Donnerstag, 18. Februar 2021

Am Teich dieses Jahr


Januar

Februar


... und in Gedanken schon ...








Dienstag, 16. Februar 2021

Hotchpotch


"Ich war in Basel. Und dabei habe ich ein schönes altes Pult gefunden, genau, was ich brauchen kann. Es ist nicht uralt, aber stilmässig schaut es gotisch aus, und ist aus massiver Eiche. A.wird mir jetzt ein Auto organisieren und das Ding heimtransportieren. Wenn du es sehen würdest, dann würdest du das Ding bestimmt auch ganz süss finden. Das Pult ist ein bisschen tiefer als Pulte üblicherweise. Und es ist breiter als tief, hat also ganz eigene, bemerkenswerte Proportionen. Und dazu viele Schnitzereien. Ich glaube, dass es knappe 100 Jahre alt ist. Bestimmt wird es wunderschön glänzen, wenn ich es behandelt habe. Ich freue mich richtig darauf, an diesem Pult meine Romane zu schreiben.
... "

date 3 May 08:16

Lieber ...,

Ach, wie schön diesen Satz zu finden: "Ich freue mich richtig darauf, an diesem Pult meine Romane zu schreiben." Ich habe gerade gestern ein Mail gefunden, wo ich dich dringend bitte, dass du schreiben sollst." .. die Schweiz braucht doch einen  ...". Und das schöne Pult musst du fotografieren und mich sehen lassen. --- Ich frage dich gleich nochmals, damit du merkst, dass mir wirklich daran liegt: Kannst du mir die Bilder von dir (deinem neuen Look) und dem Büro nochmals senden? Bitte, bitte!
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Du weisst, dass ich sehr viel zusammen mit Anna erlebe.  z.B. die Traditionen die wir hier feiern. Und manchmal stelle ich mir die Frage: Wie sieht sie das? Und ich versuche alle meine Assoziationen abzuschirmen, um zu sehen, was der Augenblick selbst in sich trägt. Versuch es mal.. du wirst erstaunt sein über das Ergebnis.
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Ich hatte eine ehemaligen Kollegin angerufen, um ihr mitzuteilen, dass L.gestorben ist. Und nun schrieb sie mir ein langes Mail, gefüllt mit Erinnerungen an den Verstorbenen. Ich musste lachen, denn natürlich kannte auch ich diese Seite.. obwohl er für mich ein guter Kompanjon, ja man könnte fast sagen ein Komplize war. Es reichte, dass man seine munteren Augen und seine Miene sah, um gute Laune zu bekommen. Es spielte so viel Unfug in seinen Augen.

Diese  Kollegin erzählte von anderen Dingen. Es kam einmal ein Anruf von seiner Bank an die Schule (das Büro?) mit der Frage ob er noch am Leben sei. Er hatte nämlich ein Jahr lang nicht sein Konto, auf dem er sein Gehalt erhielt, gerührt. Dann wollte I.S. ihn einmal zu Ostern zu einem Lammbraten einladen. Doch die Telefonverbindung funktionierte nicht. Schliesslich hat sie das "televerket" angerufen, um zu erfahren, dass man sein Telefon gesperrt hatte, weil er nicht die Rechnungen bezahlt hatte. Es drehte sich um 100:- kronen, also ca 10 euro. Und sie hatte einen riesigen Respekt vor dem Mann, Ein Respekt, von dem ich nie eine Spur gefühlt habe. Doch ich wusste, dass er sehr korrekt sein konnte. "Vrång" sein konnte. Mein deutsches Wörterbuch hat das wort nicht und das englische sagt: Making things difficult for somebody. Disobliging (ungefällig?) würde vielleicht auch passen. Gegen andere Leute. ;-)
Wenn du schwedisch könntest, würde ich dir eine Kostprobe schicken, von den fantastischen Reden, die man bei verschiedenen Gelegenheiten gehalten hat in unserem Freundenkreis von Kollegen. Da gibt es eins, was L's  Wesen "in nuce" erfasst.

Ja, in dieser Hinsicht, habe ich viel dir voraus. Ich meine, ich habe schon viele meiner Freunde und Verwandten unter der Erde. Dazu zähle ich auch die Leute, die in meiner Kindheit in unserem Haus verkehrten. So viele starke Persönlichkeiten, die man nicht vergessen kann. Und du weisst ja, dass ich damals, als ich hier anfing zu arbeiten, ein älteres Kollegium vorfand. Mindestens eine halbe Generation Altersunterschied. Und Studienräte leben anscheinend nicht lange nach der Pensionierung.
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 Tor - der Donnergott

Asaglauben, der Glaube an altnordische Götter. Ich weiss nicht viel darüber, ich meine wie ein moderner Mensch sich das vorstellt und diesen Glauben praktiziert. Aber vielleicht ist es wie du sagst: Die Hauptsache man glaubt an etwas.
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Der Kakao? Das ist sehr einfach: Du rührst Kakao und Zucker zusammen, gibst Schlagsahne dazu und verrührst es bis es schäumig wird. Dann kochend heisses Wasser darüber. Schmeckt ganz wunderbar und hilft auch gegen eine frierende Seele. ;-)) Anna würde dann sicher noch irgendein starkes Gewürz dazugeben
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Hat denn Sozialdemokratie irgend etwas mit Arbeitern zu tun? fragst du und ich staune sehr. Bei uns sind sie so stark verbunden, dass sogar die LO (Gewerkschaft der Arbeiter) in Symbiose mit dieser Partei lebt. So kann man auch schwer am 1. Mai protestieren, da ja die eigene Partei an der Macht sitzt. Doch im Moment blasen Rechtswinde hier in Schweden und die Sozialdemokraten sind hypernervös und benehmen sich ziemlich hysterisch.
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Auch heute ist ein grauer nasser Tag, obwohl es aufgehört hat zu regnen. Das Gras wächst schon ziemlich hoch. Bald wird Zeit für das erste Mähen. Eine schöne Form von Bewegung. (Motion, wie wir sagen). Ich merke, dass ich Kaffeeabstinenz habe. Muss mir schnell einen machen. Kommst du eine Weile?

Ich grüsse dich lieb und hoffe, dass du meine Bitten in diesem Mail siehst. :-)
K
Malou

 

Samstag, 13. Februar 2021

Mittwoch, 10. Februar 2021

.. zum Bild von Visp

 

Sicht durchs Fenster

...

Ich muss noch etwas zum Bild von Visp sagen, das du beigelegt hast. Es ist ja fast ein bisschen zuviel, einen solch schönen Brief und dazu noch dieses Bild. Dieses Bild, das ist wirklich meine Jugend. Ich hatte im Haus meiner Eltern unter den 3 Dachzimmern das schönste und das grösste. Und aus dem Fenster hatte ich genau diese Sicht in die Berge, die du mir hier zeigst. Das berührt mich sehr, dass eine Mausfreundin aus Schweden, 3000km entfernt, mir meine eigene Landschaft zeigt.
Diese Berge habe ich angeschaut, wenn ich morgens erwacht bin. Manchmal im Winter war es sehr kalt, weil ich immer bei offenem Fenster geschlafen habe. Einmal war der Ofen eingefroren und damit gesprengt. Oder die Fenster waren voller Eisblumen, wenn sie tagsüber geschlossen waren. Im Sommer konnte man morgens früh schon die goldnen Gipfel mit dem ewigen Schnee sehen, die ich immer als eine Art Luxus angesehen habe. Oder aber, ich erinnere mich auch, wie ich an Samstag Abenden, bei Vollmond, in diese markanten Berge hinausgeschaut habe, in diese Landschaft im bleichen Mondlicht, und wie ich von der weiten Welt geträumt habe. Ich wusste damals noch nicht, was aus mir werden würde. Ich hatte noch keine Ahnung von meiner Studien- oder Berufswahl. Ich wusste nicht, ob ich einmal eine Familie, dh. eine Frau haben würde. Alles war noch offen, noch solcherart voller Möglichkeiten, die junge Menschen auch etwas unsicher machen.
Es ist wirklich MEIN Panorama, was du mir hier geschickt hast. Das frühere Foto, mit dem stumpfen Berg am Ende des Tales, das ist auch sehr schön. Aber dieses hier ist das Bild in meinem Fenster, das war sozusagen das Gemälde an meiner Wand. Der Blick geht in Richtung Zermatt, wo das berühmte Matterhorn steht, und dahinter ist dann bald einmal Italien. Ich danke dir, meine Marlena, du hast mich auf meinem sentimentalen Bein erwischt. Ich hatte hier wirklich ein schönes Zimmer mit Blick auf die Hauptstrasse (das war in jenem Alter auch nicht unwichtig, zu sehen, wer gerade vorbeiging). Ich hatte einen grossen Tisch (jener mit Druckknopf unter der Tischplatte, der früher einmal in Florenz gestanden hatte), einen Kleiderschrank, ein kleines Büchergestell und das Bett, das für den Tag von der Putzfrau wie ein Coach arrangiert wurde. Meine Schulhefte und -bücher hatte ich in einem Wandschrank liegen, der unter der Dachschräge eingerichtet war. Das war eine riesige Abstellfläche (remember?) und sehr bequem, ich konnte für jedes Fach eine eigene Beige errichten. Und dazu - nicht unwichtig - hatte ich einen Transistorradio, den ich mir in jenen jungen Jahren selbst verdient hatte. Er kostete etwa 220.- ( ich erinnere mich ziemlich genau, obwohl es über 30 Jahre her sein muss), was heute ein ungeheurer Preis wäre. Der Händler in Visp hatte noch Mitgefühl und gewährte mir eine kleine Ermässigung. Meistens hörte ich damals den Sender France Intère (oder wie schreibt man das eigentlich?), also französische und nicht englische Sender, wie unsere Jungen dies heute tun. Am schönsten war jeweils der Samstag Nachmittag. Wir hatten anfangs am Gymnasium samstags noch Schule bis etwa 1630h. Stell dir das vor, wenn man den heutigen Schülern den freien Samstag wegnehmen würde!! Diese lange Arbeitswoche war offenbar unentbehrlich für das Internat, denn die Schule und ihre Verantwortlichen (in Sutanen) hätten Probleme gehabt, ihre internen Schüler über zwei volle Tage zu beschäftigen und vom Unsinn abzuhalten. Deshalb hatten wir nur Mittwoch nachmittags frei, sonst gar nie. Später wurde noch der Samstag Nachmittag frei. Das war schon ein riesiger Luxus. Da bereitete unsere Mutter jeweils nach dem Mittagessen einen Dessert mit einem schwarzen Kaffee, und es gab Diskussionen in der Familienrunde. Fand ich sehr schön. Mein Vater verschwand dann irgendwann, denn er hatte noch eine Kaffeerunde mit seinen Rotary-Kollegen. Und anschliessend pflegte ich am Kiosk beim Bahnhof die Zeitung zu kaufen, und in meinem Zimmer die Weltwoche zu lesen und dazu Radio zu hören. Manchmal kamen wohl noch etwas Hausaufgaben für die Schule dazu. Wenn ich aber auf dem Weg zum Bahnhof einen Kollegen angetroffen hatte, dann wurde wohl aus der Zeitungslektüre nichts. Wir diskutierten dann auf der Strasse, schlenderten herum, schauten den Mädchen nach und tranken vielleicht irgendwo ein Bier und waren die Faulenzer im Dienst. Wir lebten damals sehr bescheiden und ohne grosse Ansprüche. Das war einerseits die damalige Zeit, andererseits lag es auch an diesem eher armen Bergkanton Wallis, wo alle Leute noch heute ziemlich bescheiden sind. Und wir vertrödelten als Jugendliche unendlich viel Zeit, das muss ich auch sagen, wenn ich es mit meinen beiden Töchtern vergleiche.

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Ach, es tut gut, von der Jugend zu erzählen! Erzählen an sich ist gut, und mit der Jugend kommt auch die jugendliche Energie und Kraft zurück. Das ist wie eine Therapie, das ist reculer pour mieux sauter!
Ich danke dir und umarme dich

...

Montag, 8. Februar 2021

Epistel - etwas lang geraten.. Sorry!

 Lieber ...!

Ich habe dich heute im Swisstalk verpasst - vielleicht nur mit Sekunden. Aber es macht nichts denn eigentlich hätte ich nur eine ganz kleine Weile mit dir chatten können.

Ich liege auch mit meiner Arbeit nach... aber das ist eher normal. In diesem Beruf kann man immer noch etwas tun und es kommt vielleicht ein bisschen auf das Ambitionsniveau an. Die sehr heterogenen Klassen machen dass man immerzu selbst extra Material herstellen muss um die Studien zu erleichtern. Natürlich könnte ich nur 80 % arbeiten, aber wahrscheinlich würde ich genauso viel Zeit darauf legen aber mit nur 80 % Lohn. Deswegen zögere ich.
Aber genug davon jetzt.
Ich war eigentlich etwas erstaunt als ich sah dass Erich Kästner die Geschichte von dem schweigsamen Fräulein geschrieben hatte. (Sie steht in einer kleinen schon veralterten Anthologie, zusammengestellt für das Gymnasium). Eine andere kleine Geschichte aus demselben Buch ist "Ein alter Mann stirbt" von Luise Rinser. Sie ist traurig und schön und zeigt wie kompliziert das Verhältnis zwischen Eheleuten sein kann. Sie endet mit den Worten:
"Altersschwäche", schrieb der Arzt auf den Totenschein. Ich aber begriff, woran sie gestorben war, und mich schauderte davor, zu sehen, was für unheimliche Formen die Liebe annehmen kann."

Damit wäre ich wieder ganz unwillkürlich bei meinem Lieblingsthema gelandet ;-)
Heute werde ich einen stillen Abend im Kreis der Familie verbringen. Das wäre fast unmöglich gewesen bei meinen Eltern... Immer war etwas los und das Haus voller Gäste wenn wir nicht selbst wo eingeladen waren. Mein Onkel liebte es Menschen um sich zu haben, je origineller desto besser. Schauspieler, Sänger, Künstler und Weltenbummler ohne eigentlichen Beruf mengten sich zu unseren nahen Freunden. Es wurde gelacht, getanzt und gesungen bis in die späte Nacht. Ich hatte an solchen Abenden oft eine Kusine in meinem alter zu Besuch und wir schlichen leise die Treppe hinunter um einen flüchtigen Blick (?) von diesem heimlichen Leben der Erwachsenen zu bekommen.

Es ist komisch wie du mich wieder an Sachen denken lässt die ich glaubte längst vergessen zu habe. Manchmal kommt es mir vor als hättest du die Schleusen zu meiner Vergangenheit geöffnet und nun quellen die Erinnerungen nur so hervor.
Ich glaube nicht du sondern ich liege auf der Couch und ich erkenne die Gefahren dabei. :-)
Du meinst 2000 Km schützen uns gegen unerwünschte (?) Gefahren... Wir werden sehen..

Es ist inzwischen Sonntag geworden. Ich höre mein Lieblingsprogramm im Radio. Redakteure einiger der grössten Zeitungen unterhalten sich in amüsanter Form über die grossen Ereignisse der Woche. Man hat Leichen in der politischen Garderobe gefunden. Die U-bootkränkungen sind auf dem Weg ihre natürliche Erklärung zu erhalten. Das schwedische Militär hat nämlich heimlich (ohne das Wissen der Regierung?) mit der Nato zusammengearbeitet und die vermuteten russischen U-boote waren wahrscheinlich meistens amerikanische die also die geheime Erlaubnis hatten dort zu operieren. Welch ein Doppelspiel des Militärs! Man musste ja sogar tun als ob man sie suchte und bekämpfte.

Norwegen hat eine neue Regierung gebildet, mit dem jüngsten und schönsten Staatminister je. Er ist erst 41 Jahre alt und nach einer Rundfrage hat es sich gezeigt dass fast alle Frauen ihn sehr gern als den Vater ihrer Kinder oder als ihren heimlichen Liebhaber sehen würden.

Man spricht auch viel von unserer Alkoholpolitik. Die EU will dass sich Schweden dabei dem übrigen Europa anpassen soll. Wir haben sehr hohe Steuern und der Staat würde viel Geld verlieren wenn wir die Möglichkeit hätten diese Getränke im Ausland zu kaufen.

Thema "unheimliche Geliebte".. Diese Woche haben wir die Erlaubnis erhalten unsere Schokolade als Schokolade bezeichnen zu dürfen (obwohl sie nicht den Qualitäts-forderungen der EU entspricht). Freue dich also dass du bei dir das beste geniessen kannst.

Und schliesslich diskutiert man die Arbeitszeit. Während andere Länder diese reduzieren, ist sie bei uns in den letzten Jahren gestiegen. Auch in meinem Beruf merkt man davon. Früher hatte man 6-7 Klassen, heute 9 - 11.

Zu Goethes Faust möchte ich dir sagen dass ich die Gründgens-Inszenierung des Düsseldorfer Schauspielhauses ( Deutsche Grammophongesellschaft, Literarisches Archiv) besitze. Wenn du das einmal gehört hättest würde dir der Faust auch gefallen. Es ist mit Schauspielern wie Paul Hartman, Gustaf Gründgens und schliesslich Käthe Gold als Gretchen. Es ist ganz einfach einmalig. Ich habe übrigens die Universität mit dieser Vertönung bereichert (sicher zu grosser Freude aller Deutschstudierenden). Denn es nur zu lesen kann nie dasselbe sein.

Was könnte ich dir sonst noch erzählen? Mein Leben ist zeitweise ziemlich uninteressant und manchmal träume ich davon es radikal zu ändern. Möchte eine Zeit in die Welt hinaus, neue Milieus erleben... aber ich habe einen "husband" (dieses komische Wort :-), der mich ans Haus bindet und so werde ich wohl alle diese Träume weiterhin nur in meiner Fantasie ausleben können. Manchmal stelle ich mir einen Tag mit dir in Paris vor und was wir alles tun würden. Natürlich gehen wir auf derselben Strassenseite. Du legst sogar dabei deinen Arm um meine Schulter (vielleicht nur weil du von dem vielen Wandern müde geworden bist und mich als Stütze benutzen willst ;-) Aber es ist trotzdem schön und du erzählst mir so viel von dem ich noch nichts gewusst habe. Ich werde fast krank vor Sehnsucht wenn ich daran denke....
Ich liebe Paris. Es ist mit meiner Jugend verbunden genau wie das Wallis mit deiner.

Du sprichst von Musik. Ich glaube Musik spielt in meinem Leben dieselbe Rolle wie die Malerei in deinem. Sie tröstet mich, begeistert mich und ich hole Kraft daraus. Ob ich selbst ein Instrument spiele? So möchte ich es nicht nennen :-) Aber Klavier und Gitarre habe ich gelernt. Mein Onkel, der Geige spielte, wollte dass ich auch dieses Instrument lernen sollte, aber es gibt Grenzen ;-) Gitarre habe ich gelernt um mich selbst beim Singen zu begleiten. Sicher sind einige der Chansons von denen du sprichst auch auf meinem Repertoire gewesen. In meiner Jugend bin ich manchmal aufgetreten und in der Schule musste ich immer solo singen bei verschiedenen Anlässen. Leider auch zu Hause in der Familie. Dabei fühlte ich mich meistens wie ein dressierter Affe ;-) und zum Schluss weigerte ich mich es zu tun.

Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag:
mir zittern die Sinne. Ich fühle, ich kann -
und ich fasse den plastischen Tag
.....

Das werde ich nun auch tun.
Lass es dir gut geh'n
Love
Marlena



Freitag, 5. Februar 2021

Mittwoch, 3. Februar 2021

in Corona-Zeiten

 



 auch  Rehe kennen die Regeln:  Abstand halten!




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