Lieber ...
Gerade habe ich ein Mail aus Rom erhalten mit unserem Gesprächsthema heute: Beichtstühle. Wie sind wir eigentlich auf die Idee gekommen?
Vor ein paar Tagen habe ich meinen Römern erzählt, dass Anna die Osterwoche in Göteborg verbringen wird.. und weil Göteborg eben schöne Erinnerungen weckt bei mir hatte ich folgendes geschrieben (glaube du hast das schon vor Jahren gehört).
Göteborg is a very beautiful and interesting city at the West Coast. I lived there half a year, while I was attending the school of education.
One of the Catholic priests let me rent his big and wonderful apartment while he was travelling around the world giving talks (lectures).
He was a very learned person and when he visited Uppsala and was preaching in the mass, the "important" people in cultural life came to listen to him.. also the atheists. Besides, it was this priest who heard my first confession.. I think I was about ten years old. I had searched my memory and conscience with great seriousness and I had a list of 65, (yes, I mean sixty-five) sins to report. ;-)))
Still, when I was grown up I always thought that he remembered this when he smiled at me.
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Und hier, ich glaube das wird dir gefallen, sind die Gedanken meines Römers über Beichtstühle. Nimm es zugleich als eine kleine Sprachübung.
Non sò se nelle vostre chiese il rito della confessione si svolge in quei sarcofaghi neri e bui tipici delle chiese cattoliche che appaiono più simili all'anticamera dell'inferno che alla porta del paradiso. Tu sai che ho fatti per tanti anni il chierichetto proprio nel periodo in cui la guerra ci mostrava segni molto più tragici della prospettiva di andare agli inferi, punizione prevista per chi non si avvicinava al confessionale; il fatto di non poter vedere in faccia il prete, vista la grata che ci divideva, mi metteva in una condizione di disagio che non era il linea con l'intento di questo sacramento, in fondo, non ho mai ben sopportato.
Penso all'espressione che deve aver avuto quel sacerdote nel sentire i "65 sins" detti da una bambina come te che, all'età di 10 anni gli doveva apparire come un angioletto portato via da una pala d'altare; quando vedo le tue foto da bambina, la vera bambina, non quella di Saalbach :-), appari realmente tale.
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Ja, du siehst.. nicht nur du machst dir besondere Vorstellungen von Beichtstühlen.
Glück ist kein permanenter Zustand (wäre auch bald langweilig) sondern kommt täglich in kleinen Momenten. Und zu dieser Jahreszeit gibt es so viele kleine Glücksspender, besonders in der Natur.
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Ich freue mich auch, weil du wieder etwas glücklicher erscheinst. Danke für die schönen Bilder aus deiner Wohnung. Das neue Bild mit dem blauen Sofa finde ich wunderschön. Es sieht alles so heimelig und einladend aus bei dir. Ich glaube ich wäre glücklich, dort zu wohnen. Und dieser bastante und imposante Schreibtisch, an dem ich mir vorstelle (und hoffe) dass du bald schreiben wirst.
Es ist spät und ich bin müde, aber auch zufrieden mit diesem Tag, denn ich habe alles ausgerichtet was ich mir vorgenommen hatte. Die Pflicht ist angenehm, wenn sie getan ist.
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Mit lieben Grüssen mit sowohl Ks und Qs
Malou
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