Donnerstag, 21. August 2025

Unser Picknick



Liebe Marlena

Eigentlich sollte ich nun meine Dinge vorbereiten für den Montag. Aber ich schreibe Dir rasch. Ich weiss gar nicht, ob am Samstag irgend ein Mail ab ist. Alle sind sie wieder zurückgekommen, wenn ich eine Zeichnung angehängt habe. Es sollte nicht sein. Oder ist doch irgend ein Mail angekommen?
*
Ja, unser Picknick war eigentlich ganz einfach. Wir hatten die Zeit ab 17h angesetzt, also noch fast mitten im Nachmittag. Wir kamen etwa um 17.30h an, und weil ich noch einige Flaschen Wein für einen Apero eingepackt hatte, nahm ich mir das Recht heraus, bis fast zum Feuerplatz mit dem Auto zu fahren. Meine Kolleginnen und Kollegen waren schon auf dem Weg und trugen ihre Campingstühle. Wir haben ihr Gepäck eingeladen, um ihnen den Spaziergang etwas zu erleichtern. J. und K. hatten schon ein tüchtiges Feuer vorbereitet und einen grossen Rost bereitgestellt. So servierte ich den Leuten, die alle fast gleichzeitig da waren, die 4 Flaschen Chardonnay. Der Tropfen war gut, eiskalt, wie er sein sollte. Und J. brachte dazu ein Tipe (heisst das so, schreibt man das so?) und Knabberzeug, wie es sich für eine Stehparty gehört.
Dann gingen wir allmählich ans Braten. Der Rost war schliesslich voller saftender Nierstücke, einige Würste und auch einige andere Dinge. Was ich noch nie vorher gesehen hatte war ein Schlangenbrot, ein klebender Teig, den man um einen Ast wickelte und so über dem Feuer backen konnte.
Es gab auch zwei kleine Mädchen dabei. B. hatte ihre Tochter und Freundin mitgebracht. Sie genossen diese Knabbereien besonders und kicherten auf der Wolldecke herum. S. kam in Krücken an. Sie hatte im Januar einen Unfall gemacht und ist seither Rekonvaleszentin. Wir haben sie dann mit dem Auto zurückgenommen, damit sie nicht spätabends noch mehr als eine halbe Stunde durch die dunkle Nacht hinken musste.
Von unserem Platz gab es eine wunderschöne Sicht hinunter auf Basel und hinüber ins Elsass. Das Wetter war gut, etwas dunstig, so dass der Schwarzwald und die Vogeesen nicht allzu deutlich vor der untergehenden Sonne erschienen.
Ach, es war nicht schlecht, unser Picknick, und es war um vieles besser, als ich es erwartet hatte. Ich hatte nicht besonders viel Lust an diesem Abend, noch da hinauf zu fahren. Aber zum Schluss ergab sich ein ziemlich friedlicher, ruhiger und gemächlicher Abend. Epikuristisch, sozusagen!

Jetzt gehe ich an die Arbeit.
Mit einem sonntäglichen Kuss
...

Dienstag, 19. August 2025

Schnellstens

  



Liebe Malou

Ich habe soeben von meiner Italienreise geträumt. Magst du auch?


subject: Schnellstens

Lieber ...,
(---)
Ich kann deine Bilder vor mir sehen. Sie sind sehr lebendig und du hast damit sowohl meine Sehnsucht nach und meine Angst um diese Stadt gesteigert. Nie hätte ich mir das Castel Sant' Angelo mit einem solchen Vordergrund vorstellen können. Es bestätigt alles was mir Lou und N darüber erzählen. Armes Rom!!!

Siehst du, ein kleines Mail ist es schon jetzt geworden. Aber ich möchte dir viel mehr schreiben.

Bis dahin alles Liebe und Gute für diesen Tag
mit Gs und Ks
Malou

Sonntag, 17. August 2025

Herbst - (des Lebens)

 

  (R)

Blick durchs Fenster 

Ämne: Late again..

Lieber ...,
Du beobachtest also deine alternden Clubfreunde, nimmst sie richtig unter die Lupe und spiegelst dich vielleicht auch in ihnen. Ich weiss nicht, ob ich mich so gern von dir beobachten lassen würde. Ich denke manchmal, du bist hart in deinem Urteil über die Menschen. Vielleicht haben sie sogar Angst vor dir und deinem forschenden Blick. Das würde ich sie gern fragen.
Aber es ist so. Ich tue es ja auch. Studiere die anderen und sehe, wie sie älter werden, ich möchte sagen, wie schnell sie altern. Aber vielleicht sind sie gerade in einem Alter, wo sich Leute wirklich verändern. Der Herbst ihres Lebens beginnt. Bei meinen Kollegen, glaube ich auch, dass der grosse Stress dazu beiträgt, dass sie manchmal grau und müde aussehen. Und wie schön jung sie aussehen können, wenn sie lachen und sich ein bisschen entspannen.

surströmming

Surströmming

 

Ämne: So ist es..





Ämne: Was man nicht alles findet.. *s*

Ich habe ein wenig im Internet nach Sites über Surströmming gesucht.
Hier das Ergebnis:

Was Schweden ekstatisch werden lässt, löst bei Fremden für gewöhnlich eine Ohnmacht aus. Wenn das Gas des sich zersetzenden Fisches aus der Dose entweicht, flüchtet auch der Schwede unter freien Himmel, will aber das Zischen nicht verpassen. Die Beteuerung schwedischer Freunde, der Geruch des Strömmings sei auch nicht schlimmer als bei überlagertem Munsterkäse, hat mich nicht neugierig gemacht. Probiert habe ich dann doch einmal ein Stückchen mit viel Kartoffel, reichlich Schnaps und Bier. Da habe ich verstanden, warum die Sage entstand, dass die Schweden den Dreißigjährigen Krieg mit ihrer Geheimwaffe, dem Surströmming, siegreich beendeten. Das entweichende Gas war der Beginn biologischer Kriegsführung. Und aufgeputscht durch den Genuss ihres Lieblingsherings, metzelten die euphorisierten Soldaten die betäubten Gegner. Übrigens entsteht dieser Prozess zwischen Reife und Fäulnis durch eine sparsame Salzgabe. Da Salz früher teuer war, ließ man Heringe in so wenig Salz wie möglich durch Milchsäuregärung reifen. Ende August war es dann so weit. Der Fisch war gar und trotzdem noch nicht verdorben. Heute wird der Prozess durch Eindosen besser kontrolliert.



Samstag, 16. August 2025

"Ein grosser Gewinn"

   



Liebe Malou 

"Glück stärkt den Körper, doch nur Kummer fördert die Kräfte des Geistes". Du kannst dreimal raten, wer sowas sagt.

Natürlich Proust, der alte Maso. Und doch hat es was an sich. Der Kummer und die Sorgen lassen dich fragen, geben dir Probleme auf, während man im Glück still vor sich hin lebt und alles einfach nimmt, wie es ist. Im Kummer lebt man in Gegensatz zu dem was ist. 

Dieses Büchlein über Proust "How Proust Can Change Your Life" ist ganz amusant und gewandt geschrieben. Ich habe von dem Autor bisher noch nichts gehört. Auf dem Deckeltext heisst es: Alain de Botton, 1969 in der Schweiz geboren, hat ...

 Sein Büchlein basiert auf einem frechen und verblüffend simplen Einfall: Man nehme das monumentalste Werk der literarischen Moderne, Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" und destilliere daraus ein witziges, kurzes und lebenspraktisches Ratgeberbuch für den postmodernen Zeitgenossen.                        

De Botton nähert sich Proust auf direkte, unkonventionelle Weise, ohne Literaturtheorie. Im Rückgriff auf die Texte und auf Momente im Leben Prousts erläutert er in klassischer Ratgebermanier, wie man sich Zeit nimmt, wie man erfolgreich leidet, wie man seinen Gefühlen Ausdruck verleiht und wie man in der Liebe glücklich wird.

Und wenn ich das alles gut gelesen habe, dann werde ich Proustianer sein, so ein melodramatisches Muttersöhnchen, das kaum aus dem Bett kommt, an Verstopfungen und Übelkeiten leidet und sich an seinen körperlichen Leiden hintersinnt. Ich glaube, Proust ist die bürgerliche Dekadenz.  Ob sein Kummer und seine Depressionen wirklich die Geisteskräfte stärken, das bleibe dahingestellt, aber alles in allem hat er nicht ein nachahmenswertes Leben geführt. Das hat er sicherlich nicht.

Ich glaube, de Bottons Buch kann die Lektüre Prousts gut ersetzen. Und was hat man davon? Stundenlange Lektüre in detaillierten und umständlichen Schilderungen der Erinnerungen, das hat man sich erspart. Man spart sich dabei Tage und Wochen. Und das ist in der heutigen, eiligen Zeit doch ein grosser Gewinn. Wo sonst kommt man so leicht und so billig zu Zeit?

(---)





Freitag, 15. August 2025

Riesiges Gewitter

 

Liebe Marlena

Gestern Nacht hat es ein riesiges Gewitter gegeben, so dass man richtig aus dem Schlaf auffahren konnte. Ich schlafe ja bekanntlich unmittelbar unter dem Dach. Und ich hatte den Eindruck, es donnert und blitzt direkt über mir, und das Rauschen des Regens war wie dasjenige der Sintflut. Es war wirklich furchterregend und gewaltig, erhaben könnte man sagen, nach dem ästhetischen Kriterium neben der Schönheit. Das Donnern ist einem wirklich durch Mark und Bein und unwillkürlich fängt man an zu denken, ob wohl alle Fenster geschlossen, ob wohl das Autodach, ob wohl nicht noch etwas im Garten vergessen worden wäre. Und ich erinnere mich Walter, der mir einmal erzählt hat, dass eines Nachts bei einem solchen Gewitter ihr Hund - und das ist ein grosses Tier aus einer Mischung Bergamasker und einem Ochsen sozusagen - dass der grosse Hund in seinem Bett gelandet sei und sich zitternd und angsterfüllt über den schlafenden Walter geworfen habe, um bei ihm Schutz vor dem donnernden Ungetüm zu finden. Doch bei mir kam kein Hund angeflogen. Ich habe es fast ein bisschen genossen, dieses akustische Schauspiel der Naturgewalt. Aber doch, ich habe in Gedanken nochmals alle Fenster geschlossen, die bereits vorher zu waren. Und ich erinnerte mich auch des Gewitters, von dem du erzählt hattest, das so früh im Frühling war, das ich sehr erstaunt war. Das muss wohl ein ähnliches Auffahren der Natur gewesen sein.

---

Mittwoch, 13. August 2025

Nochmals Proust

Ein Artikel über:



Proust, für dich gestorben

Von Allain de Botton wird auf dem Schutzumschlag von How Proust Can Change Your Life gesagt, dass er in London und Washington lebe, doch sein Name und seine Leidenschft für Kodifizierungen haben einen starken gallischen Anstrich. Sein sonderbares, humorvolles, didaktisches und blendendes Buch hat zwar den Untertitel Not a Novel, enthält jedoch mehr menschlich Interessantes und mehr phantasievolles Spiel als die meisten erzählerischen Texte. Der diskursive Fluss, der in so lehrreiche Kapitel unterteilt ist wie "Wie man das Leben heute liebt", "Wie man erfolgreich leidet" und "Wie man richtig liest", erhellt die Lektionen eines anderen, sehr langen Romans, nämlich von Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. De Botton hat sich offenkundig sehr ausgiebig mit diesem bedeutenden Werk befasst und sich darüber hinaus mit vielen winzigen, Proust betreffenden Details vertraut gemacht. So erfahren wir beispielsweise, dass Proust in Paris die Telefonnummer 29 205 hatte, dass er häufig ein Trinkgeld von nicht fünfzehn oder zwanzig Prozent gab, sondern von zweihundert Prozent der Restaurantrechnung, dass seine Haut so empfindlich war, dass er keine Seife benutzen konnte; er wusch sich mit "fein gewbten, feuchten handtüchern und tupft sich damit mit frischem Leinen trocken (ein normaler Waschvorgang erfordert etwa 20 Handtücher, die auf Prousts ausdrückliche Anweisungen in die einzige Pariser Wäscherei gebracht werden, die hautfreundliche Waschpulver benutzt, die Blanchisserie Lavigne, wo auch Jean Cocteau waschen lässt)", dass er ein äusserst enges Verhältnis zu seiner Mutter hatte und ihr, noch als er schon über dreissig war, ausführliche Berichte über seinen Schlaf, sein Pipi und seine Verdauungstätigkeit erstattete, dass er unablässig fror und häufig bei einr Abendeinladung seinen Pelzmantel anbehielt. Wir erfahren auch eine Menge über Prousts Verwandte: Sein Vater, Dr. Adrian Proust, schrieb vierunddreissig Bücher, einschliesslich einiger bekannter Handbücher über Hygiene und körperliche Ertüchtigung; Marcels jüngerer Bruder, Dr. Robert Proust Autor von Chirurgie der weiblichen Geschlechtsorgane, wurde dermassen gerühmt für seine Prostatektomien, dass sie unter Kollegen "Proustatektomien" genannt wurden, und er war überdies so widerstandskräftig, dass er überlebte, als er von einem fünf Tonnen schweren >Kohlewagen überrollt wurde. Solche Details werden nicht grundlos aufgeführt. Nachdem de Botton Marcels grotesk extreme Emfpindlichkeit geschildert hat, stellt er die Behauptung auf, dass "das Fühlen und Empfinden (wobei das Fühlen fast immer mit Schmerz verbunden ist) auch etwas mit der Aneignung von Wissen zu tun hat". Proust formuliert es so: "Glück stärkt den Körper, doch nur Kummer fördert die Kräfte des Geistes." Der Maler Elstir im Roman kleidet das Prinzip folgendermassen in Worte: "Man kann die Wahrheit nicht fertig übernehmen, man muss sie selbst entdecken auf einem Weg, den keiner für uns gehen und niemand uns ersparen kann. "De Botton analysiert fünf proustsche Gestalten, die ohne Erfolg leiden und die falschen Lösungen aus ihrem Ungemach ableiten, was ihre Leiden nur noch verlängert. Die Kapitel "wie man Freundschaften pflegt" und "Wie man ein Buch aus der Hand legt" zeigen anhand von Abschnitten aus Prousts Roman und aus seinem Leben, wie eine realistische und sogar eine Zynische Einschätzung vom Wert der Freundschaft mit einer übertriebenen Bezeignung von Herzlichkeit und Schmeichelei einhergehen kann (sein Freunde prägten den Begriff proustifizieren, wenn wir unter uns eine etwas zu gesuchte Höflichkeit beschreiben wollten, die man gemeinhin als geziertes Getue bezeichnet hätte") und wie auch die leidenschaftlichste Verehrung eines Autors, so wie die Verehrung, die Proust für John Ruskin empfand, schicklicherweise vor der Idolatrie Halt macht, etwa in dem Moment, da Proust zu dem Schluss kam, dass Ruskin häufig "albern, manisch, nötigend, falsch und lächerlich" war. De Botton schreibt wie jemand, der selbst der Idolatrie nur knapp entgangen ist; in trockenem Ton schildert er eine Pilgerfahrt in das trübselige Dorf Illiers, das heute - eine Huldigung an Prousts vertaubertes fiktionales Dorf - auf Wegweisern und Schildern "Illiers-Combray" heisst. Madeleines verkaufen sich her sehr gut, und von dem Haus von Prousts Tante Amiot (im Roman Tante Léonie) heisst es "In ihrer ausgesuchten Scheusslichkeit vermitteln die beengten Räumlichkeiten auf nahezu greifbare Art und Wieise die stickige Atmosphäre eines geschmacklos eingerichteten, kleinbürgerlichen Provinzhauses der Jahrhundertwende." Eine "einsame, merkwürdig fettig anmutende Mageleine" erweist sich nach genauerer Inspektion als Plastiknachbildung. De Botton, von Geburt Schweizer, scheibt auf Englisch, aber mit dem Witz und der Nüchternheit eines Franzosen. Sein zweites Buch, The Romantik Movement, war eine Art Ratgeber-Roman, der in Gestalt einer Anleitung zur Selbsthilfe, veranschaulicht durch eine in London spielende Affäre, die Ernüchterungen in Liebedingen analysierte. Bottons Neigung zu aphoristischen Gesetzen menschlichen Verhaltens zieht ihn verständlicherweise zu Proust hin, da solche Gesetze auch Prousts Ziel sind. Dieser Sohn und Bruder von Aerzten schrieb einen Roman voller genauer diagnostischer Betrachtungen, einen Roman, der insgesamt in der Schilderung unfreiwilliger Erinnerungen und in der Wiedergewinnung der Vergangenheit ein Heilmittel gegen die Universalkrankheit, nämlich die Zeit, darstellt. Aus den letzten Seiten des letzten Bandes, Die wieder gefundene Zeit, taucht der Leser mit dem Gefühl auf, dass er siegreich eine Theapie durchgemacht hat. Von einem extrem zarten un neurasthenischen Mann als ein Akt der persönlichen Rettung geschrieben, verkörpert das Werk sein Heilmittel - die Entdeckung seiner Botschaft als Schriftsteller. De Botton stellt den traurigen Zustand seines Helden in der Zeit vor dieser Entdeckung lebhaft dar. Proust selbst beschrieb sich im Alter von dreissig Jahren so: "...ohne Vergnügungen, Ziele, Tätigkeiten, ohne jeden Ehrgeiz, mein abgelebtes Dasein betrauernd und betrübt über den Kummer, den ich meinen Eltern bereite, empfinde ich nur sehr wenig Freude." Kafka und Joyce, diese beiden anderen epischen Komödianten des Modernismus, hatten wenigstens einen kreis von Freunden und Kritikern, die ihr Genie erkannten, während selbst diejenigen, die Proust am nächsten standen, in ihm einen unverbesserlichen Snob und Dilettanten sahen und von der Schönheit, dem Sog und der satirischen kraft seines Meisterwerks überrascht waren. Wenn de Botton in seiner amüsanten, aber mit unbewegter Miene inszenierten pädagogischen Geckenhaftigkeit die heilenden, Rat vermittelnden Aspekte Prousts hervorhebt, erweist er uns den Dienst, dass er Proust für uns noch einmal liest und uns aus dem weiten heiligen See ein süsses und klares Destillat reicht.


Lieber ...

Ich bin heute ziemlich spät und müde nach Hause gekommen. Und dann habe ich deinen schönen Artikel gefunden. Versuchst du meine andere Gehirnhälfte in Gang zu bringen? Vielleicht willst du mich sogar dazu bringen nachzulesen "wie man Freundschaften pflegt".. Aber es war ein schöner und unterhaltender Artikel. Dass uns de Botton "ein süsses klares Destillat" von Proust reicht,  ist schön ausgedrückt. Möchte dem Artikelverfasser eine Eloge dafür geben.

...


Liebe Marlena

Ja, den Text über de Botton und sein Proust-Buch habe ich zufällig gefunden, und am liebsten würde ich Dich dreimal raten lassen, von wem Du denkst, dass er geschrieben sei. Das geht ja nun mailenderweise nicht sonderlich gut. Dennoch kann ich es Dir nicht einfach so platt heraus verraten. An wen also - meinst Du - sollen wir Deine Eloge weitergeben?? Sollen wir das im multiple-choice-Verfahren lösen:
Günter Grass, Marcel Reich-Ranitzki, Andrea Köhler von der NZZ, John Updike, de Botton himself, Milos Kundera oder vielleicht Daniel Cohn-Bendit?? Alle wären möglich.

---



*