Donnerstag, 5. März 2020
14/2
Lieber Mausfreund,
Ein paar Worte zu diesem speziellen Tag, der immer gewaltigere Proportionen annimmt bei uns in Schweden. Zuerst mal ein wenig aus einem Interview im Radio mit einem Blumenhändler. Es scheint ein fröhlicher junger Mann zu sein, und natürlich freut ihn ein solcher Tag, denn seine Geschäfte gehen blendend. Ein Bisschen verlegen wird er nur, wenn die Männer, es sind fast nur Männer, einen besonderen Text mitsenden möchten... manchmal sehr intim .. aber was ihn traurig und auch ein wenig wütend macht, so dass er fast geneigt ist einzugreifen, ist wenn ein Mann Blumen an seine Frau und zugleich an seine Geliebte schickt. Ich finde es schön, dass es noch junge Leute gibt, die so reagieren.
Man berichtet auch von einer Schule, die diesen 14. Februar zu einem Fortbildungtag gemacht hat, an dem die Schüler nicht in der Schule sein müssen. Dies tun sie wegen den Schülern, die keine Blumen erhalten.
Und dabei erinnere ich mich an einen 14. Februar. Plötzlich, während einer Französischstunde, klopfte es an der Tür und ein Schüler steckte den Kopf herein und fragte ob sie eine Weile stören dürften. Ich sah, dass es einer vom Schülerrat war und dachte sie hätten eine Mitteilung an die Klasse, also liess ich sie hereinkommen. Eine Gruppe von Schülern legten eine kleine Karte auf den Katheder und sangen dann ein Lied vor... :-)
Später erfuhr ich wie das kam. Normal verkauft der Schülerrat an diesem Tag Rosen an alle die jemanden aufwarten möchten. Doch in diesem Jahr hatten sie stattdessen Kisten mit Kondomen bestellt, die sie verteilen wollten. Aus irgendeinem Grund sind diese Pakete unterwegs verschwunden und da sie auch keine Blumen hatten kam ihnen die Idee, dass sie Lieder verkaufen könnten. Zwei Schüler hatten mir ein Lied geschenkt. Natürlich fühlte ich mich geehrt. :-)
Gerade hat Anna angerufen und erzählt, dass ihre Professorin heute ihr Team, d.h. Professoren, Forscher und Doktoranden zu sich befohlen hat. Und warum? Sie wollte ihnen eine Freude machen mit Vanilleherzen und einem Kaffee dazu. Findest du das nicht lieb?
Über dein Mail muss ich etwas nachdenken, wie ich meine Antwort formulieren soll.
Doch jetzt, in diesem Moment, schicke ich dir in Gedanken einen schönen Valentinegruss mit einem extra süssen Kuss
Malou
...
We are nicedaymakers
Liebe Malou
Ach wie schön, bei diesem tristen unseligen Nieselregentag ein Mail aus einer warmen Stube zu erhalten. Also should I make a nice day? Ja, es ist ganz im Sinne der modernen Lebensführung, da man nicht mehr Opfer, sondern Täter sein soll. Man stelle sich eine Welt voller Täter vor. Das ist schrecklich, nicht wahr? Wo bleiben dann die Opfer? Vielleicht die Kinder (kennen wir ja schon ein bisschen) Die Tiere? (auch bekannt) Oder vielleicht die Natur? Am besten ist, wenn die Täter es sich selbst antun. Dann sind sie ihre eigenen Opfer. Ich glaube, das wäre ein prima Lastenausgleich.
Was tust du denn an einem so gewöhnlichen, ereignislosen, monotonen, kalten Winternachmittag? Ich würde jetzt am liebsten eine Siesta nehmen. Das ist etwas vom Besten.
Dein Gesprächston hat sich verändert Malou. Du bist etwas spitz und aggressiv geworden, unterschwellig aggressiv? Wie kommt das? Habe ich dir etwas Schlimmes angetan? Bin ich einfach bloss Opfer, oder bin ich irgendwie irgendwo Täter?
Liebe Nachmittagsküsse
...
Mittwoch, 4. März 2020
Marlenas gesammeltes Reden
an "Herrn Murkes" gesammeltes Schweigen
Möchte dir noch ein paar Zeilen aus meiner alten Jugendstilvilla senden, bevor ich zu Bett gehe. Ich bin heute wahnsinng müde. Vielleicht ist es, weil ich schon früh am Morgen zu einer Untersuchung ins Krankenhaus nach -- musste. Das hat meinen Arbeitstag dann wesentlich verlängert.
Zwar bist du manchmal ein ziemlich unaufmerksamer Schüler.. aber wenn du dann eine Arbeit schreibst so ist sie ausgezeichnet. Du hast wirklich einen nicht schlechten Vergleich gemacht - ich meine, diese Jugendstilvilla kann ein wunderbares Bild für ein (mein?) Leben sein. Ich habe nicht gebeten in einer solchen zu wohnen. Sehe manchmal mit Sehnsucht auf dein Haus, das so schön erhellt ist. Als ich von zu Hause wegzog, war es für mich selbstverständlich, dass auch ich in einem solchen wohnen würde. "Mais la vie n'est pas toujours comme on la voudrait".
VL oder RL? Was ist denn eigentlich VL für uns beide? Ich meine, früher hat man sich auch schriftlich verständigt, mit Briefen die ein paar Tage brauchten um den Empfänger zu erreichen. Und niemand sprach von einem VL. Du bist schliesslich keine Fantasiefigur in meinem Leben. Du bist ein wirklicher Mensch, der mir Zeit von seinem wirklichen Leben schenkt. Und ich tue dasselbe. Unsere Korrespondenz gehört ins RL. Alles was ich dir schreibe stammt aus meinem RL. Es gibt Leute, die sich mit Rollenspielen beschäftigen. Bei denen würde ich sagen, dass sie nicht mehr im RL leben. Sie versetzen sich in eine Fantasiewelt. Doch sowas ist mir ganz fremd. Ich habe nicht genug Zeit um neben meinem RL noch ein anderes zu erfinden. Vielleicht bin ich zu faul dazu.
Du trennst zwar sehr dein Familienleben von deinem Mausleben. Ich meine, wenn ich es nicht wüsste, würde ich kaum glauben, dass du in einer Familie lebst. Du bist sogar am Wochenende am Arbeitsplatz. Du lässt mit anderen Worten dein Haus im dunkeln. Aber ich habe nichts dagegen. Wir bewegen uns in anderen Räumen. Und das ist gut so.
(---)
So grüsse ich dich lieb und wünsche dir einen schönen warmen Frühlingstag, wie wir ihn auch heute hier hatten.
K+S
Malou
...
14 febr
PS
Weisst du, dass es nicht mehr heisst "Have a nice day"?
Jetzt heisst es "Make a nice day". Ich glaube das ist ganz in deinem Sinn.
Also:
make a nice day, love
Malou
Jetzt heisst es "Make a nice day". Ich glaube das ist ganz in deinem Sinn.
Also:
make a nice day, love
Malou
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Dienstag, 3. März 2020
Gute Nacht!
12 febr 23:59
Lieber ...,
Gerade erst jetzt bin ich fertig mit all dem was ich mir hier vorgenommen hatte. Das Kind hat so viel Arbeit und ist in so vielen Projekten involviert, dass sie zu Hause nicht richtig nachkommt. Und dann habe ich ihren Kühlschrank gefüllt, der absolut leer war. 5 grosse Plastikbeutel mit Lebensmitteln habe ich heraufgeschleppt. Viel Obst, Käsen (mit n dran), Brot, Milch, Butter, Aufschnitt, Gemüse ... eben alles was man in einem Haushalt braucht. Nicht zu vergessen "propplösare" (Pfropfenlöser?), damit das Wasser wieder abrinnt in Dusche und Waschbecken. Ach, wie prosaisch das alles klingt.
Später habe ich uns beiden ein gutes Abendessen gekocht und nachher noch etwas Wäsche gebügelt. Die Zeit geht nur allzu schnell hier bei Anna.
*
Du magst also unsere alten Mails garnicht? Mir schenken sie viel Freude. Natürlich ist auch etwas Nostalgie und Trauer über die Vergänglichkeit dabei. Aber vielleicht ist dieses Erinnern "die freundlichste Art der Linderung dieser Qual". Doch das Positive überwiegt. Und deine Mails sind wunderbare Literatur. Bedeutend besser als die Kostprobe, die du mir von der Serbin geschickt hast. Ihr Text ist zu kompakt und überladen. Eine wunderschöne Bildsprache, aber eben zu viel des Guten. Man fühlt sich gemästet. ;-)
Ich habe einmal versucht herauszufinden was ich so sehr liebe an den Texten meines schwedischen Lieblingsschriftstellers und ich glaube es ist gerade das, was du bei dir als einen Fehler siehst, nämlich die Wiederholungen. Sie lassen einem Zeit das Geschriebene zu erleben, nicht nur zu registrieren.
Also, ich stelle unsere Mails zusammen und lege sie auf eine CD. Meist tue ich das am Abend, während hinter mir der Fernseher läuft. Und es kommt vor, dass ich die Zeit dabei vergesse. Was ich später damit mache kommt auf dich an. Natürlich kriegst du auch eine Kopie davon. Es gibt so viele wunderbare Erlebnisse, an die du dich in dieser turbulenten Zeit nicht erinnerst, aber einmal, so glaube ich, wirst du es geniessen sie zu lesen. Dann später, wenn du wieder ein harmonisches, ruhiges Leben haben wirst.
Unsere Reisepläne? Wir müssen wie üblich das Haus oben im Norden betreuen. Und weil es keine schönere Stelle auf der Welt gibt.. ;-) , zieht es mich eigentlich nicht woanders hin. Wir sind auch nach Wien eingeladen, nach dem Sommer, aber vielleicht werde ich allein fahren. Im Frühjahr jetzt wollten wir einmal nach Berlin mit Bekannten. Mal sehen, ob es wird. Und natürlich habe ich immer noch Rom als mein Traumziel.
Gerade erst jetzt bin ich fertig mit all dem was ich mir hier vorgenommen hatte. Das Kind hat so viel Arbeit und ist in so vielen Projekten involviert, dass sie zu Hause nicht richtig nachkommt. Und dann habe ich ihren Kühlschrank gefüllt, der absolut leer war. 5 grosse Plastikbeutel mit Lebensmitteln habe ich heraufgeschleppt. Viel Obst, Käsen (mit n dran), Brot, Milch, Butter, Aufschnitt, Gemüse ... eben alles was man in einem Haushalt braucht. Nicht zu vergessen "propplösare" (Pfropfenlöser?), damit das Wasser wieder abrinnt in Dusche und Waschbecken. Ach, wie prosaisch das alles klingt.
Später habe ich uns beiden ein gutes Abendessen gekocht und nachher noch etwas Wäsche gebügelt. Die Zeit geht nur allzu schnell hier bei Anna.
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Du magst also unsere alten Mails garnicht? Mir schenken sie viel Freude. Natürlich ist auch etwas Nostalgie und Trauer über die Vergänglichkeit dabei. Aber vielleicht ist dieses Erinnern "die freundlichste Art der Linderung dieser Qual". Doch das Positive überwiegt. Und deine Mails sind wunderbare Literatur. Bedeutend besser als die Kostprobe, die du mir von der Serbin geschickt hast. Ihr Text ist zu kompakt und überladen. Eine wunderschöne Bildsprache, aber eben zu viel des Guten. Man fühlt sich gemästet. ;-)
Ich habe einmal versucht herauszufinden was ich so sehr liebe an den Texten meines schwedischen Lieblingsschriftstellers und ich glaube es ist gerade das, was du bei dir als einen Fehler siehst, nämlich die Wiederholungen. Sie lassen einem Zeit das Geschriebene zu erleben, nicht nur zu registrieren.
Also, ich stelle unsere Mails zusammen und lege sie auf eine CD. Meist tue ich das am Abend, während hinter mir der Fernseher läuft. Und es kommt vor, dass ich die Zeit dabei vergesse. Was ich später damit mache kommt auf dich an. Natürlich kriegst du auch eine Kopie davon. Es gibt so viele wunderbare Erlebnisse, an die du dich in dieser turbulenten Zeit nicht erinnerst, aber einmal, so glaube ich, wirst du es geniessen sie zu lesen. Dann später, wenn du wieder ein harmonisches, ruhiges Leben haben wirst.
Unsere Reisepläne? Wir müssen wie üblich das Haus oben im Norden betreuen. Und weil es keine schönere Stelle auf der Welt gibt.. ;-) , zieht es mich eigentlich nicht woanders hin. Wir sind auch nach Wien eingeladen, nach dem Sommer, aber vielleicht werde ich allein fahren. Im Frühjahr jetzt wollten wir einmal nach Berlin mit Bekannten. Mal sehen, ob es wird. Und natürlich habe ich immer noch Rom als mein Traumziel.
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Klar, du hast Recht mit dem was du über Familien sagst. Doch erst neulich hast du doch irgendwie das Lob des Familienlebens gesungen. Oder verstehe ich dich so falsch? Schau hier:
"Es ist wirklich wild, wenn man das Leben laufen lässt. Und es hat schon seinen Grund, dass das Bürgertum diese gute Ordnung mit Familie und Einfamilienhaus und Job von 8-12 und 14-18h erfunden hat. Das macht alles ruhig und monoton wie ein Luxusmotor."
Doch finde ich, dass der Job von 8 bis 18 das Bild etwas stört.
Ich muss dich lassen. Meine Kleine braucht Schlaf.
So grüsse ich dich lieb, zu dieser späten Stunde
mit einer lieben U und etwas S,
Malou
Montag, 2. März 2020
Turbulenter Montag
Liebe Malou
Ich glaube, du warst es, die die Bedeutung der Familie so betont hat. Man sollte aber auch berücksichtigen, dass in den Familien sehr viel Gewalt geschieht. Die Familie ist nicht nur ein Hort der Harmonie, sondern ebenso einer des Schreckens und oft der Angst. Diese romantische Sicht der Familie sollte man nicht zu sehr betonen. Das Schöne ist der Anfang des Schrecklichen ... Es ist immer beides enthalten.Und es kommt bloss drauf an, in welcher Phase man das System beobachtet.
Heute habe ich wieder einmal einen turbulenten Montag erlebt. Es gibt soviel zu tun. Und ich möchte nicht wieder in eine Hektik geraten, die nichts bringt. Mein Ziel ist eine Art produktiver Minimalismus. Das heisst, moderate Lösungen mit moderatem Zeitaufwand. Aber gut konzipierte Lösungen. Ja, ich weiss, das ist ein hohes Ziel. Aber die Ausführung sollte dann entsprechend sprarsam geschehen können. Ob ich das erreichen kann? Mein Stellvertreter diesen Sommer hat eine andere Politik. Er neigt zur Hektik und zur Grösse. Das bringt sehr viel Aufwand. Er liebt das. Er tendiert zur Megalomanie. Ich liebe es nicht. Und ich hoffe nicht, dass er mich zu sehr in diese Richtung anstachelt. Das mag ich nicht, tut mir nicht gut, und ist auch an sich nicht gut.
Ach, du hast es gut Malou. Ich erinnere mich jener Zeiten, als du noch in der Hektik zwischen Schule und Haushalt gelebt hast. Weisst du noch. Es gab eine Zeit, da hast du schon morgens vor der Arbeit ein Mail geschrieben. Und dann bist du losgesaust.
(---)
Soviel für Montagabend. Ich will sehen, was der Dienstag bringt. Ich möchte jetzt am liebsten einen Cognac trinken und ein bisschen Chopin dazu hören. Das wäre toll. Ist aber alles weit weg.
Liebe Grüsse und Küsse
...
bei meiner Kleinen
Lieber ... ,
Jetzt bin ich richtig froh.. Könnte mich auf "mein Faulbett legen", wie es so schön heisst, in den Himmel schauen und träumen. Aber noch besser ist, dass ich jetzt Lust habe mich hier richtig nützlich zu machen. Du kennst es, das schöne Gefühl, wenn man voll von Tatendrang ist.
---
Du hast neulich etwas erfreuliches zu dem Thema Familie gesagt, worauf ich eigentlich reagieren wollte. Hast du neue Einsichten bekommen?
Mit lieben Gs und Ks
Malou
Sonntag, 1. März 2020
Februar
(---)
Ja, vielleicht ist schreiben einfach aus diesem Grunde gut: gegen die Zeit zu schreiben, erzählen, wie es war. Gegen diesen schleichenden Untergang anschreiben, den alles erfasst und der alles mit sich reisst. Ich werde traurig und wütend gleichzeitig, wenn ich davon rede. Du nicht, Malou? Wie das Leben vergeht, ist doch einfach ungeheuerlich, ungerecht, absolut brutal!!! All die Verstorbenen und Vergessenen, stell dir vor, wo sie sind! Es macht mich wahnsinnig, wenn ich daran denke.
Und jetzt trinke ich einen latte macchiato. Das ist die einzige Art von Kaffee, die man mit dem Suppenlöffel einnehmen kann, pflege ich scherzhaft zu sagen. Wenn du zu mir zu Besuch kommst, Malou, dann serviere ich dir einen solchen Latte. Ob du magst oder nicht, ich werde ihn dir an der Bar vor meiner Küche servieren. Die Bar ist ein Schrank, der früher in einer Zahnarztpraxis gestanden haben muss. Er passt blendend in meine 2-Zimmer-Klause. Nur darf man sich nicht zusehr betrinken. Wenn man sich an dieses Möbel lehnt, dann fährt es davon !! Ich werde dir dann ein Foto schicken, Malou, wenn es soweit ist. Das mache ich bestimmt. Ich habe vom Mann der Zügelfirma gehört, dass im Café gegenüber riesengrosse Sandwiches serviert werden. Die seien weitherum bekannt. Seine Männer gehen immer wieder dorthin, weil sie doch beim Zügeln einen respektablen Hunger entwickeln. Ist das nicht eine wundervolle Gegend? Und heute habe ich einen weiteren Band gefunden über die Primaten und Halbaffen. Diese Literatur brauche ich unbedingt in meiner Nähe, wenn ich dann einen Steinwurf vom Affenhaus entfernt wohne. Ich glaube, ich werde regelmässig zu den Affen gehen. Die Tiere haben mich schon immer fasziniert.
Ich versuche mir vorzustellen, wie du in deinem Haus lebst, so ruhig und zufrieden in diesem winterlichen Wetter. Bei diesem Schnee ist es zuhause am schönsten. Aber hier, bei uns, wir leben bald in der Sahara hier. Hier ist alles trocken und warm, wie im Frühling. Heute habe ich Schneeglöcklein gesehen. Stell dir vor, anfangs Februar Schneeglöcklein. Und die Vögel pfeiffen wie im Frühjahr, wie man es sonst im März vielleicht hört. Es ist alles aus den Fugen, Malou, nicht nur ich !!!
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