Sonntag, 9. November 2014
7. November
...nie mehr
7 November 09:20
Liebe Malou
Ich danke dir ganz herzlich für die guten Geburtstagswünsche. Und auch
für das sms, das gestern plötzlich hereingeflogen ist. Und dass sie am
6. November Schweden beflaggen, ist mehr als richtig. Natürlich tun
sie das auch ein bisschen wegen dem reformierten König mit seiner
katholischen Tochter, die ich doch im St. Peter in Rom gesehen habe.
Wir beziehen uns auf solche Dinge in einem Satz oder zwei. Das ist
merkwürdig, wenn man bedenkt, wieviel Freud und wieviel Leid in
solchen Ereignissen für die Betroffenen gelegen haben mögen.
Ja, du bist mein Heftpflaster Malou. Du bist diejenige Person, die
noch in meine tiefere Vergangenheit gesehen hat. Ich merke langsam,
wie es ist, solcherart von der Vergangenheit abgeschnitten zu sein. Es
wird nie mehr möglich sein, sich voll zurückzuerinnern. Ich meine in
einer Art, wie es eine Familie tut, wenn alle gemütlich zusammen
sitzen und einer fragt: weisst du noch?. Natürlich kann man sich
zurückerinnern. Aber die Erinnerungen werden nicht mehr ergänzt von
andern Familienmitgliedern um sie zu einem vollen Bild zu
komplettieren, vielleicht um Irrtümer aus dem Weg zu räumen, um starke
Gefühle der Gemeinsamkeit aufkommen zu lassen.
...
Donnerstag, 6. November 2014
6. November
Gustav Adolf Gebäck
Subject: 6. November
Date: Thu, 06 Nov 19:30:15
Lieber ...,
Ich trinke meinen Tee hier vor dem PC und eigentlich müsste ich ein Gustaf Adolf-gebäck dazu essen. Denn heute feiern wir diesen alten König, der 1632 in der Schlacht bei Lützen im Nebel gefallen ist.
Na ja, wir feiern nicht allzu gross - ich glaube auch weil man in Schweden immer etwas Angst hat sich zu patriotisch zu zeigen. Aber es ist gut, dass es gerade am 6. November stattfindet, denn so vergesse ich nicht so leicht das wichtige Datum an dem mein lieber Mausfreund geboren ist. Und natürlich hissen wir die Fahnen.
*
Aus dem Internet:
6 november is Gustav Adolf Day. Gustav II Adolf was king of Sweden from 1611 to 1632 and died on this day. There is a special pastry called a 'Gustav Adolf-bakelse' which people eat to celebrate the occasion. King Gustav II Adolf founded Gothenburg, and the pastry is especially popular there.
*
Ich denke du hast dann vielleicht doch nicht meine kleine Karte gesehen, die ich so lustig finde. Muss lachen wenn ich sie ansehe. Und dann hab ich dir auch Marlena vor dem Rathaus geschickt. Im Abendrot noch dazu. :-)
*
Ich war heute in der Kantine. Wollte eigentlich zu Hause nur etwas leichtes essen, aber Gudrun (schwedisch und Geschichte) hat mich mit hingelockt. Und es war wieder eine herrliche Stunde mit lauter sympathischen Leuten, die alles taten um die Stimmung bis zur Decke zu heben. Dann haben sie sich auch etwas über meinen Appetit amüsiert. Es gab zwei Gerichte. Das eine war Erbsensuppe nach der man Pfannkuchen mit Sylt (eingemachte Beeren) und Schlagsahne ist. Das ist ein typisches Donnerstagsgericht in Schweden aber in der Kantine serviert man es eher selten. Das andere war ein Wurstgericht mit einem herrlichen Salatbüffé. Und was glaubst du habe ich gewählt? Zuerst die Erbsensuppe mit Speck drin, dann das Wurstgericht mit dem herrlichen Salat dazu und als Nachspeise den Pfannkuchen mit Zutaten. Dazu ein Bier (Pripps =eine gute Sorte). Und dann begann natürlich ein Gespräch über Kalorien und was man man tun muss um ein einziges Stück Torte loszuwerden. Der Trainer der Schwimmer (solche die sich für kommende Weltrekorde ausbilden) meinte 2½ Stunden intensiven Sex brauchte man dazu. Wir waren alle etwas verstummt eine Weile.. aber natürlich haben wir losgelacht und alle unsere eigenen Kenntnisse zu diesem Thema bekanntgegeben. Kalorien also.
Mir kam heute der Gedanken, dass man unser Essen in der Kantine gut mit eurem Club-essen vergleichen könnte. Aber wir sind immer zufrieden mit dem was man uns bietet. Es ist wirklich sehr köstlich und unsere Schule ist dafür bekannt. Auch die Schüler sind sehr zufrieden. Sie bekommen es frei.
*
Ich habe gerade eine kleine Reportage über Coco Chanel gesehen. Sie war eine Meisterin in der Kunst elegante und stilreine Kleider zu schaffen. Übrigens, M und ich haben uns in Stockholm in einem eleganten Parfümgeschäft mit Chanel 5 besprüht. In Stockholm braucht man absolut nicht Parfüm zu kaufen. Man kann sich täglich ein neues Auswählen. ;-)) Und als ich jung war (13) gingen wir Mädchen oft auf den nahen Zentralbahnhof, wo es einen Automaten gab, wo man sich für ein paar Öre in diesen Luxuriösen Duft einhüllen konnte. *s* Oft tauchten dort Mitglieder der Familie Taikon auf, die uns mit ihren rauhen verrauchten Stimmen unsere Zukunft verraten wollten. Natürlich nicht ohne Bezahlung. Jetzt sind sie ziemlich assimiliert in der schwedischen Gesellschaft und einige sind berühmt für ihr Kunsthandwerk. Schönem Schmuck z.B.
*
Morgen Abend kommt Anna nach Hause. Habe es K gerade am Telefon mitgeteilt. Er war freudig überrascht. Na ja, es ist ja auch Vatertag am Sonntag.
Ach, ich schiebe meine Arbeit vor mir hin. Muss aber doch jetzt drangehen. Ich grüsse dich lieb und wünsche dir einen schönen Freitag.
Je t'embrasse,
Marlena
Sende dir ein Bild mit von dem Gebäck. Das Portrait des Königs in Marzipan obendrauf.
Dienstag, 4. November 2014
Anacapri und Axel Munthe
Lieber ...
Ich merke dass du noch immer die Sonne des Sommers in dir trägst, und auch bei mir ist es so. Und vielleicht ist es auch dieses einmalige Buch von dem ich mich nicht trennen kann und das ich nun schon zum dritten Mal geliehen habe. Das Buch über Axel Munthe und Capri/Anacapri. Es enthält ausser dem wunderschönen Text auch viele alte Fotos und Bilder die verschiedene Künstler von dieser schönen Insel gemalt haben. Auch viel Antike Skulpturen sind abgebildet. Du weisst Kaiser Tiberius hat das Römerreich von dort aus regiert.
Ich werde dir hier eine kleine Kostprobe aus dem Buch geben. Musst mir verzeihen wenn ich es nicht immer so gut übersetzen kann. Es ist etwas poetisch geschrieben und da geht leicht etwas verloren wenn man es wörtlich übersetzt:
"Wenn sich die Zugvögel im Herbst südwärts begaben, ergriff das Reisefieber auch deren alten Wohltäter, der von Krankheit gebunden in der Königsburg von Stockholm sass. Er sehnte sich, wohl mehr glühend (inbrünstig) als sich je ein lebendiges Geschöpf gesehnt hat, nach der blauschimmernden Insel im Mittelmeer, wo er zum ersten Mal als 18-jähriger an Land gesprungen war, als die Welt jung und schön war und die Sonne lächelte über das Spiel der Kinder im Wellengeplätscher. In den langen von Plagen durchwachten Nächten, lag er und machte unzählige Reisepläne, die bloss in Trümmer gelegt wurden, wenn der Morgen kam mit seiner bitteren Wirklichkeit. Das Alter, welches nicht mit seiner frischen (rüstigen?) Seele fertigwurde, machte bloss seinen Körper schwerer und schwerer. Schliesslich musste auch die Sehnsucht resignieren.
Die Farben des Herbstes hatten um seine Wiege geschimmert in dem schönen Småland, aber es war im frühen Frühling, den man im Norden kaum noch ahnen kann duch die Finsternis des Winters, als er über die Grenze zu dem Unbekannten ging. Am 11 Februar 1949 starb Axel Munthe, über 91 Jahren alt. Unten in seinem geliebten Anacapri brannten schon alle Blumen des Frühlings. An den Hängen kletterte der Wildkaprifol, Millionen von Anemonen kleideten die Berge violett. Fiori belli! Die Morgensonne leuchtete über die Kapelle von San Michele, die Abendglocken in der Materitakampanile läuteten Ave Maria, während der Abendwind in den Zypressen flüsterte. Die Stimme des Meeres verstummte angesichts der Nacht, wie auch die Singvögel. Aber ihr Beschützer kam nie wieder. Er hatte eine andere Reise begonnen, die letzte."
Montag, 3. November 2014
Virtuelles Rendez-vous
Lieber ...,
Nun bin ich wieder mal mit dir allein. Heute ist K gefahren um seinealten Freunde zu treffen. Er wird dort im Hotel übernachten. So bin
ich also Strohwitwe. Eigentlich sollte ich diesen Abend gut ausnützen.
Vielleicht jemanden einladen.. oder auf dem Tisch tanzen, wie es die
Mäuse tun wenn die Katze weg ist.
Aber ich habe etwas viel Schöneres vor. Nämlich meinem lieben
Mausfreund in Ruhe ein Mail zu schreiben. Es ist für mich wie ein
virtuelles Rendezvous und ich hoffe dich auch in guter Laune zu
finden.
Wie gern würde ich dich zu der Kandinsky-Ausstellung in Basel
begleitet haben. War es gut?
Du weisst, dass ich dich mitgenommen habe ins Musée d'Orsay. Ich habe
dich so sehr an meine Seite gewünscht, dass ich fast den Eindruck
hatte, deine Stimme zu hören. Und jedes Bild habe ich mir mit dir
angeschaut. Bis eben S nicht mehr weiter konnte wegen dem Fuss.
Leider ist sie auch nicht an Kunst, oder Kultur überhaupt, interessiert. Ich wusste nicht, dass es unter Akademikern solche Menschen gibt. Aber man lernt so lange man lebt.
Wenn ich so zurückdenke an die Woche in Paris habe ich den Eindruck
ich habe viele Türen geöffnet.. ohne doch jemals über die Schwelle zu
treten. Und du weisst wie es ist mit solchen Dingen. Es hinterlässt
eine Sehnsucht, die man stillen muss. Es ist ein Bisschen, wie wenn
man ein gutes Buch halbgelesen aus der Hand legen muss.
Ich habe maladiert und nostalgiert. So gut wie jedes wichtige Monument
in Paris ist mit irgendeiner schönen, manchmal lustigen, Erinnerungaus meiner frühen Jugend verbunden.
Vielleicht ist es so für dich, wenn du nach Visp oder Brig fährst.
Aber während sich die kleinen Städte mit der Zeit sehr verändern
können und uns eher etwas enttäuscht werden lassen, ist Paris immer
noch Paris. Zwar gab es das moderne Centre Pompidou und die neuen
Hallen, aber die Strassen rundherum waren so malerisch wie zuvor. Bei
den schönen Gebäuden habe ich auch an B gedacht. Paris ist eine
architektonisch wunderschöne Stadt.
Am Wochenende haben uns unsere Gastgeber mitgenommen nach Deauville,
wo sie ihr Sommerhaus haben. So viel Luxus dicht nebeneinander findetman nicht oft.
F hat sich sofort über seine wunderschönen Rosen hergemacht und
alle stolz vorgezeigt. Der Himmel war eine Weile ganz blau. Und dann
am Abend hat er uns ausgeführt in ein elegantes Restaurant. Der
Restaurantbesitzer, ... seit 20 Jahren ein guter Freund von F, war auch
dort und hat ein wenig inspektiert.
Was wir gegessen haben? Ach, ich glaube du kannst es dir vorstellen.
Als Vorspeise jedenfall frische Muscheln. Jeder eine ganze Schüssel
voll. (siehe Bild) Danach haben wir verschiedene Speisen gewählt und
auch jeder ein anderes Dessert.
Vielleicht war es der erste gemeinsame öffentliche Auftritt des Pares
seit ihrer Scheidung im Frühjahr. Sie wollen demnächst wieder
heiraten. "Feiglinge" ist Annas Kommentar dazu. ;-)
(- - -)
Ich mache jetzt eine kleine Pause. Will mir etwas zu essen machen.
Doch ich komme nochmals vorbei heute Abend.
Bis dahin alles Gute,
Mit lieben Gs und Ks
Malou
Sonntag, 2. November 2014
Allerheiligen
Cimetière du Père Lachaise
Lieber ...,
Gestern haben wir Allerheiligen gefeiert. Schweden ist kein sehr
religiöses Land und die meisten, wenn sie überhaupt etwas sind, sind
Protestanten. Aber es ist komisch wie sehr sie auch die Gebräuche der
katholischen Kirche feiern.
An diesem Tag besuchen die Leute die Gräber ihrer Verstorbenen und
zünden dort Lichter an. Es ist eine schöne Sitte und feierlich, wenn
überall im Dunkeln diese Kerzen brennen.
Ich habe meine Verwandten weit weg von hier, sowohl Lebende wie Tote,
aber manchmal gehe ich auch hier auf den Friedhof. Drei meiner
nächsten Kollegen, mit denen ich auch gut befreundet war, liegen dort
neben einander begraben.
Was ich dir eigentlich erzählen wollte ist, dass man an diesem Tag
einen ganz wunderbaren Dokumentarfilm über den Père-Lachaise Friedhof
in Paris gezeigt hat.. Man zeigte die schönen Grabsteine und machte
kleine Interviews mit Leuten, die die Gräber besuchten. Sie erzählten
welches Verhältnis sie zu dem Toten hatten. Eine junge Japanerin und
Pianistin erzählte wie viel Chopin in ihrem Leben bedeutete und sie
stand eine gute Weile an seinem Grab in Gebet versunken. Ein
Südkoreaner war nach Paris gekommen, um das Grab von Marcel Proust zu
besuchen. Er meinte Proust hätte ihn 10 Jahre lang seelisch ernährt
und nun wollte er sich bedanken indem er ihm ein Stück Kuchen auf den
Grabstein legte. :-) Er schien ein ganz normaler freundlicher junger
Mann zu sein (falls du dich wunderst) :-)
Bei den Leuten aus unserer Zeit, wie z.B. Yves Montand und Simone
Signoret, zeigte man eine kleine Filmsequenz. Bei einer jung
verstorbenen heute unbekannten Sängerin, liess man ihre Stimme hören.
Sie war einmalig. Ich habe dabei an Barbara gedacht, die du mir mal
empfohlen hast. Ihre Stimme klang wie hauchdünnes Glas, das jeden
Moment zerspringen könnte.
Ich hätte gern diesen Friedhof besucht, als ich dort war. Aber leider,
die Zeit war zu kurz.
...
(R)
Samstag, 1. November 2014
Vorfreude auf Paris
subject Verwandlung..
Lieber ...,
Ich weiss nicht wie das kommt, aber plötzlich habe ich das Gefühl,
jemand hätte Leben in mich geblasen und dabei erinnere ich mich an
deine manchmal ziemlich deutliche Kritik, dass ich mich verändert
hätte. Vielleicht lag ein kleiner Kern von Wahrheit darin... ein
kleiner... ;-) Aber vielleicht ist es auch nur die bevorstehende
Reise, die in mir dieses Glücksgefühl weckt. Endlich werde ich
etwas verwirklichen, von all den Dingen die ich mir von diesem
neuen freien Leben erhofft hatte. Es ist nur ein Schritt, aber es ist
eine Schwelle, die ich mit diesem Schritt überschreite. Ach ja, ich
weiss, vielleicht wache ich morgen früh auf ohne dieses wunderbare
Gefühl.. aber vielleicht auch nicht.
Ich sehne mich schon sehr danach, alle Stellen wiederzusehen, die ich
in jungen Jahren besucht habe und die schöne Erinnerungen in mir
erwecken. Das Jeu de Paume, das Panthéon, der Louvre, Place du Tertre,
die Tuillerien.. alle diese Sehenswürdigkeiten die mit ganz
persönlichen schönen Erlebnissen verbunden sind.
Du ahnst nicht welche grosse Rolle Paris in meinem Leben gespielt hat.
Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, dann lande ich immer wieder in
Paris. Es ist für mich wie Brig oder das Wallis für dich.
Diesmal will ich mir auch das futuristische neue Viertel ansehen mit
dem "Grande Arche" von dem Dänen von Spreckelsen. Dort wo ein Mensch
sich klein fühlen kann wie eine Ameise. ;-) Ich habe diese neuen
modernen Teile von Paris noch nie gesehen.
Aber am liebsten werde ich mich in dem "alten" Paris aufhalten. Ich
werde, so hoffe ich, nette Stunden auf der Champs-Elysées verbringen
(in Gedanken mit meinem winzigen Mausfreund *) und in die grands
magazins gehen mit S. .. ich glaube das ist was sie am meisten
interessiert (leider). Doch ich werde ihr auch ein wenig Kultur
"aufzwingen".. ob sie will oder nicht.
Ich weiss noch nicht genau wo ihre Schwester wohnt, aber ich glaube es
ist sehr zentral belegen. Ihr Mann hat seine Arztpraktik gleich neben der
Wohnung. Sie haben sich im Frühjahr scheiden lassen. Dabei hat er ihr
eine 3-Zimmer Wohnung in Paris gekauft und das Ferienhaus
in Deauville (oder war es Trouville?) auf sie geschrieben... und
jetzt... sind sie wieder zusammengezogen und scheinen ihr eheliches
Glück wiedergefunden zu haben.
Eine seltsame und wahrscheinlich auch seltene Geschichte.
Und du, mein lieber Mausfreund, gehst nun ins Exil. Ich weiss nicht
warum, aber ich möchte dich festhalten und nicht gehen lassen.. obwohl
ich weiss, dass es dir gut tun wird und deinen Übergang in ein neues
Dasein (mit oder ohne S) erleichtern wird. Ich bleibe bei dir, wo
immer du bist. Doch das weisst du bereits. Nicht weil ich glaube, das
du mich brauchst, aber ich weiss, dass ich dich brauche. Du bist sehr
wichtig für mich, chéri.
Ich weiss nicht ob du die Möglichkeit haben wirst Mails zu schreiben,
aber bestimmt kannst du ab und zu deine Post lesen.. und so werde ich
dir weiter schreiben und von hier berichten.
Weisst du schon jetzt wie lange du bleiben wirst? Ich dachte,
falls ich dir aus Paris eine Karte schicken will.
Es ist schon spät und so sage ich dir gute Nacht
mit lieben G, K und auch S,
Malou
* Grösse X Länge = Volumen
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