Samstag, 18. Mai 2013
Ein Meister und seine Muse
Einmal hast du einige Zeilen von Rilke zitiert, ein Liebesgedicht, welches mit dem Bild des Geigenbogens spielt, der über zwei Saiten streicht. Das ist es! Dieses Gefühl, verstanden zu werden in diesen Dingen, die vielleicht nicht gerade das praktische, alltägliche Leben sind, das ist für mich einfach wunderbar. Darum sage ich, du bist meine Muse (ich hoffe, du findest diesen Begriff nicht eine beleidigende Zumutung? Die Muse ist die moderne Variante der minniglichen Frau, der Lady im Turm), du inspirierst mich zu Dingen, die ich sonst nicht beachten würde oder nicht tun könnte. Und natürlich hoffe ich, dass bei dir Ähnliches passiert.
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