Mittwoch, 29. Dezember 2010

Zeitartikel

Ämne: Sicher kennst du schon diesen Artikel..

..für mich ist er interessant. So habe ich dich wohl von anderen Aktivitäten ferngehalten an diesem grauen Tag.
Nochmals einen lieben Gruss
Marlena

Einen lesenswerten Artikel hat Margrit Stamm in der Neuen Zürcher Zeitung veröffentlicht. Unter dem Thema "Begabtenförderung - ein bildungspolitischer Drahtseilakt" stellt sie die Ergebnisse einer eigenen empirischen Untersuchung zur Diskussion

Begabtenförderung - ein schulpolitischer Hochseilakt

Die Förderung von intellektueller Brillanz ist nicht die Stärke unseres Schulsystems. Das ist nicht zuletzt das Resultat der Ausschöpfung der Begabungsreserven und der anschliessenden Breitenförderung in den sechziger und siebziger Jahren. Zwar wurden die Begabten aus bildungsfernen Schichten gefördert, gleichzeitig aber auch Vorstellungen nach egalitärer Bildung vom Laufgitter bis zum Staatsexamen weitgehend verwirklicht. Herausragende Köpfe wurden auf ein Normalmass zurückgestutzt. Keiner sollte weniger oder auch mehr denken, können und wissen als der andere - so das Postulat der Chancengleichheit. Ziel war sozusagen eine "pädagogische Klonisierung" des Menschen. Dieses Postulat der Breitenförderung impliziert die Vorstellung, Hochbegabte würden ihren Weg selber finden, denn gerade ihre hohe Leistungsfähigkeit sei ja ein Zeichen von Exzellenz. Der dynamische Begabungsbegriff wurde nur noch in der Kurzfassung als Ausgleich von Defiziten bei Lernschwachen angewendet. Diese Auffassung ist allerdings in den letzten Jahren revidiert worden, und der Gedanke, dass hochbegabte Schülerinnen und Schüler unterstützt und gefördert werden müssen, setzt sich langsam durch.
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Welche geistige Elite brauchen wir?
Gerade in letzter Zeit kommen vermehrt Stimmen auf, unser Land brauche wieder eine geistige Elite. Die Schweiz könne sich nicht erlauben, das Begabungspotential ihrer Menschen zu vernachlässigen. Deshalb seien die leistungswilligen und lernbereiten Schülerinnen und Schüler zu fördern....

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