Mittwoch, 9. Februar 2011

Aber im Moment..

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 Aber im Moment spiele ich in Gedanken, im August nach N.Y. zu fliegen und einen zweiten Kurs in Hypnose zu machen. Alle Leute rundum raten mir, dies zu tun, am meisten um der Abwechslung willen. Ich bin mir aber noch nicht so sicher, denn ich mag grosse Städte nicht sonderlich. Man kann dort als Fremder gar kein selbstständiges Leben führen, sondern ist ständig auf Hilfe, Informationen und Dienstleistungen anderer angewiesen. Und man kann auch nicht zu Fuss von einem zum anderen Punkt gehen, und wenn man einen Weg entscheidet, weil er in die richtige Richtung zu führen scheint, ist es zum Schluss bestimmt der falsche. Na ja, das kennen wir doch alle. Ich lasse mir aber vorsorglich schon mal einen neuen Pass machen. Wenn ich dann wirklich gehe, und einen Pass mitbringe mit den paar Visa, die ich für den Iran eingeholt hatte, dann behandeln mich die Amis wie einen Terroristen. Und das möchte ich doch nicht zu offensichtlich provozieren. Aber es ist alles noch mehr oder weniger offen. Kommt auch drauf an, ob mein Arbeitgeber mich gehen lässt.
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Gut, dass ihr wieder eine Antenne habt. Ich habe mir um Euch schon Sorgen gemacht. Ich meine, ohne Kühlschrank, ohne Backofen und Herd, ohne Ehemann, ohne Auto, das mag alles noch angehen, aber ohne Antenne, das muss wirklich die Hölle sein ;--)))

Mit lieben Grüssen
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Traum von Isfahan


den 25 juni 2003 07:19
Re: in grossen lettern

Liebe Marlena
Ja, wirklich wahr, die Anlässe sind bei uns ein bisschen sehr konzentriert. Das ist anstrengend und ein wenig unorganisiert, wie es das Leben nun mal zu sein scheint. Das ist es doch, was wir unter „Natur“ oder „natürlich“ verstehen. Wenn es nicht geplant und völlig ungelegen kommt, wie Schwangerschaften, Liebschaften und andere Machenschaften bis hin zu Krankheiten. Vielleicht gibt es doch noch einen Rest von dieser Natur, von dieser schiksalshaften Hand, die hinter einer spanischen Wand die Karten mischt. Und wie man sieht, wird heute ja heftig gemischt, immer wieder gemischt. Es wird mehr gemischt als gespielt, beinahe.
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Wir haben von Isfahan eine Einladung bekommen für eine Hochzeit. Der Sohn jener Familie, bei der wir damals auf der Reise gewohnt haben, scheint zu heiraten. Ich konnte zwar das Mail selbst nicht lesen, aber ich glaube, es hat das zu bedeuten. Nun ja, ich bin froh um H., dass er eine Frau gefunden hat. Er ist ein armer Kerl und stottert immer noch, wenn er unter Spannung steht. Und er hat mal vor ein paar Jahren erzählt, es sei nicht leicht zu heiraten, denn die Frau erwarte ein eigenes Haus und ein Auto und diese Art von Dingen. Aber jetzt scheinen die Eltern die Sache doch ins Reine gebracht zu haben. Und bei unserer Reise vor einem Jahr haben sie mit uns gute Geschäfte gemacht. So kommt es wohl, dass sie jetzt an uns denken.

Du weißt, dass Isfahan meine Lieblingsstadt ist. Manchmal, ich weiss noch nicht genau, ob mehr im Spass oder wirklich im Ernst, sage ich, dass ich nach meiner Pensionierung ein paar Jahre in Isfahan leben möchte. Die Stadt ist klein, sauber, gepflegt und hat viele alte und hübsche Gebäude. Und dazu gibt es stets ein paar Touristen, die sich diese Sehenswürdigkeiten anschauen. Nicht zu viele, aber immerhin ein paar, so dass man den Eindruck hat, mit der grossen weiten Welt verbunden zu sein. Nun ja, bestimmt ist Isfahan ein bisschen Provinz. Denn es ist im Iran wie in Frankreich. Alle wollen nach Paris, und jeder ist lieber der zweite in der Hauptstadt als der erste in der Provinz. Alle wollen nach Teheran, und von Teheran scheint Alles zu kommen. Aber das ist in meinen Augen ein Trugschluss. Teheran ist ein Moloch an Verkehr und Chaos. Es ist nicht erstrebenswert, im teuren Teheran zu wohnen. Aber das kann man den Persern nicht erklären.

In Isfahan kann man überallhin zu Fuss gehen. Abends spazieren viele Menschen zum Fluss, wo die Luft etwas kühler ist. Auf den schönen, mittelalterlichen Brücken treibt das Volk. Unter den Bogen gibt es Teeläden, wo man eine Pfeife rauchen und einen Tee trinken kann. Es gibt ein paar grosse Hotels und es gibt diesen schönen Bazar. Er ist einigermassen sauber und ordentlich, wie mir scheint. Ja, Isfahan wäre für mich wirklich die beste der persischen Städte.
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Aber im Moment spiele ich in Gedanken, im August ...

Wie ein Dieb..

Ämne: Wie ein Dieb stehle ich mir..
Datum: den 24 juni 2003 15:41

ein paar Minuten mit dir.

Lieber ...,

Nur ein paar Zeilen in aller Eile. Zuerst möchte ich mich herzlich bedanken für deine schönen Mails. Ich freue mich immer sehr darüber. Aber still bin ich nun wirklich nicht. Nur kann ich eben im Moment nicht alle meine Gedanken an dich auf den PC bringen. Vielleicht finde ich heute Abend etwas mehr Zeit. Ich hoffe wenigstens.

Heute ist der neue Ofen gekommen und ein paar junge Kerls haben eine neue Antenne hingesetzt. Sündteuer.. aber dagegen kann man nichts tun. Jedenfalls kann man wieder fernsehen, obwohl es ganz schön war ohne. :-)
K ist gerade beim Zahnarzt und ich habe F. mitgeschickt. Er kann sich derweilen mit dem Buchhändler gegenüber unterhalten. Das ist wohl sein grösstes Vergnügen.

Bei uns regnet es heute in Strömen. Noch gestern hatten wir das allerschönste Sommerwetter.

Auch du scheinst diese Woche sehr viel Extras in deinem Leben zu haben. Warum können sich solche Anlässe nicht ein bisschen besser im Kalender verteilen. Immer kommt alles auf einmal, meinst du nicht auch?
Du bist lieb, dass du dich an meinen Geburtstag erinnerst. Ich vergesse ihn fast selbst. ;-)

Muss dich leider schon lassen. Bald hoffe ich ein längeres Mail schreiben zu können. Und ich denke an deine Ratschläge, mich nicht zu sehr stressen zu lassen. Auch deine Mails sind abstressend. Sie sagen mir, dass es irgendwo noch eine Welt ohne alle diese Malheurs gibt.

Bis bald hoffe ich,
Deine Sufia
Marlena

Dienstag, 8. Februar 2011

Heute


Boten des Frühlings?

warmer Alltag und Abschied

den 24 juni 2003 08:15
Re: warmer Alltag ...

Liebe Marlena

Jetzt habt Ihr Euren Besuch, denn Du bleibst stumm. Das geht jetzt wohl eine Woche so weiter? Na ja, ich werde mich daran gewöhnen müssen.
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Wir haben diese Woche einige Feste in Aussicht. Heute habe ich mich zu einem Essen mit einem Kollegen verabredet. Er leitet hier die grosse Bibliothek, ist aber ein bisschen ein Schwätzer, und ich muss zusehen, dass er ab und zu auch wieder Luft holt. Am Mittwoch feiert ein zweiter Kollege seinen Abschied. Er geht in Pension und tut das in aller Ruhe und Bescheidenheit. Und schliesslich am Freitag gibt unser Chef den Apéro zu seinem Abschied. Die Woche bringt die Gefahr, dass wir bis Samstag gar nicht mehr nüchtern werden, könnte man sagen.

Doch man kann dabei das Erleben des Abschieds studieren, diese melancholische Konstellation, die für unser Leben so sehr zentral ist. Soweit ich weiss, ist es unter den französischen Symbolisten vor allem Baudelaire, der dieses Lebensgefühl radikal gelebt und in seine Kunst umgesetzt hat. Ich habe ein Buch von Bohrer, ein renommierter Literaturprofessor in Deutschland, der das alles analysiert hat. Doch ich muss zugeben, dass ich noch nicht zu Ende gelesen habe. Es ist ziemlich schwierig, vor allem dann, wenn man die Literatur nicht kennt, worüber er schreibt.
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Gestern abend bin ich mit S. - seit langem wieder einmal - ins Gartenbad gegangen, um eine abendliche Abkühlung zu suchen. Es ist wirklich lange her, dass ich mich dazu aufraffen konnte. Aber es tat gut. Die Temperaturen waren während des ganzen Tages um die 30° und am Abend fühlte man sich rundum irgendwie klebrig. Die Abkühlung machte mich dann wirklich frisch und den nächtlichen Schlaf leichter. So etwas muss man häufiger tun. Es braucht nicht lange zu sein, eine halbe Stunde genügt.
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Wie läuft es bei Euch. Ist der Gast eingetroffen? Scheint ein Mensch zu sein, der die Rituale liebt.
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In einer Woche haben wir hier auch Ferien. Dann wird alles ruhiger. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verziehen sich in die Ferien. Das ist die Zeit, die ich liebe.

Ich wünsche Dir eine schöne Woche

Mit einem lieben Gruss
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Montag, 7. Februar 2011

Italien - Vorsicht!

unterwegs nach Ravello

Liebste Marlena
Es ist wunderschön, dich wieder zu hören. Willkommen bei uns armen Netzbürgern, in dieser virtuellen Netzgemeinschaft von Sündern, Verlorenen und unsterblich Verliebten. Wir haben dich sehr vermisst.
Und du schreibst mir ein süsses Mail, ein ganzer Orkan von Lobeshymnen an mich, dass ich gleich mal nachschauen muss, was in aller Welt ich dir denn geschrieben hatte.
Die schönen freien Tage sind vorbei. Es waren wunderbare Tage, voller Sonne und sehr warm. Gelegentlich gab es ein kleines Gewitter, so wie heute Nacht. Aber jetzt, am Morgen, ist der Himmel wieder blau und schön. Es ist beinache wie im Wallis. Wenn es dort regnet, ist es nur für Stunden, und dann kommt die schöne Sonne wieder. Das Wallis ist der sonnigste Teil der Schweiz, das musst du wissen.
Und diese Woche habt ihr jetzt Abiturfeier und das ist wunderbar. Man kann auf ein arbeitsreiches Schuljahr zurückblicken und alle sind festlich gestimmt und die vielen Sorgen und Nöte während all er Wochen und Tage sind vergessen. Was immer man aus Distanz anschaut, es ist schön und abgerundet und irgendwie perfekt (per-factum oder so wäre das wohl in Latein). Ich glaube, der Liebe Gott, der ja alles aus Distanz sieht, würde sich wundern, wenn er etwas näher herankäme und sich auch mit den Details beschäftigen müsste. Die Details sind manchmal sehr beschissen (entschuldige, ein Slangausdruck meiner Töchter, sehr unpassend in einem Mail an Marlena). Doch aus der Entfernung - sagen wir in der Perspektive von einem Satelliten aus - sieht alles so rosig und schön aus, von einem bläulichen Schimmer umgeben, als ob die Menschen dort unten keinem anderen Menschen ein Härchen krümmen könnten. Ich hoffe, du geniesst diese Woche. Und natürlich ist sie voller Vorfreude auf die Ferienwoche in Italien. Du wirst noch richtig Italienisch büffeln (dh. hart lernen, wie Schüler vor dem Examen). Ich hoffe, du lernst doch nicht soviel, dass du die Italian Lovers dort unten allzu gut verstehst. Sie haben wirklich allen Charme der Welt und sie sind mit Sonne vollgetankt. Ich meine, so stelle ich sie mir vor, ich habe ja da keine einschlägigen Erfahrungen. Ti voglio bene, mit diesem Satz könntest du dort unten schon echt ein Unheil anrichten. Ein echter Latin Lover wird das schon als unzweideutige Liebeserklärung auffassen und sein Programm gleich starten und in ein paar Sekunden wäre er schon bei 100 oder mehr. Und du musst wissen, sie sind wie die Vulkane dort unten, sie sind wie der Vesuv und der Aetna zusammen genommen. Sie werden bei einer blonden Schwedin alle Register ziehen, das kann ich dir versprechen. Und du wirst deine ganze Schlauheit brauchen, dich dort aus der Schlinge zu ziehen, meine liebe Marlena.
Also, ich schlage vor, du vergisst diesen Satz ti voglio bene (behalte ihn für mich auf, ich kann sowas gut brauchen), und du spezialisierst dich auf Wassermelonen und auf die Siesta. Ach, es ist schön in Italien. Wir sind die ganze Familie jedes Jahr an die Adria gefahren im Sommer, für 3 Wochen oder so. Damals hatte es noch nicht soviele Leute. Und wir haben den ganzen Tag gebadet und mit gleichaltrigen Kindern gespielt und uns die Zeit um die Ohren geschlagen. Besonders in Erinnerung habe ich dieses Gefühl, wenn du Abends ausgehst. Du bist leicht bekleidet, es ist auch nicht mehr so heiss wie tagsüber. Aber auf der Haut spürst du noch immer die Sonne und irgendwie das Salz des Meeres. Es gibt so ein schönes Gefühl mit Energie aufgeladen zu sein. Und dann schaust du dir die Italienierinnen an, die jungen Mädchen, die ganz unschuldig am Arm ihrer Mama oder ihres Papas spazieren und noch gar keine Gedanken zu haben scheinen, irgend jemanden kennenzulernen. Aber die Deutschen und die Holländerinnen, die sind dann schon etwas raffinierter, auch lockerer gekleidet. Von den Schwedinnen gar nicht zu reden, diese blonden Dinger, die, wenn sie richtig braun sind, aussehen wie die Inkarnation der Verführung. Ach nein, ich glaube nicht, dass es damals soviele schwedische Touristen gab an der Adria.
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Und jetzt schicke ich dir dieses Mail. Ich glaube, am Montag - wenn du überhaupt den alten Stundenplan hast - hast du morgens etwas mehr Zeit. Aber in dieser letzten Woche wird ohnehin alles anders sein als es gewesen ist. Ich gönne dir diese Entspannung.
Und damit du es weisst, ich mag dich, wenn du schlau bist. Ich glaube auch nicht, dass du berechnend bist, du bist mehr auf eine intuitive Art schlau. Als emotionaler Mensch witterst du eben immer rundum alles, was los ist und läuft. Du fährst nicht bloss auf einem Geleise gerade dahin, wie viele es tun. Wir Männer sind doch manchmal sehr monoman. Wir haben etwas im Kopf und wollen geradewegs darauf los, wie ein wilder Stier in der Arena. Und das ist nicht immer sehr intelligent. Nur eine kleine Bewegung der Veronica des Matadors, und der Stier donnert an der ganzen Geschichte vorbei und wundert sich, warum das jetzt in die Hose ging. Ich könnte dir jetzt wieder so eine schöne Liebeserklärung machen und ein Loblied anstimmen, dass Dir die Angst vor dem real life kommt. Das will ich nicht, denn die Zeit drängt. Es freut mich aber, dass du an diesen Moment im real-life denkst.
Mit meiner Montag-morgen-liebe küsse ich dich
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Sonntag, 6. Februar 2011

"die fünfte Jahreszeit"

Mein lieber Mausfreund!
Wenn ich gewusst hätte dass du auf ein Mail wartest dann hätte ich versucht schon gestern etwas mehr zu schreiben.
Ich gratuliere dir zu dem neuen Bücherschrank. Mit etwas mehr Ordnung im Büro sinkt das Stressniveau bedeutend.. so ist es jedenfalls bei mir. Ich versuche im Moment hier zu Hause etwas mehr Ordnung zu schaffen damit ich dann vielleicht für ein paar Tage in Ruhe verreisen kann oder mich ganz einfach nur zu 100 % nichtberuflich beschäftigen kann.

Wie gewöhnlich habe ich heute Morgen mein Lieblingsprogramm im Radio gehört. Man sprach unter anderem von dieser Jahreszeit, "die fünfte" genannt. Das "schwarze Loch" zwischen Winter und Frühling, wo man zwar schon den kommenden Frühling ahnt, aber ihn nicht so romantisch erlebt wie er meistens geschildert wird, mit Blumen und Vöglein sondern eher mit den Spuren, die Hunde im Winter hinterlassen haben und dergleichen... Dabei zitierte man auch verschiedene Schriftsteller, die eben diese graue Zeit , die fünfte Jahreszeit, geschildert haben.
Ja, es ist grau draussen. Es ist als sähe man die Welt durch eine matte Glasscheibe (hoffentlich sind es nicht nur meine noch ungeputzten
Fenster ;-)
Aber was macht es mir schon aus. In meinem Leben strahlt die Sonne. Vielleicht bis du es, mein lieber Mausfreund, vielleicht auch nur das Leben selbst. Ganz sicher bin ich, dass deine Gegenwart dabei eine grosse Rolle spielt.
Bitte, lass es nicht unser Mausleben sein, das dich an deiner Arbeit hindert. Gib der schlaflosen Nacht und dem "ein bisschen zu viel" Wein die Schuld, sonst kriege ich ein sehr schlechtes Gewissen. Unsere "Freundschaft" soll immer etwas Positves sein, das uns erhöhte Energie gibt die Pflichten des Alltags zu bemeistern. Die Serenität von der du oft sprichst. Ich weiss wie es ist, du darfst nicht glauben dass ich so ganz anders reagiere als du. Manchmal fühle ich mich sogar etwas gelähmt von unserer Maladi, und ich frage mich wie bei Rilke: "Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen.."  ...