Donnerstag, 1. August 2024

Stichwort - Schweiz

 (R)

Foto: Chris



Liebe Marlena
Ja, die Schweiz. Darüber gäbe es viel zu berichten. Und über viele Klischees. Tatsache ist, dass wir ein reiches Land geworden sind, während die Schweiz noch im 19. Jahr-hundert als Armenhaus Europas angesehen werden konnte. Es gab damals viele Menschen, die nach Amerika ausgewandert sind. Und - wenn ich mich richtig erinnere - wurde ihnen oftmals mit öffentlichen Geldern die Überreise bezahlt. Man wollte, dass sie gehen und man hat sie motiviert, zu gehen.

Und heute? Nun ja, ich glaube, wir sind in erster Linie ein konservatives Land. Das waren wir wohl immer, denn ein Gemeinwesen von Bergbauern kann nie sehr modern ausfallen.

Wir sind aber bestimmt ein fleissiges Land. Der Reichtum kommt nicht bloss von den Bankkonti. Nicht nur. Ich glaube, wir arbeiten im internationalen Vergleich viel und wir haben eine hohe Arbeitseffizienz. Wir sind auch ein introvertiertes Land. Die Tatsache, dass wir heute noch nicht Mitglied der UNO sind, ist doch sehr merkwürdig. Ich glaube, wir sind das allerletzte Land der Welt in dieser Beziehung.
Wir sind ein unwirtliches Land. Wahrscheinlich die Hälfte unseres Bodens ist nicht nutzbar, weil es sich dabei um Berge und Felsen und Steine und ewigen Schnee handelt. Wir haben kaum Bodenschätze. Die gebirgige Landschaft ist in jeder Hinsicht beschwerlich und erfordert einen hohen Aufwand.

Wir sind kulturell kein einheitliches Land. Die Tatsache, dass wir auf diesem kleinen Raum mit vier Landessprachen und ebenso vielen wenn nicht noch mehr Mentalitäten fertig werden müssen, soll man nicht vergessen. Das ergibt landesintern oft erhitzte Gemüter, doch gegenüber der Weltgemeinschaft geben wir uns gerne harmonisch und rosarot. Das politische Klima ist von dieser Tatsache geprägt.

Wir sind ein enges Land. Wenn man mit der Eisenbahn durch die Schweiz fährt, fällt einem auf, wie überbaut unsere Landschaft ist. Es gibt kaum mehr freie Flächen und grössere Landschaften. Man fährt ständig durch Städte oder Dörfer. Diese Enge prägt unsere geistigen Horizonte. Wir passen uns den Gepflogenheiten und den Nachbarn an und denken nicht über die Dorfgrenze hinaus. Wir lieben das Naheliegende.
Aber wir sind auch das Land der höchsten Dichte an Nobelpreis-Trägern und wohl auch der Milliardäre. Der Volkscharakter der Exaktheit, des Praktischen und Naheliegenden prädestiniert uns zu vorzüglichen Technikern und kühl berechnenden Bankers, die eben auch mal was Neues erfinden.

Kurz und gut, es stinkt in der Schweiz zum Himmel. Und wir alle erwarten doch sehr, dass die UNO uns einen roten Teppich ausrollt, damit wir uns endlich überlegen, ob wir mitmachen mögen oder vielleicht und vorläufig immer noch unmutig abzuwinken geruhen. Wir haben noch immer grosse Bedenken, diesem heterogenen und darum zweifelhaften Club beizutreten, denn es gibt da einige sehr unattraktive Mitglieder. Wir bewegen uns im Allgemeinen lieber in exklusiveren Kreisen. Und wir alle finden es ziemlich unwürdig, dass wir bitten sollten, dieser wackeligen Weltgemeinschaft beitreten zu dürfen, wo wir doch eigentlich überzeugt sind, dass die Gemeinschaft eher uns bitten sollte, der Schweiz beizutreten. 

Anstelle der Globalisierung sind wir für eine Helvetisierung der Welt. Wir haben an der Genfer Universität einen Professor der Soziologie namens Jean Ziegler. Sicher hast Du schon von ihm gehört. Er ist Sozialist und ein harter Kritiker und Kämpfer gegen das schweizerische Bankensystem. Er hat in der Vergangenheit feurige Bücher geschrieben. Doch dann hat man ihn mit einer Prozesslawine immobilisiert. Und heute schreibt er nur noch Romane, weil er anhand von romanhaften Aussagen gerichtlich nicht belangt werden kann. Er hat ein gutes Herz, unser Jean Ziegler, und ich glaube, von der UNO hat er einen Auftrag, den Hunger in der Welt zu analysieren und zu bekämpfen.
*

Früher, als junger Mensch, wäre ich gerne...

Sonntag, 21. Juli 2024

Re: Zzzzz ...

 

 Liebe Malou

Ist schon ein bisschen merkwürdig, dass du gerade jene Mails deiner kleinen Tochter zu lesen gibst, die absolut nicht jugendfrei sind. Pass auf, dass du sie nicht verdirbst.Und ich rate dir auch ab, dieses Mail herumzureichen. Das kommt nicht gut heraus, und die Leute würden denken, du korrespondierst vielleicht mit einem südeuropäischen Pornospezialisten.
Ich habe mir nämlich die Idee mit den Sexboxes noch weiter ausgemalt. Ich meine schon der Begriff Sex-Box klingt genial, nicht war. Schon beim Wort steigt der Adrenalinspiegel ein bisschen. Aber ich habe mir auch vorgestellt, dass man in einer solch engen Box - sie ist ja nicht viel grösser als ein Sarg - dass man sich darin auch verkeilen kann. Für solche Situationen sollte ein Alarmknopf angebracht sein, den man vielleicht mit der grossen Zehe irgendwie erreichen kann, damit der Boxenmanager die Feuerwehr alarmiert und die beiden verkeilten und verklemmten Menschlein heraus schweisst. Der Aktionsradius ist einfach begrenzt. Man müsste vielleicht an der Aussenwand eine Anweisung anbringen, die zeigt, dass gewisse Stellungen darin sehr riskant und damit mehr oder weniger verboten sind.  Man sollte sich in einer Sexbox wirklich nicht auf Sex-Extravaganzen hinauswagen.
 
Vielleicht ist es das schöne Wetter, das meine Fantasie hochtreibt. Es war eine recht ruhige Nacht. Na ja, ich muss sagen, ab 2.00 war es ungefähr ruhig. Vorher war im Nebenzimmer die Hölle los. Ein Mann hat herumgealbert, geschrieen und getan. Ich dachte, es wäre ein Volksfest mit einer Menge von Personen. Und als ich ungefähr um halb zwei mal hinausging, weil der Lärm wirklich ungeheuerlich war, lag da bloss ein Männlein auf dem Bett und die Schwester war irgendwie damit beschäftigt, ihn zu betten. Ich sah nicht mal das Männlein, sondern bloss zwei dünne Beine. Na, ich durfte mir ja doch nicht erlauben, einfach einzutreten. Aber die Schwester hat mein Problem begriffen. Und ich habe die Zimmertür geschlossen. Und dann bin ich wohl bald mal eingeschlafen. Mit der Morgenschwester hatte ich ein längeres Gespräch. Sie ist ein philosophischer Typ und plaudert gerne, hatte ich den Eindruck. Und ein bisschen hatte ich bei ihr herausgehört, welchen Eindruck wir hier als Familie beim Spitalpersonal machen.
 
Und jetzt bin ich auf dem Heimweg. Zwischenhalt im Büro. Ich hätte jetzt Lust auf einen kleinen, kühlen Apero. Aber das spare ich mir für später mal auf. 
 
 

 
 Bei uns sind die Rosen in vollem Gange, sozusagen. Nein, so kann man es natürlich nicht sagen. Sie sind in Blüte. Sie sind in voller Pracht. Oder so. Ich habe kürzlich einen Film gesehen über englische Rosenzüchter. Das hat mich fasziniert, und irgendwie spiele ich mit dem Gedanken, in der Pension einen hübschen Rosengarten anzulegen. Einen schönen englischen Garten, mit diesem feinen Rasen und dem üppigen Grün rundum, das schaffe ich vielleicht nicht. Wir haben weniger Regen und etwas wilderes Klima als die Engländer. Aber annähernd wäre das schon möglich. Sie machen dort drüben jede Menge Wettbewerbe und Gartenausstellungen und Fotobände usw. Und das Schöne dabei ist, dass die Rosen in einer natürlichen Umgebung blühen. Es sind nicht diese steifen, hoch designten Blüten, die man hier kaufen kann, Baccara-Rosen oder wie sie heissen. Nein, sie wachsen in Gruppen wie Schafe und leben mitten im Grün des Gartens. Wirklich sehr schön. Da war eine Frau. Sie hat ihr gesamtes Vermögen in diesen Garten gesteckt. Ihr Mann schneidet täglich den Rasen und arbeitet nachts als Taxichauffeur, um das Vergnügen zu finanzieren. Ist das nicht faszinierend? Faszinierend nicht solche Rosen, aber einen solchen Mann ???
 
MLG

 

 

Samstag, 20. Juli 2024

Glaubst du nicht auch ...?

 

 

"Wir bauen an dir mit zitternden Händen
und wir türmen Atom auf Atom.
Aber wer kann dich vollenden,
du Dom."

Lieber ...

Ja, wir bauen ihn wieder, den Turm. Es ist schön etwas zu bauen. All die Gefühle und Gedanken die man dabei hegt ..die Träume von der Vollendung ... was macht es wenn der Turm nie fertig wird. Der Weg ist die Reise wert. Und warum sollten wir nicht wieder heil herunterkommen? Glaubst du nicht auch dass wir immer wieder eine neue Sprache finden werden in der wir uns verständigen können ;-)

Aber du, mit ein paar Jahren Architektstudien hinter dir, wirst mir schon ein wenig dabei helfen müssen damit ich nicht unnötig das Gebäude in Gefahr bringe.

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Zzzzzz ..

 

subject Zzzzzz


Lieber ...
Eigentlich sollte ich wohl noch schlafen.. schau mal auf die Uhrzeit. Aber weisst du, nach diesem sonnigen Tag ist es oben so warm, dass ich jetzt die Balkontür weit aufstellen musste um die frische Nachtluft hereinzulassen und während dessen kann ich dir ein kleines Nachtmail schreiben.

Ich habe mich sehr über deine Mails heute gefreut. Das erste war so lustig, dass ich es Anna lesen liess. Auch sie hat sich köstlich amüsiert über deine "Gedankenkette" betr.. der "Verrichtungsboxen". Welch ein Wort! *s*

Jetzt ist die Luft schon angenehm hier im Haus und ich gehe nochnals zurück ins Bett. Ich schreibe dir morgen nochmals.. an meinem letzten ungestörten Tag am Computer. :-)

Ich hoffe du hast eine gute Nacht gehabt, wenn du dieses Mail findest.

Wünsche dir alles Gute,
mlG
Malou


 

Donnerstag, 18. Juli 2024

Besuch im Vatikan

 (ungekürzt)



Liebe Malou
Hier noch zwei Bilder. Sie kommen, wie Du sicherlich annehmen wirst, aus der Umgebung des Vatikans. Die Medaille für Kristina von Schweden befindet sich, wie Du bestimmt weisst, in S Pietro. Ziemlich nahe beim Eingang auf der rechten seite findet man die riesige Medaille. Sie hängt allerdings ziemlich hoch, so dass man die Inschrift kaum lesen kann. Nicht weit davon steht die Pietà von Michelangelo. Davon schicke ich Dir später ein Bild. Natürlich hätte ich diese katholische Kristina niemals gesehen ohne unsere Mailerei.



Und das andere Bild stammt von der Piazza Santa. Es war ziemlich warm, und die drei Patres haben sich irgendwo ein Wässerchen organisiert. Ich glaube, sie kommen alle drei von sehr verschiedenen Ethnien. Na ja, zwei Asiaten und ein Westler. Der liebe Gott muss in der Tat mehrsprachig sein. Die Moslems denken, er spreche arabisch, die Katholiken vielleicht immer noch, lateinisch. Aber er kann bestimmt auch ein paar Brocken Schweizerdeutsch!
Wenn man von der Piazza Santa durch die Kolonnaden in den Dom will, muss man einen gründlichen Check über sich ergehen lassen. Manchmal gibt es dort lange Warteschlangen. Sie durchleuchten alles: Taschen, Körbe, Mappen etc. Nur die Priester lassen sie ungeschoren durch, wie ich meine. Und dann geht es wieder mehr oder weniger in Kolonne hinauf zum Eingang. Man muss also, wenn man auf den Petersplatz kommt, auf der rechten Seite hinauf. Links lassen sie einen nicht eintreten.
Die Piazza Santa ist einfach eindrücklich. Einen solchen Platz gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Das hängt an seiner genialen Gestaltung, aber natürlich auch an den vielen Menschen, die ihn beleben. Man hat irgendwie den Eindruck, hier sei so etwas wie das Zentrum der Welt. Das würden natürlich viele bestreiten, aber eine solche Konzention habe ich sonst nirgendwo gesehen. Na ja, ich habe auch nicht alle Plätze gesehen. Ich würde behaupten, S Marco in Venedig mache einen ähnlich grossen Eindruck auf unsere Seelen. Aber daran sieht man vielleicht nur meinen Eurozentrismus. Der grosse Platz in Isfahan ist jedenfalls von völlig anderer Qualität. Und Times-Square ist kein Platz, sondern eine blosse Strassenkreuzung. Na ja, vielleicht wäre da noch der Turmplatz hier zu erwähnen. Er ist natürlich auch eindrücklich im Sinne der Redensweise: Steter Tropfen höhlt den Stein (meiner Seele).
Es ist merkwürdig, wie ich mich in katholischen Kirchen wohl fühle. Ich fühle dort immer einen Frieden und finde mich gut aufgehoben. Das hängt vielleicht schon damit zusammen, dass ich solche Kirchenbesuche mit Ferien assoziiere. In eine Kirche zu treten, bedeutet für mich sozusagen Ferien. Und natürlich sind solche Kirchen immer auch angenehm kühl und ein bisschen dunkel, in Kontrast zur Hitze und Helligkeit der Strasse. Ich kann die Römer verstehen, dass sie ihre schönen Kirchen wie Ruhe- und Meditationsräume nutzen. Und wenn man dann eintritt, zum Beispiel morgens um neun, dann denkt man, man sei allein in diesem grossen Raum. Es sind keine Menschen zu sehen. Man ist beeindruckt vom Raum, von den Säulen, vielleicht von den Malereien oder vom Altar. Man geht herum. Und plötzlich sieht man da und dort Menschen. Die einen sitzen still und scheinen zu beten, oder doch zumindest sich selbst zu suchen und zu finden. Andere gehen herum und schauen sich auch die Kirche an. Vielleicht ist noch irgendwo ein Sakristan unterwegs, der mit irgendwelchen Dingen hantiert.
Einziger Nachteil der Kirchen: man kriegt leicht Nackenstarre! Ich hatte in Il Gesû ein lustiges Erlebnis. Ich war so müde und hatte mich auf einen Bank mitten in der Kirche gesetzt. Es gibt dort ein schönes, barockes trompe d'oeuil Deckengemälde, so dass man denkt, man würde geradewegs in den Himmel hinauf sehen. Aber eben der Nacken. Ich sass also ziemlich erschöpft dort und bemerkte, dass ungefähr 4 m vor mier ein Bild aufgestellt war. Es war so schief an einen Stuhl gelehnt. Und wenn immer Menschen vorbeikamen und das Bild betrachteten, hellte sich ihr Gesicht auf. Sie waren ganz begeistert von diesem Bild, vielleicht 50x100cm gross. Und je mehr Leute ich passieren und leuchten sah desto neugieriger wurde ich, was es wohl auf diesem Bild zu sehen gäbe. Ich dachte an einen Grundriss, irgend eine Darstellung, die den Menschen eine Übersicht und eine Einsicht gaben. Ich konnte mir nichts anderes vorstellen als eine erläuternde Darstellung. Und als ich dann meine Kräfte wieder gesammelt hatte und bereit war, mich hin zu diesem Bild zu bewegen, da fand ich ... einen Spiegel. Er war schief gestellt, so dass man, ohne den Kopf in den Nacken zu werfen, die Decke betrachten konnte. Das war ein lustiger Moment.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
Mit lGuK

Montag, 15. Juli 2024

Freude am Bad

 




Liebe Malou

...

Und am Morgen um 9h gehe ich ins Bad schwimmen. Das ist dann zwar wie eine Veranstaltung des Pensionistenvereins. Es gibt praktisch nur Leute über 65. Sie sind aber alle sehr angenehm und freundlich. Und sie schwimmen so langsam und würdevoll, so wie grosse Überseeschiffe daherkommen. Man hat den Eindruck, sie verbergen wie die Eisberge den grössten Teil ihres Ballastes an Jahren unter dem Wasser. Und sie machen beim Schwimmen ein ernstes Gesicht. Frag mich nicht weshalb, aber sie sehen aus, als ob sie sich vorstellten, im nächsten Moment gleich unterzugehen. Erst wenn sie über die Stiege wackelig und vorsichtig wieder an Land geklettert sind, hellen sich ihre Gesichter auf. Dann sitzen sie ganz zufrieden in der Sonne, plaudern und geniessen den schönen Tag.

Und ich denke, ich werde bald zu ihnen gehören. Deshalb fange ich auch schon an, ganz freundlich zu grüssen. Das mögen die älteren Leute, wenn man laut und deutlich grüsst. Und sie ärgern sich, dass die jungen Leute wegschauen und sie sozusagen wie Nichtpersonen behandeln. Und sie haben recht. Ich kann es ihnen nachfühlen.


Lieber ...,
---
Lustig, aber Anna hat mir auch eine Story erzählt von ein paar Damen, die sie am Bad gesehen hat. Drei nicht mehr ganz junge und etwas vollschlanke Damen (wie man sie so schön in Modezeitungen nennt) sassen dort zusammen, redeten und lachten ziemlich laut und dann stiegen zwei von ihnen ins Wasser, ungefähr so wie du es mir geschildert hattest. Die dritte schien etwas unruhig zu sein: "Soll ich wirklich? Ist es nicht sehr kalt?" Sie hatte schon die Aufmerksamkeit aller Leute gefangen als sie plötzlich mit einem eleganten Hechtsprung, Kopf voran, ins Wasser tauchte. :-)


Re:
Ja, die alten Damen im Bad von I. waren sehr amüsant. Ich habe sie geradezu schätzen gelernt. Sie sind zwar arge Plaudertaschen, schwatzen über dies und jenes und ohne Ende, wenn sie am Rand des Bassins in der Sonne sitzen. Aber die Atmosphäre ist angenehm, ruhig und sehr freundlich. Nun eben, wie die älteren Menschen sind. Ich werde wohl die nächste Woche, wenn es wieder wärmer werden soll, am Morgen jeweils wieder hingehen. Weisst du, dieses Gefühl in den Zehen, morgens über den noch taufeuchten Rasen zu gehen oder ins kühle Bassin zu steigen, das erinnert mich ganz und gar an meine Jugend. Meist nehme ich mir eine zeitung mit und lese anschliessend in der Sonne. Ich bin schon echt braun geworden. Na ja, ich bin immer noch einer der bleichsten, aber für meine Masstäbe bin ich beinahe afrikanisiert. 


...

 

 

 

Sonntag, 14. Juli 2024

I've learned...


Lieber... ,
Es ist schade, dass du nicht diese Site mit den kleinen Sprüchen von Andy Rooney öffnen konntest. Hier eine kleine Kostprobe. Alle beginnen mit den Worten "I've learned..

I've learned.... that being kind is
more important than being right.


Findest du das nicht auch klug und schön gesagt. So ist es doch. Es erzeugt ein bisschen mehr Harmonie auf Erden.

*