Mittwoch, 15. November 2017

Ja, doch!



Liebe Malou
Klar bin ich mir bewusst. Ich habe selbst Freude an solch manchmal etwas grotesken Gedankensprüngen. Und ich möchte dich fürs Leben gerne einmal lachen hören.
Du weisst Malou, dass ich bald dort wohne. Und du bist jederzeit eingeladen. Es gibt doch diesen lustigen Witz, den ich noch aus dem Wallis mitgebracht habe:

Ein Priester zieht mit seiner Köchin in eine kleine Wohnung, die nur ein Schlafzimmer hat. Er sieht darin kein Problem, und schlägt vor, einfach das Bett mit Hilfe eines grossen Holzbalkens zu halbieren. Die Köchin ist erstaunt und fragt, was denn geschieht, wenn die grosse Versuchung kommt. Nun ja, meint der Kanonikus, dann nehmen wir den Balken weg.

Siehst du, ich werde also einen Balken auftreiben für den Fall, dass du auftauchst. Einen grossen hölzernen Balken, um genau zu sein. Der Rest wird sich geben.

Weisst du Malou, du hast mir in diesen turbulenten Zeiten so liebe Mails geschrieben, dass ich wirklich ganz gerührt worden bin. Du bist für mich eine sehr liebe und sehr wichtige Person. Und wenn du hoffst, dass unsere Mailerei kein Ende haben möge, so geht es mir genau so. Ich möchte dich auch nicht verlieren. Auch wenn ich dir manchmal vielleicht nicht so sonderlich aufmerksam erscheine.

Ich glaube, ich bin mir schon ziemlich viel bewusst. Natürlich nicht 100%, aber doch einigermassen. Aber ich möchte das natürlich nicht zeigen, denn dann verliert es die Wirkung. Es soll ja doch einigermassen spontan erscheinen.

Ecco, meine Kleine.
Bleibt mir, dir ein feines Wochenende zu wünsche.
Liebe Ks und Gs und Qs

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