Der Sonntag war ruhig, und wie gesagt, kühl.
Ich habe kürzlich ein Buch überr Willhelm Busch rezensiert. Du weisst vielleicht, dass man im Januar seinen 100. Todestag feiert. Zu diesem Anlass ist ein Buch mit Gedichten und schönen Bildern, die sich an Fotos aus dem Leben Buschs anlehnen, herausgekommen. Und dann am Nachmittag sind wir durch Regen und Wind hinüber zum Cartoon-Museum spaziert, um die Ausstellung von Bosc zu sehen. Er war ein französischer Cartoonist, in Nîmes geboren als Sohn eines Weinproduzenten, war als Soldat im Indochinakrieg und ist gebrochen zurückgekommen. Er konnte aus gesundheitlichen Gründen den Betrieb seines Vaters nicht übernehmen, hat dann als Autodidakt begonnen zu zeichnen und ist schnell bekannt geworden. Aber seine Zeichnungen haben alle irgendwie etwas Trauriges in sich. Er hat einen schönen, klaren Strich. Und er kann wunderbar Strassensituationen und Hauspartien darstellen. Natürlich beschäftigen sich viele seiner Zeichnungen mit dem Militär. Und einmal soll er in seinem Leben wegen seiner antimilitaristischen Cartoons verurteilt worden sein. Er ist mit ungefähr 50 gestorben: Suizid.
Ich habe kürzlich ein Buch überr Willhelm Busch rezensiert. Du weisst vielleicht, dass man im Januar seinen 100. Todestag feiert. Zu diesem Anlass ist ein Buch mit Gedichten und schönen Bildern, die sich an Fotos aus dem Leben Buschs anlehnen, herausgekommen. Und dann am Nachmittag sind wir durch Regen und Wind hinüber zum Cartoon-Museum spaziert, um die Ausstellung von Bosc zu sehen. Er war ein französischer Cartoonist, in Nîmes geboren als Sohn eines Weinproduzenten, war als Soldat im Indochinakrieg und ist gebrochen zurückgekommen. Er konnte aus gesundheitlichen Gründen den Betrieb seines Vaters nicht übernehmen, hat dann als Autodidakt begonnen zu zeichnen und ist schnell bekannt geworden. Aber seine Zeichnungen haben alle irgendwie etwas Trauriges in sich. Er hat einen schönen, klaren Strich. Und er kann wunderbar Strassensituationen und Hauspartien darstellen. Natürlich beschäftigen sich viele seiner Zeichnungen mit dem Militär. Und einmal soll er in seinem Leben wegen seiner antimilitaristischen Cartoons verurteilt worden sein. Er ist mit ungefähr 50 gestorben: Suizid.
Diesen Bosc also haben wir angeschaut. Das ist ein kleines Museum
in der St. Alban-Vorstadt, wo ich gerrrne hingehe. Früher hatten sie gar
einen Bibliothekenraum voller Bücher mit Cartoons, wo man sich einen
lieben langen regnerischen Sonntagmorgen vertreiben konnte. Ich hatte
das mal gemacht. Und es war köstlich. Verschiedene Menschen sassen da
herum, auch Jugendliche und Kinder. Einige am Tisch, andere im Sofa,
wieder andere auf Stühlen. Es war still. Aber perjodisch hatte man von
da oder dort immer wieder ein Kichern oder ein diskretes Lachen gehört.
Eine sehr vergnügliche Stimmung.
Und am Sonntagabend ...
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