Samstag, 2. Januar 2016
2. Januar
Ämne: 2. jan -04
Datum: den 2 januari 2004 18:32
Lieber ...,
Weisst du, dass wir nun unser fünftes Jahr zusammen beginnen? Und ich glaube fest, dass du dazu beitragen wirst es zu einem frohen, glücklichen und vielleicht sogar gesundem Jahr zu machen.
Wie schön du über den Dirigenten Mutti schreibst. Leider habe ich das Interview verpasst. Es muss wirklich etwas besonderes gewesen sein, wenn du so beeindruckt warst davon. Es ist auch gut für ein Land ein Evenement zu haben, was die ganze Welt für einen Augenblick die Blicke auf sie richten lässt. Du weisst, die Wiener träumen immer noch nostalgisch von alten kaiserlichen Zeiten und sie versuchen ihre Traditionen weiterzuführen. Das finde ich sehr schön. Und wir haben unsere Silvia, wie du sagst, und nicht zu vergessen unsere Victoria, die Kronprinzessin. Aber vor allem haben wir unser Nobelfest. Darauf bin ich besonders stolz.
*
Natürlich hast du Recht. Der grosse schwarze Vogel ist eine Amsel oder eine Schwarzdrossel, wie es in meinem Lexikon steht. Ich habe aus Versehen Kohlmeise geschrieben, weil der Vogel bei uns Koltrast heisst. Kohlmeisen sind doch die kleinen bunten Vöglein, von denen es eine Menge an unserem Futterkasten zu sehen gibt, und die sich immer in unserem Nistkasten niederlassen. Ach, wie lieb von dir, dass du dich anstrengst meinetwegen in dem schwarzen Ding eine Kohlmeise zu sehen. Ich liebe dich dafür.
Vor mir steht ein Bild von meinem letzten Lieblingskater Hansi. Wenn ich ihn anschaue spüre ich immer noch die Liebe, die mich mit diesem kleinen Kerlchen verband. Er war ein äusserst intelligentes Tier und er konnte apportieren wie ein Hund. Er sieht so lebendig aus auf dem Bild, dass ich ihn streicheln möchte. Vielleicht sollte ich mir doch wieder ein Tier besorgen.
Hier ist es kalt. Am Vormittag hatten wir -18 grad. Es soll ein bisschen wärmer werden aber zum Glück nicht so warm, dass der herrliche Schnee wegschmilzt.
Ich habe ein Mail von der kleinen Schweizerin bekommen, die nun wieder zu Hause in der Schweiz ist. Auch sie hat sich riesig gefreut über die Schneeflocken am Weihnachtsabend. Sie schreibt mir auf schwedisch und sie tut es gut, wenn man bedenkt, das sie nur ein Jahr hier gelebt hat.
Es ist herrlich so frei zu sein. Ich geniesse die Tage sehr. Anna hängt meistens über ihren Büchern aber bei den Mahlzeiten sind wir alle versammelt wie früher. Und wie immer essen wir bei Kerzenlicht und klassischer Musik. Es gehört irgendwie dazu und es macht jede Mahlzeit zu einem kleinen Fest.
Anna hatte übrigens am Silvesterabend ein ganz wunderbares Dessert gemacht. Eine herrliche Crème aus Himbeeren mit Vanilleeis und Mango. Es war wie ein Traum.
Hier neben mir steht mein schönes grünes Sofa. Ich habe es, als ich hierherzog gekauft. Es war der höchste Luxus damals und immer noch finde ich es sehr schön. Die übrigen Möbel, wie z.B. Bücherschränke, Schreibtisch und dergleichen habe ich eigentlich nur gekauft als zufällige Möbel, die hinhalten sollten bis K mit unserer früheren Eintrichtung hier einziehen würde. Damals, als ich wegzog, habe ich das Auto behalten und K hat dafür meine Wohnung und die Möbel übernommen. Es gab in den vergangenen Jahren, die Möglichkeit für ihn hier eine Anstellung zu finden, aber er hatte sehr gute Kollegen und Freunde dort und ich glaube wir haben einen richtigen Beschluss gefasst. Ich bin sogar sicher.
*
Es riecht gut von unten. K ist in der Küche beschäftigt. Ich hatte mir früher kaum vorstellen können, dass er einmal ein so vortrefflicher Koch werden sollte. Schade, dass sein Vater nicht mehr lebt. Sein Stolz wäre bis in den Himmel gewachsen. :-) . Als er vor vielen Jahren einmal eine Reise in das ”heilige Land” machte, ich glaube er war schon über 80 Jahre alt, fragten ihn ein paar ältere Damen in der Reisegesellschaft ob er möglicherweise mit K verwandt sein könne (der Name ist ungewöhnlich) und ich kann mir meinen lieben Schwiegervater vorstellen, wie er den Damen stolz erklärte, dass dieser berühmte K sein Sohn sei.
Siehst du, hier ist nichts neues passiert, von dem ich dir berichten könnte, aber es ist doch ein Mail geworden.
Vielleicht sollte ich das folgende nicht schreiben.. aber wenn du mich von oben bis unten küsst, dann kann ich es nicht sein lassen mir vorzustellen wie das wäre.. und meine S.. und M werden fast unerträglich gross.. Es ist ganz gegen unsere §§§ was du da tust.. weisst du das denn nicht? :-)
Ja, ich erinnere mich manchmal an die Episode mit deinem Auto.. und wenn ich über etwas losfluchen will, kann es vorkommen dass ich mich besinne und stattdessen deine Methode verwende. Jedenfalls wird es nicht schlimmer davon und der liebe Herrgott ist sicher dankbar ...
Ich muss wohl nun zu einem Ende kommen... am zweiten Tag des neuen Jahres..
So grüsse ich dich lieb und wünsche dir und deinen lieben alles Gute,
mit S+K,
Malou
Freitag, 1. Januar 2016
Re: Spät am 1. ...
Ämne: here again ...
Datum: den 2 januari 2004 11:54
Liebe Malou
Ach, solch ein schönes und langes Neujahrsmail! Ich bin sicher, das wird ein bestes 2004 werden. Besser kann es gar nicht beginnen.
Ich meinerseits muss mit einer Entschuldigung anfangen. Ich hatte gestern eigentlich ein Mail begonnen. Aber dann wurde ich schliesslich gegen Abend von S entführt, um meine Eltern zu besuchen. Und so ist es dann eben liegengeblieben. Tut mir leid.
Ich schicke Dir hier den Anfang dazu:
„“““
Auch ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein gutes 2004. Wir sind schon 4 Schritte in diesem 21. Jahrhundert. Ist es nicht verrückt? Noch sind wir ganz gemütlich im 20. herumgehängt. Und wenn wir was davon erzählen, dann stammt das alles bloss aus dem „letzten Jahrhundert“. Ich habe immer noch die leere Millenium-Bier-Dose auf meinem Schrank stehen, die ich damals auf dem Ku, Kurfürstendamm in Berlin getrunken habe.
Wir haben keine wilden Dinge getrieben an diesem Silvester. Es war ein Abend wie sonst. Das ist eigentlich nicht sehr nach Ss Geschmack. Dafür nach meinem. Die Töchter waren unterwegs. Um 1 Uhr war ich im Bett.
Und heute habe ich am späteren Vormittag das Neujahrskonzert der Wiener Symphoniker gesehen. Das ist zu einer Tradition geworden. Doch noch mehr als das Konzert selbst hat mit der Vorspann und das Interview mit Riccardo Mutti, dem Dirigenten beeindruckt. Er ist ein sympathischer und intelligenter Kerl. Eigentlich weise, müsste man sagen. Stammt ursprünglich von Neapel, wie ich hörte. Mutti hat über die Musik und seine Arbeit gesprochen, und es war in der Tat hochinteressant. Ich glaube, Musik macht Menschen intelligent. Und macht sie auch ausgeglichen, macht Menschen echt menschlich. Das Gespräch hat mir so gut getan, wie man es von einer Predigt in der Kirche erwarten dürfte. Aber das Gespräch war ganz profan, obwohl Mutti auch über den Tod und die Art gesprochen hat, wie Italiener mit dem lieben Gott disputieren. Das war im Zusammenhang mit der Interpretation von Verdis Requiem, in welchem offenbar die italienische Volksseele herrscht. Und dazu hat er seinen grossen Respekt vor der Familie Strauss ausgedrückt, deren Musik die geniale Gratwanderung von Leichtigkeit und Tiefe zugleich glücke.
„“““
Und jetzt habe ich eben gerade Dein strahlendes Mail gelesen, geschrieben weit nach Mitternacht. Du bist wirklich lieb, Marlena, und ich danke Dir herzlich dafür. Ich würde Dich auch gerne rechts und links und oben und unten küssen, wenn ich denn könnte.
Wie Du jetzt weißt, habe ich mir auch das Wiener Konzert angehört. Ich habe den Fernseher schon um 09.00h eingestellt. Das war zu früh, und ich sass im Bademantel in der Stube herum, habe am Orangensaft geschlürft und ein bisschen Pastete gegessen. Dann haben sie eben dieses Interview mit Ricardo Mutti gezeigt, das mich sosehr berührt hat. Na ja, wahrscheinlich war auch die Tatsache, dass er ein schöner und vitaler Mann ist sehr beeindruckend. Doch was er gesagt hat, hat mir so gut gefallen, dass ich ganz begeistert war. Und das passiert nicht zu oft. Und so habe ich dann das Konzert, das Strauss Vater zum Thema hatte, sehr gut gefallen. Ich finde es grossartig, wie die Oesterreicher diesen Moment nutzen, um sich in der ganzen Welt berühmt und beliebt zu machen. Sie tun das sehr geschickt und sympathisch. Und ich finde, die Schweizer könnten nur davon lernen. Die Schweden brauchen das nicht, denn ihr habt ja nun Eure Silvia ;--)
Und dann habt Ihr jenen Film gesehen, den man überall an Silvester zeigt. Ja, ich habe ihn schon x-mal gesehen, aber dieses Jahr nicht. Ich mag ihn sehr. Wir nennen ihn „the same procedure as last year…“, aber vielleicht ist das nicht der echte Titel. Ich hatte auch mal einen Film über die Entstehung dieses kleinen Werkes gesehen. Es war ja ursprünglich ein Theaterstück und wurde von einem Engländer sozusagen im Einmannbetrieb in England aufgeführt. Ich glaube, er hatte sogar die Rechte dafür gekauft. Und nun hat man das kleine Kammerstücklein fürs Fernsehen entdeckt. Na ja, was heisst ‚nun’? Es sind schon einige Jahre her. Es ist für mich ein Paradestück: sparsam in den Personen, Einheit von Ort, Zeit und Handlung, Fantasie treibend, mit kleinen lustigen Gags und kleinen erotischen Anspielungen. Das ist perfekt gemacht. Ich wäre gern der Autor eines solchen Stückes. Und schliesslich wirkt es wie eine Fabel. Je mehr man das Stück hört und sieht, desto mehr gewinnt es.
Und in diesem Zusammenhang muss ich Dir sagen, wie sehr ich geschmunzelt habe ob Deinen Worten, meine Mails würden durch Alkohol etwas Besonderes gewinnen. Ach, Malou, ich könnte aus der Beziehung zum Wein eine ganze Philosophie entwickeln. Ich habe damals im Wallis wirklich einen soliden Grundkurs im Umgang mit diesen Getränken erhalten. Ich bin noch heute erstaunt, wie tolerant meine Eltern gewesen sind, die doch sicherlich einiges mitbekommen haben. Sie selbst haben immer sehr wenig getrunken. Aber wenn ich heute zurückdenke, finde ich, der Alkohol hat, neben den vielen negativen Seiten, etwas sehr Verbindendes im Wallis. Für ein paar Stunden, wenn man zusammen bei einer Flasche sitzt, wird die Welt weit und leicht und man fühlt sich mit allen und allem verbunden. Es ist ein bisschen wie das, was man von der heilenden Wirkung des Carnevals sagt. Für einen Moment ist die Welt auf den Kopf gestellt und erlaubt einen freien Blick und ein Moment der Wahrheit. Doch hier im Raume Basel hat der Alkohol nicht dieselbe Wirkung. Die Menschen hier sind sehr streng und verachten jemanden, der im Rausch über die Stränge schlägt. So habe mich eigentlich sehr vom Alkohol zurückgezogen. Aber ich bin nicht geheilt, das kann ich Dir sagen, Malou. Ich könnte immer noch an einem trüben Sonntagnachmittag gerne ein Glas Malvoisie trinken, um dann ganz heiter und weitsichtig und menschenfreundlich zu werden. In solchen Momenten geht dann das Schreiben ganz leicht. In einem solchen Moment ist alles lebendig und in Harmonie. Aber ich weiss schon, dass ich im Rufe stehe, bei meinem Schreiben ‚drogué’ zu sein. (Gibt es dieses Wort?). Es gefällt mir auch, das zu hören, und es erinnert mich an Rimbaud, von dem Du auch viel hälst.
Und mit deinen Rezepten gegen die Melancholie bist Du so lieb und fleissig, dass ich ganz gerührt bin. Ach, Du sprichst wie jemand, der sich darin auskennt. Und man könnte soviel dagegen tun: Arbeiten, Alkohol, Liebe, Schokolade, Licht, Sonne, Gericomplex !!!. Ach Malou, ich glaube, ich will meine Melancholien nicht ausrotten, ich will sie nur ein bisschen in die Kontrolle bekommen. Und ich weiss, wenn sie kommt, was ich tun könnte. Aber ich will nichts dagegen tun!! Das ist das Problem!! Sie ist wie eine Geliebte, der du nicht widerstehen kannst. Sie ist vielleicht so ähnlich wie der Alkohol. Sie ist schön, anregend, aber sie passt nicht in ein Leben mit Arbeit und Terminen. So sieht das Problem aus. Aber ich danke Dir für die guten Tipps. Ich werde mir hier eine kleine Hausapotheke aufstellen und sie mit all den Dingen füllen, die Du mir empfohlen hast: Arbeit gibt’s ohnehin rundum; eine Flasche guten Whisky, Liebe (à la distance) kein Mangel, Gericomplex klar. Vielleicht mit Sonne und Licht muss ich noch eine Lösung finden? Ich sitze ein bisschen zuviel hier in meinem Büro auf der Schattenseite. Darauf werde ich achten. Da haben mich auch schon andere aufmerksam gemacht.
Ja, die Knallerei gegen die bösen Geister an Silvester, das habe ich nie wirklich geschätzt. Und ich sehe in diesen Feuerwerken vor allem das Spiel von Männern, die wieder kleine Jungs sein möchten. Und dann gibt es natürlich auch kleine Jungs, die das gerne tun. Und dann wird es doch leicht gefährlich. Ich mag Knallereien nicht. Hab ich Dir mal erzählt, wie ich meine Zeiten im Militär überlebt habe? Ich hatte damals 4 Kanonen mit Männern und Fahrzeugen zu dirigieren. Aber ich war ein Dirigent, der während des Konzerts davonlief ;--)) Ich ertrug diese Knallerei nicht allzu lange und wurde ganz nervös und ungeduldig. Und so habe ich meine Unteroffiziere beauftragt, das ganze in die Hand zu nehmen, die Schiessübungen zu leiten, und ich habe mit meinem Chauffeur das Weite gesucht. Wir suchten uns in der Umgebung ein Restaurant oder wir gingen im Wald spazieren. Das war ganz gemütlich, wenn nicht im Hintergrund die Vorstellung gedroht hätte, irgend ein hoher General könnte plötzlich auftauchen und feststellen, dass ich nicht auf dem Schiessplatz sei und dass das doch alles sehr gefährlich werden könnte. Das hätte bestimmt unangenehme Konsequenzen gehabt. Aber ich bin ihnen nie in die Falle gegangen. Es ist wie überall: Hauptsache, nicht erwischt zu werden.
Aber diese Tradition gegen die Geister ist doch interessant. Ich wollte ohnehin gerne wieder mal eine kleine Kolumne für die Zeitung hier schreiben, und hatte mir gedacht, dass das ein Thema zu aktuellem Anlass wäre. Es gibt da verschiedene Gedanken, die ich miteinander verbinden könnte. Es gibt diese wunderhübsche Anekdote über Niels Bohr, den dänischen Physiker. Habe ich Dir bestimmt schon erzählt. Zur Frage, ob er an die Wirkung des Hufeisens über dem Eingang in sein Wochenendhaus glaube, sagte Bohr, nein, er glaube absolut nicht daran, aber es gebe Leute, die behaupten, so was wirke auch bei Menschen, die nicht daran glaubten. Sehr gut gedacht, nicht wahr? Besonders gut für ein Naturwissenschafter!
Dann habe ich die hübsche Erinnerung an unseren alten PW, diesen Audi, dessen Zündschlüssel zu klemmen pflegte, und dem ich dann jeweils gut zureden musste, damit er sich erweichen liess, wieder zu funktionieren. Man kann daran zeigen, dass wir- sofern wir das wollen - sogar in der Lage sind, das Herz eines Autos zu erweichen. Sodann gibt es im Mittelmeerraum und im Orient diese Vorstellungen über „den bösen Blick“. Sie verstehen - z.B. im Iran - darunter fast eine materielle Substanz, so etwas wie negative Strahlung, eine Art Gift. Und dagegen gibt es verschiedene Techniken und Strategien. Wir Westler lächeln natürlich über solche Dinge. Aber diese Vorstellungen scheinen doch seit alters sehr verbreitet, und wohl auch wirksam. Und schliesslich habe ich kürzlich einen hübschen Essay (so würde man das wohl nennen?) von Kafka gelesen mit dem Titel „das Schweigen der Sirenen“. Er sinniert über die Überlieferung, dass Odysseus sich mit Wachs in den Ohren an den Schiffsmast ketten liess, um der verführerischen Gefahr und dem Gesang der Sirenen zu entgehen. Kafka meinte, dass die weit stärkere Waffe der Sirenen ihr Schweigen gewesen sein könnte, dem nun wirklich nicht beizukommen gewesen wäre, weil doch jedermann auf die Gefährlichkeit ihres Gesanges hielt. Doch Odysseus hörte ihr Schweigen nicht und vertraute seiner getroffenen Massnahme. Er hat sich gerettet, indem er sozusagen an seinen Glauben glaubte und an der dazu gehörigen (aber eben erfundenen) Gefahr festhielt. Und das gerade war wirksam.
*
Deine Kohlmeise gefällt mir. Sie sieht zwar im Bild aus wie eine Amsel (so dunkel), aber das macht vielleicht das Licht. Die Vögel bei Euch oben müssen sich in der Tat wunderliche Dinge ausdenken, um überleben zu können. Und so schliessen sie sich den Menschen näher an als bei uns vielleicht. So hast Du praktisch eine Nachfolge für den verstorbenen Wellensittich?
Jetzt will ich Dir meine Zeilen senden, um der Gefahr zu entgehen, sie wieder hier liegen zu lassen.
Ich wünsche Dir mit Deiner Familie ein herrliches und frohes, gesundes und glückliches Jahr. Und ich hoffe, dass wir zusammen mit unserer Mailerei dazu einen kleinen Beitrag leisten können.
Mit G&K
...
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Montag, 28. Dezember 2015
Dienstag, 22. Dezember 2015
22. Dezember
Danföredanföredopparedan
Ja, so heisst er dieser Tag.:
Der-Tag-vor-dem-Tag-vor-dem- Eintunktag...
Es hat mit dem Weihnachtsschinken und der
Brühe zu tun, in die man Fladenbrot (?) eintunkt.
Ich bin froh, dass ich alles, oder fast alles, was mich aus dem
Haus treibt, hinter mir habe. So spät wie gestern Abend haben
Anna und ich noch an mehreren Tankstellen in der Region
nach einem Baum gesucht. Und schliesslich haben wir zum
Glück einen akzeptablen gefunden. Es gab sonst nur noch
schreckliche Monster.
Heute werden wir Weihnachtsgebäck machen. Ein Stollen,
ein Rosinenpfefferkuchen und Vanillekipferl (altes
österreichisches Rezept) gehören dazu. Das Saffronsgebäck
habe ich ja schon zu Lucia gebacken. Und morgen wird dann
der Baum geschmückt. Wir setzen immer eine Ehre darin
den "Allerschönsten" zu haben.. *s*
Ich schicke dir ein paar Bilder mit von aktuellen Dingen.
Der Baum (von vorigem Jahr), das Schneebild, weil es
wahrscheinlich am "julafton" (Weihnachtsabend) so hier
aussehen wird.. *hoffentlich* und dann der Schinken, ein
absolutes "muss" auf jedem schwedischen "julbord".
....
(R) Dezember 2004
Sonntag, 20. Dezember 2015
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