.
Ämne: RE: Freitag wieder
Datum: den 2 juli 2004 07:06
Brig Foto: Chris
Liebe Malou
Nein, ich bin noch nicht im Wallis und ich habe die kleine Ausfahrt
auch noch nicht geplant. Wenn ich schon fahre, möchte ich schönes
Wetter. Ich finde, das Wallis ist bei schlechtem Wetter wie eine
Dampfkammer. Ich glaube nicht, dass ich diese Enge, die durch eine
tiefe und dichte Bewölkung entsteht, noch lange aushalten würde. Es
gibt zwar im Sommer schöne Situationen, wenn die Nebelschwaden
bis tief herunter hängen. Das kann sehr malerisch sein. Aber natürlich
nicht für einen Touristen wie mich, der einmal im Jahr daherkommt
und alles von der Sonnenseite her sehen möchte.
Nein, das Wallis ist eine Sonnenregion, und so sollte man sie auch
sehen und fotographieren. Was mich noch zögern lässt ist die Frage,
ob ich mit dem Auto oder mit der Eisenbahn losfahren soll. Mit dem
Auto ist es aufwendig. Es ist eine gute 3-Stunden-Fahrt via Bern und
Lausanne. Aber mit dem Auto hätte ich im Wallis die Möglichkeit, in
die Seitentäler hinein zu gehen, kleine Dörfer zu besuchen und die
besten Photo-Punkte aufzusuchen. In der Eisenbahn fährt man ja
eigentlich nur im Eiltempo durch.
Und so würde ich wohl oder übel schliesslich in Brig landen, die
Bahnhofstrasse hinauf schlendern, vielleicht auch noch die
Burgschaft, dieses alte Pflaster unter die Füsse nehmen, auf dem
wir so viele male auf und heruntergerannt waren, und ein paar
Blicke vom alten Kollegium und vom Pensionat, der damaligen
Mädchenschule, nehmen. Ach, ich weiss schon heute, wie sich
das im Herzen anfühlt. Es ist so ähnlich, wie wenn du dich an
einer alten Wunde kratzest. Irgendwie tut es wohl, aber die Wunde
schmerzt auch wieder. Und wenn du dann abends wieder
abreist, hängst du irgendwie in der Luft und bist mehr oder weniger
enttäuscht über all die Dinge und Menschen, die nicht mehr sind. Ich
weiss nicht, ob ich mir soviel Melancholie leisten kann?
Mit dem Auto wäre ich natürlich freier und würde vielleicht eine
kleine Fahrt bis hinauf ins schöne Goms machen. Das ist ein einmalig
schönes Hochtal mit wunderbaren kleinen Dörfern, die noch das alte
Bild erhalten haben mit den Holzbauten. Ich würde vielleicht in der
Nähe Visps hinüber gehen nach Baltschieder, wo am warmen
Sonnenhang praktisch eine neue Ortschaft entstanden ist. Oder ich
würde in Raron aussteigen und hinauf zur Kirche wandern, wo ich
schon in jungen Jahren gerne war, um über das Tal hinweg zu blicken
bis hinunter zum Pfinwald.
Es wäre alles ein bisschen so, wie wenn Du nach vielen Jahren das
Elternhaus wieder besuchst. Du kommst in die alte Stube, alles steht
da wie in einem Traum, du siehst, dass in der Küche noch dieselbe
Ordnung mit denselben Küchengeräten herrscht, und auch in
Deinem Zimmer ist das meiste so geblieben, wie es war. Es ist alles
noch so, wie es damals war, und trotzdem ist es nicht mehr so. Die
Bedeutungen haben sich verändert. Es ist nicht mehr deine Umwelt.
Aber sie hat immer noch deinen Geruch. Mindestens glaubst du, ihn
zu riechen. Ach, es ist wirklich ein merkwürdig melancholisches
Gefühl. Und vor allem denkst du ständig, du würdest irgendwelche
bekannte Menschen treffen. In Brig auf der Strasse, die alten Figuren,
die damals das Zentrum bevölkert haben. Aber nein, keinen einzigen
kennst du. Das macht so ein Gefühl der Irrealität. Du fühlst dich wie
in einem Film, der dir vorspiegelt, du wärst zuhause. Aber all die
Leute, die herumgehen, sind bloss Statisten für deine alte Heimat.
Dabei sind viele von jenen Menschen, die damals bedeutsam waren,
gestorben. Und die Kollegen aus der Schule sind beschäftigt und
kommen nicht auf die Idee, an einem gewöhnlichen Nachmittag die
Bahnhofstrasse auf und ab zu flanieren, um sich alles ganz genau
anzugucken.
Und dann kommen all die Häuser dazu, die neu gebaut worden sind.
Du vermisst die alten Bauten, mit denen du immer noch gerechnet
hast. Und du kannst das alles einfach nicht in solch kurzer Zeit
nachvollziehen, all diese Aenderungen, die gemacht worden sind,
ohne dich (!) anzufragen, ob es auch recht sei. Dies ist die Verletzung,
glaube ich, die man erlebt. Es ist vieles in d e i n e r Landschaft
verändert worden, ohne dass man dich vorher gefragt hätte.
Ach Du siehst, Malou, ein Besuch im Wallis ist ein kompliziertes
Unternehmen. Es ist ähnlich wie die Renovation eines alten Hauses.
Eine solche geht selten ohne Komplikationen ab. Und auch wenn man
sanft renovieren möchte, kommt man oft nicht drum herum, das eine
oder andere herauszureissen und völlig zu ersetzen. Und das Haus ist
nachher nicht mehr, wie es vorher war. Vielleicht ist das die
Anstrengung, die mich erwartet, wenn ich ins Wallis reise. Alle
denken, er macht sich einen schönen, sonnigen Tag. Und dabei
habe ich einen harten Arbeitstag mit Entbehrungen und Schmerzen
und Renovationsarbeiten, so dass der Staub nur so quillt. Da könnte
ich doch hier in der Region Basel bleiben und gemütlich über die
Jurahöhen wandern und in irgend einem Landgasthof einen kalten
Teller essen und ein Bier trinken. Etwa auf der Obetsmatt, wo ich als
Kind in den Ferien hier noch den bekannten Maler Fritz Pümpin des
Baselbietes gesehen hatte.
---
Ach Malou, vielleicht merkst Du, dass ich eigentlich Selbstgespräche
führe. Und es ist dabei schon eine kleine Not, das muss ich zugeben.
Es ist das Gefühl der Not, dass man all diese Gefühle und Situationen
nicht ausdrücken kann. Man kann ihnen keine Form geben. Es
schwebt alles in der eigenen Seele, ungesagt, unbearbeitet.
Samstag, 22. Oktober 2011
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Dinkies und Schulstress
Ämne: :-D
Datum: den 23 oktober 2002 19:07
Lieber ...,
Noch einmal habe ich dein lustiges Mail durchgelesen und ich kann es nicht seinlassen zu lachen. Du bist sehr witzig!
Erst habe ich über deine Ideen über die Strafsteuer für Kinderlose gelacht. Ich finde es ganz ausgezeichnet! Aber sag mal, sind denn Kinderfamilien bei euch nicht vom Staat unterstützt? Bei uns kriegen die Kinder so rund 1.000:- /Monat Kindergeld. Na ja, es reicht nicht zu besonders viel von all dem was Kinder brauchen. Man diskutiert auch im Moment wie man vielleicht zu einem dritten Kind anregen könnte indem man für dieses dritte einen höheren Beitrag bezahlt. Ich glaube Frankreich ist da ein Musterland, aber du kennst dich sicher darin ebensogut aus wie ich.
Du beneidest sie ein bisschen diese Dinkies. Aber warum eigentlich? Schau, sie haben eine ganze Dimension des Lebens verpasst - und viele nicht freiwillig. Man weiss so wenig über die Menschen und ihre innersten Bewegungsgründe. Könntest du dir vorstellen, die schönen Jahre (sicher auch anstrengenden) als deine Töchter noch klein waren, gegen ein Dinky-leben auszutauschen?
Ich glaube dir schon, dass man in der Schweiz sehr gut verdient. Ganz anders als hier. Ich wage nicht einmal nachzurechnen wieviel Steuer ich zahle wenn ich alle die nicht-lohn-steuern dazu zähle. Ich beneide selten Leute wegen ihrem Geld. Na ja, lass mich sagen ich beneide manche um ihre Freizeit, die sie natürlich auch nur haben weil sie genug Geld haben um nicht so viel arbeiten zu müssen. Aber Glück kann man auch ohne Geld finden. Einen Mausfreund wie dich kann man nicht kaufen - und ich würde dich nicht gegen alles Geld in der Welt austauschen.. Glaubst du mir das?
Ja, die Messe war bestimmt etwas ganz Exeptionelles. Ich hätte sie ja gern gesehen. Und einen solchen "grädd-fil" für die VIPs ist natürlich eine gute Sache dabei. Hast du dir das Programm von der Schulmesse hier angeschaut? Schade dass du nicht schwedisch kannst. Die Titel der Seminare sagen viel. Schau sie dir mal an: http://www.skolforum.com/ Du klickst links auf dem gelben Feld auf "seminarier". Da findest du u.a.
*Schulstress bei Personal und Schülern - Probleme und Lösungen,
*Stress, Drohungen und Gewalt in der Schule
*Die Bedeutung des Leiters für das Wohlbefinden des Individuums,
und vieles mehr. Ich glaube du kannst sogar selbst herausfinden was die Titel bedeuten.
Du nennst viele Worte die auch bei uns sehr aktuell sind, wie z.B. Qualitätssicherung. Und während man davon spricht sinkt die Qualität ständig. Weisst du .., du kannst dir kaum vorstellen was da in den letzten Jahren passiert ist. Es hat natürlich auch ganz offenbare und konkrete Erklärungen dazu. Aber wenn man die beachten würde, würde man vielen "Schwäzern" das Brot aus dem Mund nehmen. So redet man getrost weiter..
Nein, ich bin nicht desillusioniert.. nicht ganz. Meine neue grosse Klasse macht mir viel Freude. Es gibt Schüler darin die fast nichts können nach drei Jahren französisch an der Grundschule aber wir lernen fleissig und haben Spass dabei. Das letztere ist sehr wichtig.
Hast du den Eindruck dass ich dauernd korrigiere? Nun ja, wenn man 8 Klassen hat und jede kriegt drei grössere schriftliche Prüfungen im Semester (halbes Schuljahr) dann kannst du ja ausrechnen wie oft es passiert. Vielleicht liebe ich es auch dir davon zu erzählen weil du glauben sollst dass ich viel arbeite ;-))
Aber es ist wahr, jedenfalls die Sprachlehrer haben eine sehr grosse Arbeitsbürde. Man kann kaum eine Beschäftigung daneben haben, die Zeit verlangt, eine Familie z.B..
Hier regnet es stark und der Regen trümmert nur so gegen die Fensterscheiben. Dann ist es schön in der Stube zu sein.
(...)
Es riecht nach fertiggebratenem Hähnchen aus der Küche. Es ist schon spät für unsere Verhältnisse (hier isst man meistens so um 17.00 Uhr). Aber es macht nichts. Bin ja allein.
So grüsse ich dich lieb und warte schon gespannt und auch etwas ängstlich auf die "Aufklärungsstunde". ;-)
Ich liebe dich.. oh, sorry, meine Finger machen sich selbständig hier am PC. :-)
Liebe Grüsse
Marlena
Expo 02
Ämne: mifrümo
Datum: den 23 oktober 2002 07:02
(2)
*
Jetzt ist unsere Expo vorüber. Schade, dass Du sie nicht besucht hast. Hätte
ich doch eigentlich von Dir erwartet. Und es wäre die Reise doch wert
gewesen. Es gibt nun in den öffentlichen Medien jede Menge von Diskussionen
darüber, ob eine solche nationale Ausstellung überhaupt sinnvoll sei, ob sie
das viele Geld wert wäre und so weiter und so fort. Ich glaube, ich habe
erzählt, wie sehr mich die Expo 02 an jene von 1964 erinnert hatte, die wir
am Genfersee aus dem Wallis sehr leicht und bequem erreichen konnten. Ich
glaube, ich war etwa 3 mal in jener Expo, und es war damals wohl auch mehr
oder weniger das erste Mal, dass ich allein über die Kantonsgrenze hinaus
reisen konnte. Das war ein ziemlich aufregendes Ereignis, und ich erinnere
mich daran, wie interessiert ich war, junge Menschen in meinem Alter zu
treffen, zu sehen, mich mit ihnen zu vergleichen, mich irgendwie mit einem
grösseren Kreis in Verbindung zu setzen, als dies im engen Wallis möglich
war. Ich erinnere mich, dass ich damals ein kleines Taschenbüchlein gekauft
habe mit dem Titel "Grieche sucht Griechin". Das ist die kleine Posse von
Dürrenmatt.
Na ja, mittlerweile hat der unruhige Grieche seine Griechin gefunden,
vielleicht sind die beiden schon wieder geschieden. Die Expo 02 war dagegen
gekennzeichnet durch die vielen Besucher. Es gab 10 Mio Eintritte, und das
ist doch sehr gut angesichts der Tatsache, dass wir bloss ca. 7.5 Mio
Einwohner haben. Die vielen Warteschlangen auf den Arteplages sind
mittlerweile sprichwörtlich geworden. Und das hat auch dazu geführt, dass
ich lange gezögert hatte, überhaupt dorthin zu gehen. Ich mag die Warterei
nicht. Wir haben ja dann ein Zusatzbillet gekauft, die eine Führung
beinhaltete, und die es erlaubte, die Wartezeiten zu umgehen. Das war gut.
Immerhin muss man den Veranstaltern zugute halten, dass auf dem
Ausstellungsgelände maskierte Figuren auf Stelzen die Leute belustigt und
unterhalten haben. Sie trugen fantastische Kostüme, waren allein durch ihre
grosse Gestalt von den übrigen Menschen entrückt und spielten teilweise
recht lustige Spiele. Wir haben uns auf jeden Fall amüsiert, als wir einige
dieser spontanten Szenen beobachten konnten. Und ich glaube, dass man für
diese Attraktion echte Schauspieler angestellt hatte. Sie haben ihre Sache
auf jeden Fall sehr gut gemacht, und dabei machten sie ihren Part nur als
kleine Nebensächlichkeit in der ganzen Veranstaltung.
*
Was ich meine mit der Umschreibung, Sex zu substituieren, das erkläre ich
ein andermal. Das ist so ernst wie eine echte Aufklärungsstunde §;-- )
Ich wünsche Dir einen schönen Tag
Mit lieben Grüssen
...
Datum: den 23 oktober 2002 07:02
(2)
*
Jetzt ist unsere Expo vorüber. Schade, dass Du sie nicht besucht hast. Hätte
ich doch eigentlich von Dir erwartet. Und es wäre die Reise doch wert
gewesen. Es gibt nun in den öffentlichen Medien jede Menge von Diskussionen
darüber, ob eine solche nationale Ausstellung überhaupt sinnvoll sei, ob sie
das viele Geld wert wäre und so weiter und so fort. Ich glaube, ich habe
erzählt, wie sehr mich die Expo 02 an jene von 1964 erinnert hatte, die wir
am Genfersee aus dem Wallis sehr leicht und bequem erreichen konnten. Ich
glaube, ich war etwa 3 mal in jener Expo, und es war damals wohl auch mehr
oder weniger das erste Mal, dass ich allein über die Kantonsgrenze hinaus
reisen konnte. Das war ein ziemlich aufregendes Ereignis, und ich erinnere
mich daran, wie interessiert ich war, junge Menschen in meinem Alter zu
treffen, zu sehen, mich mit ihnen zu vergleichen, mich irgendwie mit einem
grösseren Kreis in Verbindung zu setzen, als dies im engen Wallis möglich
war. Ich erinnere mich, dass ich damals ein kleines Taschenbüchlein gekauft
habe mit dem Titel "Grieche sucht Griechin". Das ist die kleine Posse von
Dürrenmatt.
Na ja, mittlerweile hat der unruhige Grieche seine Griechin gefunden,
vielleicht sind die beiden schon wieder geschieden. Die Expo 02 war dagegen
gekennzeichnet durch die vielen Besucher. Es gab 10 Mio Eintritte, und das
ist doch sehr gut angesichts der Tatsache, dass wir bloss ca. 7.5 Mio
Einwohner haben. Die vielen Warteschlangen auf den Arteplages sind
mittlerweile sprichwörtlich geworden. Und das hat auch dazu geführt, dass
ich lange gezögert hatte, überhaupt dorthin zu gehen. Ich mag die Warterei
nicht. Wir haben ja dann ein Zusatzbillet gekauft, die eine Führung
beinhaltete, und die es erlaubte, die Wartezeiten zu umgehen. Das war gut.
Immerhin muss man den Veranstaltern zugute halten, dass auf dem
Ausstellungsgelände maskierte Figuren auf Stelzen die Leute belustigt und
unterhalten haben. Sie trugen fantastische Kostüme, waren allein durch ihre
grosse Gestalt von den übrigen Menschen entrückt und spielten teilweise
recht lustige Spiele. Wir haben uns auf jeden Fall amüsiert, als wir einige
dieser spontanten Szenen beobachten konnten. Und ich glaube, dass man für
diese Attraktion echte Schauspieler angestellt hatte. Sie haben ihre Sache
auf jeden Fall sehr gut gemacht, und dabei machten sie ihren Part nur als
kleine Nebensächlichkeit in der ganzen Veranstaltung.
*
Was ich meine mit der Umschreibung, Sex zu substituieren, das erkläre ich
ein andermal. Das ist so ernst wie eine echte Aufklärungsstunde §;-- )
Ich wünsche Dir einen schönen Tag
Mit lieben Grüssen
...
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Re: Klassenopas
Ämne: mifrümo
Datum: den 23 oktober 2002 07:02
Liebe Marlena
Ja, ich bin wieder etwas früh dran. Irgendwie mache ich einfach meine
Freizeit frühmorgens. Ist doch auch ein Weg, und dazu antizyklisch.
Ich bin begeistert von den guten Ideen, die mir von Schweden zukommen, mit
anderen Worten, die Du mir zuflüsterst. Einen Klassenopa finde ich eine ganz
wunderbare Sache. Habt ihr sie in Schweden denn wieder abgeschafft, oder
sind sie von der Jungmannschaft vertrieben worden? Bei uns ist das Problem,
dass jede Lösung relativ teuer wird. Wenn man offiziell Opas einladet,
bekommen sie eine Entschädigung, sie bekommen eine Versicherung. Sie müssen
ein Zimmer im Schulhaus haben, um sich zu treffen. Bald werden sie eine
Opa-Gewerkschaft gründen. Und die Kosten steigen und steigen. Seit man die
Hausfrauenarbeit auch in Geld umrechen will, steigen die Lebenskosten, dass
wir es uns kaum mehr leisten können. Ich bin der Meinung, dass unsere Löhne
viel zu hoch sind. Sie sind zu hoch vor allem für Dinkies, die
double-income-no-kids-Leute. Und davon gibt es ja einige. Es kann doch nicht
sein, dass einer mit seinem Lohn eine ganze Familie unterhalten muss,
während der andere alles für sich selbst ausgibt. Dazu hat der Vamilienvater
noch häusliche Pflichten, die zu seiner Arbeit dazukommen. Ich bin folglich
weniger für eine Kindersteuer, die ich an sich ganz reizvoll finde, ich bin
eher für eine Steuer für Kinderlose. Ich würde sagen: Strafgebühr für
unterlassene Nachkommenschaft. Wäre toll: einen UN-Strafzettel im
Briefkasten zu finden. Und die einzige Gegenmassnahme wäre, mit Verlaub,
platter Sex. Mit anderen Worten, alle Leute müssten sich wieder etwas mehr
mit dem Ziel der menschlichen Existenz, mit der Liebe beschäftigen. Und das
wäre doch wirklich sehr vernünftig. Man kann diese Kinderlosigkeit gar nicht
hoch genug bestrafen. Und all die Menschen, die im Alter allein
dahinvegetieren, weil sie keine Nachkommen haben, sie sind selbst schuld.
Sie sollen vegetieren, meinetwegen an der Costa Brave. Mein einziges
Problem, dass diese asoziale Gruppe von Menschen ihr leben noch geniesst.
Das ist unhaltbar.
*
Meine Mitarbeiter sind alles andere als perfekt, sowenig, wie ihr Chef
perfekt ist. Auf diese gefährlich hohen Standardbezeichnungen wollen wir uns
schon gar nicht hinausbegeben. Wir liegen gut im Durchschnitt, in der guten
Hälfte des Durchschnitts allenfalls.
Die Informationsveranstaltung heute ist gedacht für Lehrkräfte. Stress- und
Zeitmanagement ist nur ein Thema unter mehreren, und betrifft natürlich u.a.
die eigene Kompetenz, mit diesen Anforderungen umzugehen. Andere Themen sind
Leitung von Schulen, Qualitätssicherung, Führung, Kommunikation, Umgang mit
Aengsten + Depression, Elternarbeit, Qualitätssicherung im Unterricht,
Umgang mit Emotionen. ...
Datum: den 23 oktober 2002 07:02
Liebe Marlena
Ja, ich bin wieder etwas früh dran. Irgendwie mache ich einfach meine
Freizeit frühmorgens. Ist doch auch ein Weg, und dazu antizyklisch.
Ich bin begeistert von den guten Ideen, die mir von Schweden zukommen, mit
anderen Worten, die Du mir zuflüsterst. Einen Klassenopa finde ich eine ganz
wunderbare Sache. Habt ihr sie in Schweden denn wieder abgeschafft, oder
sind sie von der Jungmannschaft vertrieben worden? Bei uns ist das Problem,
dass jede Lösung relativ teuer wird. Wenn man offiziell Opas einladet,
bekommen sie eine Entschädigung, sie bekommen eine Versicherung. Sie müssen
ein Zimmer im Schulhaus haben, um sich zu treffen. Bald werden sie eine
Opa-Gewerkschaft gründen. Und die Kosten steigen und steigen. Seit man die
Hausfrauenarbeit auch in Geld umrechen will, steigen die Lebenskosten, dass
wir es uns kaum mehr leisten können. Ich bin der Meinung, dass unsere Löhne
viel zu hoch sind. Sie sind zu hoch vor allem für Dinkies, die
double-income-no-kids-Leute. Und davon gibt es ja einige. Es kann doch nicht
sein, dass einer mit seinem Lohn eine ganze Familie unterhalten muss,
während der andere alles für sich selbst ausgibt. Dazu hat der Vamilienvater
noch häusliche Pflichten, die zu seiner Arbeit dazukommen. Ich bin folglich
weniger für eine Kindersteuer, die ich an sich ganz reizvoll finde, ich bin
eher für eine Steuer für Kinderlose. Ich würde sagen: Strafgebühr für
unterlassene Nachkommenschaft. Wäre toll: einen UN-Strafzettel im
Briefkasten zu finden. Und die einzige Gegenmassnahme wäre, mit Verlaub,
platter Sex. Mit anderen Worten, alle Leute müssten sich wieder etwas mehr
mit dem Ziel der menschlichen Existenz, mit der Liebe beschäftigen. Und das
wäre doch wirklich sehr vernünftig. Man kann diese Kinderlosigkeit gar nicht
hoch genug bestrafen. Und all die Menschen, die im Alter allein
dahinvegetieren, weil sie keine Nachkommen haben, sie sind selbst schuld.
Sie sollen vegetieren, meinetwegen an der Costa Brave. Mein einziges
Problem, dass diese asoziale Gruppe von Menschen ihr leben noch geniesst.
Das ist unhaltbar.
*
Meine Mitarbeiter sind alles andere als perfekt, sowenig, wie ihr Chef
perfekt ist. Auf diese gefährlich hohen Standardbezeichnungen wollen wir uns
schon gar nicht hinausbegeben. Wir liegen gut im Durchschnitt, in der guten
Hälfte des Durchschnitts allenfalls.
Die Informationsveranstaltung heute ist gedacht für Lehrkräfte. Stress- und
Zeitmanagement ist nur ein Thema unter mehreren, und betrifft natürlich u.a.
die eigene Kompetenz, mit diesen Anforderungen umzugehen. Andere Themen sind
Leitung von Schulen, Qualitätssicherung, Führung, Kommunikation, Umgang mit
Aengsten + Depression, Elternarbeit, Qualitätssicherung im Unterricht,
Umgang mit Emotionen. ...
Klassenopas und neue Regierung
Ämne: Was auch immer..
Datum: den 22 oktober 2002 18:54
Lieber ...,
Eigentlich bin ich jetzt hier reingegangen ohne irgendwelche Hoffnung etwas zu finden. Und siehe da! Schon die 1 (eins) in der Mailbox lässt mich hoffen - es muss ja von dir sein, denn ich verwende diese Adresse ausschliesslich für dich. Aber doch kommt mir kurz der Gedanke dass es spam sein könnte...
Ja, du hast es gut. Perfekte Mitarbeiter die alles nach deinem Wunsch ausrichten. Manchmal denke ich dass man Stress in der Schule minimieren könnte wenn man immer zwei Lehrkräfte zusammen arbeiten liesse. Aber dann müssen diese wiederum zusammen arbeiten können.. Oder vielleicht ein Assistent? Bei uns hat man Versuche gemacht mit älteren Männern, die man in den Klassen der jungen Schüler dabei sein lässt. Eine Art von Klassenopa. Und sieh da, alles hat sich sofort zum Besseren verändert. Ruhe, Ordnung, mehr Lust am Lernen.. es war eine reine Freude hinzusehen. Und man hatte das Gefühl dass die Kinder durch seine Gegenwart harmonischer wurden. Das Mobbing verschwand denn niemand hatte Zeit für solche Dinge und ausserdem war da ja jemand der alles sehen konnte. Ich glaube viele ältere Menschen könnten einiges ausrichten in den Schulen. Es gibt ausserdem ziemlich viel junge Leute die fast nie mit einem männlichen Vorbild in Kontakt kommen. Auch für sie ist es gut.
Ich habe einen langen Tag hinter mir. Schon vor meiner ersten Stunde hatte ich Konferenzen. Und dann ging es weiter bis spät am Nachmittag. Da war ich so müde dass ich nicht einmal heimgehn wollte. Stattdessen habe ich G (Geschichte und Schwedisch) in ihrem Arbeitszimmer aufgesucht und wir haben mit zwei anderen ebenfalls Schwedischlehrern eine gute Stunde so richtig gemütlich geplaudert und dabei einen kleinen Cappucino getrunken.
Jetzt habe ich zu Abend gegessen und sollte was nützliches tun, aber ich bin zu müde. Und wenn ich mich jetzt hinlegen würde, bin ich nicht sicher dass ich vor Mitternacht aufwache. Das klingt alles ganz schrecklich und es tut mir leid dass ich meinem lieben Mausfreund von solchen Dingen schreibe. Doch es ist mein RL.
Göran Persson hat seine neue Regierung vorgestellt und böse Zungen sagen "Er wählt nur Personen mit wenig Erfahrung damit er alles selbst bestimmen kann". Es liegt viel darin. Eine "biträdande" (wie sagt man? extra, neben der richtigen?) Schulministerin ist 28 Jahre alt. Ich habe an mich selbst in dem Alter zurückgedacht und muss sagen dass meine Erfahrungen nicht für einen Ministerposten gereicht hätten. Zwar war ich ziemlich keck und selbstbewusst und habe meine Kollegen, die kleine Kinder hatten zur Verzweiflung gebracht mit Äusserungen wie: "Ich finde man sollte Kindersteuer zahlen genau wie man Hundesteuer bezahlen muss". Später habe ich darüber gelacht und mich gewundert dass sie mich trotzdem gern hatten.
Ich lasse dich wieder mit einem lieben
U+K
Marlena
Datum: den 22 oktober 2002 18:54
Lieber ...,
Eigentlich bin ich jetzt hier reingegangen ohne irgendwelche Hoffnung etwas zu finden. Und siehe da! Schon die 1 (eins) in der Mailbox lässt mich hoffen - es muss ja von dir sein, denn ich verwende diese Adresse ausschliesslich für dich. Aber doch kommt mir kurz der Gedanke dass es spam sein könnte...
Ja, du hast es gut. Perfekte Mitarbeiter die alles nach deinem Wunsch ausrichten. Manchmal denke ich dass man Stress in der Schule minimieren könnte wenn man immer zwei Lehrkräfte zusammen arbeiten liesse. Aber dann müssen diese wiederum zusammen arbeiten können.. Oder vielleicht ein Assistent? Bei uns hat man Versuche gemacht mit älteren Männern, die man in den Klassen der jungen Schüler dabei sein lässt. Eine Art von Klassenopa. Und sieh da, alles hat sich sofort zum Besseren verändert. Ruhe, Ordnung, mehr Lust am Lernen.. es war eine reine Freude hinzusehen. Und man hatte das Gefühl dass die Kinder durch seine Gegenwart harmonischer wurden. Das Mobbing verschwand denn niemand hatte Zeit für solche Dinge und ausserdem war da ja jemand der alles sehen konnte. Ich glaube viele ältere Menschen könnten einiges ausrichten in den Schulen. Es gibt ausserdem ziemlich viel junge Leute die fast nie mit einem männlichen Vorbild in Kontakt kommen. Auch für sie ist es gut.
Ich habe einen langen Tag hinter mir. Schon vor meiner ersten Stunde hatte ich Konferenzen. Und dann ging es weiter bis spät am Nachmittag. Da war ich so müde dass ich nicht einmal heimgehn wollte. Stattdessen habe ich G (Geschichte und Schwedisch) in ihrem Arbeitszimmer aufgesucht und wir haben mit zwei anderen ebenfalls Schwedischlehrern eine gute Stunde so richtig gemütlich geplaudert und dabei einen kleinen Cappucino getrunken.
Jetzt habe ich zu Abend gegessen und sollte was nützliches tun, aber ich bin zu müde. Und wenn ich mich jetzt hinlegen würde, bin ich nicht sicher dass ich vor Mitternacht aufwache. Das klingt alles ganz schrecklich und es tut mir leid dass ich meinem lieben Mausfreund von solchen Dingen schreibe. Doch es ist mein RL.
Göran Persson hat seine neue Regierung vorgestellt und böse Zungen sagen "Er wählt nur Personen mit wenig Erfahrung damit er alles selbst bestimmen kann". Es liegt viel darin. Eine "biträdande" (wie sagt man? extra, neben der richtigen?) Schulministerin ist 28 Jahre alt. Ich habe an mich selbst in dem Alter zurückgedacht und muss sagen dass meine Erfahrungen nicht für einen Ministerposten gereicht hätten. Zwar war ich ziemlich keck und selbstbewusst und habe meine Kollegen, die kleine Kinder hatten zur Verzweiflung gebracht mit Äusserungen wie: "Ich finde man sollte Kindersteuer zahlen genau wie man Hundesteuer bezahlen muss". Später habe ich darüber gelacht und mich gewundert dass sie mich trotzdem gern hatten.
Ich lasse dich wieder mit einem lieben
U+K
Marlena
Dienstag, 18. Oktober 2011
Unterschiede zwischen den Geschlechtern
.
Subject : Re: schiffbrüchig ????
Mit anderen Worten, mehr und mehr glaube ich, die Aussage, Mann und Frau seien im wesentlichen gleich, sei eine pure Ideologie. Und ich glaube, es ist nützlicher, wenn man die Unterschiede nicht vergisst. Natürlich gibt es Dinge, in denen die Frauen absolut gleich behandelt werden sollen wie die Männer. Das betrifft die Arbeit, den Lohn, die Sozialleistungen. Aber schon hier gibt es Unterschiede. Frauen leben länger. Frauen haben sich, sofern sie einen Wunsch nach Kindern haben, danach zu richten. Sie müssen ihr Berufsleben mindestens teilweise dem Interesse der Kinder unterordnen.
Aber ich muss schon auch sagen, dass ich diesen neuen Trend eigentlich konservativ finde. Und das behagt mir nicht allzu sehr.
*
Es ist für mich erstaunlich, wie sehr in alten Gesellschaften, etwas in Persien, oder in den südeuropäischen Ländern, die Männer und Frauen praktisch in zwei getrennten Gesellschaften leben. Den ganzen Tag sind Frauen unter Frauen, Männer unter Männern. Und noch in den Familien sind die Sphären einigermassen getrennt. Man hat den Eindruck, die einzige Berührung der beiden Geschlechter sei nur im Bett möglich. Das ist sozusagen der einzige Schlüssellochkontakt. Aber im übrigen haben die Männer ihre Welt und die Frauen ihre Welt. Das ist ungefähr so wie im kalten Krieg. Nun ja, so war es auch bei uns sagen wir vor knapp hundert Jahren. Und dann erinnere ich mich schwach daran, dass ich eine Mittelschule besucht habe, wo es ein einziges Mädchen gab. Sie war die erste. Und auch das war nur in den letzten Jahren meiner Zeit an dieser Schule.
*
In Persien gibt es heute noch eine grosse Solidarität unter den Frauen. Sie helfen sich gegenseitig. Sie schützen sich. Sie haben ihre eigenen Partys und ihre eigenen sozialen Kontakte. Und sie sind ziemlich stark miteinander.
*
Ich glaube, die Angleichung der Geschlechter führt zu einem Verlust an erotischer Romantik. Man bewegt sich in einer Art lockerer Kumpanei. Sex wird dabei rar. Es ist nicht mehr diese erotische Spannung, die zwischen den Geschlechtern spielt, sondern eine Art Spiegelung. Und das ist gänzlich ohne Geheimnisse.
Doch wenn ich meine Töchter anschaue, und die Daily Soapes, und wenn ich sehe, wie sich die jungen Frauen heute anziehen, dann denke ich, der Trend, dass sich die Geschlechter wieder anfangen zu unterscheiden, hat bereits begonnen.
*
Weshalb erzählst Du nicht von der Rede für Deine Freundin? Das würde ich gerne hören. Wie war es? Wann war es? Und wie kam es, dass Du sprechen musstest?
*
Jetzt muss ich schliessen. Ich muss noch die Küche aufräumen. Sie sieht aus wie nach der Alexanderschlacht!
Ich wünsche Dir einen schönen Rest der Woche.
Gruss
...
Subject : Re: schiffbrüchig ????
Date : Wed, 29 Aug 2001 19:38:57 +0000
(2)
Eigentlich war ich vorher gleicher Meinung wie Du. Man sollte die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht zu gross machen. Aber seither bin ich mir da nicht mehr so sicher. Nun ja, schon vor Schwanitz hatte ich meine Zweifel. Und er hat sie mir bestätigt. Es gibt eben doch wesentliche Unterschiede. Und ich glaube, die Tatsache der vielen Scheidungen heutzutage hängt damit zusammen, dass man denkt, Frau und Mann seien gleich, während sie es absolut nicht sind.(2)
Mit anderen Worten, mehr und mehr glaube ich, die Aussage, Mann und Frau seien im wesentlichen gleich, sei eine pure Ideologie. Und ich glaube, es ist nützlicher, wenn man die Unterschiede nicht vergisst. Natürlich gibt es Dinge, in denen die Frauen absolut gleich behandelt werden sollen wie die Männer. Das betrifft die Arbeit, den Lohn, die Sozialleistungen. Aber schon hier gibt es Unterschiede. Frauen leben länger. Frauen haben sich, sofern sie einen Wunsch nach Kindern haben, danach zu richten. Sie müssen ihr Berufsleben mindestens teilweise dem Interesse der Kinder unterordnen.
Aber ich muss schon auch sagen, dass ich diesen neuen Trend eigentlich konservativ finde. Und das behagt mir nicht allzu sehr.
*
Es ist für mich erstaunlich, wie sehr in alten Gesellschaften, etwas in Persien, oder in den südeuropäischen Ländern, die Männer und Frauen praktisch in zwei getrennten Gesellschaften leben. Den ganzen Tag sind Frauen unter Frauen, Männer unter Männern. Und noch in den Familien sind die Sphären einigermassen getrennt. Man hat den Eindruck, die einzige Berührung der beiden Geschlechter sei nur im Bett möglich. Das ist sozusagen der einzige Schlüssellochkontakt. Aber im übrigen haben die Männer ihre Welt und die Frauen ihre Welt. Das ist ungefähr so wie im kalten Krieg. Nun ja, so war es auch bei uns sagen wir vor knapp hundert Jahren. Und dann erinnere ich mich schwach daran, dass ich eine Mittelschule besucht habe, wo es ein einziges Mädchen gab. Sie war die erste. Und auch das war nur in den letzten Jahren meiner Zeit an dieser Schule.
*
In Persien gibt es heute noch eine grosse Solidarität unter den Frauen. Sie helfen sich gegenseitig. Sie schützen sich. Sie haben ihre eigenen Partys und ihre eigenen sozialen Kontakte. Und sie sind ziemlich stark miteinander.
*
Ich glaube, die Angleichung der Geschlechter führt zu einem Verlust an erotischer Romantik. Man bewegt sich in einer Art lockerer Kumpanei. Sex wird dabei rar. Es ist nicht mehr diese erotische Spannung, die zwischen den Geschlechtern spielt, sondern eine Art Spiegelung. Und das ist gänzlich ohne Geheimnisse.
Doch wenn ich meine Töchter anschaue, und die Daily Soapes, und wenn ich sehe, wie sich die jungen Frauen heute anziehen, dann denke ich, der Trend, dass sich die Geschlechter wieder anfangen zu unterscheiden, hat bereits begonnen.
*
Weshalb erzählst Du nicht von der Rede für Deine Freundin? Das würde ich gerne hören. Wie war es? Wann war es? Und wie kam es, dass Du sprechen musstest?
*
Jetzt muss ich schliessen. Ich muss noch die Küche aufräumen. Sie sieht aus wie nach der Alexanderschlacht!
Ich wünsche Dir einen schönen Rest der Woche.
Gruss
...
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