Foto: Chris
Lieber ...,
Ach, was bist du lustig.
Interessiert dich der Himmel so sehr?
Ich kenne keinen einzigen Menschen, der das irdische Leben gern gegen
einen Himmel austauschen würde. Und gute Käsefondues oder Geranien
kann ich doch auch in der Schweiz haben.
Aber deine Vorstellung von dem italienischen Himmel fand ich so lustig, dass ich sie auch Anna habe lesen lassen. Ich schicke ihr manchmal speziell lustige Produkte deiner Fantasie als erbauliche Lektüre. Ich weiss, dass du nichts dagegen hast. Sie braucht etwas Übung in der deutschen Sprache, sonst vergisst sie alles, was sie in der Schule gelernt hat.
Ja, die Italiener. Ich kann mir gut vorstellen, was sie aus einem Himmel machen könnten. Chaos ist dabei ein mildes Wort.
Meinen ersten Einblick bekam ich damals, als ich als 15-jährige meine Sommerferien in Saalbach bei einer Bekannten meiner Eltern verbrachte. Sie arbeitete dort im Sommer als Ärztin. Meistens machte sie Hausbesuche bei ihren Patienten. Doch eines Tages kam ein Italiener, der im Hotel nebenan Urlaub machte, in ihre Praxis, die zugleich unsere Wohnung war. Er hatte sich etwas gebrochen oder vielleicht nur verstaucht. Aber er kam nicht allein. Hinter ihm drängte sich eine ganze Sippe herein, die bald den ganzen Raum füllte. Man hörte sie laut „herumlamentieren und palavern" wobei sie wild gestikulierten. Die Situation war ähnlich wie wenn ein Fuchs in den Hühnerhof kommt.
Aber, na ja, vielleicht könnte ich es akzeptieren, wenn ich wüsste, dass ich dich dort wiederfinden würde. :-)
Aber deine Vorstellung von dem italienischen Himmel fand ich so lustig, dass ich sie auch Anna habe lesen lassen. Ich schicke ihr manchmal speziell lustige Produkte deiner Fantasie als erbauliche Lektüre. Ich weiss, dass du nichts dagegen hast. Sie braucht etwas Übung in der deutschen Sprache, sonst vergisst sie alles, was sie in der Schule gelernt hat.
Ja, die Italiener. Ich kann mir gut vorstellen, was sie aus einem Himmel machen könnten. Chaos ist dabei ein mildes Wort.
Meinen ersten Einblick bekam ich damals, als ich als 15-jährige meine Sommerferien in Saalbach bei einer Bekannten meiner Eltern verbrachte. Sie arbeitete dort im Sommer als Ärztin. Meistens machte sie Hausbesuche bei ihren Patienten. Doch eines Tages kam ein Italiener, der im Hotel nebenan Urlaub machte, in ihre Praxis, die zugleich unsere Wohnung war. Er hatte sich etwas gebrochen oder vielleicht nur verstaucht. Aber er kam nicht allein. Hinter ihm drängte sich eine ganze Sippe herein, die bald den ganzen Raum füllte. Man hörte sie laut „herumlamentieren und palavern" wobei sie wild gestikulierten. Die Situation war ähnlich wie wenn ein Fuchs in den Hühnerhof kommt.
Aber, na ja, vielleicht könnte ich es akzeptieren, wenn ich wüsste, dass ich dich dort wiederfinden würde. :-)


