Donnerstag, 18. April 2013

Re: top urgent


den 30 april 2000 00:12
Re: top urgent

Lieber ...!
Ich frage mich ob das Schicksal mit uns Spass macht.. Ich ging gerade zum PC hinunter um dir mitzuteilen was ich vor ein paar Minuten im Fernsehen gehört habe .. (der Fernseher läuft im Hintergrund..während ich noch ein bisschen für die Reise zurechtmache) da plötzlich hörte ich den Namen Barbara und wunderte mich was das sein könnte.. Ich schaute schnell nach im Programm und konnte kaum meinen Augen trauen .. heute Abend um 22.00 Uhr kommt ein Dokumentärprogramm mit deiner Lieblingssängerin hier im Fernsehen. Ich werde es natürlich auf Video aufnehmen...

Und nun, als ich dir diese Überraschung mitteilen wollte fand ich dein extra "urgent-mail". Ja, ich fahre auch nach Prag.. aber es ist nur ein Teil unserer Reise. Wir machen einen kleinen Kulturtripp durch Europa.
Die Schüler haben diese Reise selbst organisiert.. es ist ein Teil ihrer Studien und wir beiden Erwachsenen lassen uns überraschen von dem Programm. Wir haben eigentlich nur die Funktion in der Nähe zu sein falls etwas passieren sollte.. sonst können wir unsere eigenen Wege gehen und uns Dinge ansehen, die die jungen Leute vielleicht weniger interessieren.

Leider habe ich nicht den Namen des Hotels. Aber könntest du mir das Hotel von A. mitteilen und die Telefonnummer dorthin so kann ich versuchen, wenn möglich, mit ihr Kontakt zu bekommen.
Lass mich bald wieder von dir hören, bitte. Und denke an mich um 22.00 Uhr. Dann geniesse ich Barbara (in Gedanken mit dir zusammen).
Danke für dein wunderschönes Abschiedsmail..

Ich schreibe dir noch morgen ein Mail
In Maladi
Marlena

Mittwoch, 17. April 2013

Barbara


http://www.youtube.com/watch?v=zo0DzFCKK0M


Re: Schuberts Reise nach Prag
den 30 april 2000 04:38

Liebste Marlena
Natürlich bin ich noch rasch ins Netz heute abend. Ich meine, wie man früher noch rasch ein paar Schritte an die frische Luft gegangen ist vor dem zu Bett gehen, so  geht man heute noch rasch für ein oder zwei tiefe Züge ans Netz. Man vertritt sich im Netz die Beine, holt zwei oder dreimal tief Luft und geht dann ins Bett. Und natürlich haben mich deine Mitteilungen so gut wie elektrisiert. Das ist alles real-life und Echtzeit?
Ich freue mich, dass du heute Abend Barbara gesehen hast. Und natürlich brenne ich darauf zu hören, wie du sie erlebt hast. Wenn du nicht ein paar echte Superlative findest, bin ich enttäuscht. Ist sie nicht, wie soll ich sagen, für mich hat sie eine absolut feminine Seele. Sie ist nicht so vielseitig, wie man vielleicht anfangs denkt. Wenn man die Chansons immer wieder hört, merkt man schon irgendwie ein Grundmuster, das sich wiederholt. Aber dennoch macht sie sehr viel daraus. Also, ich bin immer noch begeistert. Und du? Ist sie nicht französisch par excellence? In sowas kann ich mich verlieben. Da kann ich im Moment alles opfern dafür! Sag schon Marlena, wie war dein Eindruck? Welche Chansons hast du gehört? Du hast natürlich auch noch die visuellen Eindrücke! Es ist ja wirklich fies, dass mir hier das TV-Programm zuvorgekommen ist. Hast du mir nicht hoch und heilig versprochen, Augen und Ohren zu verschliessenn wie Odysseus vor den Sirenen und wie ein invalider Bettler in der Ecke zu sitzen? Nein, sie (wer sie? Natürlich Marlena) hört die TV-Ansagen, nein, sie geht sogar noch im Programm nachschauen, nein, sie holt eine Video Kasette, ich verstehe die Welt nicht mehr, jede Menge Regelverletzungen! Man kann sich nicht mehr auf die moderne Jugend verlassen. Sie macht einfach, was sie will, diese Marlena!
Wie hast du sie nun wirklich gefunden? Überschätze ich sie ein bisschen? Vielleicht magst du eher Männerstimmen? Das könnte ich mir irgendwie vorstellen, dass diese gewisse Erotik, die in Barbaras Stimme liegt, bei den Frauen gar nicht so intensiv ankommt. Amours incestueuses, hast du das gehört, ich finde es immer wieder phänomenal, die Mutter, die ihren geliebten Sohn vergöttert, hysterisch irgendwie und gekonnt, echt ein bisschen überdreht und pathologisch. Für den Sohn natürlich die absolute Katastrophe. Aber insgesamt wunderschön. Und Barbara ist doch - oder war - eine schöne Frau, grazil, fein, mit einer etwas zu markanten Nase, aber sonst sehr ansprechend, finde ich, vielleicht ein bisschen viel Make-Up, eine Folge ihrer Arbeit in den Cabarets, der Preis des öffentlichen Lebens. Ich habe sie allerdings live nicht mehr in Erinnerung. Nur schade, dass sie nicht einen echt französichen Namen gehabt hat, Natalie oder Marie-Noël oder vielleicht Solange oder so was ähnliches. Einfach einen Namen, der zu Pastis um 1115h passen würde, den man in Paris mit diesem kleinen Krug Eiswasser serviert. Ach, ich habe oft zuhause am Sonntag Morgen ein Pastis getrunken, um diese Stimmung einzufangen. Und dazu Oliven gekaut, vielleicht nicht ganz stilecht, aber doch eine gute Kombination. Französischen Pastis und griechische Oliven!  Und bei Barbara diese Melancholie, begleitet mit dem Saxophon, hört sich sehr einsam an, wunderbar, wie spät in der Nacht auf einem Pariser Boulevard! Und wie sie den Regen besingt! Ist ebenso schön wie Les copins d'abord von Brassens.
Siehst du Marlena, ich bin einfach weg, abgehoben.

Leider nur ein Traum




Leider nur ein Traum
Datum: Wed, 13 Feb 2002 20:43:05 +0000

Lieber ...,

Etwas spät, aber doch endlich komme ich wieder zum Schreiben. Ich danke dir
nochmals für den Artikel. Er ist sehr interessant. Hier wird im Moment die neue
sicherheitspolitische Doktrine, die am Montag van den Parteien gemeinsam
präsentiert wurde, debattiert. Sie bedeutet eigentlich dass die Doppelheit in der
Aussenpolitik besteht. Alliancefreiheit im Wort und Natoorientierung in der Tat.
Als vor ein paar Jahren das heimliche Doppelspiel der Sozialdemokraten bekannt
wurde, war man nicht wenig erstaunt. Aber es lag wohl im allgemeinen Interesse
nicht allzu laut davon zu sprechen. Auch der Unterschied zwischen dem jetzigen
sicherheitspolitischen Agieren und einer Mitgliedschaft der Nato ist haarfein.
Nun ja, das ist Politik..:-)

Du hast so gut und schön für eure Domokratie argumentiert dass ich wohl gar
nichts dagegen einwenden kann. Und wenn die Schweizer zufrieden sind mit
ihrem System dann ist doch alles OK. Dann sollte man euch doch eigentlich
gratulieren, oder? Ich bin übrigens erstaunt über dein politisches Engagement.
Wusste garnicht dass du dich dich so erhitzen kannst für diese weltlichen Dinge.. ;-))
Ach, es ist schade, dass wir nur die Schrift haben. So siehst du nicht wie ich
versuche das Lachen zu verkneifen. Schade dass ich nicht im real life mit dir
Politik diskutieren kann. Dann könntest du mich nicht falsch verstehen, was du
manchmal (ich denke sogar absichtlich) tust. Ich würde es nicht zulassen.

*
Übrigens gestern morgen hat mich das Radio aus einem schönen Traum geweckt.
Ich glaube es war das erstemal dass ich von dir geträumt habe. Ich habe dich
nicht deutlich gesehen. Aber deine Stimme habe ich erkannt. Wir gingen
zusammen durch eine Stadt irgendwo in der CH. Eigentlich sah es aus wie Paris
in meiner Jugend. Es gab wunderschöne Häuserfassaden aber die Fenster waren
alle mit herrlich leuchtenden Blumen geschmückt so wie man es in der Schweiz
sieht. Und du hast auf die Fenster gezeigt wo du einmal gewohnt hast und von
früheren Zeiten erzählt.
Ich trug ein ärmelloses Kleid und es war ein etwas kühler Wind trotz der
strahlenden Sonne. Und du hattest den Arm um meine Schulter gelegt, so wie es
eben die Männer tun, wenn sie eine Stütze brauchen beim gehen. Dabei habe ich
etwas gestaunt dass du grösser warst als ich es mir vorgestellt hatte. Es war so
natürlich und schön dart mit dir zu gehen. Und dann hat mich das dumme Radio
geweckt und du warst verschwunden. :-(
*
Morgen haben wir also unseren ersten Studientag. Erst vor zwei Tagen haben
wir erfahren dass wir dies en ersten Tag für unsere Fächer verwenden dürfen.
So werde ich meine sechs übrigen Deutschkollegen um 9 Uhr treffen und den
neuen Budget diskutieren. Bestellungen, Büchereinkäufe und dergleichen
konkrete Dinge. Dann werden wir wahrscheinlich zusammen ein Test
konstruieren für die Tentamensprüfungen (?).
Anna hat gerade einen guten Kuchen gebacken den ich zum Vormittagkaffee
anbieten will und ich werde ihr jetzt mit der Glasur helfen gehen.

So, bin schon zurück. Heute haben wir wieder Minusgrade und ich hab ein Bild
von den ersten kleinen Blumen gemacht. Ausser Schneeglöckchen sind diese
kleinen gelben (Primeln?) die ersten in unserem Garten. Ein Zeichen dass auch
dieses Jahr der Frühling kommt.
---
So grüsse ich dich herzlich und hoffe bald wieder van dir zu hören.
Marlena

Montag, 15. April 2013

Lugano und Mario Botta

...

Ich habe in einem Restaurant gegessen, welches wir früher mal besucht
hatten. Es war immer noch gemütlich eingerichtet und gut besucht. Sogar der
berühmte Architekt Mario Botta sass dort mit zwei Männern und hat
stundenlang diskutiert. Ich glaube, die Tessiner, die für uns Schweizer so
gut wie Italiener darstellen, leben etwas gemütlicher als wir
Nord-Schweizer. Es erinnerte mich ans Wallis, wo Leute auch gewohnt sind,
jede Kleinigkeit, die sie gemeinsam zu besprechen haben, mit einem Glas Wein
im Bistro zu begiessen. Mario Botta, der brühmte Architekt ist ein kleiner,
nicht gerade hübscher Mann. Er trug, wenn ich richtig gesehen habe, ein
Seidenhemd mit indischem Kragen und einen mehr oder weniger ausgebeulten
Manchesteranzug, wie er einem grossen Star gut ansteht. Seine Haartracht
stand unwirsch in die Höhe, wie bei jemandem, der sich - angesichts grosser
denkerischer und gestalterischer Probleme - immer wieder
selbstvergessen-ratlos mit der Hand durchs Haar pflügt. Das macht sich aus
wie bei jemandem, der gerade aus dem morgendlichen Schlafzimmer getreten
ist. Also durchaus nicht unsympatisch ... noch etwas abwesend ... Nachsicht
erheischend ... nach starkem Kaffee lechzend ... die grossen Dinge des Tages
noch vor sich.
...

Gestern in Lugano.


   Monte Bré           unbeschleiert                           Foto: Chris


...
Die Landschaft dagegen zeigte sich von der düsteren Seite. Der Monte Bré
versteckte sich wie eine duschende Jungfrau hinter einem dichten
Nebelschleier. Der See war grau, man sah kaum hinüber bis zum italienischen
Ufer, wo in Campione ein grosses Casino immer wieder Spielernaturen
anzulocken und zu ruinieren pflegt. Man hatte den Eindruck, die Palmen
Luganos müssten die Nebeldecke stützen. Und der grosse Brunnen auf der
Piazza goss stolz sein Wasser, als ob er sich vom grossen Regen nicht hätte
beleidigen lassen wollen.




über die Tschechen und über Prag


Ämne: J.U. once again
Datum: den 16 november 2002 11:50


Liebe Marlena
Danke Dir für die schönen Komplimente zu meinen Exkursionen in die südliche
Schweiz. Wenn man es genau betrachtet würde jede Jungfrau, die etwas auf
sich hält, mit einem Ehrverletzungsprozess zurückschlagen, wenn man sie mit
dem Monte Brè verglichen hätte. Vielleicht kannst Du Dir den Monte Bré nicht
so genau vorstellen? Er ist ein monströser Berg genau am Luganersee, und
wirkt von Statur und Linie her am ehesten noch wie eine adipöse ägyptische
Pyramide. Soviel an Masse und Gewicht würde eine Frau nicht einmal auf dem
Schafott zugeben.

Hör mal an über die Tschechen und über Prag:
"Der Wunsch, Teil Europas zu sein: dass ihnen die Erfüllung dieses
bescheidenen Wunsches versagt blieb, war der Grund für das besonders
intensive Leiden der Tschechen. Ein paar gläserne Hochhäuser zwischen den
alten Kirchen und Burgen zu haben, ein paar Geschäftsleute, die mit
Expresszügen kamen und wieder wegfuhren, ohne pompöse Reihen von
Stacheldraht passieren zu müssen, eine Währung, die in den heimischen Läden
nicht wie Falschgeld zurückgewiesen wurde, die Möglichkeit, auf dem Markt
frische Orangen aus Sizilien zu kaufen oder ein paar Leuchtreklamen in die
düsteren Arkaden Prags zu hängen, das Zentrum um ein bisschen Poronographie
und ein paar Verkehrsstaus zu bereichern, den harmlosen Luxus einer
Anti-Atomkraft-Bewegung und einer nihilistischen Avantgarde zu geniessen -
das war gewiss nicht zuviel verlangt, nachdem man jahrhundertelang die
Habsburger auf dem Hals gehabt hatte. Aber es wurde ihnen verweigert:
Nachdem sie Hitler und die Anti-Hussiten überlebt hatten, waren die
Tschechen in die byzantinischen Fänge Moskaus geraten. Zwei Daten markierten
die Geschichte des Dissens: 1968, das Jahr des "Prager Frühlings" (so oft,
so eilfertig beschworden, dass ein einziges Wort daraus geworden war:
"Pragfrühling") und des bald darauf folgenden Einmarsches der Russen; und
1977, als die Charta 77 verkündet wurde, mit dem Ergebnis, dass viele ihrer
Unterzeichner im Exil oder im Gefängnis verschwanden. "

Stammt aus John Updikes "Bech in Bedrängnis" (Fast ein Roman) (englisch
1998: "Bech at Bay"). Bech ist ein gefeierter amerikanischer Schriftsteller,
der Europa im Allgemeinen, Tschechien und Prag im Speziellen besucht. Bech
übernachtete in der Residenz, deshalb schreibt J.U. weiter:

"Es schient so, als wäre dies die ihm angemessene Wohnstatt, als wären alle
Menschen von Natur aus dazu berechtigt, in nicht geringerem Luxus zu leben,
inmitten von Parkett und Intarsien, Foyertischen mit Marmorplatten und
vergoldeten Bilderrahmen, mit einer jungen Ehefrau, deren blondes Haar
aufblitzte und deren in Chiffon gehüllte Brüste schimmerten, wenn sie sich
im nächsten Moment am Fenster zeigte, um ihn hereinzurufen. Wie eine
riesige, leicht gebogene Leinwand im Kino projizierte die Residenz die
Vorstellung von häuslicher Glückseligkeit. Was bin ich doch für ein
Ungeheuer, dachte er, dreichundsechzig und noch immer begehrlich, in meinen
Gedanken noch immer König. Europa, nicht Amerika, dachte er weiter, ist das
Land der Träume, der Märchenschlösser und rückwärts gehenden Uhren. Hitler
hatte die Prinzessin geküsst, und alle ihre bösen Träume waren wahr
geworden. Andererseits - hat es nicht viele Holocausts gegeben? Man hatte
Bech das Fenster des Hrqadcany, der Prager Burg, gezeigt, wo der
Fenstersturz von Prag stattgefunden hatte; obwohl die hinausgestürzten
Sendboten unversehrt auf einem Misthaufen gelandet waren, hatte der Vorfall
doch den Dreissigjährigen Krieg ausgelöst, der Mitteleuropa Tod und
Verwüstung brachte. Bech hatte die Statue Jan Zihkas gesehen, des einäugigen
Hussiten-Generals, der frommen Glaubens fünf Jahre lang die Streitkräfte des
Papstes und Kaisers des Heiligen Römischen Reiches abgeschlachtet hatte, und
im barocken Sankt-Nikolaus-Dom die Statue, die einen mächtigen Papst zeigt,
der graziös und glückselig lächelnd mit seinem Stab die Kehle eines
spitzohrigen Ungläubigen zermalmt. Jahrhundertelang hatten Eroberung und
Besitzergreifung ihre Palais und Kirchen auf den krummen, steil ansteigenden
Strassen Prags angehäuft. Die Ansammlung blieb unbeschadet, obwohl die
Nazis, bis zuletzt ihrer Säuberungsmission getreu, versucht hatten, alles in
die Luft zu sprengen, als sie abzogen. Die Laubdecke über der Geschichte war
an diesen feuchten Morgen, wenn Bech den ovalen Park für sich hatte,
zutiefst friedlich. Die Toten und Misshandelten in ihrer unendlichen Zahl
sind barmherzig still.

Das ist, für einen Amerikaner, doch respektabel und mit einigem
Hintergrundwissen geschrieben.

...

Sonntag, 14. April 2013

Amsel


Lieber ...,

Danke für dein liebes Frühlingsmail. Ja, die Amsel. Kein anderer Vogel
singt so schön wie sie... oder lass mich sagen ER. Denn er ist es, der
uns mit seinem schönen Gesang begeistert.

Erinnerst du dich noch an das Bild damals zu Weihnachten. K wollte den
Baum etwas unten absägen und neben ihm stand eine kleine Amsel, die
ihren Apfel bewachte. Sie wich nicht von seiner Seite.



Ja, es gibt sie auch bei uns in Schweden. Aber nicht im ganzen Land,
wie du auf der Karte sehen kannst. (hier) Sie ist sogar unser Nationalvogel.
Du kannst sie auch hören, wenn du den Zeiger der Maus auf den
Lautsprecher hältst.

Leider kann ich sie selten live hören wie du. :-(

Ich grüße dich lieb und wünsche dir einen guten Start in die neue Woche.
Kuss
Malou