Donnerstag, 6. Juni 2013

Im Stadtteil Klara - Stockholm


Klara Friedhof

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Hier das Grab von Anna Maria Lenngren. Das Haus  links war die Grenze zu unserem Schulhof. Dort steht nun ein Hochhaus (links dahinter). Nur ein kleines Tor führte von dem hinteren Ausgang unserer Schule direkt auf den stillen alten Friedhof mit seinen Gräbern von prominenten Personen. Eine Oase..
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Wenn man in Stockholm angelangt den Zentralbahnhof durch den grossen Ausgang verlässt, sieht man sofort die schöne Klarakirche zwischen den neugebauten Hochhäusern. Diese Kirche und der Friedhof um sie herum sind die letzten Reste, die an damals erinnern als ich als neugewordener Teenager dort die Schule begann. Es war eigentlich eine Schule, die mit der Zeit zu Studien an der Handelshochschule führen sollte und in meiner Klasse gab es viele Kinder von prominenten Leuten, die wohl hofften, dass ihre Söhne und Töchter in ihren Fussspuren wandern würden und ihre Firmen und andere Geschäfte mit der Zeit übernehmen sollten. Ich habe später in den Medien gesehen dass es ihnen geglückt ist, die höchste Stufe von materiellem Glück zu erreichen..
Es war eine herrliche Zeit und ich erinnere mich sehr gut an das Leben in und um die Schule herum. Es gab wirklich viel zu tun und zu sehen, wenn man die lange Lunchpause hatte. Dann gingen wir ein Quartier hinauf auf die Drottninggatan und befanden uns mitten im Herz der Hauptstadt.




Das Abreissen des alten Klaraviertels, das um die Kirche herum lag, sieht man heute als einen der grössten Skandale in der Geschichte der Stadt. Da gab es alte malerische Häuser, gemütliche kleine Restaurants und auch das Zeitungsviertel lag neben unserer Schule. Oft gingen wir Sonntags, als ich noch Kind war, dort essen und ich erinnere mich noch an die rotkarierten Tischdecken und an die Originale von Menschen, die man dort sehen konnte.

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Etwas mehr über das "verschwundene Klara-Viertel" hier

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