Sonntag, 16. August 2015

Johannisbeeren und Vespen -




Mein lieber Mausfreund,

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Aus dem Johannisbeerenpflücken ist gestern nichts geworden, denn als ich den
Rasen am Eingang mähte (das erste mal seit unserer Heimkunft), bin ich von
einer Vespe in die Hand gestochen worden. Ganz unprovoziert. Es hat sehr weh
getan und ich war riesig böse auf die Nachbarn, die ein Vespennest nur ein paar
Meter von meinen Beerensträuchern haben und nichts dagegen tun.
Sie tun als ob es ihre Haustiere wären und die Nachbarin  meinte neulich "eine
Vespe hat dasselbe Recht zu leben wie ein Mensch". Manchmal muss man sich
sehr beherrschen...
Ich habe gelesen, dass ein solches Nest (in einem grossen Mauseloch in der
Erde) bis zu tausend Vespen enthalten kann. Wir können keine drei Minuten im
Garten sein, ohne dass man so ein Ding vor der Nase hat.
Aber die Vespenplage gibt es scheinbar überall dieses Jahr und die Zeitungen
sind voll von guten Ratschlägen, wie man sich schützen kann und was man tun
muss, wenn man gestochen wird.
Doch wie du siehst, kann ich schon wieder schreiben mit der Hand. Gestern
wäre das unmöglich gewesen.


Der kleine Vogel hat mir   ...


(12 aug. 2004)

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