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Ich beschäftige mich zur Zeit mit interkulturellen Fragen. Das ist ein interessantes Komplex, und natürlich bin ich davon auch persönlich betroffen, indem bei uns der Bosporus mitten durch die Wohnung verläuft. Ein wichtiger kultureller Faktor ist der Umgang mit der Zeit. Die Orientalen leben im wesentlichen nach der Ereigniszeit. Eine Versammlung beginnt, wenn alle da sind, und endet, wenn man sich verabschiedet. Die Ereignisse geben die Zeitphasen vor. Und ich muss sagen, dass ich einen Grossteil meines Lebens so gelebt habe. Mindestens meine Schulzeit, inklusive Universität, war geprägt von dieser Auffassungsart von Zeitdauer. Natürlich gab es damals Termine, aber sie standen nicht im Vordergrund und sie hatten mein Leben nur nebenbei beeinflusst, nicht wirklich geprägt. Die Uhrzeit, nach welcher die westliche Welt nach der Industrialisierung hauptsächlich lebt, ist in jeder Hinsicht absolut abstrakt, hart und leer. Und sie ist in der Lage, uns jede Menge Stress zu verursachen. Man kann hören, dass einige Kulturhistoriker nicht die Dampfmaschineals die Einflussreichste Erfindung des Industriezeitalters bezeichnen, sondern eben die mechanische Uhr, welche die Uhrzeit in Stunden und Minuten vorgibt. Lange Zeit waren die Uhren damals schon recht genau, aber es gab keine wirkliche Standardisierung. Von Ort oder Region zu Region änderte die Zeit vor- und rückwärts. Und es waren nicht zuletzt die nationalen Eisenbahnen, die eine Vereinheitlichung und Standardisierung der Zeit vorantrieben. Ich glaube, erst im 20. Jahrhundert hat die USA per Gesetz 4 Zeitzonen definiert. Vorher waren es einmal um die 50.
Na ja, das ist ein interessantes Thema, dieses Verständnis der Zeit. Weil ja – wie wir seit Heidegger wissen – Sein und Zeit identisch sind, ist die Rythmisierung und Ordnung der Zeit tief in Fleisch und Blut des Menschen. Ich glaube – und jetzt kommt die Pointe – ich glaube, dass der Übergang ins Pensionsalter einem solchen Übergang von der Uhrzeit in die Ereigniszeit entspricht. In der Pension kann man sich, wie früher einmal in der Kindheit, soviel Zeit für Dinge und Tätigkeiten nehmen, wie sie es für sich verlangen. Man braucht nicht mehr mit Minuten und Terminen zu kämpfen. Die Hauptsächlichen Uhren bleiben der Hunger und der Schlaf, die Dämmerung und der Gang der Natur. Das ist eine Rückkehr zur Natur, wie man davon vielleicht immer wieder in diesen hektischen Zeiten geträumt hatte.
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Mit lGuK


Den historien var inte olik min egen: jag har gått till nattvarden om jag vill, som jag vill, de gånger jag vill.
AntwortenLöschenAnser att Det Hela är ekumeniskt och om inte så beror det mest på tjafs.
Var det din dotter som tog kommunion? Det gjorde hon rätt i. Vem i hela himlen skulle bry sig?
Ingen i himlen, men troligtvis någon på jorden. :-)
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