Samstag, 8. Dezember 2012

mildes Winterlicht

heute

14 Uhr




eine Stunde später



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11 Dezember 2002

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Hier ist es kalt geworden, richtig winterlich und ich glaube in Stockholm war sogar blauer Himmel gestern am Nobeltag. Kauf dir doch ein paar Zeitschriften und schau dir an wie schön das Fest war. Und übermorgen kommt die Lucia zu den Preisträgern. Ich glaube darauf warten sie schon.

Der kleine Japaner hatte 50 Journalisten/Fotografen mitgebracht. Armer Kerl. Und immer wieder beteuert er "I am a normal person" weil sich niemand mehr ihm gegenüber benimmt als ob er es wäre. Ja, die Japaner sind mächtig stolz auf ihren jungen Preisträger und du scheinst es ja auch zu sein auf euren Chemisten.

Blick durchs Fenster




 Wintermorgen

Freitag, 7. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke..

... ein leidiges Geschäft

Ämne: Re: Post-Nikolaus
Datum: den 7 december 08:34

Liebe Marlena
Heute ist St. Nikolaus vorbei. Aber ich habe keinen einzigen von diesen alten Figuren gesehen. Ich habe nicht einmal sein Läuten gehört. Siehst Du, so weit ist man von diesen Bräuchen weg, wenn die Kinder einmal grösser sind. Dann sind es nur noch schöne Erinnerungen.
Es ist regnerisch und trüb. Eigentlich wäre es jetzt schön, wenn wir schon ein bisschen Schnee hätten. Schnee am St.Nikolaus, das wäre am allerschönsten. Aber das hatten wir seit Jahren nicht mehr. Auf jeden Fall nicht so schön, wie es auf Deinem Bild gezeigt wird.
...
Ich habe noch absolut keine Weihnachtsgeschenke organisiert. Das hasse ich jedes Jahr. Und jedes Jahr nehme ich mir vor, sie doch schon im Sommer zu kaufen, oder doch mindestens zu überlegen, was ich schenken könnte. Na ja, die Kinder sind noch relativ einfach. B. sagt immer deutlich und klar, was sie sich wünscht. A. weiss sich nie was zu wünschen. Ihr kann man getrost ein wenig Bargeld geben. Sie findet dann während des Jahres schon etwas, was sie sich damit kaufen kann. S liebt am meisten Schmuck und Kleider und Parfum und solche Dinge. Da kenne ich mich schlecht aus und will mich auch gar nicht einarbeiten. Deshalb haben wir hier immer eine schwierige Situation. Wenn ich ihr ein Buch schenke, ist sie eher enttäuscht, denn Bücher bedeuten ihr nicht so viel wie sie mir meist bedeuten. Und auf Kleider oder Schmuck wage ich mich nicht hinaus. So müssen wir immer irgendwelche Notlösungen finden. Und für meine Eltern machen wir nicht mehr allzu grosse Geschenke. Nur wenn es gerade eine gute Idee gibt, wie vor ein paar Jahren ein Radio für meine Mutter. So ähnlich. Du siehst, Weihnachtsgeschenke ist ein leidiges Geschäft. Und wir haben auch vereinbart, dass wir eigentlich nichts zu geben beabsichtigen. Aber irgend etwas Kleines möchte man halt schon dem anderen in die Hand drücken. Ich werde also mal überlegen!
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Habe ich Dir erzählt von meinem Kurs. Nun ja, es ging um Leistung, Motivation und um Belohnungen. Wir hatten eine Expertin aus Zürich. Und die Chefbeamten sassen dazu beisammen. Einige hatten sich entschuldigt. So waren wir eine kleine Runde. Die Kursleiterin ist nicht schlecht, aber sie ist auch ein wenig unverbindlich. Sie kommt so irgendwie ins Plaudern. Und das bringt eigentlich nicht so viel. Sie stellt zuwenig Forderungen an den Kurs. Es ist wie bei der Lehrerschaft. Wenn sie keine Forderungen an die Kinder stellt, dann lernen die Kleinen nichts, oder bloss wenig. Und so war es denn auch. Ich habe mir zwar einige Dinge aufgeschrieben. Oder sie hat Blätter verteilt. Wirklich grosse Erkenntnisse haben wir nicht mitgenommen.
Aber der Kontakt zu den Kollegen ist gut. Das ist eine schöne Gelegenheit, mit den andern Chefs zusammenzusitzen und ihre Probleme, aber auch Überlegungen, anzuhören.

Und jetzt sitze ich wieder in meinem Büro und sehe am frühen Morgen zu, dass meine Marlena ihre Tageszeitung bekommt ;---)
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag mit blauem Himmel, Schnee und Sonnenschein. So etwa könnte man sich das vorstellen.
Kuss und Gruss
...

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Nikolaustag

Datum: den 6 december 

Liebe Marlena

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Es gibt zwei Arten von St-Nikolaus. Im Wallis, also einem katholischen Teil des Landes kommt der St.Nikolaus mit dem Bischofsstab. Er sieht wie ein Bischof aus, hat natürlich aber auch Bart und ein Gehabe wie St. Nikolaus. Und daneben kommt Schmutzlich, er ist ganz schwarz. Man könnte denken, es sei der Teufel, oder mindestens sonst ein nicht sonderlich vertrauenswürdiges Wesen.
Und dann gibt es den St. Nikolaus in reformierten Gebieten. Dort hat der Mann einen meist roten Anzug mit einer Kaputze und einen langen weissen Bart. Meist hat er auch noch ein riesiges Buch, aus dem er den Kindern die Sünden und Straftaten des Jahres vorhält.
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Ich kann mich an eine Nikolaus-Szene im Kindergarten erinnern. Wir hatten
eine Bank rundum im Raum und sassen gespannt da, bis das grosse Unikum
hereintrat. Und siehe da, der Kerl hatte einen Sack auf dem Rücken, an dem
ein Sack hing. Und aus dem Sack ragte ein Bein in Strumpf und Schuh.
Natürlich wollten wir Kleinen sofort wissen, was mit dem Bein los sei. Und
der komische Kerl meint, dies sei Vreni, die eben nicht folgsam gewesen sei.

Lange Jahre konnte ich kein Mädchen ertragen namens Vreni. Ich
verabscheute sie richtiggehend, nur weil sie hiessen, wie dieses Mädchen,
von dem ich glaubte, es wäre wirklich im Sack des St. Nikolauses
weggetragen worden.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

bald Weihnachten..




subject: Re: ...

Liebe Malou
Einen Purzelbaum habe ich geschlagen. Denn halbwegs hatte ich dich bereits für verschollen erklärt. Vielleicht eine schwere Krankheit? Ein Unfall? Bloss ein Defekt am PC? Vielleicht ein häusliches Drama?
Ich hätte daraus hundert Romane schreiben können. Du bist mir zuvorgekommen.
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Ich habe mich einigermassen erholt von meiner Grippe. Aber der Husten ist noch da und damit kann ich immer noch zarte Jungfrauen und dünne Tännlein umhusten. Und die Bernhardiner denken, ich spreche einen seltenen lokalen Dialekt, vielleicht von der Südseite des Grossen St. Bernhard?

Im übrigen geht es auf Weihnachten zu. Es gibt viel zu tun. S macht ihre Frauenparty. Immer wieder müssen wir meinen Vater füttern und betreuen. Heute Morgen hatte es ein wenig Schnee auf den Wiesen, nicht viel, vielleicht einen knappen Zentimeter. Aber es ist doch der Eindruck entstanden, es könnte Dezember sein. Und gestern hatte ich mein Weekly verpasst. W hat mir noch ein Geburtstagsgeschenk gebracht und ins Türgitter geklemmt. Ein Buch mit dem Thema: Der Tod. Er erspart mir nichts, mein Freund.

Von den Tauben auf dem Dach gegenüber gar nicht zu reden.

...



Samstag, 1. Dezember 2012

Blick durchs Fenster




Eine schöne Adventzeit wünsche ich euch allen.




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