Donnerstag, 17. Juni 2010

Edward Hopper


(fortsetzung)
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Mag sein, dass Hopper auch warmes Licht gemalt hat. Und wenn Du das sagst, kommen mir wirklich ein paar Bilder in den Sinn, wo das zutrifft. Aber das ändert nichts an diesem Grundgefühl der Verlorenheit. Ich sehe vor allem ein Bild einer langen Bar, wo verloren ein paar wenige Menschen sitzen. Sie scheinen völlig beziehungslos. Und ihre bildnerische Darstellung ist von einer Abstraktheit, die es unmöglich macht, individuelle menschliche Züge zu erkennen. Es sind eigentlich keine Menschen, es sind Figuren, Chiffern für Menschen. Und hier eben erinnere ich mich dieses Neon-Lichts, das keine echten Schatten wirft, was alles in eine nivellierende Gleich-Gültigkeit taucht.
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