Samstag, 10. Januar 2015
Dienstag, 6. Januar 2015
Nein..
Subject: Kartoffelsäcke?
Liebe Marlena
Puh, das Bild, das Du als Illustration auswählst hat mich laut lachen lassen. Mit diesen zwei Kartoffelsäcken über dem Kopf sehen wir doch sehr erbärmlich aus. Ich weiss nicht, damit kann ich mich schwer identifizieren. Aber an sich finde ich das Bild - nun ja, ich kann nicht sagen schön, aber gut finde ich es, wie viele Bilder von Magritte. Sie sind modern in meinem Empfinden, das heisst, sie sind echte Röntgenbilder unserer Gesellschaft und unserer Welt.
Sie sind nicht rein mimetisch, wie das noch das Ideal der antiken Bilder war. Es gibt doch diese Anekdote von Zeleukis (oder hat er anders geheissen?). Beim Malwettbewerb sind die beiden Kontrahenten daran, ihre Bilder zu entblössen, um den Sieger zu entscheiden. Der eine hat das Tuch schon gelüftet, und die Kirschen sind so gut gemalt, dass die Vögel kommen, um daran zu naschen. Er scheint den Wettbewerb zu gewinnen. Doch dann soll das zweite Bild gelüftet werden. Und siehe da, das Tuch, das es bedeckt, lässt sich nicht wegziehen, denn es ist gemalt. Sehr realistisch gemalt. Letzterer gewinnt den Wettbewerb, denn er war fähig, nicht nur die Vögel,sondern sogar die Menschen zu täuschen.
So also malt Magritte nicht. Obwohl natürlich eine Pointe seiner Malerei darin besteht, dass er stilistisch sehr nahe beim Realismus bleibt. Doch seine Bilder sind letztlich gedacht. Sie sind ein Kommentar zur Situation. Welcher Situation? Na ja, unsere Situation, die menschliche, die heutige.
Ich bleibe lieber beim Bild des Turmes, als dass ich zu jenem der Kartoffelsäcke hinüberwechsle. Nein, diese Vorstellung ist mir sehr unangenehm. Ich spüre Platzangst. Ich fühle mich in dieser Art von Blindheit absolut hilflos. Nein Marlena, erspare mir die Kartoffelsäcke.
*
Mag sein, dass Hopper auch warmes Licht gemalt hat. Und wenn Du das sagst, kommen mir wirklich ein paar Bilder in den Sinn, wo das zutrifft. Aber das ändert nichts an diesem Grundgefühl der Verlorenheit. Ich sehe vor allem ein Bild einer langen Bar, wo verloren ein paar wenige Menschen sitzen. Sie scheinen völlig beziehungslos. Und ihre bildnerische Darstellung ist von einer Abstraktheit, die es unmöglich macht, individuelle menschliche Züge zu erkennen. Es sind eigentlich keine Menschen, es sind Figuren, Chiffern für Menschen. Und hier eben erinnere ich mich dieses Neon-Lichts, das keine echten Schatten wirft, was alles in eine nivellierende Gleich-Gültigkeit taucht.
Im Art Archive

Ämne : Sous le ciel plus de problèmes..
Lieber ...,
In ein paar Minuten ist es schon Mittwoch und ich habe bis jetzt Tests korrigiert die ich morgen früh zurückgeben will. Etwas mehr als 4 Stunden habe ich gebraucht. Das ist eigentlich nicht so viel denn normal nimmt es zwischen 5 und 7 Stunden.
Ich habe noch dein kleines Telegramm erhalten. Und dann habe ich mir nochmals Bilder von Hopper angesehen im Art Archive im Internet. Die Bilder sind wirklich sehr eigen. Manche haben doch ein schönes warmes Licht und sind trotzdem etwas öde. Auch Anna mag seine Bilder, besonders Gaz gefällt ihr sehr. Und dann haben wir uns noch ein paar andere Künstler angeschaut und sind bei Magritte gelandet. Von ihm habe ich ein Bild gefunden das ich dir gern senden möchte. Es passt irgendwie zu unserer Mausfreundschaft. ;-)
...
Sonntag, 4. Januar 2015
Dein Horoskop
6 January 2008 16:17
Lieber ...,
Auch
ich habe ein Horoskop für das Jahr 2008 gesehen und natürlich auch das
deine gelesen und gestaunt. Es ist doch wirklich für dich geschrieben.
Meinst du nicht auch? :-)Also schicke ich es dir mit Übersetzung.
Voilà!
Du kannst mit vielen spannende Begegnungen rechnen
Du sehnst dich nach neuer Inspiration und das ist gerade was du bekommst im Jahre 2008.
Es wird viele Milieuwechsel, kurze Reisen und spannende Begegnungen mit Menschen geben. Alte Vorurteile verschwinden und werden durch durchdachte Ansichten ersetzt.
Du wirst schreiben
mehr als gewöhnlich. Es können Einsender, Briefe oder Artikel sein – oder sogar ein Buch. Studien sind auch ein lohnendes Gebiet. Mache alle Kurse die du bekommen kannst. Versuche auch Vorträge in verschiedenen Themen zu hören.
Deine Kontakte mit Freunden, Geschwistern und Nachbarn funktionieren ausgezeichnet. Du wirst oft mit Generosität begegnet und dein Bekanntenkreis wächst. Es ist schmeichelhaft, wenn Menschen, die dich früher nicht einmal beachtet haben, nun plötzlich Umgang mit dir suchen.
Dagegen gefällt es dir nicht besonders in grossen Gruppen. Nimm nicht fordernde (schwierige?) Engagements in Vereinen an. Es führt leicht zu zu viel Verantwortung.
In der Verwandtschaft gibt es
einige Unklarheiten. Du entdeckst, dass jemand unehrlich gewesen ist, und es gilt dies auf eine besonnene Weise zu handhaben. Setze nicht Himmel und Hölle in Bewegung, versuche stattdessen zu verstehen wie andere denken.
Deine Kontakte funktionieren am besten im Mai und Oktober.
*
Ich grüsse dich lieb und wünsche dir alles Gute für den Wochenanfang.
Ks in Qs
Malou
4 Januar
4 January 2008 19:29
subject Re: friday
Liebe Malou
Ich war krank in den letzten Tagen. Seit dem alten Jahr schon hatte ich diese Grippe mitgeschleppt, habe ständig Tee gesoffen und ein bisschen geschwitzt. Das sei, so sagt man, doch gut. Und heute nun bin ich eben zum Arzt gegangen, weil ich nicht wollte, dass alles noch auf die Lungen schlägt. ...
Und das gute an diesem Arztbesuch am Freitag Abend um 18h war ... du wirst es niemals erraten Malou. Im Wartezimmer habe ich diese Heftli angeschaut. Und in der Schweizer Illustrierten hat die Frau Bisset, eine bekannte und irgendwie engelschöne Horoskopistin, die Chancen fürs kommende Jahr vorausgeschaut. Ich habe bei den Skorpionen geschaut. Und dabei solltest du wissen, Malou, dass mein Arzt nicht nur auch ein Skorpion ist, sondern dass er gleich am gleichen Tag Geburtstag hat. ..
Nun aber dieses Horoskop von Frau Bisset, ich sage dir Malou, ich werde in 2008 alles überrunden und überholen und überfahren. Auch wenn ich nur 50% vom Horoskop glaube, es ist immer noch fantastisch. Noch 25% würden genügen, um blendend zu überleben. Alles wird exzellent laufen: Beruf, Karriere, Liebe, Gesundheit, Geld. Sie hat zwar Aussagen gemacht über die Quartale. So genau habe ich das alles natürlich nicht studiert. Aber alles in allem: beste Aussichten. Ich wollte dies dem Arzt in der Sprechstunde gleich unter die Nase reiben. Aber er war so trocken und ernst, dass ich es nicht wagte, so weit auszuholen mit meiner Krankheitsschilderung.
...
Ich habe deinen Christbaum gesehen. Er sieht sehr schön aus Malou. Er war der einzige Baum, den ich dieses Jahr gesehen habe. Nein, in Bern habe ich bei einer Einladung noch einen gesehen. Dessen Kerzen haben aber nicht gebrannt. Sonst sind wir eben in einem Alter, da man die Christbäume eher im Kopf als in der Stube brennen sieht.
Ich wünsche dir ein feines Wochenende Malou.
Liebe Gs und Ks
...
3 Januar
der dritte Januar.
Lieber ...,
Es ist lustig. Ich habe mir gerade angesehen, was das TV heute bringt
und so finde ich dass man in einem Talkprogram, das ich gern sehe,
heute über das Thema spricht "die richtigen Dinge bei der richtigen
Gelegenheit zu sagen". Ich sehe es beinahe als eine Ermahnung etwas in
dieser Richtung zu tun. :-)
Ich habe auch wunderbare Feuerwerke gesehen in der Neujahrsnacht. Es
wurde ganz wild geschossen hier in der Umgebung und auch in den
Wohnsiedlungen auf der anderen Seite der Felder. Mehr sogar als bei
der Tausendjahreswende. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass jetzt
auf unserer kleinen Sackgasse viele junge Familien wohnen, die so was
lieben. Aber diese riesigen Raketen direkt auf der schmalen Strasse
zwischen den Häusern abzuschiessen finde ich doch etwas gewagt. Und so
ging auch eine, nicht in die Höhe sondern in die Breite, und gab den
Leuten ein wenig zu denken, denn auch viele Kinder waren dabei.
Dann am Ende hat natürlich auch unser Gast seine gewaltigen Raketen
hier unten auf dem Feld abgeschossen. Und um halbzwei haben wir uns
verabschiedet.
Am Neujahrstag habe ich wie üblich ein wenig das Neujahrskonzert von
Wien gesehen. Die herrliche Musik, die glücklichen Gesichter der Leute
im Konzertsaal und auch die gemütliche österreichische Stimmung, die
der Dirigent hervorzauberte. Ich musste nachsehen, wer dieser Mann war
und zu meinem Erstaunen fand ich dass er Franzose ist.. und sogar der
älteste Dirigent der je dieses Konzert geleitet hat.
Und so komme ich auf den Gedanken dir zu erzählen was ich gern tun
würde in diesem Jahr, wenn es möglich wäre.. aber das hebe ich für
mein nächstes Mail auf. Die Zeit dazu ist jetzt zu kurz.
Ich bin übrigens auch nicht ganz gesund. Magen und Rückenschmerzen,
gestern sogar Fieber. Ganz elend habe ich mich gefühlt. Aber heute ist
es schon wieder besser.
Schreib mir, mein lieber Mausfreund.
MlGuK
Malou
Freitag, 2. Januar 2015
Vorsätze für das neue Jahr
Datum : Wed, 2 Jan 2002 09:37:08 +0100
Liebe Marlena
Lass mich diesen Tag mit einem kleinen Mail an Dich anfangen. Es ist nach so
vielen freien Tagen nicht einfach, ins Büro zurückzukehren. Man hat einen
kleinen Geschmack gekriegt, was man mit dem Leben alles Schöne anfangen
könnte, wenn man zuhause in der warmen Stube den eigenen Launen nur zu
folgen braucht. Und jetzt kommt man hier in diese Papierwüste und alles
liegt und steht und lümmelt herum wie noch in den letzten Dezembertagen.
Man weiss gar nicht, wo beginnen. Und irgendwie scheint das gute Jahr
2002, dieses Badewannenjahr, schon a priori zu kurz und zu knapp
bemessen. Was wird es uns alles bringen, dieses Jahr. Heute ist es noch
jungfräulich und optimistisch. Aber das ist vielleicht blosse Naivität! Was
wird daraus? Und wie schaffen wir die vielen Anforderungen, die da
kommen? Man könnte sich beruhigen, sich gut zureden und sagen, dass
wir eines nach dem anderen nehmen sollten, wie es kommt. Sicherlich ist
das eine gute Strategie. Aber wo bleibt dann die Übersicht? Wer, wie der
Beamte am Schalter, sich nur mit dem vordersten Kunden beschäftigt, der
Übersieht die langen Schlangen und der Ärger, der sich hinten aufstaut. Also
sollte man sich auch mit dem Gesamten beschäftigen. Und wenn man das
Ganze sieht, dann kriegt man leicht den Bergkoller.
*
Hast Du Dir irgendwelche Ziele vorgenommen für das neue Jahr,
Marlena? Ich meine, hast Du gute Vorsätze, wie sie die meisten Menschen
am Silvester formulieren, um sie an Neujahr mehr oder weniger wieder
vergessen zu haben.
(...)
Und doch versuche ich, altmodisch wie ich bin, mir ein paar gute Vorsätze
aufzugeben.
Schau mal, Marlena, ich versuche sogar, sie zu nummerieren, um das
spezifische Gewicht etwas zu erhöhen. Sie sollen doch sinken, und nicht
gleich mit dem Wasser davonschwimmen. Sie sollen sinken und fast wie
ein Anker einen gewissen Halt geben, mindestens wie eine Koje einen Ort
markieren.
1. Ich will in diesem Badewannenjahr meine spirituelle Haltung wachsen
lassen. Das hört sich geheimnisvoll, wenn nicht gar pathetisch an, nicht
wahr? Damit meine ich vielleicht etwa folgendes: ich möchte mich in diesem
merkwürdigen Jahr 2002 nicht von all diesen kleinen alltäglichen Dingen
treiben lassen. Ich will unterscheiden, was wichtig und was nebensächlich
ist. Ich möchte mich auf die grossen Spielzüge konzentrieren, auf die
Strategien eigentlich, und auch meinen Mitmenschen diese Haltung
mitteilen. Nicht gleich auf jede Kleinigkeit stürzen. Nicht zu sehr in Eile.
Überlegt und heiter an die grösseren Dinge herangehen. Wissen, dass es -
neben dem kurzfristigen Misslingen - längerfristig immer auch noch
durchaus Gewinn und Erfolg gibt. Wissen, dass den Dingen Zeit zusteht,
dass sie Zeit brauchen. Wissen, dass sich vieles selbst in Wohlgefallen auflöst.
Nichts ist mir so zuwider wie eine sture, unflexible und engstirnige
Haltung. Ich glaube nicht, dass ich viel davon an mir hätte. Und dennoch
möchte ich noch weiter davon weg kommen. Ich möchte grosszügig denken
und fühlen. Ich möchte gerade auch gegenüber jüngeren Menschen und
Mitarbeitern ein grosszügiges Wohlwollen in sie und ihre Geschäfte investieren.
Eigentlich möchte ich philosophisch leben. Ich möchte wie die alten
Milesier und Pythagoreer das Denken auf mein alltägliches Leben wenden
und mit meinem Stil zeigen, dass es einen umfassenderen Horizont gibt als
den bloss alltäglichen. Ich will zeigen, dass ich meine Absichten mit Macht
in mir selbst unterstützen kann, wie es die Sophisten vorgelebt haben. Ich
will wie Sokrates erfahren lassen, dass Kontakt und Dialog mit anderen
Menschen viele Dinge in ein Licht der Selbstverständlichkeit und der
Lösbarkeit taucht.
Natürlich will ich mit Aristoteles auch meine Klugheit ausbilden und in
freundschaftlichem Verhältnis zu den Dingen entscheiden. So irgendwie hat
sich doch auch Rilke geäussert? Ich will bessere Freundschaften entwickeln.
Das ist wohl eines der wichtigsten Elemente des schönen Lebens, wie Du es
immer wieder andeutest. Ich will, wie die Kyniker, an mir arbeiten, mich
in den Äusserlichkeiten des Lebens beschränken und damit eine
Selbstmächtigkeit erreichen, die mich von Abhängigkeiten löst. Aber ich
will bestimmt nicht ohne Lust leben. Nein, ich will mit Epikur meine Lüste
klug und gut wählen und mit einer gewissen Sparsamkeit geniessen. Die
Dosierung macht den Gewinn, vor allem der Verzicht, der Aufschub, die
Mässigung. Auch sogar Unlust kann spätere Lust erhöhen, deshalb darf
man sie nicht bloss anklagen. Ich will wie die Stoiker meine Seele nicht zu
sehr von jenen Gedanken und Ereignissen befallen lassen, die ich nicht in
eigener Hand habe. Die Wahl meiner Vorstellungen macht frei gegenüber
den widerlichen Stürmen des Lebens.
Ich will - vielleicht wie Michel de Montaigne - das Leben als
experimentellen Weg sehen, und mich von eigenen Erfahrungen und
Überlegungen führen lassen. Ich will mich diesem Experimentum in vivo
bewusst und immer wieder aussetzen, um mich selbst voll zu machen von
Leben. Aber ich will, bei alledem, auch skeptisch bleiben gegenüber dem
Wissen, gegenüber Begriffen und gegenüber der Gegenwart, wie es mir ja
Marlena immer wieder signalisiert. Es gibt keine Regeln, es gibt keine
Rezepte. Es gibt letztlich nur so etwas wie die Plausibilität. Das ist ein
lustiges Wort, kommt vom Lateinischen PLAUDO, PLAUSI, PLAUSUM
was "klatschend schlagen, stampfen", dann soviel wie "Beifall klatschen,
Beifall spenden" meint. Plausibilität ist - nach meinem Verständnis - eine
generelle Zustimmung, das Gute und das Schöne in einem. Plausiblität heisst
dann so viel wie Zustimmungswürdigkeit. Wir sagen auch Bejahung, also
eine allgemeine affirmative Haltung. Erst diese Affirmation macht ja doch
aus dem Leben das Leben.
*
Ach, Du siehst, meine guten Vorsätze sind etwas schwerfällig und kommen
daher wie eine lange Kolonne vor dem Schalter des Beamten. Aber sie sind
ja doch nur Aspekte des einen und alles. Vielleicht ist das erste und
grundsätzliche wirklich das Allgemeine. Das Grosse. Im Allgemeinen gehen
all die kleinen Dinge auf und finden sich wieder. Rilke ist immer so schön
und allgemein, dass er uns, wie mit einer grossen transparenten Schleppe,
mit sich und seiner Plausiblitität nimmt.
*
Mittlerweile ist es schon bald 0900h. Der Tea Room gegenüber ist
geschlossen. An der Kurve, der zweite Tea Room, ist auch ohne Licht.
Vielleicht habe ich mich im Datum vertan? Vielleicht ist heute noch ein
Feiertag, und niemand geht zur Arbeit? Es gibt auch wenig Menschen auf der
Strasse. Wahrscheinlich liegen die meisten noch im Bett und strecken sich in
der wohligen Wärme aus. Doch gegenüber, auf zwei Stöcken, brennen in den
Büros die Lichter. Und den Pfarrer Christ habe ich auch vorbei gehen sehen.
Er geht bestimmt nicht einen Schoppen trinken zu dieser Stunde, sondern in
sein Büro hier in der Nähe. Ich werde mir rasch ein kleines Frühstück holen
und schauen, ob die übrigen Geschäfte offen sind. Gegenüber am
Wasserturmplatz ist die grosse Drogerie durchaus offen und bietet wie eh
und je Alka Seltzer an für alle, die vom Silvester her noch etwas Kopfsausen
haben.
*
In der Tat, nicht alle Läden sind heute offen. Und viele Büros geschlossen.
Ich denke, auch die Verwaltung hat eigentlich noch einen freien Tag.
Kein Mensch geht an diesen Tagen irgendwelche Formulare holen oder
Beschwerden anbringen. Nein, ich glaube, ich kann mir hier einen wirklich
gemütlichen Vormittag machen. Und das schöne, kalte Wetter unterstützt
mich in meinem Vorhaben.
Ich wünsche Dir einen ebenso gemütlichen und lockeren Vormittag, um die
guten Vorsätze wirklich mittels Nägeln mit Köpfen im Alltag zu installieren.
Mit einem lieben und schönen ersten Gruss aus der Doppelwanne
...
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