den 11 juni 2003 08:15
Re: Fenyletynamil und Oxytocin
... Aber damit hast Du, Marlena, die Gender-Thematik noch nicht angesprochen. Ist denn die Liebe, soweit sie chemisch ist, bei Männern und Frauen dieselbe? Die Soziobiologie (heisst sie wirklich so?) hat doch in den letzten Jahren festgestellt, dass Männer in der Evolution völlig andere Ziele verfolgen als Frauen. Frauen suchen zum Schutz ihres Nachwuchses ein starkes Manntier, um geschützt und ernährt zu sein und ihr Nest behütet zu haben. Am liebsten mögen sie einen mit Mercedes. Und die Männer sollen - gemäss Auftrag Evolution - ihre Gene möglichst weit in der Welt herumspritzen, um ihr eigenes Erfolgsmodell zu multiplizieren. Familie liegt eigentlich nicht in ihrem Programm. Familie ist für ihre Mission hinderlich. Sie sind dazu verurteilt, herumzuvagabundieren und Weibstiere zu bespringen. Das klingt zwar zynisch, ist aber der Grundgedanke, den ich in den letzten Jahren gehört habe.
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Auf welcher Stufe Du dich im Moment findest, das weiss ich nicht. Kommt drauf an, welches von den Dingen Du schluckst: Fenyletylamin oder Oxytocin. Vielleicht ist es ratsam, einen Shake mit je einem Kaffeelöffel von beiden zu schütteln, gemischt mit etwas Bananenmilch. Das stärkt für die kommenden Eruptionen. Und sagt man denn nicht, die Schokolade sei die Liebe der alten Leute. Also, vergiss nicht, in den Bananenshake noch etwas Schokoladenpulver beizumischen. Dann wirst Du im 7. Himmel landen, wenn nicht gar im 8.
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Natürlich bin ich gespannt, wie sich die Medikamente bei Dir ausgewirkt haben. Erzähle mir bitte bald davon.
Mit lieben Grüssen
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