gestern. Käsebrösel nennst du es? Es war doch eine richtig augiebige Mahlzeit. :-) Ich hätte dir gern sofort geantwortet aber ich war gerade dabei wieder nach L zu fahren. Diesmal brauchte Anna ihren Stuhl denn bisher hatte sie nicht ohne ein dickes Buch als Unterlage zum Tisch hinauf gereicht."Liftarens guide till galaxen" hatte gerade das richtige format. So haben wir es gleich umgetauft zu "Lyftarens guide till galaxen". (auf deutsch)
Liftaren = der Tramper, Lyftaren = der Heber.
Lustig wie du dich über die Monarchie erhitzen kannst. Ich bin nach wie vor für Monarchie (jedenfalls so wie sie bei uns existiert). Sie schadet nicht und sie hat viele Vorteile. Du zählst sie ja selber auf. Dich stört ".. die Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die allein durch Geburt ein privilegiertes Leben führen können." Und wir beide? Gehören wir nicht auch zu diesen Menschen wenn wir uns mit den meisten anderen vergleichen? Muss ein priviligiertes Leben notwendigerweise ein glückliches Leben sein? Ach nein, .... Die Monarchie füllt eine Funktion, die auch du nicht bestreiten kannst. Was man personifiieren kann kommt einem näher. Und die Königsfamilie macht gute Reklame für unser Land.
(---)
Hier ist es wieder ziemlich warm. Schön dass auch ihr noch solche Tage geniessen könnt. Ich liebe die herbstlichen Farben, alle diese Nuancen von braun, gelb und grün. Und es gibt keinen Herbst ohne Rilke. "Herr, es ist Zeit..."
Nun muss ich zurück ins RL. Ich grüsse dich lieb und wünsche dir schöne faule Tage mit all deinen Lieblingsbeschäftigungen (hoffe ich gehöre dazu :-),
Marlena
Dienstag, 26. September 2017
Monarchie - ein heisses Thema
Ämne: momo
Datum: den 30 september 08:44
Liebe Marlena
Langsam fange ich an, dieses Surströming zur Kenntnis zu
nehmen. Das ist offenbar ein uraltes Ritual (Anfang der
biologischen Kriegsführung), das die Schweden erfunden
haben, um wenigstens einmal im Jahr allein und unter sich
zu sein. Verstehe. Dass sie damit den Dreissigjährigen Krieg
gewonnen haben sollen, wird mithelfen, den Mythos
aufrecht zu erhalten, wenn nicht noch zu erhöhen. Das
wusste ich wirklich nicht, dass es in Schweden solch hohe
undpraktisch undurchlässige Einreisebarrieren gibt. Ich
meine, bei uns in der Schweiz machen sie pedantische
Grenzkontrollen, untersuchen neben Paas und Koffer alle
weiteren Papiere, die die Chance erhöhen, dass man
jemanden NICHT einreisen lassen kann. Aber die
Schweden, die machen einmal im Jahr ein solch schwer
abartiges Essen, bei dem sich ganz von allein scheiden
wird, wer ein echter Schwede ist, und wer solches nur
vorgibt. Ist das so, Marlena? Langsam kapiere ich, wie
raffiniert ihr Schweden seid. Es ist wirklich kaum zu fassen.
Und auf einer Site, die Du mir geschickt hast, habe ich auch
gleich und zum ersten Mal die schwedischen Prinzen und
Prinzessinen nebeneinander gesehen: Victoria, Carl,
Madeleine.
Du weißt, und es ist ja schon mehrmals zum Ausdruck
gekommen, dass wir Schweizer, und ich im besonderen,
wenig Verständnis und Zuneigung zu königlichen Familien
haben. Nur S hat hier ein genuines Interesse, bei
Königsklatsch und Hofgeschichten aus den gelben Heften
hinzuhören. Auch Perser sind noch darauf konditioniert,
sich über Prinzen und ihre Heiratsschancen mehr Sorgen
zu machen als übers eigene Kind. Seit Jahren verzehren
sie sich in Aerger, wie sich Stephanie von Monaco vertut
und immer wieder an falsche gerät, an Bodyguards,
Zirkusdirektoren und andere Vagabunden. Seit ewig
machen sie sich echt Sorgen, wo Farah wohl lebt und
wie es ihr gehen mag. Und natürlich hoffen die vielen
Royalisten in Los Angeles, dass der Kronprinz (ich weiss
nicht mehr, wie er heisst), wie ein Erlöser ins Land
zurückkehrt, die arroganten Mullahs verdrängt und
alles zum Guten wendet.
Ach, wie bin ich eigentlich auf ein solches Thema
abgekommen. Ach ja, ich erinnere mich, es war dieses
süsse Foto der süssen schwedischen Königsfamilie.
Und immer wieder sträubt sich in mir etwas gegen die
Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die allein
durch Geburt ein privilegiertes Leben führen können.
Das ist es, was ich als enormen Anachronismus verstehe.
Im übrigen kann ich für Victorias Legasthenie
durchaus auch ein bisschen Mitleid empfinden. Aber
nicht für eine Prizessin, sondern für einen Menschen.
Du siehst Marlena, ich kann mit diesem Thema ziemlich
heiss laufen. Es kommt einfach hoch, obwohl ich noch nie
durch einen echten König beleidigt worden wäre, oder
durch eine Königin hinters Licht geführt. Ich habe
eigentlich persönlich keinen Grund, eine solch prägnante
Stellungnahme abzugeben, umso mehr, als wir hier in der
Schweiz von Königen und ihrem Anhang ganz und gar
nix wissen. Ich erinnere mich an meinen Sprachaufenthalt
in England. Damals, in diesen gemütlichen Lektionen am
späteren Vormittag, vor dem kurzen Mittags-Sandwhich
mit Ei und Salat, vor der Fahrt mit dem Bus zum Strand,
wo die kühle Brise wehte und die englischen Männer ihre
Tatoos gesonnt und die riesigen Tageszeitung in den Wind
gestreckt haben, damals haben wir zur Übung unserer
englischen Konversationsfähigkeit über das englische
Königshaus diskutiert. Und der Lehrer, vielleicht ein
verkappter Adeliger, wie mir schien, der Lehrer hat das
Haus Windsor auf jede erdenkliche Weise in Schutz
genommen und argumentiert, sogar wirtschaftlich würde
sich die Königsfamilie für die Nation noch rentieren,
wenn man an all die Touristen denkt, die jahrausjahrein
daherkommen, um den Buckingham Palast, die Wache
und den königlichen Firlefanz zu fotografieren. Es gab
Franzosen, die als die Erfinder der echten und richtigen
Revolution hart gegen solche Denkweise gekämpft haben.
Es gab Deutsche, die mit stumpfem Rationalismus dagegen
angingen. Und sogar ein Italiener, so erinnere mich, konnte
sich gegen die Königin ereifern, indem er ihr Sophia Loren
entgegenhielt. Aber wir, die paar Schweizer, die wir auch
in dieser Klasse sassen, verhielten uns mehr oder weniger
neutral und meinten, wenn die Engländer eine Königin
haben wollen, dann sollen sie sie behalten. So etwa.
Und die Italiener sollten ihre Loren umschwärmen.
Die Franzosen hatten ja ihren Präsidenten, der mehr
oder weniger beinahe auch wie ein König war. Und die
Deutschen sollten ihr Sauerkraut zu Ende essen und im
übrigen die Schnauze halten.
*
Heute also ist Montag, ein schöner sonniger
Montagmorgen. Die Kinder sind ausgeflogen. Alle
geniessen ihre Herbstferien. Und das ist gut so. Ich
werde die Gelegenheit nutzen, um meine Pendenzen
zu bearbeiten und wieder einmal etwas aufzuräumen.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Habt ihr auch
Ferien jetzt?
Mit einem lieben Gruss
...
Montag, 25. September 2017
Sonntagnachmittag
Ämne: sona
Datum: den 29 september 15:26
Liebe Marlena
An diesem wunderschönen frühherbstlichen
Sonntagnachmittag setzt ich mich rasch an den PC, um
meiner hungrigen Mausfreundin ein bisschen Käse
hinzubröseln. Das Ende der letzten Woche war ziemlich
turbulent. Und das hängt vor allem auch damit zusammen,
dass wir nun für zwei Wochen Schulferien haben. Alle
wollten noch ihre Arbeiten abschliessen und den Tisch
freiräumen.
Am Freitag war ich den ganzen Nachmittag in Basel, um
einen Kurs füri die Zeit nach den Ferien vorzubereiten.
Meine Kollegin, mit der zusammen ich das gemacht habe,
war in Hochstimmung, weil sie am Samstagmorgen nach
Cuba abfliegen sollte. Anschliessend bin ich noch rasch
in die Bibliothek gegangen und habe mir gegen 30 Bücher
geholt, die ich in den nächsten Tagen rezensieren will. Das
ist eine Nebenbeschäftigung, die mir immer sehr viel
Genugtuung und natürlich auch viel Anregung und neue
Information gibt. Zur Zeit bin ich noch daran, ein Buch
von Gaarder zu lesen (Die magische Bibliothek von
Bibi Brikken oder ähnlich). Gaarder ist immer etwas
anspruchsvoll zum Lesen und braucht länger als andere
Bücher. Daneben habe ich ein kleines Taschenbuch
angefangen, das in Yoga einführt. Du siehst, ich bin auf
breiter Front immer beschäftigt.
Ich freue mich jetzt auf die zwei ruhigen Wochen hier im
Büro. Ich werde gelegentlich einen Tag frei nehmen, einmal
um an die Expo zu fahren, ein andermal vielleicht, um
meine Geschichte wirklich zu Ende zu bringen. Dazu
brauche ich eben die richtige Arbeitsstimmung. Und wann
sie kommen wird, das liegt in den Köpfen der Götter.
Heute haben wir endlich wieder schönes Wetter, nachdem
es beinahe eine ganze Woche lang geregnet hat. Dann
schätzt man diese Aufhellung ganz besonders. Und ich
hoffe natürlich, dass sie noch einige Zeit anhalten wird. In
einer knappen Stunde werde ich wieder heimfahren, um
dann nach Lenzburg zu starten. Das ist unser obligates
Sonntagsprogramm.
B. ist gestern in ihre Ferien abgeflogen. Sie hatte sich
entschieden, nochmals nach Djerba zu gehen, dieses Mal
zusammen mit einer Freundin. Sie hat das gewählt, weil die
Leute dort französisch sprechen und auch ihre Freundin
fliessend sprechen kann. Sie will für ihr Abitur ein bisschen
üben. Und A., nachdem sie ihre erste Prüfung in Jura so gut
bestanden hat, überlegt, das Fach zu wechseln und ev. doch
Architektur zu wählen. Sie war deswegen während einer
Woche im Wallis bei meinem Bruder. Und sie sagt, der
einzige Faktor, der sie noch abhält, ist die Tatsache, dass
die wirtschaftlichen Aussichten nicht gut sind. Es gibt zu
viele Architekten. Alles ist schon gebaut in der Schweiz.
Es gibt kaum mehr Raum für mehr Architektur. Also
beschäftigen sich die Architekten mit Umbauten, mit
Stadtplanung etc. Ich möchte ihr gerne abraten. Aber es
ist nicht gut, wenn ich das zusehr tue. Die Gedanken, die
sie sich macht, sind durchaus vernünftig. An der
Architektur schätzt sie die Vielseitigkeit, die Abwechslung
bei der Arbeit, Einzelarbeit, Kontakte mit Leuten,
Büroarbeit, Arbeiten draussen, der Umgang mit dem
Material, Zeichnen, Papier, Modellbau und all diese Dinge.
Und natürlich das Schlussresultat, was sie sehr betont.
Das kann ich gut verstehen, das war für mich auch immer
wichtig. Über längere Zeit am gleichen Thema zu bleiben,
oder dieselben Dinge zu tun, das war für mich auch immer
rasch monoton. Und wenn man diese Vorstellung der
Architektenarbeit mit jener des Juristen vergleicht, dann ist
es sicher, dass der Jurist eine viel abstraktere Arbeit tut. Er
hat zu tun mit Verträgen, mit §§§, mit Interpretationen.
Das ist in der Regel reine Papierarbeit, die Anschaulichkeit
fehlt mehr oder weniger. Und ich glaube, dass es das ist, was
A meint. Die Sinnlichkeit fehlt ihr in der Jurisprudenz.
So siehst Du: Ich habe gedacht, wir hätten diese
Studienwahl überstanden, und schon fängt sie wieder vorne
an. Na ja, es ist nicht gänzlich vorne. Aber immerhin ist die
Sache noch nicht ausgestanden. Aber ich glaube, A bewegt
sich im Moment stark und versucht, sich von verschiedenen
Seiten informieren zu lassen. Das immerhin finde ich gut in
einer Situation, in der man sich nicht sicher fühlt. Wir
werden sehen wie alles herauskommt.
Deshalb: freuen wir uns am schönen Wetter und an den
kleinen Dingen des Lebens, der Nachspeise, dem würzig
riechenden Expresso, den hübschen Frauen
und den goldenen Aepfeln.
Mit einem lieben Gruss
...
Sonntag, 24. September 2017
So ist es ..
Ämne: So ist es..
Datum: den 26 september 2002 18:06
Lieber ...
Ich vestehe. Du hast viel Sympathie für die Menschen, die du sympatisch findest. Und alle haben Angst von dir als nicht sympatisch betrachtet zu werden. Du bist unverbesserlich!
Ob du mich hungern lässt manchmal? Ja doch, es kommt vor. Manchmal vergehen Tage bevor ich wieder was zu knabbern habe. Und derweilen ernähre ich mich mit allen möglichen zweitklassigen Dingen. Aber wenn dann etwas kommt, dann ist es sehr lecker und ich vergesse schnell die Diättage.
Und jetzt soll ich zu dem Fest gehen. Eigentlich bin ich zu müde und möchte lieber zu hause bleiben und schlafen. Aber vielleicht wird der Anblick aller lustigen Leute diese Stimmung bei mir verjagen. Ich hoffe es. Und wenn ich an die Heeringe denke dann sehnt sich jedenfalls mein Gaumen danach.
Wie sie riechen? Schrecklich!. Es geht nicht zu beschreiben. (doch siehe unten) Und dennoch. Es ist ganz einfach herrlich sie zu essen. Aber ich werde wie wir sagen "ins Glas spucken" müssen, d.h. keinen Alkohol trinken weil ich doch Chauffeur bin.
Ja, diese Pädofiliefälle sind so eine Sache. Bei uns ist gerade einer zu einer sehr hohen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Er hatte kleine Jungen in einer Flüchtlingverlegung (sie waren rund 10 Jahre alt als es begann) mehrere Jahre gegen Geld ausgenützt und auch an andere weitervermietet.
Ich denke es gibt wohl zwei Sorten von denen. Diejenigen die schon alles probiert und sich daran satt gegessen haben und nun neue frische Genüsse suchen und dann vielleicht auch solche die ganz einfach von Anfang an sich nur für Kinder sexuell interessiert haben. "Falsch programmiert" wie ich denke. Aber es ist tragisch und zerstört sicher das Leben der Opfer. Sie werden wohl nie ein normales vertrauenvolles Verhältnis zu Erwachsenen haben können.
Bei uns in Schweden, wo es so gewöhnlich ist, dass Kinder in mehreren Familien leben, also einen Stiefvater haben kommt es auch öfyer vor dass sie dort sexuell ausgenützt werden.
Ich habe in der Basler Zeitung und auch im NZZ (im Internet) über die Pädofilie in der CH gelesen. 1.300 Männer ist nicht wenig. Und das sind auch nur die, die man Grund hat zu verdächtigen.
Oh, ich muss mich fertigmachen. Ein wenig schminken, was schickes anziehen und nicht vergessen meinen fast leeren Tank zu füllen.
Und morgen früh muss ich das Auto wieder in die Werkstatt bringen weil das Auspuffrohr kaputt ist. Und dann später vermutlich im Regen mit dem Rad zur Arbeit fahren. So sieht mein RL aus.
Ich wünsche dir alles Gute
Marlena
Ämne: Was man nicht alles findet.. *s*
Ich habe ein wenig im Internet nach Sites über Surströmming gesucht.
Hier das Ergebnis:
Was Schweden ekstatisch werden lässt, löst bei Fremden für gewöhnlich eine Ohnmacht aus. Wenn das Gas des sich zersetzenden Fisches aus der Dose entweicht, flüchtet auch der Schwede unter freien Himmel, will aber das Zischen nicht verpassen. Die Beteuerung schwedischer Freunde, der Geruch des Strömmings sei auch nicht schlimmer als bei überlagertem Munsterkäse, hat mich nicht neugierig gemacht. Probiert habe ich dann doch einmal ein Stückchen mit viel Kartoffel, reichlich Schnaps und Bier. Da habe ich verstanden, warum die Sage entstand, dass die Schweden den Dreißigjährigen Krieg mit ihrer Geheimwaffe, dem Surströmming, siegreich beendeten. Das entweichende Gas war der Beginn biologischer Kriegsführung. Und aufgeputscht durch den Genuss ihres Lieblingsherings, metzelten die euphorisierten Soldaten die betäubten Gegner. Übrigens entsteht dieser Prozess zwischen Reife und Fäulnis durch eine sparsame Salzgabe. Da Salz früher teuer war, ließ man Heringe in so wenig Salz wie möglich durch Milchsäuregärung reifen. Ende August war es dann so weit. Der Fisch war gar und trotzdem noch nicht verdorben. Heute wird der Prozess durch Eindosen besser kontrolliert.
Re: Herbst ...
Ämne: domo
Datum: den 26 september 10:10
Liebe Marlena
Habe ich Dich denn je hungern lassen? Habe ich das?
Vielleicht dursten schon, aber doch nicht hungern?
Die Art und Weise, wie Du nach Whisky lechzst, macht mir
Sorgen? Und dies bloss wegen dieses Updike, der auch von
D. geschätzt wird. Es ist natürlich klar, dass Updike von
einem Kulturredaktor geliebt wird. Denn Updike ist der
grösste gemeinsame Nenner. Unter seinem Namen finden
sich viele Geschmacksrichtungen und natürlich das breite
Bürgertum. Er ist ein Autor für jeden Tag. Er irritiert nicht,
er verdirbt dir nicht die Laune, und er nimmt keine
unapetittlichen Themen vor. Vielleicht verhilft er dir auch
nicht sonderlich zu neuen Erkenntnissen? Er ist wirkt ein
wenig wie Pralinen oder wie sonst eine kleine Süssspeise.
Aber sicher nicht wie ein Glas Whisky oder eine Flasche
Gewürztraminer. Ich meine damit, Updike ist ein
Schriftsteller des Establishments, sicherlich nicht der
Favorit der jungen Leute. Aber für uns angehende
Grossväterchen ist er vielleicht ein gutes tägliches
Zückerchen. Hast Du bemerkt, wie wohlwollend und
abgerundet die Rezension von de Bottons Buch ausgefallen
ist? Er ist nicht sehr kritisch, nicht bissig, bringt die Dinge
nicht allzu scharf auf den Punkt.
*
Du denkst, die Leute könnten Angst vor meinem Blick
haben? Das glaube ich eigentlich nicht. Na ja, ich habe hier
ein oder zwei junge Mitarbeiter, von denen ich denke, dass
sie etwas Angst haben. Ich versuche das ein wenig zu
mildern, indem ich mich ihnen gegenüber jovial gebe. Und
doch hilft es nicht viel. Aber ich glaube, dass es nicht sosehr
an mir liegt, dass ich von Natur sehr unkritisch bin.
Ich erinnere mich, wie ich mich anfangs an diesem Job
anstrengen musste und mir Mühe gab, meine Leute zu
beurteilen, und nicht bloss akzeptieren wie sie nun mal
sind. Es war beinahe eine verkehrte Welt. Sie haben mich
beurteilt, und ich habe sie akzeptiert und wollte bloss, dass
wir miteinander freundlich umgehen. Das geht natürlich
nicht so. Ist es nicht so, dass Leute, die Angst machen,
selbst Angst haben? Das will ich bei mir nicht völlig
ausschliessen, aber doch nicht so, dass es ein Problem
sein sollte. Ich habe viel Sympathie für die Menschen.
Für die sympathischen natürlich bloss ;--))
*
Habe ich nie Gehört von, einem stinkenden Fest? Wie stellt
man es an, dass es richtig stinkt? Was gibt es in der Dose?
Ich glaube, ihr Schweden habt ziemlich archaische Feste!
Und dabei gibt es gar Leute, die ins Glas spucken. Na na,
was sind denn das für Dinge!
*
Wir haben hier einen ziemlichen Skandal. Mit Hilfe
von amerikanischen Unterlagen hat die Polizei eine
grosse Razzia gegen Kinderpornographie im Internet
durchgeführt. Und offenbar hat man in Hausdurch-
suchungen unendlich viel Material gefunden. Das ist
wirklich ein schmutziges Kapitel unserer heutigen Welt,
und ich kann es einfach nicht verstehen, wie es soviele
Leute geben kann, die dieses Thema brauchen, um sich
selbst aufzugeilen. In unserer Gegend sind auch einige
Leute dabei. Es ist mir so unverständlich. Wenn Männer
Porno brauchen, dann kann ich das noch einigermassen
verstehen. Wenn es dann allerdings zu grob wird, komme
ich auch nicht mehr mit. Wenn sie Männer mögen, na gut,
kann ich irgendwie noch einigermassen akzeptieren,
obwohl es mich schon ziemlich anwidert. Aber Kinder!
Letztlich ist der Mensch eben doch ein Tier. Ich glaube,
Freud war ziemlich genial, wie kritisch und distanziert er
versucht hat, den Menschen zu analysieren. Und ich frage
mich, was er zur heutigen Situation sagen würde. Ich habe
den schlimmen Verdacht, dass gerade in hoch entwickelten
Ländern, wo es den Menschen materiell gut geht, dass es
gerade dort viele Menschen gibt, die an Pädophilie leiden.
Und dazu gehört auch die Schweiz.
*
Ach lass mich zum Schluss noch etwas Schöneres finden,
um Dir zu sagen. Bald haben wir Herbstferien. Sie sind
zwar nur für die Schule, aber ich habe auch noch einige
Tage zugute. Und wir haben beschlossen, dass wir noch
die Expo besuchen werden. Alle unsere Bekannten und
Freunde sind schon an dieser Ausstellung gewesen. Nur
wir können nicht mitreden. Wir haben damals, bei
unserer grossen Einladung, diese Einladung bekommen,
und werden sie wohl in den nächsten 2 oder 3 Wochen
kassieren. Ende Oktober wird die Ausstellung schliessen,
von der viele Leute aus aller Welt erstaunt sind, zu welch
guter Darstellung die Schweizer und die Schweiz fähig sind.
Wir haben ein Buch davon. Ich muss anfangen, mich darauf
vorzubereiten. Wer einfach hingeht, um sich überraschen
zu lassen, der wird die meiste Zeit damit verlieren, in
Schlangen von Menschen zu stehen und zu warten. Und
dabei droht ihm die Gefahr, dass er die interessantesten
Pavillions verpasst.
*
Ich wünsche Dir einen schönen Tag
Mit einem lieben Gruss
...
Montag, 18. September 2017
Herbst ... (des Lebens)
Blick durchs Fenster
Ämne: Late again..
Datum: den 25 september 23:54
Lieber ...,
Du beobachtest also deine alternden Clubfreunde, nimmst sie richtig unter die Lupe und spiegelst dich vielleicht auch in ihnen. Ich weiss nicht ob ich mich so gern von dir beobachten lassen würde. Ich denke manchmal du bist hart in deinem Urteil über die Menschen. Vielleicht haben sie sogar Angst vor dir und deinem forschenden Blick. Das würde ich sie gern fragen.
Aber es ist so. Ich tue es ja auch. Studiere die anderen und sehe wie sie älter werden, ich möchte sagen wie schnell sie altern. Aber vielleicht sind sie gerade in einem Alter wo sich Leute wirklich verändern. Der Herbst ihres Lebens beginnt. Bei meinen Kollegen glaube ich auch dass der grosse Stress dazu beiträgt dass sie manchmal grau und müde aussehen. Und wie schön jung sie aussehen können wenn sie lachen und sich ein bisschen entspannen.
surströmming
Morgen Abend werde ich sie wohl so sehen. Da treffen sich wieder alle Surströmmingsenthusiasten zu einem stinkenden Fest. Hast du schon einmal den Geruch erlebt? Vielleicht sollte ich dir eine Dose schicken? Aber der Zoll würde reagieren - denn die Büchsen können ziemlich explosiv aussehen. Die meisten Leute lassen morgen Abend das Auto stehen und kommen per Bus oder Zug. Warum wohl?
Ich habe heute Abend noch einmal Marmelade gekocht und mittendrin ist mir eingefallen dass ich doch morgen dran bin etwas Süsses mitzubringen zu unserer "inoffiziellen Sprachlehrerkonfernz" wie wir das Kaffeestündchen nennen. Oder der "Donnerstagskaffee" auf den dann bald der renomierte Freitagskaffee folgt. Aber bei dem letzteren trifft man auch viele andere Kategorien von Lehrern, vor allem die Naturwissenschaftler. Die sind eigentlich meine Lieblinge. Man fühlt sich immer sehr wohl in ihrer Gesellschaft.
Nicholson hat angerufen. Er und ein anderer meiner früheren Kollegen wollen anscheinend "nicht ins Glas spucken" und haben gefragt ob ich sie eventuell nach dem Fest zum Bahnhof bringen könnte. Und da ich sowieso da vorbeifahre und M absetze, die gleich gegenüber vom Bahnhof wohnt, ist es kein Problem. Wir haben uns auch ein wenig über Literatur unterhalten. Die grossen Russen, Updike, de Botton.. Von dem letzteren hatte er noch nichts gelesen. Von Updike erzählte er es sei der absolute Favorit von D, dem Chefredakteur der Kulturseite. Ich hatte D fast vergessen. Er gehörte damals zu meinem Freundenkreis und war mit in der Festkommitté von der ich dir mal erzählt habe. Er ist ein sehr sympathischer Mensch und war rundum beliebt. Dass er denselben Geschmack hat wie du erhöht natürlich seinen Status noch mehr.
Die Einstellung der Frauen der Clubmitglieder kann ich schon verstehen. Dabei erinnere ich mich dass wir an dem ersten Gymnasium wo ich arbeitete ein monatliches Treffen hatten das unter dem Namen "Samuel" ging. In diesem Samuel trafen sich die weiblichen Kollegen und die Frauen der männlichen Kollegen. So hatten die späteren die Möglichkeit zu sehen welchen Gefahren ihre echten Hälften ausgesetzt waren. ;-)
Ach, das ist aber ein komisches Mail geworden. Und der Whisky? Von dem hätte ich jetzt gern einen Schluck getrunken.
Ich muss ins Bett denn morgen beginne ich sehr früh. Sei herzlich gegrüsst, mein lieber Mausfreund, und lass mich nicht hungern.
Marlena
Wie Männer unter sich sind
Liebe Marlena
Ja, den Text über de Botton und sein Proust-Buch habe ich
zufällig gefunden, und am liebsten würde ich Dich dreimal
raten lassen, von wem Du denkst, dass er geschrieben sei.
Das geht ja nun mailenderweise nicht sonderlich gut.
Dennoch kann ich es Dir nicht einfach so platt heraus
verraten. An wen also - meinst Du - sollen wir Deine Eloge
weitergeben?? Sollen wir das im multiple-choice-Verfahren
lösen:
Günter Grass, Marcel Reich-Ranitzki, Andrea Köhler von
der NZZ, John Updike, de Botton himself, Milos Kundera
oder vielleicht Daniel Cohn-Bendit?? Alle wären möglich.
*
Von der schwierigen Situation, in die Du mich gestossen
habest, habe ich nichts gemerkt. Ich wäre Dir doch sehr
dankbar, wenn Du mich jeweils vorher warnen würdest,
falls Du wieder einmal einen solchen Streich im Schilde
führst. Denk doch mal: es gibt nichts Dümmeres als eine
schlimme Situation, in der man sich befindet, die man
selbst aber nicht einmal bemerkt. Das ist dann fast keine
schlimme Situation mehr. Mit anderen Worten, das ganze
Vergnügen geht praktisch verloren.
Wir Schweizer in der Tat, wir sind vielleicht die
gehetztesten Menschen auf dieser Welt. Gerade am Montag
habe ich im Club mit einem Kollegen darüber diskutiert,
der ungefähr in meinem Alter ist. Er arbeitet in der
Baubranche als Generalunternehmer. Das ist ein harter
Job, alle Firmen und Handwerker zu organisieren und zu
kontrollieren, damit das Gebäude zum Schluss in Glanz
und Glorie dasteht. Ich hatte früher immer den Eindruck,
er wäre ein sehr gehetzter Mensch, unsicher, nervös und
gejagt. Aber heute nach ca. 20 Jahren kommt er in sehr
feinem Tuch daher, ist ein wohlsituierter Mann und gibt
rundum Ratschläge an alle, die überhaupt nicht danach
gefragt haben. Er ist noch immer bei weitem nicht mein
Liebling in diesem Club, aber er hat sich doch sehr positiv
entwickelt. Das zumindest habe ich ihm irgendwie gesagt,
und er war sehr geschmeichelt, von dieser seiner
Beförderung zu hören. Ich erinnere mich, wie er mich mal
gebeten hatte, für die Eröffnung einer grossen
Gebäulichkeit eine kleine Rede zu schreiben. Das war -
wenn ich mich recht erinnere - eine Schule. Aber
schlussendlich konnte er an der Feier nicht teilnehmen,
weil er erkrankt war.
Dieses ist einer der interessantesten Aspekte in einem
solchen Männerclub: Zu sehen, wie Männer unter sich sind
und alt und älter werden. Das ist ein schlagendes
Argument, zu dem Du mir sicherlich Recht geben wirst.
Ein solches Männerexperiment ist interessant und rührend,
bisweilen lehrreich, manchmal angenehm, oft
bemerkenswert, fast immer sehr kalorienreich. Man könnte
behaupten, es sei extrem altmodisch, einer mono-
geschlechtlichen Vereinigung anzugehören, ähnlich dem
katholischen Klerus oder der Fremdenlegion. Und vielleicht
ist es das auch. Die amerikanischen Clubs haben meist auch
Damen in ihren Reihen. Und in den Statuten unserer
Vereinigung ist vor einigen Jahren sichergestellt worden,
dass wir Damen nicht ausschliessen. Das wäre eine
Menschenrechtsverletzung oder ähnlich, haben die
Amerikaner gedroht. Wir haben dann auch in unserem
Club abgestimmt darüber, ob wir ihn für Damen öffnen
sollten. Ich war damals eigentlich dafür, denn ich habe
gedacht, dassdie Atmosphäre sich nur verbessern könnte,
wenn noch einige tüchtige, interessante und womöglich
hübsche Damen unter uns sässen. Doch meine älteren
Kollegen haben blendend dagegen argumentiert. Sie
sagten, sie wären für die Aufnahme von Damen in den
Club, doch unseren eigenen Frauen sei das nicht
zuzumuten. Sie würden eifersüchtig werden, beleidigt,
empört oder wie immer. So haben wir beschlossen, in
unseren Club die Sessel für Damen vakant zu behalten
und uns stattdessen für einen separaten Damenclub
einzusetzen. Es gibt ihn mittlerweile, und gelegentlich
besuchen wir uns gegenseitig. Und ich konnte feststellen,
dass sie nicht alle so tüchtig, so interessant und so
hübsch sind.
*
Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
Mit einem lieben Gruss
...
Abonnieren
Posts (Atom)



