Donnerstag, 10. Mai 2012

Geniessen

Ämne: Claro
Datum: den 12 maj 2004 14:47


Liebe Malou
Na na na, meine Mails als Aphrodisiakum? Wie wirst Du nur anspringen, wenn Du einem wirklichen Aphrodisiakum begegnest?
Aber in Tat und Wahrheit ist es wirklich komisch, an einem feinen Essen zu sitzen und sich gegenseitig zu erzählen, wie schlecht es uns geht. Nicht ich bin komisch, die Situation ist komisch. Aber oft ist es S, die solche Aspekte bemerkt. Im Iran ist man nicht sehr an solchen Sadomaso-Gesprächen interessiert. Die Perser reden lieber über hübsche Dinge und machen gegenseitig raffinierte Komplimente. Das ist ihre Welt. Und die schweizerischen Eidgenossen geniessen die Tatsache, dass sie es in dieser Welt verdammt schwer haben.
Na ja, ist alles halb so wild. Natürlich geniesse ich es auch, meinen Club ein bisschen komisch darzustellen. Aber der Gerechtigkeit zuliebe muss man sagen, dass die Spargeln ganz in Ordnung waren, die drei Saucen prima (eine davon war eine Art Zabbaione, ganz ausgezeichnet, die zweite mit Bärlauch, die dritte war eine normale Maionnaise). Und auch der Schinken war in Ordnung. Ich habe mich auf den Rohschinken konzentriert. Und mein Gegenüber, der mit der Fleischfirma, hat sich auch lobend geäussert und erwähnt, dass das alte Schweine gewesen sein müssen. Alte Schweine machen Schinken mit mehr Geschmack! Und dazu gab es neben dem Spargel eine dünne Omlette. So habe ich das zum ersten mal gegessen. Diese Omlette hat gut dazu gepasst, weil mild im Geschmack, und doch eine kleine Antithese zum Spargel. Wenn ich so zurückdenke, so muss ich sagen, es war eigentlich ausgezeichnet. Es sind die eigenen hohen Ansprüche, die es mit den Jahren immer schwerer machen, die Dinge einfach so zu geniessen, wie sie nun mal sind.

Heute bin ich ein bisschen später ins Büro gekommen. Gestern war ziemlich warm, und heute morgen hatte ich den Eindruck, dass ich mich wohl gestern im Durchzug ein wenig verkühlt habe. So habe ich mir am Morgen etwas Zeit genommen, eine Tablette geschluckt und bin nicht gleich losgedüst. Normalerweise ist es in der Früh immer hektisch. Vor allem, wenn man einen Zug erreichen muss, ist jede Minute entscheidend. Und das ist hart bloss eine knappe halbe Stunde, nachdem man sich aus dem Bett erhoben hat. Man muss sich nur vorstellen, wie man aufstehen wird, wenn man einmal in Pension ist. Vielleicht wäre es dann gut, auch einen Zug erreichen zu müssen. Lustig, ich habe im Bahnhof Basel ein Café entdeckt, dass mit einer langen Bar aus schönem Holz wirkt wie diese französischen Bistros. Und in der Früh, wenn die Züge ankommen, gehen vor der Glasfassade Tausende von Menschen hektisch vorbei, um an ihre Arbeitsplätze zu gelangen. Ich habe mir vorgestellt, wenn ich mal in Pension bin, mich dort mit ein paar anderen alten Knackern zu treffen, und zwar wirklich morgens früh, um den Vorbeimarsch der jungen Arbeitssklaven bei einem feinen Kaffee zu geniessen. Das wäre doch herrlich. Und dann, vielleicht um 9.00h oder halb Zehn, würden wir zitterigen Typen die Karten hervorklauben und einen tüchtigen Jass spielen. Ich bin zwar kein guter und kein leidenschaftlicher Kartenspieler, aber die Vorstellung ist ein Genuss, nicht wahr. Wenn man diese Morgenstunde zuhause im Bett verbratet, hat man doch nichts davon. Hingegen im morgendlichen Cafè, wenn die ganze Welt zur Arbeit hastet, wäre es, wie soll ich sagen, wäre es vielleicht wirklich ein Aphrodisiakum.

Soviel zu den Aphrodisiaka!
Ich wünsche Dir einen aufregenden Tag.
Mit lGuK
...

Lieber Mausfreund ..

Ämne: ???
Datum: den 12 maj 2004 09:42

Lieber Mausfreund,
Schnappst du nun nach Luft? Oder bist du unter einem grossen Berg von Arbeit begraben???
Erledige erst deine wichtige Arbeit. Du brauchst jetzt sicher alle deine Stunden dafür.

"Wer auf was Gutes wartet.."

Mit lieben Grüssen,
Malou

Zu später Stunde..


Ämne: Zu später Stunde..
Datum: den 11 maj 2004 21:44

Lieber ...,

Wieder einmal bin ich in Zeitnot. Ich hatte vergessen, dass heute noch eine Konferenz stattfinden sollte nach dem Schultag - Zeit die ich für andere Arbeit reserviert hatte. Aber nun, zu später Stunde bin ich auch mit dieser fertig und kann dir ein paar Zeilen schreiben.

Ja, es war wirklich ein mail in der anderen Box und was für eins.. das und das heutige könnte man fast mit einem Aphrodisiakum vergleichen. Manchmal wird mir bange, wenn ich daran denke welche macht du mit deinen Worten ausüben kannst. Aber gleichzeitig ist es auch so herrlich in ihren Genuss zu kommen.
Weisst du was ich getan habe, als ich zwischen der letzten Stunde und der Konferenz kurz nach Hause fuhr um etwas zu essen? Ich habe schnell noch mal eine Passage in deinem heutigen Mail gelesen. Ich brauchte etwas, was mich ein bisschen erheitern konnte. Welche ich meine? Diese hier:

Nur wussten wir nicht wirklich, wohin wir flüchten sollten. Rundum erschien alles noch viel schlimmer. So kam es, dass wir vorerst uns herbei liessen, zu bleiben und einen Dessert zu bestellen.

Du bist ein richtiger Humorist und siehst das komische in der Situation. Ich habe sehr geschmunzelt.

Zurück in der Schule, kam mir der Einfall, dass ich in unserer Schulbibliothek (die fast neben dem Konferenzsaal liegt) nach dem Buch von Björn Sortland fragen könnte. Und sieh da! Sie hatten es. Wie ein stolzer Jäger mit einer ersehnten Trophäe in der Hand bin ich mit dem Buch zu meiner Konferenz geschritten. Habe auch gleich ein paar Passagen darin gelesen und ich gebe dir Recht. Es ist ganz wunderbar geschrieben. Ich hoffe du hast es bis in die Wolken gelobt. Ich freue mich schon auf den Moment, wenn ich weiterlesen kann.
Heute muss ich wohl ins Bett. Ich muss morgen früh auf und in der Mittagpause auch noch zum Zahnarzt. Er hatte letzt ein kleines Loch entdeckt in einer alten Füllung. Hoffentlich verdränge ich den Besuch nicht wieder. Manchmal vergesse ich Dinge, an die ich täglich gedacht habe dann kurz vor dem Termin. Ist das nicht komisch?

Ich schreibe dir morgen mehr. Sage dir nun gute Nacht,
mit einem lieben G und K,
Malou

Mittwoch, 9. Mai 2012

Dienstäglich... Spargelessen

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Ämne: Dienstäglichbeischönemundmildemfrühlingswetterundkleinenwolkenfeldernamhimmel
Datum: den 11 maj 2004 06:54

Liebe Malou
Ja, ich glaube, der Frühling kehrt langsam wieder zurück. Es gibt zwar noch einige Wolkenfelder am Himmel. Aber ich glaube, der Tag wird wieder ziemlich mild. Und heute Nachmittag haben wir unsere grosse Sitzung. Ich muss noch einiges vorbereiten und auch noch den Beamer holen. Hoffentlich klappt das einigermassen. Es ist immer eine Lotterie mit diesen Beamern.

Heute morgen fuhr hier auf dem Turmplatz ein blauer Bus ein. unter der Fensterreihe war mit grossen Lettern angeschrieben „Dieser Bus fährt bis nach Schweden“. … Aber ich habe ihn nicht mehr erwischt.


Gestern hatten wir unser Spargelessen. Dieses Mal hat es einer unserer neuen Mitglieder in Bad Bellingen organisiert. Das ist ein kleiner Badeort im Rheintal, aber auf der deutschen Seite. Das Essen war recht gut. Es gab drei Arten von Schinken, drei Arten von Saucen und Spargel. Dazu einen guten Wein aus der Gegend. Und wer mochte, konnte noch einen Dessert essen. S. isst keinen Spargel, und deshalb bestellt sie sich jeweils ein gutes Stück Fleisch. Sie geniesst dieses Alternativprogramm immer sehr. Ich sass neben M und K. Er hat eine grössere Fleischimportfirma. Und dazu haben sie eigene Pferde und gehen jeden Sonntag Morgen ausreiten. Sie haben auch immer einige Mädchen der Umgebung, die mitkommen, und die dann auch helfen, die Pferde auszumisten. Das ist offenbar jedes Wochenende eine grössere Aktion mit Frühstück, Ausritt, Misten etc. Natürlich haben alle auch ein bisschen geklagt über das Alter und die ersten paar Gebrechen, die kommen: Gliederschmerzen, Gelenkentzündungen, Allergien, Leber, Niere etc. Das lag nahe, weil es in Bad Bellingen ein Schwefelbad gibt. K und M fahren gelegentlich dorthin, um zu baden. Ich selbst habe es nicht gekannt. Ich bin zum ersten Mal dort gewesen.

Früher hatten wir unser Spargelessen jeweils im Elsass. Dies war eigentlich die richtige Art. Die Elsässer hatten sich darauf spezialisiert. Und mit ihrem Charme und der hübschen Sprache, die sie reden, können sie eine gute Atmosphäre schaffen. Es ist merkwürdig. Wenn man dort drüben ist in jenen Kleinen Dörfern umgeben von Rebbergen, dann fühlt man sich irgendwie heimisch. Und ich glaube, das liegt zu aller erst an den Menschen. Aber mit den Jahren ist die ganze Spargel-Esserei ein wenig zum Geschäft verkommen. Sie haben an einem Abend in drei Schichten Spargel serviert, die erste vielleicht um 17.00h, die zweite um 19.00h und die dritte um 21.00h. Na ja, ich weiss es nicht genau, wie die Zeiten lagen, aber sie haben sehr gedrängt gearbeitet. Und nach der Saison, die vielleicht einen guten Monat oder zwei dauern konnte, sind sie für den Rest des Jahres in die Ferien gefahren. So ungefähr muss man sich das Leben in Frankreich vorstellen. Sie leben bekanntlich wie die Götter. M hat denn auch nach dem Essen für sich noch eine kleine Käseplatte bestellt. So was machen vor allem die Franzosen. Es schmeckt natürlich herrlich, ist das beste für den Geschmack im Mund. Aber es ist eine zweite Mahlzeit sozusagen.
Auf der anderen Seite sass M mit seiner Freundin. Er ist Versicherungsbroker, eigentlich in Südamerika aufgewachsen. Sein Vater war dort drüben für eine Basler Chemiefirma. M ist dann in die Schweiz gekommen, um zu studieren. Doch er hat sein Studium nicht beendet, sondern hat bei einer Versicherung angefangen, zu arbeiten. Dann hat er geheiratet, um nach wenigen Jahren und mit zwei Kindern zu merken, dass das nicht klappt. Ich glaube, seine zwei Kinder leben bei ihm und seiner neuen Freundin. ...
M hat während er langsam die Spargeln einschob, die schlimmsten ökonomischen Szenarien an die Wand gemalt. Er meint, wir lebten in der Schweiz über unsere Verhältnisse, könnten die Sozialkosten nicht bezahlen und hätten zu viele Einwanderer, die vom System profitieren. Da fand er natürlich bei S. ein offenes Ohr. Kurz und gut, bis wir beim Dessert angekommen waren, war die Entscheidung, dass man auswandern müsste, so gut wie gefallen. Alle waren wir uns einig, dass unsere kleine Schweiz der schlimmste Ort der Welt sei. Nur wussten wir nicht wirklich, wohin wir flüchten sollten. Rundum erschien alles noch viel schlimmer. So kam es, dass wir vorerst uns herbei liessen, zu bleiben und einen Dessert zu bestellen.

Siehst Du, ich hatte doch ein Mail geschrieben. Und das hatte ich dann später irgendwie vergessen. Es ist eben neben der Arbeit nicht leicht, alles im Kopf zu behalten. Aber weil ich von Dir ja um die 8 verschiedene Adressen habe, stehe in solchen Situationen quasi auf der Place de l’Etoile mit unendlich vielen Strassenmöglichkeiten. Das ist ein komfortabler Ort, aber man verläuft sich gerne und vergisst die Strassennamen.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag
Mit lieben GuK
...


Early in the morning..

Ämne: Early in the morning..
Datum: den 11 maj 2004 05:24


Lieber ...,
Es war ein schöner Tag gestern in Linköping. Aber leider hat der Server, an den Anna von zu Hause angeschlossen ist, nicht funktionniert und ich konnte nicht ins Internet kommen. Sowas passiert dort ab und zu mit dem Studentenserver. Sie selbst leidet nicht allzusehr darunter, weil sie meist an der Uni arbeitet und dort funktioniert ja alles.

Hier bin ich jedenfalls nun. Und wenn ich zum Fenster raussehe, sind die Felder schon ganz grün. Warum muss alles geradezu explodieren? Sie ist doch so schön, diese Zeit zwischen den Jahreszeiten.

Es ist früh am Morgen. Ich glaube ich gehe noch eine Weile ins Bett und komme später wieder.
Bei mir fällt heute eine Morgenstunde aus, weil sie einen Vortrag über Geschlechtskrankheiten haben. Es ist obligatorisch für alle Klassen im zweiten Jahr, dorthin zu gehen. Ich werde dann die Zeit ausnützen und die letzten Tests korrigieren. Bald kommen die grossen Abschlussprüfungen. Aber die brauchen wir nicht selbst konstruieren. Sie werden vom Schulwerk an alle Schulen versandt.

Ich kann es kaum fassen. Nur mehr 4 Wochen, dann ist dieses Schuljahr schon zu Ende.
K reist am Dienstag nächste Woche nach London. Muss ihm noch Valuta besorgen hier in der Bank.

Ich habe deinen schönen Brief gefunden in einer anderen Adresse, wie du sagtest. Ach, es wäre jammerschade gewesen darum. Ich habe ihn noch gestern abend vor dem Einschlafen gefunden.
Bin erst am Abend nach Hause gefahren, denn es ist zu warm mit dem Auto im Sonnenschein die lange Strecke zu fahren. Aber die Abende sind ja jetzt hell und es ist ein wahres Schönheitserlebnis so am Vorsommer durch die wunderschöne schwedische Landschaft zu fahren. Du bist immer dabei und ich zeige dir alles. Weisst du das?

Nun wünsche ich dir einen schönen Tag.. hoffentlich mit der ersehnten Sonne und Wärme.
Übrigens ist bei uns der Muttertag erst später.

Mit lieben Gs und Ks,
Malou

Regnerisch und kalt

Ämne: montagmorgenumacht
Datum: den 10 maj 2004 06:58


Liebe Malou
Du hast aber ein schönes Wochenende mit deiner Exkursion zu Anna und mit dem Mittagessen am Montag. Wir waren gestern bei Onkelchen.A  ist auch mitgekommen. Wir hatten an sich ein Restaurant hoch über dem See reserviert, wo man auf der sonnigen Terrasse schön essen kann. Aber das Wetter war so regnerisch und kalt, dass wir rasch umdisponieren mussten. Wegen des Muttertages war alles besetzt. Schliesslich fanden wir ein kleines Lokal in der Nähe des Schlosses Hallwyl. Ich hatte dort mit Onkelchen einmal Fisch gegessen, als ich allein in Lenzburg bei ihm war. Diesmal gab es wieder gebackenen Barschen. Den mochte ich sehr. Aber A fand ihn zu fett und hat nur wenig gegessen. Nun, das Restaurant war sehr einfach und in einer Ecke gab es dazu Leute, die rauchten. Das ist nicht besonders angenehm. Trotzdem mag ich solch einfache Lokale, ganz im Gegensatz zu S.

Und heute beginnt die Woche von neuem. Das ist sehr erstaunlich, wo man Freitag abends doch immer wieder denkt, man hätte nun alles erledigt und gemeistert. Und am Montag fängt die ganze Boutique von neuem an. Es ist wie das neunköpfige Ungeheuer in der Sage. Eigentlich brauchte man dazu ein Zaubergetränk, das übermenschliche Kräfte verleiht. Aber überall wird heute Mineralwasser und lauwarmer Kaffee serviert. Ach, die Zeiten sind nicht mehr dieselben!

Mindestens dürfen wir vielleicht diese Woche schöneres Wetter erwarten. Wir sind zurückgeworfen worden in Temperaturen, die im Februar oder März passend wären. Ich weiss nicht, was aus dem Mai geworden ist. Er hat doch einen solch guten Ruf, nicht wahr? Heute Abend haben wir unser Spargelessen. Es findet dieses Jahr in Deutschland statt. Und auf der Einladung war zu lesen, dass es dazu drei Schinkenarten und drei Arten von Saucen gebe. „Und wie viele Spargelarten“ hatte ich den Organisatoren frech zurückgefragt.

Ich wünsche Dir einen guten Wochenanfang und strahlendes Maiwetter, wie es sich rundum gehört.
Mit lGuK
...

PS: Da kommt mir gerade in den Sinn, dass ich das zweite Mail letzter Woche wahrscheinlich an eine andere Adresse von Dir geschickt habe. Das System lief nicht oder nur langsam, so habe ich es von meiner Arbeits-Box aus geschickt.

RE: und heftige Antwort

Ämne: RE: und heftige Antwort
Datum: den 9 maj 2004 11:18

Lieber ...,
Bald fahre ich zu A mit ihrer Sommergarderobe..
Ich schreibe dir von dort heute Abend.
Wünsche dir einen schönen Tag.
G+K,
Malou

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Ämne: Kleiner Gutenachtgesang..
Datum: den 9 maj 2004 22:20

Lieber ...,
Ich hatte mir vorgenommen, dir ein superlanges Mail zu schreiben.. nur weil du so lieb betont hast, dass ich "hart verschuldet" bin. Und nun sitze ich hier zu später Stunde und habe noch nicht einmal Zeit gehabt für den PC. Schweden hat auch gerade gegen Canada verloren mit 3-5. Aber die Canadier waren bedeutend stärker. Das muss man zugeben. (leider)

Ich bin erst gegen Abend von zu Hause losgefahren. Am Tag war es sehr warm und sonnig, und ich habe nicht AC in meinem Golf. Deswegen wollte ich nicht zu früh fahren. Und dann hatte ich plötzlich mehr zu tun, als ich gerechnet hatte. Warum sind alle Dinge im RL so zeitraubend? Im VL geht es doch so rasch.. ;.))

Ich übernachte hier bei Anna. Sie beginnt schon früh am Morgen und ich werde dann hier ein wenig aufräumen. Nicht, dass Anna das nicht täte.. aber du weisst, mit dem Staubsauger, oder sagen wir lieber Staubverbreiter, den sie hier haben, kann man nicht sauber machen.

Morgen werde ich dann gegen elf Uhr Anna und ihre Freundin von der Uni abholen und zu einem Lunch einladen, bevor ich nach Hause fahre.

Jetzt muss ich aufhören, damit Anna schlafen kann. Bis morgen.
Mit lieben Gs und Ks,
Malou

(es liegen ein paar Bilder in fotofolder, aber nur aus dem Garten.. na ja, die Tauben, die mal hier zu Besuch waren (vor vielen Wochen schon) und Ks kleines Minigewächshaus sind auch drauf.