<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132</id><updated>2012-02-10T05:36:29.304-08:00</updated><title type='text'>... wir sind die Seinen</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>1268</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-8519737498307164566</id><published>2012-02-09T02:53:00.000-08:00</published><updated>2012-02-09T09:22:00.971-08:00</updated><title type='text'>ein "Sonntagsmaler"</title><content type='html'>&lt;span style="color: white;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-cmUkTHowup8/TzOlBNfEvAI/AAAAAAAABOQ/SxkjIG4aj9Q/s1600/Krieg+und+Frieden.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="275" sda="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-cmUkTHowup8/TzOlBNfEvAI/AAAAAAAABOQ/SxkjIG4aj9Q/s400/Krieg+und+Frieden.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich Zeit habe, male ich in Öl. Ich bin ein Hobby-Maler, ein Sonntagsmaler, wie die Deutschsprachler sagen. Vor Jahren habe ich mir ein Bild von Rubens kopiert. Das war vor ziemlich genau 20 Jahren. Damals habe ich diese, meine jetztige Stelle angetreten und vorher eine Woche frei genommen. In dieser Woche habe ich das Bild „Krieg und Frieden" von Rubens kopiert. Ich glaube, das Original hängt in London. Ich muss es mir mal anschauen, um zu sehen, welches von beiden besser ist ;-) Diese dunkle Tafel hängt jetzt in unserer guten Stube. Fast ein echter Rubens und wenn der Versicherungsmann kommt, will er immer unsere Versicherungssumme erhöhen ;-), stell dir vor.&lt;br /&gt;Diese barocke Malerei ist sehr raffiniert aufgebaut. Es schaut alles lebendig und sinnlich, fast spontan, aus, doch dahinter ist sehr viel Planung und Berechnung. Ist im Grunde alles Reklame für die Kirche. Barock, das ist als Gegenreformation die grosse Zeit der Propaganda in der Kunst. Und dabei ist nun nicht allzu viel Askese und Autarkie, als wählerischer Gebrauch der Lust. Barock ist der reine Überfluss, das Füllhorn, die erotische Szene u.s.w. Übrigens könnte man auch von dem Haus, in dem wir wohnen, sagen, es stamme aus dem Barock. Es sieht zwar nicht aus wie Versailles oder Schönbrunn, ein bisschen bescheidener, aber auf jeden Fall stammt es aus der Zeit vor der französischen Revolution, also aus dem ancien régime.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(R)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-8519737498307164566?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/8519737498307164566/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/ein-sonntagsmaler.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8519737498307164566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8519737498307164566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/ein-sonntagsmaler.html' title='ein &quot;Sonntagsmaler&quot;'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-cmUkTHowup8/TzOlBNfEvAI/AAAAAAAABOQ/SxkjIG4aj9Q/s72-c/Krieg+und+Frieden.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1291434661802563854</id><published>2012-02-07T06:43:00.000-08:00</published><updated>2012-02-07T07:12:32.286-08:00</updated><title type='text'>Tall talk</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-fSJYnwu3BPQ/TzE-OV0w0XI/AAAAAAAABOI/UXi9J8Sg7iA/s1600/IMG_1856.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="296" sda="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-fSJYnwu3BPQ/TzE-OV0w0XI/AAAAAAAABOI/UXi9J8Sg7iA/s400/IMG_1856.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; winterliche Landschaft - &amp;nbsp;Januar 2008&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;date:&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;29 January 2008 07:38&lt;br /&gt;subject:&amp;nbsp; tall talk&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Malou&lt;br /&gt;Lass mich dir wieder einmal ein ausgewachsenes Mail schreiben. Ich&lt;br /&gt;glaube, heute morgen habe ich Lust und ein bisschen Zeit dazu.&lt;br /&gt;Immer, wenn ich mir dich vorstelle, sehe ich dich still in einem&lt;br /&gt;warmen Häuschen in winterlicher Landschaft. Du bist am Fersehen, am&lt;br /&gt;Bügeln, Telefonieren oder Lesen vielleicht. Du bist still und&lt;br /&gt;zufrieden in deiner gemütlichen Situation. Und K stelle ich mir vor&lt;br /&gt;irgendwo in einem anderen Raum, mit irgendwas wie PC, TV oder einem&lt;br /&gt;anderen Projekt beschäftigt. Aber es ist alles ruhig und friedlich und&lt;br /&gt;geht seinen gewohnten Gang, ohne Aufregung, ohne zu grosse&lt;br /&gt;Überraschungen. Du hast es doch gut Malou, nicht wahr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich bin beschäftigt durch und durch. Gestern, als ich nach&lt;br /&gt;sovielen Krankheitstagen wieder zurück im Büro sass, war mein Pult&lt;br /&gt;voll von Papieren und laufenden Projekten und Dingen. Das ist das&lt;br /&gt;Schlimmste an Krankheiten, auch an Ferien, dass man in solch&lt;br /&gt;überhängende Situationen zurückkehren muss, wo alles schreit nach&lt;br /&gt;Erledigung und Erledigt-sein.&amp;nbsp; Aber ich glaube, es ist nicht so&lt;br /&gt;schlimm. Man darf auf dieses Schreien nicht allzu genau hinhören. Man&lt;br /&gt;darf sich davon nicht nervös machen lassen. Das würde rein gar nichts&lt;br /&gt;bringen.&lt;br /&gt;Und so versuche ich einfach, die Dinge, die anstehen, zu erledigen.&lt;br /&gt;Vielleicht haben wir Männer die dumme Angewohnheit, dass sie bei all&lt;br /&gt;ihren Dingen, die sie zu tun haben, den Eindruck geben wollen, es sei&lt;br /&gt;etwas Grosses, Wichtiges, Dringliches und Einzigartiges. Ja, das&lt;br /&gt;glaube ich irgendwie nach all den Jahren, dass wir Männer uns mit&lt;br /&gt;diesen Tätigkeiten und Pflichten selbst beschweren und selbst erhöhen&lt;br /&gt;wollen. Deshalb machen wir sie schwierig und wichtig und dringlich und&lt;br /&gt;weiss was alles. Unsere Gefühle dienen dazu, die Geschäfte&lt;br /&gt;aufzublasen, mit denen wir zu tun haben. Ich sehe das bei meinem&lt;br /&gt;Mitarbeiter. Bei ihm ist es überdeutlich. Jedes Mail, das er schreibt,&lt;br /&gt;versieht er mit dem Zeichen "besonders wichtig". Jedes! Ich bin nicht&lt;br /&gt;so. Aber ich bin eben auch ein Mann, also werde ich diese Angewohnheit&lt;br /&gt;auch ein bisschen mit mir tragen.&lt;br /&gt;Was wäre wenn es anders wäre. Wir Männer würden uns unwichtig,&lt;br /&gt;leichtgewichtig, unbedeutend, unwürdig vorkommen. Es würde uns die&lt;br /&gt;Bedeutung fehlen, die wir uns im Kontakt mit anderen Leuten wünschen.&lt;br /&gt;Wir könnten ja dabei nicht über schwierige, dringliche, wichtige und&lt;br /&gt;bedeutende Dinge erzählen, womit wir gerade beschäftigt seien. Ja, wir&lt;br /&gt;wären so leicht und unbedeutend, dass jeder Windstoss uns dahinblasen&lt;br /&gt;könnte.&lt;br /&gt;Ich habe in den paar Tagen, da ich zuhause lag und meine&lt;br /&gt;Lungenentzündung auskuriert habe, gezeichnet. Die Zeichnungen sind&lt;br /&gt;klein. Aber ich habe sie mit Stiften koloriert. Vielleicht kann ich&lt;br /&gt;ein paar davon scannen, dann werde ich sie dir zeigen? Sie sind so wie&lt;br /&gt;damals die Zeichnung mit der Dame, die bügelt, und mit den armen&lt;br /&gt;Seelen an der Wäscheleine. Erinnerst du dich? Anna hatte dich gefragt,&lt;br /&gt;ob du das seist, diese Dame, die da einigermassen elegant auf Stand-&lt;br /&gt;und Spielbein die verknitterten Sprechblasen bügelt. Ja, das ist nun&lt;br /&gt;auch schon wieder einige Jahre her. Ach, wie die Zeit vergeht. Und auf&lt;br /&gt;gar keine Weise lässt sie sich stoppen oder auch nur bremsen!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Woche habe ich Ferien. Hier in der Gegend wird Fastnacht sein.&lt;br /&gt;In Basel selbst kommt sie dann eine Woche später. Ich selbst will in&lt;br /&gt;diesen Ferientagen noch meinen Keller durchsehen.&lt;br /&gt;Ich habe dort noch einige Kisten mit Büchern und Dingen, die ich&lt;br /&gt;vielleicht auspacken sollte. Du siehst Malou, ich bin auch nach einem&lt;br /&gt;Jahr noch nicht 100% eingerichtet. Aber ich muss auch dafür sorgen,&lt;br /&gt;dass ich nicht zuviele Dinge in meine engen vier Wände stelle. Ich bin&lt;br /&gt;schon heute an der obersten Grenze. Ich mag das eigentlich. Aber es&lt;br /&gt;wird alles ein wenig eng. Das schlägt sich mit der Zeit auf die Seele&lt;br /&gt;nieder. Wahrscheinlich sollte ich einige Bücher weggeben. Aber ich&lt;br /&gt;habe ungeheure Schwierigkeiten damit. Es gibt viele Bücher, von denen&lt;br /&gt;ich weiss, dass ich sie niemals mehr in meinem Leben werde lesen&lt;br /&gt;können oder wollen. Und dennoch macht es mir Mühe, sie einfach so&lt;br /&gt;wegzugeben. Ich habe sogar etliche, um nicht zu sagen viele, die ich&lt;br /&gt;noch nicht gelesen habe. Darunter sind zahlreiche Bildbände über Maler&lt;br /&gt;aus den verschiedensten Stilepochen. Ach, es ist verrückt, wenn man&lt;br /&gt;Bücher auf Vorrat kauft. Es ist wirklich verrückt. Ein Freund von mir&lt;br /&gt;hat das Prinzip, dass er alle Bücher, die er gelesen hat, schliesslich&lt;br /&gt;weitergibt. Er schenkt sie Bekannten und Freunden in der Hoffnung,&lt;br /&gt;dass auch sie sie lesen würden. Er hatte mir vor einigen Jahren auch&lt;br /&gt;eins gegeben. Aber ich habe es nocht nicht gelesen. Vorne drin steht&lt;br /&gt;geschrieben "Kreta" und eine Jahrzahl. Wahrscheinlich hatte er den&lt;br /&gt;Band in den Ferien am Meer gelesen. Und natürlich findet man ein Buch,&lt;br /&gt;welches man am schönen Meeresstrand in wundervollem Sonnenschein&lt;br /&gt;lesen kann, ein besonders gutes Buch. Eigentlich sollte man diesen ersten&lt;br /&gt;Eindruck durch eine zweite Lektüre an schweizerischen Regentagen&lt;br /&gt;nochmals testen. Bestimmt wirkt die Geschichte dann ganz anders. Aber&lt;br /&gt;er hatte es gut gemeint mit mir. Vielleicht werde ich es mir ja noch&lt;br /&gt;vornehmen. Es ist ein italienischer Autor und heisst irgendwie "die&lt;br /&gt;Entstehung der Welt von Gott geschrieben" oder so ähnlich. Ist das für&lt;br /&gt;eine Katholikin nicht ein bisschen blasphemisch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt will ich langsam zu einem Ende kommen, sonst wird das Mail zu&lt;br /&gt;schwer und gewichtig und bedeutsam.&lt;br /&gt;Ich wünsche dir einen feinen Tag Malou&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Mit lieben Gs und Ks&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1291434661802563854?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1291434661802563854/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/tall-talk.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1291434661802563854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1291434661802563854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/tall-talk.html' title='Tall talk'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-fSJYnwu3BPQ/TzE-OV0w0XI/AAAAAAAABOI/UXi9J8Sg7iA/s72-c/IMG_1856.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3225823510286534727</id><published>2012-02-04T02:57:00.000-08:00</published><updated>2012-02-04T05:26:31.278-08:00</updated><title type='text'>Immer noch ritterlich</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-a0zprnTpUac/Ty0PGShe49I/AAAAAAAABN4/xYJg_anj29c/s1600/Kristina.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" sda="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-a0zprnTpUac/Ty0PGShe49I/AAAAAAAABN4/xYJg_anj29c/s320/Kristina.jpg" width="247" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Königin Kristina&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Immer noch ritterlich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 19 juni 2001 07:48&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Gestern war Montag. Morgens haben wir unsere Sitzung. Mittags habe ich Club. Und Nachmittags war ich mit einigen dringenden Geschäften unterwegs.&lt;br /&gt;So bin ich heute Dienstag etwas früher ins Büro gefahren.&lt;br /&gt;Nun ja, die gute "Identität". Wie gesagt, ich bin im Moment mit Schwanitz' Buch beschäftigt und denke versuchsweise seine Thesen und Gedanken weiter. Ich kämpfe also nicht nur in einer Rüstung, sondern mit einem etwas verlängerten Spiess. Nicht, dass ich damit allzu sehr in der Welt herumwütete. Nein, ich brauche ihn sozusagen als Brücke für meine Ameisen ;--).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--ZqGKLsozY0/Ty0xrJjzSSI/AAAAAAAABOA/isM2Dh9SrB0/s1600/IMG_0500.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" sda="true" src="http://2.bp.blogspot.com/--ZqGKLsozY0/Ty0xrJjzSSI/AAAAAAAABOA/isM2Dh9SrB0/s320/IMG_0500.JPG" width="244" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Schwanitz sagt, wenn du das wirkliche Ich eines Mannes kennenlernen willst, dann beobachte seine Hobbies. Im Gegensatz zur Frau verdrängt der Mann seine eigenen Gefühle, projiziert sie aber in seine Leidenschften ausserhalb. Wenn Du also mit dem Mann über Gefühle reden willst, dann stösst Du auf Granit. Er kennt sie selbst nicht. Wenn Du ihn aber über seine Hobbies erzählen lassen kannst, wirst du reichlich belohnt werden.&lt;br /&gt;Das ist, unter uns gesagt, keine schlechte Faustregel. Schwanitz sagt, dass ein Mann, der über seine Gefühle redet, kein Mann ist. Das heisst, er fühlt sich in diesem Moment nicht wirklich als Mann. Und das hält er nicht besonders lange aus. Es gibt kurze Momente, wo es gelingen mag. Aber im wesentlichen mag der Mann, der etwas auf sich hält, das nicht.&lt;br /&gt;Sie Dich vor, Marlena, die Männer sind ganz anders, als Du es Dir immer gedacht hast. Und mein "wirkliches Ich" ist wohl diese komplizierte Kombination von Rüstung und Gefühlschaos, wie es der Autor etwas pointiert beschreibt.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ich beneide Dich um Deine Situation in Schweden, da Du das Meer gleich vor der Türe hast. Es mag etwas kühl sein bei Euch, aber es ist wunderbar, so nahe beim Wasser zu leben. Das bringt eine Weite in die Gefühle und in die Mentalitäten, die uns Schweizern wohl eher fehlt.&lt;br /&gt;Ich habe gestern Abend einen Artikel gefunden, den ich vor einiger Zeit beiseite gelegt hatte. Es war ein Text von einer gewissen Laure Wyss über die schwedische Barockkönigin Christina. Und ich erinnerte mich natürlich der paar Dinge, die Du mir über sie erzählt hattest. Sie war die Tochter des Königs Gustav Adolf II, und eigentlich fing alles mit einer Falschmeldung an, weil die Hebamme glaubte, sie wäre ein Prinz und keine Prinzessin. Ihre Tante hatte dann den Mut, den König über den wahren Sachverhalt aufzuklären. Sie muss eine echt burschikose Prinzessin gewesen sein. Und besonders intelligent und unabhängig und mutig. Und sie war nicht hübsch, soll sogar eine schiefe Schulter getragen haben. Das erklärte sie damit, dass man es verschwörerisch auf sie als Thronfolgerin abgesehen hätte. Andere behaupten, ein herunterfallender Balken hätte sie noch in der Wiege getroffen. Auf jeden Fall gab sie sich rundum ziemlich männlich. Sie soll von Prag eine ansehnliche Ladung an Raubkunst heimtransportiert haben. Und sie hat, wie Du ja weißt, schliesslich auf den Thron verzichtet, in Rom gelebt und ist zum Katholizismus übergetreten und auch in Rom gestorben. Das würde ja - in die Zeit des kalten Krieges übersetzt - heissen, dass einer von Amerika nach Russland übersiedelt wäre. Das kann man sich wirklich bloss als "von Liebe motiviert" vorstellen. Von einer Liebe in den Vatikan hinein war aber hier nirgendwo die Rede. Doch schon möglich, dass sie im schönen und warmen Rom einen süssen femininen Priester gefunden hat.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Heute fahre ich nach&amp;nbsp;L. Ich habe dort noch eine Beratung. Schade, dass das Wetter noch ziemlich trüb und kühl geblieben ist. Es soll sich erst in den nächsten Tagen bessern.&lt;br /&gt;Und gerade höre ich im Radio, dass nach einer OECD-Studie die Bildung einer der wichtigsten Faktoren im oekonomischen Wachstum eines Staates darstellt. Höre mal an. Das wird den Druck in Richtung erhöhte Effizienz und Effektivität erhöhen. Es ist, wie wir alle wissen, das Ende der Jugend.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Geniesse Deine Ferien auch für mich bisschen.&lt;br /&gt;Ich wünsche Dir einen schönen Tag&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3225823510286534727?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3225823510286534727/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/immer-noch-ritterlich.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3225823510286534727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3225823510286534727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/immer-noch-ritterlich.html' title='Immer noch ritterlich'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-a0zprnTpUac/Ty0PGShe49I/AAAAAAAABN4/xYJg_anj29c/s72-c/Kristina.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2994108087556037888</id><published>2012-02-04T02:39:00.000-08:00</published><updated>2012-02-04T02:39:48.721-08:00</updated><title type='text'>Ohne Rüstung?</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Ohne Rüstung?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 16 juni 2001 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Immer noch muss ich schmunzeln wenn ich an deine tollen Fantasien denke. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass es so schrecklich ist ein Mann zu sein. Und wie wäre es, wenn du deine Rüstung für einen Augenblick ausziehen würdest. Ich könnte dir helfen diese Armee von Ameisen von dir wegzulocken damit du einmal fühlen kannst wie schön es ist ohne sie zu sein. :-)&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;Es ist schön um mich herum. Man kann wieder durch die Fensterscheiben sehen und die Fussböden in der Diele und Küche glänzen. Ich habe mich auf den unteren Stock konzentriert.. oben kann ich Ordnung schaffen wenn K wieder hier ist. Er kommt Anfang nächste Woche aus dem Baltikum zurück (hoffe ich). Ich wage niemandem ausser dir zu sagen dass ich nicht weiss an welchem Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun noch ein paar Worte zu dem Thema Identität. Ich habe doch neulich alle deine Ameisen damit mobilisiert. Und dann schreibst du mir einen Brief um alles zurechtzulegen, aber wenn ich ihn genau lese, muss ich doch zu dem Ergebnis kommen dass du eine neue Identität suchst. Du wirfst altes hinaus und möblierst neu... Darf ich dich fragen in welchem Stil du möblierst??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, weißt du .., wir spielen mit Worten (und natürlich macht es Spass so etwas zu tun) aber ich möchte auch dass wir ernst sein können zu einander. Dass du nicht immer in deiner Rüstung auftrittst.. ich möchte dich sehen so wie du bist. Ich möchte deine heimlichen Gedanken, Träume und Ängste kennen.. ich möchte so viel. Und eigentlich reicht es, dass du mein lieber lustiger Mailpartner bist, der mir so viel Freude schenkt, die ich dann an meine Umgebung weiterleiten kann, und der meine Sprache mit neuen Wörtern bereichert wie Stresstauglichkeit und Entscheidungsfähigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Mitternacht geworden und vielleicht schläfst du schon.. und am liebsten möchte ich nun&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;".. jemanden einsingen, bei jemandem sitzen und sein.."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche dir einen schönen Tag&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2994108087556037888?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2994108087556037888/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/ohne-rustung.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2994108087556037888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2994108087556037888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/ohne-rustung.html' title='Ohne Rüstung?'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4147569730800107696</id><published>2012-02-02T02:52:00.000-08:00</published><updated>2012-02-02T02:58:52.984-08:00</updated><title type='text'>Für und gegen Ameisen</title><content type='html'>&lt;span style="background-color: white; color: white; font-weight: bold;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-nOaTqbR11xc/Typr8P5C54I/AAAAAAAABNw/ZJij4BjTw9g/s1600/Rubens.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="233" sda="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-nOaTqbR11xc/Typr8P5C54I/AAAAAAAABNw/ZJij4BjTw9g/s320/Rubens.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne:&amp;nbsp; Für und gegen Ameisen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 15 juni 2001 08:49&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Ja, ich glaube, ich weiss doch einigermassen, was Du mit dieser Attacke der Ameisen meinst. Und ich glaube auch, dass Du recht hast. Ich merke das zwar meist nicht bei mir selbst, sondern bei meinen Mitarbeitern.Die Männer haben eine Tendenz, aus jeder kleinen Frage gleich ein Indizienprozess mit grossen Worten zu machen. Dazu kommt mir jenes Bild von Rubens in den Sinn, welches ich vor 20 Jahren einmal kopiert habe. Du hast mir davon mal ein Bild geschickt. Dort sind die Männer mit schimmernden Rüstungen und Helmen bekleidet, während die Frauen und Kinder mehr oder weniger nackt in der Natur herumstehen und agieren. Ich glaube, die Barockmalerei - und nicht nur sie - übt eine raffinierte Faszination durch diesen Kontrast zwischen kaltem Metall und warmem Fleisch. Und das ist es doch, was Du in der Diskussion beobachtest.&lt;br /&gt;Nun ja, wenn ich das sehe, dann bin ich sozusagen in der neutralen und distanzierten Position des Zwitters. Als Mann unterliege ich diesen kulturellen Schemata natürlich jederzeit. Das weiss ich auch. Ich kenne die geheime Lust, eine solche Diskussion vom Zaune zu reissen. Und wenn immer es geschieht, dann erinnere ich mich im Stillen an die Zeit des Gymnasiums und der Universität, wo man diese Art des Kampfes gelernt und eingeübt und immer wieder durchgespielt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um das hübsche Bild mit den Ameisen aufzunehmen, liebe Marlena, so muss man sich die Sache doch so vorstellen: Die Ameisen, die daherkommen, und vor denen Du fliehen möchtest, um nicht gebissen zu werden, diese Ameisen kommen aus einem dunkeln Versteck. Und wenn Du genau beobachtest, siehst Du, dass sie aus der Rüstung des Mannes krabbeln. Aus allen Ritzen und Öffnungen klettern sie heraus und suchen sich ihren Weg. Und wenn Du Dich dann von Deinem Schock etwas erholt hast, dann wirst Du Dir vorstellen können, wie es sich innerhalb einer solchen Rüstung anfühlen muss. Das ist ein veritables Ameisennest dort drinnen. Das ist der Horror per se. Und trotzdem singt Prefessor Higgins in "My fair lady" "weshalb können Frauen nicht mehr sein wie Männer?".&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Interessant, welche Eigenschaften Anna für die Zukunft empfiehlt. Das eine kann man überigens ungefähr mit "Stresstauglichkeit" übersetzen. Finde ich in der Tat eine wichtige Eigenschaft. Am meisten hat mit "Quellenkritik" verblüfft. Ich halte das zwar eher für eine Fähigkeit denn eine menschliche Eigenschft. Aber es ist richtig und von einem jungen Menschen gedacht, der sich im Internet auskennt. Ich pflege statt dessen die Eigenschaft der Entscheidungsfähigkeit in den Vordergrund. Ich glaube in unserer Welt der zahllosen Möglichkeiten ist es eine wichtige Überlebensstrategie, rasch und instinktsicher zwischen Ja und Nein entscheiden zu können. Und ich würde jetzt - zu meiner Ehrenrettung - die Quellenkritik unter die Entscheidungsfähigkeit nehmen.&lt;br /&gt;(Da siehst Du Marlena, ich brauche das Wort "Ehrenrettung". Ich habe das Wort an sich zwar spielerisch gemeint, so als eine Art zu reden, aber genau genommen kommt es aus jenem gesellschaftlichen Spiel der gerüsteten Männer und der nackten Frauen. Doch jetzt genug der Selbstbezichtigung!!!)&lt;br /&gt;Im Übrigen möchte ich Anna 100% zustimmen. Und gerade die Eigenschften und Kompetenzen, der Kreativität, der Offenheit, der sozialen Fähigkeiten und der Flexibilität verlangen ein Selbst, das kohärent, aber doch nicht statuesk mit sich selbst identisch ist. Das moderne Subjekt braucht eine lockere Oberflächenstruktur, um sich in dieser verrückten Welt leicht ein- und ausklinken zu können. Die Rüstung ist dafür absolut ungeeignet. Mit einer Rüstung steht man ziemlich steiff und den unüberblickbaren Kräften hilflos ausgeliefert in der lebendigen Landschaft.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ach, und was Du über die Jesuiten sagst, und über die Frage des glücklichen Lebens, womit wir wieder bei Epikur wären, das kann ich im Moment einfach nicht beantworten.&lt;br /&gt;Ich wünsche Dir ein gutes Wochenende. Du bist glücklich und geniesst die schöne Zeit, das merkt man durch Deine Zeilen.&lt;br /&gt;Mit G+K...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4147569730800107696?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4147569730800107696/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/fur-und-gegen-ameisen.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4147569730800107696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4147569730800107696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/fur-und-gegen-ameisen.html' title='Für und gegen Ameisen'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-nOaTqbR11xc/Typr8P5C54I/AAAAAAAABNw/ZJij4BjTw9g/s72-c/Rubens.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-9029484735838034195</id><published>2012-02-01T05:11:00.000-08:00</published><updated>2012-02-01T05:11:36.300-08:00</updated><title type='text'>Re: Veränderte Welt</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;&lt;img alt="" border="0" height="247" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5484054750353477122" src="http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TBtGvVuczgI/AAAAAAAAAgE/UUgJ3_jcwc4/s400/Namnl%C3%B6st-1.jpg" style="display: block; height: 198px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 320px;" width="400" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Bättre fly än illa fäkta..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 14 juni 2001 09:23&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-size: x-small;"&gt;(ungekürzt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;So ist es falls du es nicht kennst:&lt;br /&gt;Du sitzt so in aller Ruhe am Flussufer und geniesst das Leben und dann siehst du wie sich eine Ameise deinem Fuss nähert. Du willst nur verhindern dass sie darüber kriecht und versuchst ihr den Weg zu versperren. Und plötzlich hat sie (es ist mir immer ein Rätsel wie sie das tut) eine ganze Armee von Ameisen mobilisiert, die dich angreifen bis du für gut findest zu fliehen.&lt;br /&gt;Und so ist es hier auch passiert. Ich war vielleicht etwas unvorsichtig mit meinen Worten und schon hast du ein ganzes Heer von Argumenten gegen mich mobilisiert. Und wie sollte ich mich verteidigen können? Ich kenne meinen Gegner. Ich habe nicht seine scharfen Waffen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal denke ich wirklich dass es einen fundamentalen Unterschied gibt zwischen männlich und weiblich. Wir Frauen begnügen uns oft damit etwas intuitiv zu erkennen während ihr Männer alles auseinandernehmen müsst um es in ihren Details analysieren zu können und zu verbalisieren. Nun, das gehört ja auch zu deinem Beruf. Du musst mit der neuen Welt vertraut sein um den Menschen helfen zu können einen Weg darin zu finden. Denn ein Chaos ist es was die modernen Menschen überflutet.&lt;br /&gt;Meine Meinung ist noch immer (bin ich da sehr altmodisch?) dass die Familie die grösste Bedeutung hat um harmonische, in sich sichere Menschen zu schaffen, die diesem Chaos mit Ruhe begegnen können. Wenn sie in ihren frühen Jahren dieses Gefühl von Geborgenheit bekommen glaube ich dass sie sich leichter zurechtfinden können auch in Zeiten starker Veränderung.&lt;br /&gt;Wir haben da einen Text in unserem Französischbuch über eine solche moderne Familie, von der du sprichst, und bevor wir den Text lesen, machen die Schüler immer ein Interview was ihrer Ansicht nach das wichtigste ist für eine glückliche Familie. Und alle haben an erster Stelle "Eltern die sich lieben". Und du als Psychologe weißt, dass es Menschen gibt die ohne diese warme Atmosphäre aufwachsen müssen. Sicher sind es diejenigen die euch am meisten brauchen. Und ich glaube man soll neben der Familie auch nicht die Religion vergessen. Denn in unserer (zumindest in Schweden) ziemlich atheistischen Welt gibt es doch junge Leute die dort einen Halt für ihr Leben finden.&lt;br /&gt;Ich habe übrigens Anna gefragt welche menschlichen Eigenschaften für die Zukunft besonders wichtig sein werden. Und hier ihre Antwort:&lt;br /&gt;Flexibilität, Offenheit (Neugier), soziale Kompetenz, Kreativität, "stresstålighet" (weiss nicht auf Deutsch, aber die Fähigkeit Stress zu ertragen), Stärke und schliesslich in dieser neuen IT-Welt : Quellenkritik, Information sieben können. Voilà!&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ach weißt du .., eigentlich kümmert mich diese neue Welt nur wegen Anna (also die neue Generation) und wie du sagst finden sich die jungen Leute irgendwie intuitiv damit zurecht. Was uns kümmert, dich und mich, ist wohl mehr die Frage wie wir den Rest unseres Lebens gestalten sollen. Wir sind uns bewusst dass es nicht ewig ist und wir ängstigen uns vor der Frage: Was habe ich daraus gemacht? Weißt du, ich finde dass ich ein ziemlich glückliches Leben habe und trotzdem kann ich diese Frage nicht sehen ohne zutiefst zu erschrecken. Und in zehn Jahren (falls ich noch lebe) werde ich mir die Frage stellen: Warum hast du dein Leben nicht geändert? Ich weiss dass ich sie stellen werde ...&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Lass uns ruhig weiterlesen .., es ist doch schön Ideen (auch seine eigenen) von anderen gut ausgedrückt wiederzufinden, vielleicht neue Anregungen zu bekommen. Ich bin doch schliesslich kein katholischer Priester, der etwas gegen deine Wahl von "Vorbildern" (sorry, war nur ein Scherz) einzuwenden hätte. Übrigens gibt es meiner Meinung nach keine mehr nachsichtigen Leute als Jesuiten. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich lese "Das Parfum" und auch ich kann nicht richtig die etwas übertriebenen Worte meiner Kollegen verstehen. Zeitweise langweilt es mich ein wenig, aber ich warte noch immer... Es ist aber ein Genuss etwas in deutscher Sprache zu lesen und du musst zugeben dass er sich gut ausdrücken kann. Kannst du mir etwas besseres empfehlen? Gern etwas gutes von schweizerischen Schriftstellern. Aber es muss etwas sein das dir besonders gefallen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun würde ich gern dieses pretenziöse Ding von einem Mail nochmals durchkontrollieren.. aber dann delete ich es sicher..und ich möchte doch bald wieder ein Mail von dir..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist immer noch ganz wunderbares Sommerwetter.. aber ich werde mich nun etwas nützlich machen und die Fenster putzen..&lt;br /&gt;Lass mich bald wieder von dir hören.&lt;br /&gt;Mit einem lieben warmen Sommergruss und einem Bild von Anna,&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-9029484735838034195?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/9029484735838034195/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/re-veranderte-welt.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/9029484735838034195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/9029484735838034195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/re-veranderte-welt.html' title='Re: Veränderte Welt'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TBtGvVuczgI/AAAAAAAAAgE/UUgJ3_jcwc4/s72-c/Namnl%C3%B6st-1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-8171849978090589669</id><published>2012-02-01T03:46:00.000-08:00</published><updated>2012-02-01T03:48:03.806-08:00</updated><title type='text'>Re: Identität????</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Re: Identität ????&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Datum: den 14 juni 2001 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Ich habe gerade dein Mail gelesen und jetzt muss ich erst mal fest nach Luft schnappen... Weisst du wie ich mich fühle? Als ob ich am Flussufer im Sand eine Ameise verärgert hätte .. oder nach einer Mücke geschlagen..&lt;br /&gt;Kennst du diese Situation?&lt;br /&gt;Ich werde dein Mail sobald wie möglich beantworten. Bis dahin alles Gute und einen schönen Tag.&lt;br /&gt;Hier ist es unbeschreiblich schön im Augenblick..&lt;br /&gt;G+K&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-8171849978090589669?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/8171849978090589669/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/re-identitat.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8171849978090589669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8171849978090589669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/02/re-identitat.html' title='Re: Identität????'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6699545349877312148</id><published>2012-01-31T07:22:00.000-08:00</published><updated>2012-01-31T08:19:34.817-08:00</updated><title type='text'>Veränderte Welt</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne:&amp;nbsp; Identität ????&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 14 juni 2001 08:27&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Dein Brief klingt so unbeschwert und frei, wie man sie nur in sonnigen Ferientagen niederschreiben kann. Du bist beneidenswert. Und Du packst Deine Koffer und suchst nach passender Sommerlektüre. Ach, Du bist wirklich zu beneiden.&lt;br /&gt;Ich bin noch nicht so weit.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Ich suche meine Identität? Und das Zeichen eigener Identität sei, dass man sich nicht von anderen beeinflussen lässt? Ach, das glaube ich beides nicht, meine Liebe. Was soll ich dazu sagen. Du ziehst Deine Schlüsse aus meiner Lektüre: Epikur und "Männer" von Schwanitz? Nun ja, das Schwanitz Buch hätte ich nie gekauft, wenn ich ihn nicht selbst im TV gehört hätte. Den Titel hatte ich nämlich schon oft gesehen. Und im Prinzip mag ich sie nicht, diese Ratgeber Bücher für Frauen oder für Männer. Aber seine Argumentation in diesem Fernsehinterview fand ich doch recht eigenwillig. Eigentlich soziobiologisch. Nun, da ich die ersten Kapitel gelesen habe, muss ich mein Lob etwas herunterschrauben. Es ist ein wenig sehr populärwissenschaftlich geschrieben. Aber das ist wohl sein Rezept für Erfolg. Das andere Buch "Bildung" fand ich anspruchsvoller.&lt;br /&gt;Und mein lieber Herr Epikur. Ich muss präzisieren, dass ich nicht Epikur selbst gelesen habe. Es gibt auch nicht viel zu lesen. Der grosse Teil seiner Ideen ist durch Lukrez in seinem De rerum naturae überliefert. Was ich also studiert habe ist ein Büchlein über den alten Hedonisten. Und ich war eben erstaunt, wieviel Diszipliniertheit er empfohlen hat, während wir doch unter Hedonismus ein mehr oder weniger ausgelassenes Leben verstehen. Das ist die Folge der kristlichen Kirche, die sich Epikur als Feindbild ausgesucht hat.&lt;br /&gt;Und nun Deine prinzipiellste Frage: ob ich meine Identität suche? Ach, die Frage zielt ins Herz, Marlena, oder in den Kopf, oder in beides.&lt;br /&gt;Ich will Dir die Frage etwas prägnant, vielleicht übertrieben beantworten. Dann wird das, was ich sagen will, am deutlichsten.&lt;br /&gt;Also höre: seit etwa 10 oder 15 Jahren erschrecke ich, wie schnell und grundsätzlich die Welt verändert. Es war ein ziemlicher Schock, als ich es erstmals feststellte, obwohl sich ja die Weltveränderung sicherlich nicht plötzlich eingestellt hat, sondern kontinuierlich und gemächlich vor sich geht. Aber es ist vielleicht auch wie bei den Lawinen. Im Untergrund und in den diskreten statischen Verhältnissen gibt es feine und viele Kleine Verlagerungen und Verschieben, die man von Aussen kaum sieht. Und das geht soweit, bis schliesslich - synergetisch - das ganze Feld losbricht und den Hang hinunterdonnert.&lt;br /&gt;Schau Dir die Familie an. Kinderzahl, Arbeitstätigkeit der Frau, Disharmonien, Freizeitverhalten, Wohnverhältnisse: seit dem 19. Jahrhundert kleine demographische Verhältnisse. An sich interessant, aber wichtig? Doch mittlerweile, sagen wir seit dem zweiten Weltkrieg, ist die traditionelle bürgerliche Familie so ziemlich zusammengebrochen. Liquidiert, pulverisiert. Heute müssen wir Regel und Ausnahme neu beschreiben.&lt;br /&gt;So geht es mit vielen Lebensbereichen: Mobilität, Arbeitssituation, Wissensexplosion, Globalisierung, Vernetzung, Digitalisierung. Alle diese Tendenzen sind - für sich allein betrachtet - interessante neue Aspekte in der Welt. Aber revolutionär? Revolutionär und umwerfend sind sie wirklich in der Kombination, in der Menge, wie sie auftauchen. Wie in Goethes Zauberlehrling sehen wir der Entwicklung etwas ratlos zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was sagt sich der kluge Psychologe namens --&amp;nbsp; --? Er sagt: in dieser Veränderung und in der veränderten Welt kann man nicht mehr leben wie früher. Der exponentielle Anstieg an neuen Möglichkeiten bringt existentielle neue Probleme. Deshalb beispielslweise hat mich Epikur interessiert. Das Bild der Welt in seiner Zeit des Hellenismus hatte wohl einige Ähnlichkeiten mit unseren turbulenten Zeiten. Die Frage ist, wie muss das Individuum sein in dieser unordentlichen Welt?&lt;br /&gt;Ich suche also nicht meine Identität, sondern ich bin am Umbau. Ich möbliere neu! Ich bin überzeugt, dass es ziemlich viel Arbeit bedeutet, die alten Konzepte im Kopf über Bord zu werfen. Das ist nicht so einfach. Das geht eigentlich nur, indem man anstelle der alten neue Konzepte konstruiert. Die jungen Menschen brauchen das nicht zu tun. Sie sehen die Welt und wissen intiuitiv meist, was hier los ist. Wir gesetzten Semester haben hier zusätzliche Aufgaben.&lt;br /&gt;Neben meiner nostalgischen Trauer um die alte Welt der Moderne bin ich fasziniert und überaus erregt über die allerneuste Welt mit ihren Veränderungen und ihren Ungeheuerlichkeiten. Und ich weiss, dass ich jungen Leuten nicht einfach alte Ideale predigen kann. Damit werden sie im Dschungel der Zukunft nicht überleben. Sie brauchen neue Ideale und neue Konzepte. Und sie, diese fantastischen Erfindungen, versuche ich, zu erkämpfen. Zum Beispiel mit Epikur, zum Beispiel mit Schwanitz. Ich versuche, mir die Stichworte der Zeit zu erhaschen. Ich versuche mit eine Lebensphilosophie für die Zeit nach der Postmoderne zu konstruieren. Das ist einfach deshalb anstrengend und aufreibend, weil in unserem Alter alles durch den Kopf geht.&lt;br /&gt;Teil dieser neuen Welt ist ein neues Subjekt. Wie denn muss ein neues Subjekt sein, um erfolgreich sein zu können? Und was denn könnte Erfolg sein? Kann Identität des Subjektes dasselbe sein wie es in der Stabilität der Industriegesellschaft war? Das glaube ich nicht. Doch wie das neue Subjekt aussehen muss, das erzähle ich Dir morgen. Wie denn denkst Du, dass es sein sollte? Welches sind beispielsweise die menschlichen Eigenschaften, die für die Zukunft besonders wichtig sind? Was denkst Du? Etwa die Fähigkeit, sich selbst treu zu sein, wie es der Begriff der Identität voraussetzt?&lt;br /&gt;Ich wünsche Dir eine gute Zeit&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6699545349877312148?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6699545349877312148/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/veranderte-welt.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6699545349877312148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6699545349877312148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/veranderte-welt.html' title='Veränderte Welt'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3556014225194250421</id><published>2012-01-30T13:05:00.000-08:00</published><updated>2012-01-30T13:05:38.813-08:00</updated><title type='text'>Ravitaillement</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne : Ravitaillement... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum : Thu, 11 Oct 2001 19:58:07 +0000 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Eigentlich hätte ich dir ein langes Mail senden wollen. Das versuche ich immer am Donnerstag, weil ich nicht weiss wann ich demnächst ungestört schreiben kann. Es soll sozusagen ein kleiner Picknickkorb sein um deinen ärgsten Hunger zu stillen. Aber vielleicht hast du garnicht mehr so grossen Appetit dass es nötig ist - oder (was noch schlimmer ist) du wirst von anderen gefüttert. Nun ja, von S erwarte ich es ja - es ist doch die Pflicht einer guten Ehefrau ihren Mann zu pflegen, aber nun dachte ich eben an die anderen. Die rothaarige und die Brunette. Obwohl ich glaube dass du Spass machst kann ich es doch nicht verhindern dass ich ein wenig eifersüchtig werde dabei. Ich möchte dich mit allen teilen und gleichzeitig für mich allein beanspruchen. Du siehst mein Dilemma. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du schreibst so schön von Ronda und wenn ich noch einmal eine Liebesaffaire haben werde, werde ich wahrscheinlich diesen Ort dafür wählen. Aber vielleicht doch nicht, denn ich will nicht meine grosse Liebe betrügen: Rom.&lt;br /&gt;Siehst du, nun bist du so klug geworden dass du auch die Gefahren sehen kannst. Und du hast sie sehr gut beschrieben. Man kann nicht ewig Hand in Hand herumspazieren... und das Gefühl nachher, wenn man es nicht mehr kann. Wie wäre unsere Relation jetzt wenn wir Rom hinter uns hätten? Ach, das Leben ist wirklich nicht nur ein Fest. Würde man sowas überhaupt aushalten? Wir würden uns wahrscheinlich vergessen.. ups ich meine veressen. Aber auch da bin ich nicht richtig sicher. Was dich betrifft bin ich nie richtig sicher was und wie...&lt;br /&gt;Nur eines weiss ich mit 100%iger Sicherheit. Du machst mein Leben schön mit deinen Mails und wenn ich mich wegen irgendetwas glücklich fühle so hat es immer auch mir dir zu tun.&lt;br /&gt;Sieht es wieder aus wie eine Art Liebeserklärung? Ach, ich bin doch nur aufrichtig.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Heute haben wir (WIR, wie das klingt!) den Nobelpreis in Literatur verliehen. Und du weisst ja schon an wen. Man fragt sich ob das irgendwie politisch begründet sein könnte und ob man vielleicht heute nicht jemand anderen hätte wählen sollen. Aber es freut mich dass man einmal nicht eine völlig ungelesene Person irgenwo ausgegraben hat sondern einen Schriftsteller gewählt hat dessen Werk von einem grossen Publikum geschätzt wird. Und der Mann scheint etwas scheu zu sein. Als er die Nachricht erfuhr versteckte er sich in einer Ecke seines Gartens und man hat bis jetzt noch keinen Kommentar aus seinem Mund gehört.&lt;br /&gt;Ich werde mir ein Buch von ihm besorgen. Das versuche ich meistens zu tun mit Preisträgern die ich noch nicht gelesen habe. So kam es auch dass ich damals Singer las. Und sein Buch hat mein Bild von Amerka, das ich bis dahin hatte, sehr verändert.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Eigentlich geht es mir nicht allzu gut im Moment und ich hoffe dass ich es nicht werde büssen müssen dass ich zur Arbeit gegangen bin. Es schmerzt im Hals und in der Brust (Luftröhre und Lunge) und ausserdem höre ich kaum. Das ist wirklich kein Vorteil für einen Sprachlehrer. Oder vielleicht doch? ;-)&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;So, nun habe ich den Korb gepackt. Fehlt nur noch eine kleine Süssigkeit als Nachspeise. Vielleicht ein paar von den italienischen "bachis", du weisst die mit einem Spruch auf dem Papier. Ja, die magst du sicher gern.&lt;br /&gt;Ich wünsche dir eine gute Nacht und einen schönen Freitag.&lt;br /&gt;Love&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3556014225194250421?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3556014225194250421/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/ravitaillement.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3556014225194250421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3556014225194250421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/ravitaillement.html' title='Ravitaillement'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2025673409111100157</id><published>2012-01-30T07:48:00.000-08:00</published><updated>2012-01-30T07:48:45.434-08:00</updated><title type='text'>Blick durchs Fenster</title><content type='html'>&lt;span style="color: white;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vG_VoNzCFfA/Tya7dgjf3kI/AAAAAAAABNo/JdFrOrGIVNg/s1600/IMG_0478.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" gda="true" height="313" src="http://2.bp.blogspot.com/-vG_VoNzCFfA/Tya7dgjf3kI/AAAAAAAABNo/JdFrOrGIVNg/s400/IMG_0478.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;mildes Licht&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2025673409111100157?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2025673409111100157/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/blick-durchs-fenster_30.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2025673409111100157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2025673409111100157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/blick-durchs-fenster_30.html' title='Blick durchs Fenster'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-vG_VoNzCFfA/Tya7dgjf3kI/AAAAAAAABNo/JdFrOrGIVNg/s72-c/IMG_0478.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-526898116901001096</id><published>2012-01-29T15:08:00.000-08:00</published><updated>2012-01-29T15:08:49.768-08:00</updated><title type='text'>Re: dein Bild  (2) - wieder zurück</title><content type='html'>...&lt;br /&gt;Klar, ich hätte auch mit einer der 59 Frauenzimmer (oder muss ich&lt;br /&gt;sagen Adressen) abgehauen sein können! Nach einem unendlich langen&lt;br /&gt;und qualvollen Würfelprozess, welche denn Opfer dieses romantischen&lt;br /&gt;Anfalls sein dürfe. Und nach diesen dämlichen Qualifikations- und&lt;br /&gt;Selektionsprozessen hätte ich die Schönste am Handgelenk genommen&lt;br /&gt;und wäre hinunter nach Ronda durchgebrannt.&lt;br /&gt;Hemingway meint, Ronda eigne sich für ein solches Unternehmen&lt;br /&gt;besonders. Ronda also hätten wir uns geleistet und wären im Hotel gleich&lt;br /&gt;neben der tiefen Schlucht abgestiegen, dort wo man vom ehemaligen&lt;br /&gt;Strassenräubernest in die waldige und hügelige Landschaft hinunter sieht.&lt;br /&gt;Und wir hätten zum spanischen Wein diese riesengrossen und etwas groben&lt;br /&gt;Plätzchen gegessen, die sie in Spanien den Stieren praktisch lebendigen&lt;br /&gt;Leibes aus den Lenden schneiden. Inkognito wären wir auf Rondas&lt;br /&gt;Flaniermeile Arm in Arm auf und ab gegangen, hätten auf die Welt und&lt;br /&gt;ihren unglücklichen Lauf gepfiffen und stattdessen in der wunderhübschen&lt;br /&gt;kleinen Arena ein paar blutig-schöne Corridas besucht.&lt;br /&gt;Und zwischendurch hätte ich mit meiner schönsten Rothaarigen im&lt;br /&gt;Hotelzimmer die Decken aufgewühlt und Bettgestelle flachgelegt. Ein&lt;br /&gt;bisschen barock alles, zugegeben. Ungefähr so wie ein gute Flasche&lt;br /&gt;Malvoisie, prickelnd, komplex und lebenslustig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, meine liebe Marlena, wie kann ich erklären, dass ich nach drei Tagen&lt;br /&gt;bereits wieder zurück bin?? Der romantische Anfall berücksichtigt nur den&lt;br /&gt;explosiven Entschluss, die hastige Abfahrt, den brennenden Wunsch,&lt;br /&gt;wegzukommen. Doch wie kommt man wieder zurück? Reuigen Herzens?&lt;br /&gt;Asche auf dem Haupt? Triste und voller Schuldgefühle? Oder einfach so,&lt;br /&gt;indem man morgens wieder im Büro sitzt und die aufgelaufenen Pendenzen&lt;br /&gt;angeht? Die Rückkehr ist ziemlich heikel, nicht wahr? Die Romantik denkt&lt;br /&gt;nicht an Rückkehr, wenn sie denn überhaupt denkt! Sie denkt nämlich auch&lt;br /&gt;nicht daran, lebenslänglich in Ronda auf und ab zu gehen. Man müsste dann&lt;br /&gt;ja gelegentlich mit der nächsten der 59 zum nächsten Ort abhauen.&lt;br /&gt;Vielleicht nach Rom mit einer Blonden, nach Paris brunette und&lt;br /&gt;Casablanca schwarz?&lt;br /&gt;Ich bin also von Ronda zurück!&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-526898116901001096?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/526898116901001096/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/re-dein-bild-2-wieder-zuruck.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/526898116901001096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/526898116901001096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/re-dein-bild-2-wieder-zuruck.html' title='Re: dein Bild  (2) - wieder zurück'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2754289814513932883</id><published>2012-01-29T02:56:00.000-08:00</published><updated>2012-01-29T03:01:15.198-08:00</updated><title type='text'>Re: dein Bild</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GgMlOQUUzRI/TyUmpBcljcI/AAAAAAAABNg/nKUkBsJkReg/s1600/P1120662a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" gda="true" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-GgMlOQUUzRI/TyUmpBcljcI/AAAAAAAABNg/nKUkBsJkReg/s320/P1120662a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Foto: Chris&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Trotz des tristen Wetters und Deiner nach Eukalyptus lechzenden Erkältung kannst Du solch ein Mail schreiben! (ein!)&lt;br /&gt;Manchmal muss man Dich wirklich etwas kitzeln, damit Du aus Dir rausgehst und Deine Genialität in der Sonne zu gleissen geruhst!! (zwei!!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon länger her, dass ich über eines Deiner Mails so sehr geschmunzelt habe. Und das hängt nicht bloss daran, dass Du Dir dieses Mal meine Nase vorgenommehast!!! (drei!!!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eigentlich mehr, WIE Du schreibst. Und Du kannst es meisterhaft. Die Gedanken und Dinge nach Deiner Art in überraschende Zusammenhänge zu bringen, das ist echt zum Schmunzeln. Und manchmal klingt es ein wenig mammahaft! Auch das hat Charme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zumindest hat es meinen baudelairschen Weltschmerz etwas aufgehellt. Und dazu kommt das feine Herbstwetter hier. Es ist zur Zeit, wenn die Morgennebel sich verziehen, alles sehr klar und himmelblau und herbstwarm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine wunderbare Zeit. Ich habe stets rundum behauptet, der Herbst wäre meine Zeit. Jedes Jahr muss ich dies neu bestätigen. Und wenn dazu noch Früchte kommen, die feinen Chasselas-Trauben beispielsweise, die mein Bruder vor ein paar Tagen in einer Kartonschachtel vor die Türe gestellt hatte!&lt;br /&gt;Zwetschgen liebe ich besonders. Das war nicht immer so. Aber in den letzten 10 Jahren haben sie sich zu meinen Lieblingen aufgeschwungen. Jetzt könnte man lange Jura-Wanderungen machen. Es wäre die beste Zeit. Im Wallis würden wir in die Gegend von Zeneggen hinauf wandern, um dort eine Raclette zu bereiten. Die goldleuchtenden Lärchen, der Geruch des trockenen Waldes und die gepfefferte Raclette zu ein paar Gläsern Fendant, und das alles unter dem klaren Walliser Himmel, das wäre was vom Schönsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, ich hätte auch mit einer der 59 Frauenzimmer ...&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 78%;"&gt;Datum : Thu, 11 Oct 2001 10:01:18 +0200 &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2754289814513932883?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2754289814513932883/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/re-dein-bild.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2754289814513932883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2754289814513932883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/re-dein-bild.html' title='Re: dein Bild'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-GgMlOQUUzRI/TyUmpBcljcI/AAAAAAAABNg/nKUkBsJkReg/s72-c/P1120662a.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4680445635478935135</id><published>2012-01-27T05:31:00.000-08:00</published><updated>2012-01-27T05:31:42.197-08:00</updated><title type='text'>Feng Shui</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Romantik und Realismus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 2 april 2001 04:11&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;Dieses Feng Shui interessiert dich? ;-) Komischerweise wurde es gestern in einem Programm genannt. In einem Programm über Amerikaner, die so reich sind dass sie ihr Leben lang nicht mehr arbeiten müssen und über ihre Probleme ihr "faules" Leben zu bemeistern. Ich habe bis jetzt nur ein paar Seiten in dem Buch gelesen aber es regt mich wirklich an Ordnung zu schaffen. Und weißt du, als ich neulich in Annas Zimmer hineinschaute war ich ganz erstaunt, denn so schön hatte ich es ewig nicht gesehen. Und wenn man einen Teenager dazu bringen kann sein Zimmer so schön aufzuräumen dann ist es schon etwas wert. Ausserdem meint ja die Autorin, die übrigens in der ganzen Welt herumreist und Vorträge darüber hält, dass diese Veränderung auch in unserem Inneren geschieht. Wir finden unsere Energie wieder und werden harmonische Menschen. Wenn ich mehr gelesen habe werde ich dir davon schreiben. Ja ja, du hast schon recht.. in der Küchenecke und sogar im Kompost lag meine Liebe.. kein Wunder dass sie gelitten hat in letzter Zeit.. ;-)))&lt;br /&gt;Und du, mein Schatz? Wo hast du deine verstaut? Oder hast du sie schon wieder an jemanden verschenkt? Bin ich sehr indiskret? Verzeih mir..&lt;br /&gt;Gestern war ich übrigens in Gedanken in Paris. Ich bin mit dir die Champs-Elysées hinuntergegangen und du hast dabei deinen Arm um meine Knie gelegt.. Ach, chéri, wie alt ich auch werden mag, am ersten April werde ich immer mit dir in Paris sein. Vielleicht machen wir es dann wirklich einmal. Ich habe Paris schon lange nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="color: #000066; font-weight: bold;"&gt;(4 Jahre später)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #000066;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe weitergemacht hier um das Haus herum. K scheint sich nicht mehr so sehr um die Dinge hier zu kümmern und so werde ich mich jetzt selbst daran machen, an Sachen die sonst immer sein Revier waren. Ich werde eine Menge altes Gerümpel zum Müll bringen und im Carport sauber machen. Ich glaube, wenn man so viel altes Zeug spart fühlt man sich gestresst davon.&lt;br /&gt;Na ja, du kennst es schon, dieses Feng Shui, dessen Ideen ich schon lange hatte bevor ich zum ersten Mal den Namen hörte. Natürlich haben sie dann diesen einfachen Grundgedanken zu einer ganzen Lebensphilosophie entwickelt. Zu einem wahren Geschäft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 78%;"&gt;date 10 June 2005 22:47&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4680445635478935135?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4680445635478935135/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/feng-shui.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4680445635478935135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4680445635478935135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/feng-shui.html' title='Feng Shui'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2233941192336760022</id><published>2012-01-26T05:06:00.000-08:00</published><updated>2012-01-26T11:11:08.049-08:00</updated><title type='text'>mein Vis-à-vis</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne : ups &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Richtig, die zwei letzten Tage waren wild. Ich habe mich wirklich in den&lt;br /&gt;Hintern gekniffen und versucht, die vielen Dinge, die hier herumliegen, zu&lt;br /&gt;ordnen und soweit möglich zu erledigen. Man gewöhnt sich all zu leicht&lt;br /&gt;ans Bummeln im Büro, denn es kommen tagtäglich soviele Informationen&lt;br /&gt;und Broschüren und Berichte und Schreiben, dass man immerzu damit&lt;br /&gt;verbringen könnte, sie zu lesen, sie zu überlegen und sie zu kommentieren&lt;br /&gt;und zu überarbeiten. Und am Abend hat man alles in allem nichts getan,&lt;br /&gt;oder man hat 9 Stunden gearbeitet, je nachdem, wie man die Sache&lt;br /&gt;betrachtet.&lt;br /&gt;Und wenn ich hier zum Fenster hinausschaue, dann sehe ich hinüber an ein&lt;br /&gt;älteres Haus linkerseits. Früher war das eine traditionelle Wirtschaft, wie&lt;br /&gt;wir es nannten, also ein Restaurant im traditionellen Stil, wenig Besucht,&lt;br /&gt;und wenn, dann von eher einfachen und etwas merkwürdigen Gestalten.&lt;br /&gt;Ein ehrbarer Bürger (gibt es so was noch heute?), ein ehrbarer Bürger&lt;br /&gt;würde kaum ins Restaurant Schweizerhaus gehen. Denn alles schaute von&lt;br /&gt;aussen etwas heruntergekommen aus. Aber dieser Name, Restaurant&lt;br /&gt;Schweizerhaus ist um die rechte Ecke, zum Wasserturmplatz hin, mit klaren&lt;br /&gt;altdeutschen Buchstaben immer noch gross an die Wand geschrieben. Die&lt;br /&gt;Fenster sind mit hölzernen olivegrünnen Fensterläden ausgestattet, und auf&lt;br /&gt;den Simsen stehen Kisten mit leuchtend roten Geranien. Sieht also nach&lt;br /&gt;echtem Schweizer Volkstum aus. Doch auf der Seite zur Strasse wurde über&lt;br /&gt;der alten Eingangstüre ein kleines Vordach an die Wand geklebt. Es ist&lt;br /&gt;gewölbt, wie an einer Pagode. Rechts davon hängt ein Schild mit der&lt;br /&gt;Aufschrift China Restaurant Guang Dong. Und an der Ecke ragt eine Art&lt;br /&gt;Laterne in den Platz hinaus, nachts beleuchtet, mit der Inschrift Ziegelhof.&lt;br /&gt;Das ist das Bier, das hier im Ort selbst gebraut wird. Du musst wissen, dass&lt;br /&gt;für lange Jahre einige grosse Bierbrauereien sich die Schweiz aufgeteilt&lt;br /&gt;haben. Da gab es Cardinal in der französischen Schweiz, auch im Wallis.&lt;br /&gt;Feldschlösschen herrschte in der Gegend hier und im Raum Zürich vor.&lt;br /&gt;Die Innerschweizer schworen auf Eichhofbier und die Bündner auf Callanda.&lt;br /&gt;Bestimmt gab es noch zwei oder drei grössere Namen und daneben auch ein&lt;br /&gt;paar lokale Untertropfen. Kurz und gut, du konntest blind durch die Schweiz&lt;br /&gt;wandern und anhand des Geschmacks des Bieres bloss wusstest Du, in&lt;br /&gt;welchem Raum du dich befandest. Natürlich hättest du dir dabei die Ohren&lt;br /&gt;verschliessen müssen, denn anhand des Dialektes der Leute hättest du&lt;br /&gt;deinen Standort noch viel genauer heraushören können.&lt;br /&gt;Hier also mit einem breiten Baslerdialekt das Ziegelhof Bier. Es schmeckt&lt;br /&gt;nicht so gut wie Cardinal, an welches ich mich in frühen Jahren meines&lt;br /&gt;Lebens ohne grosse Widerstände und mit Hingabe gebunden habe.&lt;br /&gt;Cardinal schmeckt einfach einmalig. Das mag damit zusammen hängen, dass&lt;br /&gt;die Walliser Sommer so trocken und so heiss daherkommen. Denn, wenn&lt;br /&gt;Hunger der beste Koch, dann ist Durst der beste Bierbrauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ich war bei unserem Schweizerhaus vis à vis, und bei dessen&lt;br /&gt;Multikulti-Fassade. Es ist zum Heulen, wenn du das siehst. Und dabei ist&lt;br /&gt;das Restaurant heute besser geworden, als es damals, in den letzten Jahren&lt;br /&gt;gewesen ist. Ich war etwa zweimal dort. Und neben anderen Chinesischen&lt;br /&gt;Küchen schmeckt es eigentlich recht gut und differenziert.&lt;br /&gt;Nun, weshalb ich Dir so ausführlich über mein Vis à vis erzähle, das hat&lt;br /&gt;seinen Grund im ersten Stock. Dort ist, gleich rechts über dem&lt;br /&gt;Pagodendächlein, ein Fenster. Linkerseits ist der Vorhang&lt;br /&gt;zurückgeschlagen. Und dahinter steht ein Käfig mit Kanarienvogel oder&lt;br /&gt;Wellensittich. Das Gitter glänzt golden im Sonnenlicht. Na ja, den Vogel&lt;br /&gt;sehe ich nicht genau, dazu müsste ich ein Fernglas ins Büro mit bringen.&lt;br /&gt;Ich meine, er sei blau, aber ich kann mich täuschen. Doch bin ich sicher,&lt;br /&gt;dass sich dort tagein tagaus ein kleiner Wellensittich in der Sonne räkelt.&lt;br /&gt;Die alte Frau besorgt ihm gelegentlich frische Luft, indem sie das Fenster&lt;br /&gt;öffnet und eine Weile auf den Platz hinunter schaut. Die übrige Zeit überlässt&lt;br /&gt;sie ihm die Sicht. Und wenn ich ihn sehe, dann denke ich an Euren Kaddaffi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich jetzt eine Kamera hätte, wie Du sie hast, dann würde ich Dir ein&lt;br /&gt;Bild dieses Platzes schicken. Das hast du mal gewünscht. Und man sieht&lt;br /&gt;wieder, wie sehr ich mit meinen Pflichten und Aufgaben weit abgeschlagen&lt;br /&gt;im Rückstand liege. Ich tue mehr Dinge, die niemand von mir erwartet, als&lt;br /&gt;dass ich jene Obliegenheiten wahrnehme, von denen alle denken, sie wären&lt;br /&gt;meine Aufgaben. Das war schon so an der Universität. Ich habe immer die&lt;br /&gt;Bücher gelesen, die nicht in aller Munde waren, während ich die offizielle&lt;br /&gt;Pflichtlektüre oft meinen Kollegen überliess. Ich dachte mir, darüber würde&lt;br /&gt;man ja dann ohnehin diskutieren, weil alle sie gelesen haben. Und so würde&lt;br /&gt;ich auch noch in den Genuss dieser Information kommen. Du siehst, ich bin&lt;br /&gt;Spezialist für Alternativprogramme, für Insider-Tipps, für&lt;br /&gt;Ausnahmeerscheinungen und Abwegigkeiten.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Bob Dylan? Nun ja, ich hab ihn nicht vor Auge, aber er hat bestimmt mehr&lt;br /&gt;Töne von sich gegeben als ich es getan habe.&amp;nbsp; Es ist in Persien aufgenommen&lt;br /&gt;worden. Ich litt damals an der Teheraner Magenverstimmung, die jeden&lt;br /&gt;befällt, der erstmals nach Teheran kommt und bei soviel Durst vielleicht mal&lt;br /&gt;in der Not eine Cola mit Eis zu sich nimmt, oder rohen Salat kostet, was alte&lt;br /&gt;Reiseprofis natürlich geflissentlich unterlassen.&lt;br /&gt;Ich finde, Deine Reaktion auf das Bild war etwas knapp. Und dabei habe ich&lt;br /&gt;nun beinahe ein Jahr lang nach einem Foto gesucht, und kürzlich hat mir&lt;br /&gt;S&amp;nbsp;zufällig dieses eine zugesteckt. Es ist ein Unikat sozusagen, ein&lt;br /&gt;Einzelstück, die Ernte eines Jahres, und Du solltest Dir dessen bewusst&lt;br /&gt;sein. Es ist praktisch nicht mehr als das vorhanden.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Jetzt muss ich wieder hinter die Dinge. Es gibt hier noch vieles zu tun.&lt;br /&gt;Heute abend treffen wir die Reisegruppe. S hat ein Mail an alle&lt;br /&gt;geschrieben und mich gefragt, wie sie denn die Anrede schreiben sollte. Ich&lt;br /&gt;habe vorgeschlagen "liebe Angsthasen!". Doch das ist böse. Nein, wir können&lt;br /&gt;sie schon verstehen. Jetzt geht es ums Finanzielle.&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;, Courier, monospace; font-size: xx-small; font-weight: bold;"&gt;(10 Oct 2001) &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2233941192336760022?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2233941192336760022/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/mein-vis-vis.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2233941192336760022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2233941192336760022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/mein-vis-vis.html' title='mein Vis-à-vis'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-5567872137186053185</id><published>2012-01-25T02:48:00.001-08:00</published><updated>2012-01-26T01:46:57.126-08:00</updated><title type='text'>dein Bild</title><content type='html'>&lt;span style="color: #000066; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;Ämne : Soulagement &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;(ungekürzt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Mausfreund,&lt;br /&gt;Wie schön dich wieder zu sehen. Ich war schon etwas unruhig. Ein bisschen wie eine Frau die ihren Mann nach der Arbeit zu Hause erwartet und er taucht nicht auf. Mehrere Tage lang bleibt er weg, ohne dass du weisst ob ihm etwas Schlimmes passiert ist oder ob er mit jemanden abgehaut ist. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und du erinnerst dich noch an Dinge die ich selbst fast vergessen habe. Ja, nach einem Bild von dem Platz unter deinem Fenster hatte ich dich mal gefragt. Und nach einem Bild von dem Brunnen vor deinem eigenen Haus. Aber weisst du, wenn du die Aussicht von deinem Bürofenster so beschreibst wie in dem Mail heute dann brauche ich eigentlich kein Bild. In meiner Fantasie ist es wahrscheinlich schon wirklicher als es eine fotografische Abbildung zeigen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube es ist nicht gut lange mit dem Gefühl &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"ich sollte eigentlich"&lt;/span&gt; herumzugehen. Entweder muss man ganz vergessen was man tun sollte oder es eben ziemlich schnell erledigen. Sonst kommt zuviel zusammen das Stress verursachen kann. Na ja, ich rede. Reden ist leicht, tun etwas ganz anderes.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ja, ich weiss schon. Du bist etwas asozial hinter der Fassade. Sind wir ja beide sonst würden wir uns nicht schreiben. Und dieses wertvolle Foto von dir, dieses einmalige habe ich nicht genug gelobt? Also muss ich es wohl nochmals versuchen. Vielleicht geht es ohne S und M einzumischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens siehst du auf dem Bild sportlich aus. Du könntest sehr gut einer dieser hormonstrozenden Harros sein, die man im heutigen ST finden kann. Vielleicht ist es das T-shirt das es macht. Dann liebe ich dein Kinn. Es sieht sehr männlich aus. Ich habe schon immer eine Schwäche für diese Art von Kinn gehabt. Darüber deine schön geformten weichen Lippen. ...(Zensur)... Deine Nase ist fotogenique. Und deine Augen. Es hat mich etwas überrascht dass sie so hell sind. Ich würde sie gern live sehen. Und wenn ich dir so in die Augen schaue dann bin ich mir bewusst dass ich das im real life kaum wagen würde. Und dann versuche ich das Bild von dir, das ich in mir trage, mit dem auf dem Foto in Einklang zu bringen. Ich weiss doch dass du aus Fleisch und Blut bist aber trotzdem kann ich es nicht richtig fassen, dass du wirklich bist. Es ist fast als hätte ich vergessen dass hinter den Mails ein richtiger Mensch steht.. Übrigens siehst du auch poetisch aus und wenn ich nicht wüsste, dass es sich um eine Magenverstimmung handelt, hätte ich glatt geglaubt du leidest an Weltenschmerz. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schau mal zu was du mich mit deiner kleinen ironischen Bemerkung verlockt hast. Aber natürlich fühle ich mich geehrt dieses "Einzelstück" von Foto zu besitzen. Das letzte sozusagen das du nun auch verschenkt hast. ;-) Oder besitzen die übrigen 59 Mailpartnerinnen auch dieses Bild???&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss und Kuss,&lt;br /&gt;Marlena&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 78%;"&gt;Datum : Wed, 10 Oct 2001 18:31:34 +0000 &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-5567872137186053185?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/5567872137186053185/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/dein-bild_25.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/5567872137186053185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/5567872137186053185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/dein-bild_25.html' title='dein Bild'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3158341344516659575</id><published>2012-01-25T02:46:00.000-08:00</published><updated>2012-01-25T02:46:34.473-08:00</updated><title type='text'>Vergib mir...</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ämne : Vergib mir... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Datum : Sun, 07 Oct 2001 08:00:26 +0000 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ...,&lt;br /&gt;Wie gern möchte ich dir sagen was ich denke wenn ich dich anschaue.. aber ich weiss nicht wie ich das tun könnte ohne gegen alle unsere §§§ zu verstossen.&lt;br /&gt;Du siehst unverschämt gut aus und hier kann ich ausser deinem schönen Mund und Kinn auch deutlich deine Augen sehen. Und ich schau dich an, ganz ungehemmt und ungeniert seh ich dir ins Gesicht... und dabei erwachen alle S und M, die ich doch versucht habe zu unterdrücken.&lt;br /&gt;Ich schreibe dir mehr wenn ich ungestört an den PC komme.&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss und K&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3158341344516659575?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3158341344516659575/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/vergib-mir.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3158341344516659575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3158341344516659575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/vergib-mir.html' title='Vergib mir...'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6980087304156429469</id><published>2012-01-24T12:28:00.000-08:00</published><updated>2012-01-24T13:15:35.154-08:00</updated><title type='text'>Eingeladen</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: #0b5394;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;date 21 April 2005 05:24&lt;br /&gt;subject Bruno K. Öjer&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(R)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe dieses kleine Gedicht, das ich in einem Buch von Annas Lyrikkurs gefunden habe. Bruno K. Öjer heisst der Dichter. Einer unserer Bekanntesten von den Jüngeren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gefällt es dir auch?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Inbjuden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: times new roman, serif; font-size: 130%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="font-size: small; font-weight: normal;"&gt;inbjuden&lt;br /&gt;dök jag aldrig upp&lt;br /&gt;och det måste ha sårat dom in i märgen&lt;br /&gt;men jag var bara trött&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: times new roman, serif;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-weight: normal;"&gt;så trött på all falskhet omkring mej&lt;br /&gt;att jag istället vände mej till dom döda&lt;br /&gt;som ivrigt ställde fram sin mat&lt;br /&gt;och ville få mej att äta och dricka&lt;br /&gt;ville att jag skulle stanna kvar&lt;br /&gt;och bli en av dom&lt;br /&gt;deras ögon spann sin dimma&lt;br /&gt;vävde redan i mej&lt;br /&gt;och jag tog ett steg tillbaka&lt;br /&gt;jag vägde för och emot&lt;br /&gt;försökte tänka&lt;br /&gt;vinna tid&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eingeladen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eingeladen&lt;br /&gt;tauchte ich nicht auf&lt;br /&gt;und es muss sie verletzt haben bis ins Mark &lt;br /&gt;aber ich war nur müde&lt;br /&gt;so müde von aller Falschheit um mich herum&lt;br /&gt;dass ich mich statt dessen an die Toten wandte&lt;br /&gt;die eifrig ihr Essen vorsetzten&lt;br /&gt;und wollten dass ich essen und trinken sollte &lt;br /&gt;wollten dass ich bleiben sollte&lt;br /&gt;und einer von ihnen werden&lt;br /&gt;Ihre Augen spannen ihren Nebel&lt;br /&gt;webten schon in mir&lt;br /&gt;und ich machte einen Schritt zurück&lt;br /&gt;und wog dafür und dagegen&lt;br /&gt;versuchte zu denken&lt;br /&gt;Zeit zu gewinnen&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;*&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6980087304156429469?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6980087304156429469/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/eingeladen.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6980087304156429469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6980087304156429469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/eingeladen.html' title='Eingeladen'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7365211792932827045</id><published>2012-01-24T09:41:00.000-08:00</published><updated>2012-01-24T09:41:28.207-08:00</updated><title type='text'>Alles ok...?</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Subject: Alles ok in Stockholm??&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Date: Fri, 16 Jun 10:53:22 GMT&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Was kann ich dir erzählen von gestern abend. Es war eine langweilige Sitzung. Der Präsident ist ein Arzt und ein bisschen ungeübt, eine grössere Runde zu kontrollieren. So gibt es zum Teil wilde Diskussionen um reine Spekulationen. Ich halte mich in solchen Situationen zurück, denn es bringt eigentlich nicht viel. Es heizt nur die Diskussion noch mehr an, und dann kommt man überhaupt nie zu einem Ende.&lt;br /&gt;Die Logopädin wurde verabschiedet. Und nach der Sitzung habe ich ihr, vor dem Essen noch, unser Bild übergeben. Ich habe natürlich daraus eine ziemliche verbale Geschichte gemacht und die Leute haben es genossen. Und die Betroffene war echt gerührt. Sie hat mich nachher abgeküsst, obwohl wir erst an diesem Abend von Sie auf Du gewechselt hatten. Vorher hat der Arzt sie schon berabschiedet und ihr ein paar Komplimente gemacht. Aber die unseren waren noch eine Klasse konzentrierter. Sie war wirklich Auge und Ohr und nahezu in Tränen. Und das Bild fanden natürlich alle gerissen mit dieser Idee des Bügelns von Sprechblasen. Und ich habe ja auch erwähnt, dass mir jemand aus Schweden diese feine Idee geschenkt hat. Du siehst, Marlena, du bist hier schon ziemlich präsent. Und bald werden sie anfangen, nach dir zu fragen.&lt;br /&gt;Und nachher hatten wir ein gemütliches Essen zusammen mit lustigen Diskussionen. Der Arzt und ich waren die einzigen Männer. Sonst war es eine echte Frauenrunde. Und wir haben viel gelacht und einander auch etwas geneckt. Es war wirklich sehr angenehm und auch das Essen war ausgezeichnet. Vielleicht ein bisschen teuer, aber es was in Ordnung.&lt;br /&gt;Und schliesslich bin ich doch etwas früher als erwartet wieder zurückgefahren. Doch ich habe dich leider nicht mehr erreicht im ST. Ich hätte dir die Zeit eben auch nicht versprechen können, weil ich nicht wusste, wie lange die ganze Angelegenheit dauern würde. So haben wir uns zu guter letzt verpasst. Und ich kann nur hoffen, dass du dich darüber nicht ärgerst. Du wirst es nicht tun, versprich es mir? Wir werden uns schon wieder treffen, keine Bange.&lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7365211792932827045?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7365211792932827045/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/alles-ok.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7365211792932827045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7365211792932827045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/alles-ok.html' title='Alles ok...?'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-8943459711853051813</id><published>2012-01-22T03:11:00.000-08:00</published><updated>2012-01-22T03:11:17.414-08:00</updated><title type='text'>Blick durchs Fenster</title><content type='html'>&lt;span style="color: white;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-EFseVqu8D0E/TxvubxtvsUI/AAAAAAAABNY/2R3FpAqreSU/s1600/%25C3%25A4ntligen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="283" nfa="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-EFseVqu8D0E/TxvubxtvsUI/AAAAAAAABNY/2R3FpAqreSU/s400/%25C3%25A4ntligen.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;endlich..&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-8943459711853051813?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/8943459711853051813/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/blick-durchs-fenster_22.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8943459711853051813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8943459711853051813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/blick-durchs-fenster_22.html' title='Blick durchs Fenster'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-EFseVqu8D0E/TxvubxtvsUI/AAAAAAAABNY/2R3FpAqreSU/s72-c/%25C3%25A4ntligen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7899182074472487260</id><published>2012-01-21T07:20:00.000-08:00</published><updated>2012-01-23T02:40:33.927-08:00</updated><title type='text'>Dampfbügeleisen und Paris</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;date&amp;nbsp;&amp;nbsp; 27 September 2006 21:06&lt;br /&gt;subject&amp;nbsp; Nostalgieabend&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Mausfreund,&lt;br /&gt;Ich habe dein Bügelmail nochmals gelesen.. wollte ein Bisschen lachen.. ;-)&lt;br /&gt;Und nun habe ich ein paar Kommentare dazu.&lt;br /&gt;10 Hemden in 90 Minuten, das ist wirklich nicht schlecht. D.h. wenn es&lt;br /&gt;so richtige Hemden sind, wie sie die Herren hier auch früher trugen.&lt;br /&gt;Aber sag, warum musst du sie vorher feucht machen? Hast du denn kein&lt;br /&gt;Dampfbügeleisen? Und dann nachher faltest du sie zusammen. Ist es weil&lt;br /&gt;du sie einpacken willst? Ich hänge K's Hemden immer auf einen&lt;br /&gt;Kleiderbügel. Dann bleiben sie garantiert knitterfrei.&lt;br /&gt;Übrigens tragen die Männer hier kaum mehr diese eleganten Hemden zu&lt;br /&gt;denen ein Schlips gehört. K trägt fast immer weiche Hemden z.B. aus&lt;br /&gt;Piké. Die sind auch ganz einfach zu bügeln und außerdem mit kurzem&lt;br /&gt;Ärmel. Also keine Manschetten. Er ist sehr für Bequemlichkeit und auch&lt;br /&gt;als er noch im Beruf war eine Art Trendsetter. ;-) D.h. wenn er sich&lt;br /&gt;traute gegen Regel zu vestossen und zu tragen was er wollte so machten&lt;br /&gt;es ihm die anderen auch bald nach.&lt;br /&gt;Nein, so ein Riese wie du glaubst ist&amp;nbsp;K nicht. Etwas über 1.80 glaube ich.&lt;br /&gt;Er sieht auf dem Bild nur gross aus neben G, der eher klein ist. Doch&amp;nbsp;G&lt;br /&gt;kompensiert seine geringe Körpergröße mit einem&lt;br /&gt;starken Ego. *smile*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen wird sich S nach den Flugkarten erkundigen. Es wird langsam&lt;br /&gt;spannend. Ich habe Paris so lange nicht mehr besucht.Habe doch nicht&lt;br /&gt;einmal die modernen Viertel auf der anderen Seite des Arc de Triomphe&lt;br /&gt;gesehen. Doch ich werde an dich denken. Denn sogar Paris ist mit dir&lt;br /&gt;verbunden. Erinnerst du dich an deinen Aprilscherz von Anno dazumal?&lt;br /&gt;So werde ich, wenn ich die Champs-Elysées hinunterschreite&lt;br /&gt;wahrscheinlich zu meinen Knien hinunter gucken um zu sehen ob du an&lt;br /&gt;meiner Seite gehst.&lt;br /&gt;Lieb von dir, wenn du sagst "du entgehst mir nicht". Nein, du weisst&lt;br /&gt;es sehr wohl, du wirst mich immer haben.. so lange du willst. Aber ich&lt;br /&gt;weiss nicht ob ich so grosse Treue von dir erhoffen kann.&lt;br /&gt;Morgen fahre ich zu Anna mit Äpfeln, Brot und ein paar eingefrorenen&lt;br /&gt;Speisen. Es ist schön, diese Möglichkeit zu haben dem Alltag zu&lt;br /&gt;entfliehen und ein wenig Abwechslung zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun lasse ich dich für heute.&lt;br /&gt;Wünsche dir alles Gute.&lt;br /&gt;MlGuK&lt;br /&gt;Malou&lt;br /&gt;&lt;h2 class="entry-title"&gt;&lt;a class="entry-title-link" closure_uid_px2d1j="210" href="http://ch-se.blogspot.com/2011/03/grosse-x-lange-volumen.html" target="_blank"&gt;&lt;span style="color: orange; font-size: small;"&gt;Grösse X Länge = Volumen&lt;/span&gt; &lt;div class="entry-title-go-to"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="entry-icons-placeholder"&gt;&lt;div class="entry-icons"&gt;&lt;div class="item-star star link unselectable empty" closure_uid_px2d1j="216"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7899182074472487260?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7899182074472487260/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/dampfbugeleisen-und-paris.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7899182074472487260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7899182074472487260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/dampfbugeleisen-und-paris.html' title='Dampfbügeleisen und Paris'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2741999810367414000</id><published>2012-01-20T00:49:00.000-08:00</published><updated>2012-01-20T00:49:06.382-08:00</updated><title type='text'>Tragische Heldinnen sind bleich</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/S2KrkUZe7WI/AAAAAAAAAPE/flGu9NCR254/s1600-h/Medea.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432092741001473378" src="http://4.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/S2KrkUZe7WI/AAAAAAAAAPE/flGu9NCR254/s320/Medea.jpg" style="display: block; height: 194px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 205px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;tragische Heldinnen sind bleich ...&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Sun, 28 May 08:43:52 GMT&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763; font-size: x-small;"&gt;(R)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Und das beste daran ist, dass tragische Heldinnen wirklich&lt;br /&gt;bleich sind. Man könnte darüber einen geistreichen Essay schreiben.&lt;br /&gt;Kannst du dir Jeanne d'Arc mollig und mit roten Wangen vorstellen?&lt;br /&gt;Nie im Leben! Oder Medea, die nun wirklich eine sehr tragische&lt;br /&gt;Gestalt ist. Es gibt im Basler Antikenmuseum einen spätrömischen&lt;br /&gt;Sarkophag, wo die tragische Medea auf einer Seite im Halbrelief&lt;br /&gt;dargestellt wird. Die ganze tragische Geschichte, wie sie ihre&lt;br /&gt;Nebenbuhlerin durch vergiftete Kleider hinrichtet und wie sie&lt;br /&gt;schliesslich in einem göttlichen Gefährt entschwebt. Es ist das&lt;br /&gt;schönste Stück im ganzen Museum, und manchmal gehe ich&lt;br /&gt;am Sonntagmorgen dorthin, nur um dieses eine Stück anzuschauen.&lt;br /&gt;Es ist ein ganzes Reliefband, die Länge des Sarkophages, also in ein&lt;br /&gt;einziges Stück Stein gehauen. Und wenn du links zu lesen beginnst,&lt;br /&gt;dann ist zuerst die Hochzeit Iasons mit Gauke, der Tochter des Königs&lt;br /&gt;von Korinth zu sehen. Medea schickt der Nebenbuhlerin ein mit&lt;br /&gt;Zaubermitteln vergiftetes Gewand, das beim Anziehen in Flammen&lt;br /&gt;aufgeht, so das Gauke und Iason, der ihr zu Hilfe eilt, verbrennen.&lt;br /&gt;Um die Rache an dem ungetreuen Gatten zu vollenden, tötet sie auch&lt;br /&gt;ihre beiden Kinder, bevor sie auf ihrem von Drachen gezogenen&lt;br /&gt;Wagen entflieht.&lt;br /&gt;Es gibt auch ein dramatisches Bild von Delacroix im Louvre, wo sie&lt;br /&gt;im Begriffe ist, ihre Kinder zu töten. Ich habe es ziemlich genau in&lt;br /&gt;Erinnerung. Dort schaut sie sehr tragisch die erschrockenen und&lt;br /&gt;vielleicht schockierten Louvre-Besucher an. Es scheint ihr wirklich&lt;br /&gt;ernst zu sein mit ihren Kindern. Und als braver Bürger der Moderne&lt;br /&gt;möchte man intervenieren und ihr das Messer aus der Hand reissen.&lt;br /&gt;Aber das wagt man nicht, denn sie ist kolossal und bleich.&lt;br /&gt;Und bei diesem Sarkophag, wenn du ein paar Schritte zurücktrittst,&lt;br /&gt;siehst du, wie das Band von links nach rechts ziemlich ruhig anfängt.&lt;br /&gt;Es gibt diese vielen Figuren, alle ihre Köpfe auf gleicher Höhe (sie&lt;br /&gt;sind geordnet und deuten eine Menge an, es gibt dafür einen Namen&lt;br /&gt;in der Kunstgeschichte). Und zur Mitte hin wird die Szenerie immer&lt;br /&gt;nervöser und unruhiger. Du hast den Eindruck, der Stein ist&lt;br /&gt;elektrisiert, und dann nach rechts, zum wunderschönen Wagen&lt;br /&gt;Medeas hin, beruhigt sich alles wieder. Es ist wirklich ein&lt;br /&gt;wunderbares Stück. Ich weiss nicht, woher die Basler sowas haben.&lt;br /&gt;Natürlich ist darin der spätgriechische Einfluss sehr sichtbar,&lt;br /&gt;helenistisch heisst das. Es ist also für ein römisches Stück schon&lt;br /&gt;sehr fein, eine Spätentwicklung. Da waren die Römer schon ziemlich&lt;br /&gt;verweichlicht und verzärtelt, hat man den Eindruck. Das ist schon ihr&lt;br /&gt;fin de siecle, ihr langsamer Niedergang nach Augustus.&lt;br /&gt;Wenn du mal nach Basel kommst, würde ich dir dieses Stück zeigen.&lt;br /&gt;Ich hätte noch anderes, aber das würde ich dir zeigen. Es ist einmalig&lt;br /&gt;schön und fast ohne Beschädigungen erhalten.&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2741999810367414000?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2741999810367414000/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/tragische-heldinnen-sind-bleich.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2741999810367414000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2741999810367414000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/tragische-heldinnen-sind-bleich.html' title='Tragische Heldinnen sind bleich'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/S2KrkUZe7WI/AAAAAAAAAPE/flGu9NCR254/s72-c/Medea.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-926315907858927422</id><published>2012-01-19T02:14:00.000-08:00</published><updated>2012-01-19T02:14:46.717-08:00</updated><title type='text'>vielleicht unheilbar</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;tragische Heldinnen sind bleich ...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Sun, 28 May&amp;nbsp; 08:43:52 GMT&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Marlena &lt;br /&gt;Man spricht im Deutschen vom Wonne-Monat Mai. Ich glaube das ist der Grund für meine schwere Maladi im Moment. Es ist wirklich ein akuter Anfall mit schweren Symptomen, fast ein bisschen Fieber und diese Unruhe und dieses Drängen. Vielleicht ist es eine besonders gefährliche Infektionsform, die ich erwischt habe. Vielleicht ist sie schwer zu heilen. Weiss Gott, vielleicht unheilbar! &lt;br /&gt;Und was macht man als Patient dagegen? Etwa kalte Umschläge und Pfefferminzdrops lutschen? Nein, man fragt seine Geliebte, was man tun soll. Denn sie ist ja eigentlich der Virus. Die Heilung kann nur über den Virus geschehen. Man muss ihn irgendwie neutralisieren, isolieren, vielleicht penizillinisieren (dieses Wort gibt es bestimmt nicht, meine Liebe, also nicht in dein vocabulaire aufnehmen). Man könnte auch zur Ader lassen, wie früher die Bader es machten, die gleichzeitig auch die Haare geschnitten haben sollen. Ein paar Blutegel ansetzen und schon lässt meine maladisierende Kraft nach und bald werde ich dastehen so schwach und saftlos und bleich wie eine tragische Heldin. &lt;br /&gt;* &lt;br /&gt;Tragische Heldinnen sind bleich. In einem solchen Satz ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-926315907858927422?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/926315907858927422/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/vielleicht-unheilbar.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/926315907858927422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/926315907858927422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/vielleicht-unheilbar.html' title='vielleicht unheilbar'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-922512286027154357</id><published>2012-01-17T07:17:00.000-08:00</published><updated>2012-01-18T08:20:35.893-08:00</updated><title type='text'>die Alpen - ein Reisegrund</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-GiANxHO5hSs/TxbwytG9r0I/AAAAAAAABNA/ea3iGELz-20/s1600/_DSC1751.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="267" nfa="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-GiANxHO5hSs/TxbwytG9r0I/AAAAAAAABNA/ea3iGELz-20/s400/_DSC1751.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Foto: Chris&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Auf dem gegenüberliegenden Dach sind zwei Tauben. Die eine steht ziemlich still und schaut auf unsere geschäftigen Strassen herunter. Sie wirkt sehr gelassen und erhaben über all dem Getue. Und die andere Taube dreht sich, wippt mit dem Kopf auf und ab, macht einen echten Tanz zuoberst auf dem Dachgiebel, so dass einem Angst und Bange wird, sie könnte das Gleichgewicht verlieren und herunterfallen. Sie ist wirklich ständig in Bewegung, und man hat den Eindruck, sie sei wirklich ein bisschen in einem Wahn.&lt;br /&gt;Natürlich, es muss der Liebeswahn sein. Und es ist auch nicht schwierig zu erraten, welches von beiden das Männchen und welches das Weibchen sei. Ich erinnere mich an die Antwort, die Anna gegeben hatte. Ist die Natur nicht komisch eingerichtet. Sie ist nicht nur grausam, sie ist auch urkomisch. Aber sie ist auch sehr schön, auf der anderen Seite. Und weil wir selbst auch teilhaben an dieser Natur, so finden wir das Naturschöne besonders schön und die hohen Berge besonders erhaben. Das war nicht immer so, noch im 17. Und 18. Jahrhundert wurden die Alpen als hässliche, formlose und Angst einflössende Gesteinsmassen wahrgenommen. Die Reisenden im 17. Jahrhundert wollten die Schweizer Alpen möglichst schnell hinter sich lassen. Der Reiseboom ins Gebirge kam erst im 18. Jahrhundert und Grund von Prozessen und Verschiebungen in der Wahrnehmung der Berge. Im Zeitalter der Aufklärung galten die Alpenlandschaften, dh. die als unberührt gesehene in der Höhe gelegene Natur, als Ort moralischer Reinheit. Damals brauchte es noch Pioniergeist, in die Alpen zu fahren, denn die Reiseumstände waren alles andere als kompfortabel. Goethe reiste 1779 zum zweiten Male durch die Schweiz. Es war nicht zuletzt auch eine Leistung der Maler, zB Turner oder Wolf, die Berge in Bildern dargestellt und so verewigt zu haben. Und später kamen die Engländer, allen voran Königin Viktoria, die die Schweiz als Reise und Bergsteigerland entdeckten. Die armen Schweizerbauern in den Bergen waren froh, eine kleine Nebenbeschäftigung zu haben, indem sie die Touristen auf ihren Kuhwagen in der Gegend herumführten. Siehst du, Marlena, sogar das könnte ein Reisegrund sein, die Schweiz mit ihren schönen Landschaften, mit ihren Bergen, mit Rilke und mit unseren Nationalhelden Frisch und Dürrenmatt. Du könntest das ganze ja geradezu als Studienreise begründen und von der Schule finanziern lassen. Wäre doch kein Problem. Und dann würden wir zusammen nach Solothurn zu Bichsel fahren und nach Tante Gunilla fragen.&lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-922512286027154357?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/922512286027154357/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/die-alpen-ein-reisegrund.html#comment-form' title='2 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/922512286027154357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/922512286027154357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/die-alpen-ein-reisegrund.html' title='die Alpen - ein Reisegrund'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-GiANxHO5hSs/TxbwytG9r0I/AAAAAAAABNA/ea3iGELz-20/s72-c/_DSC1751.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7666560601182756850</id><published>2012-01-16T03:17:00.000-08:00</published><updated>2012-01-16T03:17:02.673-08:00</updated><title type='text'>romatische Malerei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/S9RlwQzrseI/AAAAAAAAAbE/ooY3C9OxP2I/s1600/Joseph_Mallord_William_Turner.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5464104127727120866" src="http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/S9RlwQzrseI/AAAAAAAAAbE/ooY3C9OxP2I/s320/Joseph_Mallord_William_Turner.jpg" style="display: block; height: 320px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 250px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: #000066; font-size: 78%; font-style: italic;"&gt;&lt;span class="vmpdescspan"&gt;J.M.W. Turner - Die Teufelsbrücke St. Gotthard&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: #000066; font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Subject: Re: Nur drei Worte... (shorthand ?) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebste&lt;br /&gt;Ein schönes Gute-Nacht-Mail hast du mir geschickt. Ich habe es jetzt gerade, zu meinem Morgenkaffee gelesen. Und es ist sehr lieb und schön, und ich hätte auf einem so süssen Kissen wunderbar geschlafen. In Wirklichkeit konnte ich nicht sonderlich gut einschlafen, bin nochmals aufgestanden und habe in einem Buch herumgeblättert: romantische Malerei in Deutschland, Dresdener Schule, Caspar Friedrich. Die phänomenale und einmanlige, fast einzelgängerische Malerei von Turner, der bekanntlich auch in den Schweizer Alpen schöne Sachen gemalt hat. Damals, anfang des 19. Jahrunderts haben die Engländer die Alpen entdeckt und haben angefangen, zu uns in die Ferien zu fahren und Bob Rennen zu veranstalten und Skifahren und so fort. Es waren die Engländer, die die Schweiz als Touristenland entdeckt haben. Vorher waren wir wohl mausarm und abgelegenste Provinz. Mit der Naturschönheit und der Erhabenheit sind neue Dimensionen in die Ästhetik gelangt. Das Schöne und das Erhabene, das einen kleinen ästhetischen Schauder erzeugt, sind die beiden Dimensionen. Wir haben auch einen schönen Schweizer Bergmaler der Romantik, das ist Wolf. Er malt die Berge mit soviel schöner Haltung und mit einer Leichtigkeit, dass man immer wieder erstaunt ist. So wie er möchte ich gerne malen könnte, obwohl das heute ja wohl nicht mehr ganz modern wäre.&lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7666560601182756850?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7666560601182756850/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/romatische-malerei.html#comment-form' title='2 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7666560601182756850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7666560601182756850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/romatische-malerei.html' title='romatische Malerei'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/S9RlwQzrseI/AAAAAAAAAbE/ooY3C9OxP2I/s72-c/Joseph_Mallord_William_Turner.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6518137500755459673</id><published>2012-01-15T03:07:00.001-08:00</published><updated>2012-01-15T03:07:59.617-08:00</updated><title type='text'>nicht Rom.. (dieser Pedant)</title><content type='html'>...&lt;br /&gt;Heute muss ich endlich meinen Artikel abschicken. Der Redaktor wird toben. Er wird mich vierteilen und in den Rhein werfen. Ich bin eine ganze Woche zu spät. Aber er ist selbst schuld, dieser fiese Pedant. Er wollte es nicht anders. Wenigstens hoffe ich, dass mein Text gut ankommt. Ich bekomme ja sonst nichts ausser die Ehre, ihn in diesem Bulletin veröffentlichen zu können. Aber ich habe schon einiges gelernt bei der Niederschrift. Es ist einfach doch gut, wenn man ein defintives Endprodukt produzieren muss, auf einen Punkt hin zu arbeiten, das bringt Vorteile. So weiss ich jetzt alles über Familie und ich weiss, dass Du Marlena, in einer Shuttle-Beziehung lebst und dass das nichts völlig Fremdes ist, sondern dass es so häufig vorkommt, so dass - wie gesagt - schon ein Name dafür besteht. Ich muss noch meine Zeichnungen platzieren. Und er will eine Legende unter die Zeichnungen, obwohl das ja nur Assoziationen sind, und nicht Tabellen oder informative Bilder. Er ist echt pedantisch. Er scheint mir ein blutarmer Wissenschafter, der kaum mehr hinter seinem Papier hervorsieht. Aber ich will jetzt nicht mehr länger herumtrödeln, heute Nachmittag werde ich eine Diskette erstellen und abschicken. So wahr mir Gott helfe! (es macht mich schon ganz müde, wenn ich daran denke). &lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6518137500755459673?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6518137500755459673/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/nicht-rom-dieser-pedant.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6518137500755459673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6518137500755459673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/nicht-rom-dieser-pedant.html' title='nicht Rom.. (dieser Pedant)'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-9164298760477659261</id><published>2012-01-14T04:11:00.000-08:00</published><updated>2012-01-14T04:11:07.498-08:00</updated><title type='text'>nicht Rom ... (kleine Diplomatin)</title><content type='html'>...&lt;br /&gt;Siehst du, ich denke immer, Gymnasiasten sollten&amp;nbsp;sich so spät wie möglich verlieben. Verliebtsein braucht soviel Energie und Zeit, die alle von den Studien und den Bildungsprozessen abgehen. Man sollte diese erotische Energie für das eigene Studium brauchen und nutzen können. Die Liebe ist eine enorme Ablenkung.&amp;nbsp;B &amp;nbsp;macht es zwar nicht schlecht. Sie arbeitet hart für die Schule und teilt sich ihre Zeit gut ein, damit sie dann auch die Erlaubnis bekommt, abends ihren Freund zu sehen. Bei ihrem ersten Freund habe ich ihr einmal die Erlaubnis gegeben, ihn zu besuchen, "wenn es sie später zum Lernen beflügle". Und nun argumentiert sie immer, dass die Liebe sie zum Lernen beflügle. Sie hat mindestens diese Metalektion schnell gelernt, dh. sie hat rasch kapiert, welche Argumente man dem Vater unter die Nase reiben muss. Sie ist ziemlich schlau, unsere B. Wenn sie etwas will, dann merkt man das - falls man es denn merkt - lange voraus. Sie bereitet das Terrain vor. Sie erzählt dir all die schönen und guten Dinge, die du von einer Tochter hören möchtest. Sie erzählt, wie hart sie arbeite, wie gut die Noten sind, wie die Lehrer sie gelobt hätten und wie andere sie bedauerten, dass sie immer zuhause sitze und arbeite und sich selbst kein Vergnügen leiste. Und schliesslich kommt die entscheidende Frage, ob sie ihr Sackgeld haben könnte, ob sie abends weg dürfe oder was immer. Die&amp;nbsp;B ist echt eine kleine Diplomatin. Die&amp;nbsp;A ist anders, sie geht kopfvoran auf den Punkt los. So sind die Kinder verschieden. &lt;br /&gt;* &lt;br /&gt;Heute muss ich endlich ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-9164298760477659261?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/9164298760477659261/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/nicht-rom-kleine-diplomatin.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/9164298760477659261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/9164298760477659261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/nicht-rom-kleine-diplomatin.html' title='nicht Rom ... (kleine Diplomatin)'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3793591938716835342</id><published>2012-01-13T02:42:00.000-08:00</published><updated>2012-01-13T02:42:01.522-08:00</updated><title type='text'>nicht Rom</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Subject: lent et douleureux&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Date: Mon, 29 May 2000 11:03:55 GMT&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena &lt;br /&gt;Weißt du, Marlena, ein wenig bin ich schon erschrocken, als ich heute Morgen meine Ursuppe wieder durchgelesen habe. Es ist sehr tagebuchartig provisorisch vorbewusst, es ist traumähnlich, oder alles so rauschartig wie nach einer Flasche Dôle, die du mir ja nun nicht direkt verboten, aber doch moralisch kontigentiert hast, mein liebes Muttchen (so würde ungefähr Kästner zu seiner Mama sagen). Ich will mir Mühe geben, ein bisschen mehr Ordnung in meine Texte zu bringen, so dass man vielleicht einigermassen verstehen könnte. Es tut mir leid, ich fürchte, du verdirbst dir bei mir noch dein schönes Deutsch. Und das wäre nun wirklich sünd und schade. &lt;br /&gt;* &lt;br /&gt;Du bist wohl im Moment schwer beschäftigt mit den Tests und den Schlussnoten und all den Dingen, die vor den grossen Ferien liegen. Und dann wirst du bald packen müssen für deine Sommerferien. Hast du mir schon gesagt, wohin ihr in Italien fahrt. Habe ich es vergessen? Das kann ich mir fast nicht vorstellen. Ich glaube, du hast nichts genaueres gesagt. Nur, dass es nicht Rom ist, das habe ich erleichtert mitbekommen. &lt;br /&gt;Ich bin noch hin- und hergerissen. Eigentlich habe ich mich schon in die Bereitschaft gebracht, mich mit Rom zu beschäftigen. Ich habe schon die Bücher im Büro und könnte zwischendurch oder an Samstagen anfangen, mich damit zu beschäftigen. Aber dann denke ich, allein möchte ich nicht nach Rom fahren. Die Wirklichkeit an einem Traum zu messen, das kann für die Wirklichkeit nur schlimm herauskommen. Allein könnte ich vielleicht nach Amerika, nach Portugal, nach Pudapest. Ach, ich weiss noch nicht. Ich glaube, im Moment sollte ich mich ein bisschen auf Persien vorbereiten. Der Dumont liegt längst zuhause bereit. Und wenn ich nicht sosehr mit meiner Marlena beschäftigt wäre, hätte ich schon lange damit angefangen. &lt;br /&gt;Siehst du, ich denke immer, Gymnasiasten sollten ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3793591938716835342?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3793591938716835342/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/nicht-rom.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3793591938716835342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3793591938716835342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/nicht-rom.html' title='nicht Rom'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2875599456660427373</id><published>2012-01-11T08:33:00.000-08:00</published><updated>2012-01-11T08:33:07.691-08:00</updated><title type='text'>Liebesnacht</title><content type='html'>&lt;span style="color: #000066; font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ämne: Rilke (3)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Datum: den 7 februari 2004 14:49&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Liebesnacht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #000066; font-style: italic;"&gt;...denn die Zeit ist eingestürzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Die Turmstube ist dunkel.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Aber sie leuchten sich ins Gesicht mit ihrem Lächeln. Sie tasten vor&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;sich her wie Blinde und finden den Andern wie eine Tür. Fast wie&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Kinder, die sich vor der Nacht ängstigen, drängen sie sich in einander&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;ein. Und doch fürchten sie sich nicht. Da ist nichts, was gegen sie&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;wäre: kein Gestern, kein Morgen; denn die Zeit ist eingestürzt. Und&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;sie blühen aus ihren Trümmern.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Er fragt nicht: »Dein Gemahl?«&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Sie fragt nicht: »Dein Namen?«&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Sie haben sich ja gefunden, um einander ein neues Geschlecht zu sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Sie werden sich hundert neue Namen geben und einander alle wieder&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;abnehmen, leise, wie man einen Ohrring abnimmt.&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;Aus der Dichtung «Cornet»&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2875599456660427373?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2875599456660427373/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/liebesnacht.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2875599456660427373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2875599456660427373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/liebesnacht.html' title='Liebesnacht'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-8133340711425579757</id><published>2012-01-11T00:32:00.000-08:00</published><updated>2012-01-11T00:32:18.286-08:00</updated><title type='text'>Here again ...</title><content type='html'>&lt;span style="color: #333399; font-weight: bold;"&gt;Ämne : Re: Here again and again&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #333399; font-weight: bold;"&gt;Datum : Mon, 07 Jan 2002 21:19:17 +0000&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche es wäre again and again.. Ich weiss es ist dumm, denn ich suche ein mail von dir obwohl ich noch nicht geschrieben habe. Als ob du wissen könntest ...&lt;br /&gt;Es ist lieb von dir dass du mir Mut zuredest. Und natürlich werde ich gern deine Ratschläge befolgen... musst mir nur etwas näher erklären wie ich das machen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Glück dass du mich nicht sehen kannst. Ich fühle mich im Moment wie unsere Issi aussieht. Sitze hier in eine dicke Decke gehüllt vor dem PC. Ich suche dauernd Wärme. Am liebsten würde ich dieses Badewannenjahr in der Badewanne verbringen. Dort fühle ich mich am wohlsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war der erste Schultag und meine Montage sind lang und anstrengend. Vielleicht habe ich eine Erkältung erwischt. Sowas geht ja doch ziemlich schnell vorüber. Es ist wieder warm draussen für die Jahreszeit aber sehr glatt. Die Leute brechen sich Arme und Beine und die Kliniken sind vollbelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke auch für den Artikel über Simone de B. Ein wenig habe ich schon davon verstanden aber einiges war wie chinesisch. Aber sie ist "auf der Tapete" wie wir sagen. Wahrscheinlich nach dem Film den man über sie gemacht hat und wo ihre nahen Verwandten von ihrem Leben erzählen.&lt;br /&gt;Eigentlich finde ich nicht dass ihr Leben richtig zu ihrem Aussehen passt. Sie sieht doch wirklich irgendwie sehr prächtig aus... es fällt mir schwer sie mit einer grossen Leidenschaft zu verbinden. In dem Buch das ich lese duzt sie nicht Sartre. Ich nehme an es müssen die beiden sein. Es würde mich schon interessieren wie sie ihrem geliebten (?) Sartre geschrieben hat. Hast du es gelesen?&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ich muss ins Bett damit ich wenigstens morgen ausgeschlafen bin.&lt;br /&gt;Ich schreibe dir ein längeres mail nächstes Mal..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lass es dir gut gehn,...!&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-8133340711425579757?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/8133340711425579757/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/here-again.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8133340711425579757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8133340711425579757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/here-again.html' title='Here again ...'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6766366091918934056</id><published>2012-01-10T05:41:00.000-08:00</published><updated>2012-01-10T05:41:56.740-08:00</updated><title type='text'>Blick durchs Fenster</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-SQQOBPXjZZM/Tww_qbW0_vI/AAAAAAAABM4/QXPw_IXPFtA/s1600/f%25C3%25A5glar.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="293" kba="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-SQQOBPXjZZM/Tww_qbW0_vI/AAAAAAAABM4/QXPw_IXPFtA/s400/f%25C3%25A5glar.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;10/1-2012&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6766366091918934056?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6766366091918934056/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/blick-durchs-fenster_10.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6766366091918934056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6766366091918934056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/blick-durchs-fenster_10.html' title='Blick durchs Fenster'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-SQQOBPXjZZM/Tww_qbW0_vI/AAAAAAAABM4/QXPw_IXPFtA/s72-c/f%25C3%25A5glar.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4496342213702187986</id><published>2012-01-08T11:04:00.000-08:00</published><updated>2012-01-08T11:04:58.544-08:00</updated><title type='text'>Re: Horoskop</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;6 January 2008 16:17&lt;br /&gt;subject&amp;nbsp; 2008&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Auch ich habe ein Horoskop für das Jahr 2008 gesehen und natürlich auch das deine gelesen und gestaunt. Es ist doch wirklich für dich geschrieben. Meinst du nicht auch? :-)&lt;br /&gt;Also schicke ich es dir mit Übersetzung. &lt;br /&gt;Voilà!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ba4N0LMrMO8/TwnoUGM5miI/AAAAAAAABMw/hZtaeUWNK6c/s1600/2008.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" rea="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-ba4N0LMrMO8/TwnoUGM5miI/AAAAAAAABMw/hZtaeUWNK6c/s320/2008.jpg" width="88" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #38761d;"&gt;Du kannst mit vielen spannende Begegnungen rechnen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du sehnst dich nach neuer Inspiration und das ist gerade was du bekommst im Jahre 2008. &lt;br /&gt;Es wird viele Milieuwechsel, kurze Reisen und spannende Begegnungen mit Menschen geben. Alte Vorurteile verschwinden und werden durch durchdachte Ansichten ersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d;"&gt;&lt;strong&gt;Du wirst schreiben&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;mehr als gewöhnlich. Es können Einsender, Briefe oder Artikel sein – oder sogar ein Buch. Studien sind auch ein lohnendes Gebiet. Mache alle Kurse die du bekommen kannst. Versuche auch Vorträge in verschiedenen Themen zu hören. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine Kontakte mit Freunden, Geschwistern und Nachbarn funktionieren ausgezeichnet. Du wirst oft mit Generosität begegnet und dein Bekanntenkreis wächst. Es ist schmeichelhaft, wenn Menschen, die dich früher nicht einmal beachtet haben, nun plötzlich Umgang mit dir suchen. &lt;br /&gt;Dagegen gefällt es dir nicht besonders in grossen Gruppen. Nimm nicht fordernde (schwierige?)&amp;nbsp; Engagements in Vereinen an. Es führt leicht zu zu viel Verantwortung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d;"&gt;&lt;strong&gt;In der Verwandtschaft gibt es &lt;span style="color: black;"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;inige Unklarheiten. Du entdeckst, dass jemand unehrlich gewesen ist, und es gilt dies auf eine besonnene Weise zu handhaben. Setze nicht Himmel und Hölle in Bewegung, versuche stattdessen zu verstehen wie andere denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine Kontakte funktionieren am besten im Mai und Oktober.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;********************&lt;br /&gt;Ich grüsse dich lieb und wünsche dir alles Gute für den Wochenanfang.&lt;br /&gt;Ks in Qs&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4496342213702187986?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4496342213702187986/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/re-horoskop.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4496342213702187986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4496342213702187986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/re-horoskop.html' title='Re: Horoskop'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ba4N0LMrMO8/TwnoUGM5miI/AAAAAAAABMw/hZtaeUWNK6c/s72-c/2008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-446069245262402443</id><published>2012-01-08T10:43:00.000-08:00</published><updated>2012-01-08T10:59:34.341-08:00</updated><title type='text'>Horoskop</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763; font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;4 January 2008 19:29&lt;br /&gt;subject&amp;nbsp;&amp;nbsp; Re: friday&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Malou&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war krank in den letzten Tagen. Seit dem alten Jahr schon hatte ich diese Grippe mitgeschleppt, habe ständig Tee gesoffen und ein bisschen geschwitzt. Das sei, so sagt man, doch gut. Und heute nun bin ich eben zum Arzt gegangen, weil ich nicht wollte, dass alles noch auf die Lungen schlägt. ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das gute an diesem Arztbesuch am Freitag Abend um 18h war ... du wirst es niemals erraten Malou. Im Wartezimmer habe ich diese Heftli angeschaut. Und in der Schweizer Illustrierten hat die Frau Bisset, eine bekannte und irgendwie engelschöne Horoskopistin, die Chancen fürs kommende Jahr vorausgeschaut. Ich habe bei den Skorpionen geschaut. Und dabei solltest du wissen, Malou, dass mein Arzt nicht nur auch ein Skorpion ist, sondern dass er gleich am gleichen Tag Geburtstag hat.&amp;nbsp;..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber dieses Horoskop von Frau Bisset, ich sage dir Malou, ich werde in 2008 alles überrunden und überholen und überfahren. Auch wenn ich nur 50% vom Horoskop glaube, es ist immer noch fantastisch. Noch 25% würden genügen, um blendend zu überleben. Alles wird exzellent laufen: Beruf, Karriere, Liebe, Gesundheit, Geld. Sie hat zwar Aussagen gemacht über die Quartale. So genau habe ich das alles natürlich nicht studiert. Aber alles in allem: beste Aussichten. Ich wollte dies dem Arzt in der Sprechstunde gleich unter die Nase reiben. Aber er war so trocken und ernst, dass ich es nicht wagte, so weit auszuholen mit meiner Krankheitsschilderung.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;...&lt;br /&gt;Ich habe deinen Christbaum gesehen. Er sieht sehr schön aus Malou. Er war der einzige Baum, den ich dieses Jahr gesehen habe. Nein, in Bern habe ich bei einer Einladung noch einen gesehen. Dessen Kerzen haben aber nicht gebrannt. Sonst sind wir eben in einem Alter, da man die Christbäume eher im Kopf als in der Stube brennen sieht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche dir ein feines Wochenende Malou.&lt;br /&gt;Liebe Gs und Ks&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-446069245262402443?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/446069245262402443/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/horoskop.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/446069245262402443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/446069245262402443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/horoskop.html' title='Horoskop'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7061129152936964357</id><published>2012-01-06T04:11:00.000-08:00</published><updated>2012-01-06T13:49:36.698-08:00</updated><title type='text'>Vorsätze für das neue Jahr</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne : 2002 zum ersten! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum : Wed, 2 Jan 2002 09:37:08 +0100 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Lass mich diesen Tag mit einem kleinen Mail an Dich anfangen. Es ist nach so&lt;br /&gt;vielen freien Tagen nicht einfach, ins Büro zurückzukehren. Man hat einen&lt;br /&gt;kleinen Geschmack gekriegt, was man mit dem Leben alles Schöne anfangen&lt;br /&gt;könnte, wenn man zuhause in der warmen Stube den eigenen Launen nur zu&lt;br /&gt;folgen braucht. Und jetzt kommt man hier in diese Papierwüste und alles&lt;br /&gt;liegt und steht und lümmelt herum wie noch in den letzten Dezembertagen.&lt;br /&gt;Man weiss gar nicht, wo beginnen. Und irgendwie scheint das gute Jahr&lt;br /&gt;2002, dieses Badewannenjahr, schon a priori zu kurz und zu knapp&lt;br /&gt;bemessen. Was wird es uns alles bringen, dieses Jahr. Heute ist es noch&lt;br /&gt;jungfräulich und optimistisch. Aber das ist vielleicht blosse Naivität! Was&lt;br /&gt;wird daraus? Und wie schaffen wir die vielen Anforderungen, die da&lt;br /&gt;kommen? Man könnte sich beruhigen, sich gut zureden und sagen, dass&lt;br /&gt;wir eines nach dem anderen nehmen sollten, wie es kommt. Sicherlich ist&lt;br /&gt;das eine gute Strategie. Aber wo bleibt dann die Übersicht? Wer, wie der&lt;br /&gt;Beamte am Schalter, sich nur mit dem vordersten Kunden beschäftigt, der&lt;br /&gt;Übersieht die langen Schlangen und der Ärger, der sich hinten aufstaut. Also&lt;br /&gt;sollte man sich auch mit dem Gesamten beschäftigen. Und wenn man das&lt;br /&gt;Ganze sieht, dann kriegt man leicht den Bergkoller.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Hast Du Dir irgendwelche Ziele vorgenommen für das Badewannenjahr,&lt;br /&gt;Marlena? Ich meine, hast Du gute Vorsätze, wie sie die meisten Menschen&lt;br /&gt;am Silvester formulieren, um sie an Neujahr mehr oder weniger wieder&lt;br /&gt;vergessen zu haben?&lt;br /&gt;Von den "niederen" Sünden hast Du keine, soweit ich in diesen Dingen&lt;br /&gt;informiert bin. Du rauchst nicht, du trinkst nicht, du brauchst nicht&lt;br /&gt;Gewicht zu verlieren, Du bist nicht unordentlich, Du verzettelst Dich nicht&lt;br /&gt;in irgendwelchen zweitklassigen Dingen. Hast Du denn wenigstens eine&lt;br /&gt;interessante Todsünde, die es wert wäre, mit einem guten Vorsatz bekämpft&lt;br /&gt;zu werden? Vielleicht fluchst Du gelegentlich, was ich mir zwar kaum&lt;br /&gt;vorstellen kann. Ach, ich kann mir bei Dir keine respektable Sünde wirklich&lt;br /&gt;vorstellen. Die katholische Weltanschauung hat sich bei Dir wirklich gut&lt;br /&gt;eingenistet und Dir einen geradezu tadellosen Lebenswandel aufgegeben.&lt;br /&gt;Was mich betrifft, so bin ich voller Sünden, der hohen wie der niederen.&lt;br /&gt;Allerdings kenne ich mich im Sündenregister schlecht aus. Ich kann die&lt;br /&gt;hohen schlecht von den niederen unterscheiden. Ich meine, sie sind mir&lt;br /&gt;alle so ähnlich und oft auch so wenig distanzierungswürdig. Und doch&lt;br /&gt;versuche ich, altmodisch wie ich bin, mir ein paar gute Vorsätze aufzugeben.&lt;br /&gt;Schau mal, Marlena, ich versuche sogar, sie zu nummerieren, um das&lt;br /&gt;spezifische Gewicht etwas zu erhöhen. Sie sollen doch sinken, und nicht&lt;br /&gt;gleich mit dem Wasser davonschwimmen. Sie sollen sinken und fast wie&lt;br /&gt;ein Anker einen gewissen Halt geben, mindestens wie eine Koje einen Ort&lt;br /&gt;markieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Ich will in diesem Badewannenjahr meine spirituelle Haltung wachsen&lt;br /&gt;lassen. Das hört sich geheimnisvoll, wenn nicht gar pathetisch an, nicht&lt;br /&gt;wahr? Damit meine ich vielleicht etwa folgendes: ich möchte mich in diesem&lt;br /&gt;merkwürdigen Jahr 2002 nicht von all diesen kleinen alltäglichen Dingen&lt;br /&gt;treiben lassen. Ich will unterscheiden, was wichtig und was nebensächlich&lt;br /&gt;ist. Ich möchte mich auf die grossen Spielzüge konzentrieren, auf die&lt;br /&gt;Strategien eigentlich, und auch meinen Mitmenschen diese Haltung&lt;br /&gt;mitteilen. Nicht gleich auf jede Kleinigkeit stürzen. Nicht zu sehr in Eile.&lt;br /&gt;Überlegt und heiter an die grösseren Dinge herangehen. Wissen, dass es - &lt;br /&gt;neben dem kurzfristigen Misslingen - längerfristig immer auch noch&lt;br /&gt;durchaus Gewinn und Erfolg gibt. Wissen, dass den Dingen Zeit zusteht,&lt;br /&gt;dass sie Zeit brauchen. Wissen, dass sich vieles selbst in Wohlgefallen auflöst.&lt;br /&gt;Nichts ist mir so zuwider wie eine sture, unflexible und engstirnige&lt;br /&gt;Haltung. Ich glaube nicht, dass ich viel davon an mir hätte. Und dennoch&lt;br /&gt;möchte ich noch weiter davon weg kommen. Ich möchte grosszügig denken&lt;br /&gt;und fühlen. Ich möchte gerade auch gegenüber jüngeren Menschen und&lt;br /&gt;Mitarbeitern ein grosszügiges Wohlwollen in sie und ihre Geschäfte investieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich möchte ich philosophisch leben. Ich möchte wie die alten&lt;br /&gt;Milesier und Pythagoreer das Denken auf mein alltägliches Leben wenden&lt;br /&gt;und mit meinem Stil zeigen, dass es einen umfassenderen Horizont gibt als&lt;br /&gt;den bloss alltäglichen. Ich will zeigen, dass ich meine Absichten mit Macht&lt;br /&gt;in mir selbst unterstützen kann, wie es die Sophisten vorgelebt haben. Ich&lt;br /&gt;will wie Sokrates erfahren lassen, dass Kontakt und Dialog mit anderen&lt;br /&gt;Menschen viele Dinge in ein Licht der Selbstverständlichkeit und der&lt;br /&gt;Lösbarkeit taucht.&lt;br /&gt;Natürlich will ich mit Aristoteles auch meine Klugheit ausbilden und in&lt;br /&gt;freundschaftlichem Verhältnis zu den Dingen entscheiden. So irgendwie hat&lt;br /&gt;sich doch auch Rilke geäussert? Ich will bessere Freundschaften entwickeln.&lt;br /&gt;Das ist wohl eines der wichtigsten Elemente des schönen Lebens, wie Du es&lt;br /&gt;immer wieder andeutest. Ich will, wie die Kyniker, an mir arbeiten, mich&lt;br /&gt;in den Äusserlichkeiten des Lebens beschränken und damit eine&lt;br /&gt;Selbstmächtigkeit erreichen, die mich von Abhängigkeiten löst. Aber ich&lt;br /&gt;will bestimmt nicht ohne Lust leben. Nein, ich will mit Epikur meine Lüste&lt;br /&gt;klug und gut wählen und mit einer gewissen Sparsamkeit geniessen. Die&lt;br /&gt;Dosierung macht den Gewinn, vor allem der Verzicht, der Aufschub, die&lt;br /&gt;Mässigung. Auch sogar Unlust kann spätere Lust erhöhen, deshalb darf&lt;br /&gt;man sie nicht bloss anklagen. Ich will wie die Stoiker meine Seele nicht zu&lt;br /&gt;sehr von jenen Gedanken und Ereignissen befallen lassen, die ich nicht in&lt;br /&gt;eigener Hand habe. Die Wahl meiner Vorstellungen macht frei gegenüber&lt;br /&gt;den widerlichen Stürmen des Lebens.&lt;br /&gt;Ich will - vielleicht wie Michel de Montaigne - das Leben als&lt;br /&gt;experimentellen Weg sehen, und mich von eigenen Erfahrungen und&lt;br /&gt;Überlegungen führen lassen. Ich will mich diesem Experimentum in vivo&lt;br /&gt;bewusst und immer wieder aussetzen, um mich selbst voll zu machen von&lt;br /&gt;Leben. Aber ich will, bei alledem, auch skeptisch bleiben gegenüber dem&lt;br /&gt;Wissen, gegenüber Begriffen und gegenüber der Gegenwart, wie es mir ja&lt;br /&gt;Marlena immer wieder signalisiert. Es gibt keine Regeln, es gibt keine&lt;br /&gt;Rezepte. Es gibt letztlich nur so etwas wie die Plausibilität. Das ist ein&lt;br /&gt;lustiges Wort, kommt vom Lateinischen PLAUDO, PLAUSI, PLAUSUM&lt;br /&gt;was "klatschend schlagen, stampfen", dann soviel wie "Beifall klatschen,&lt;br /&gt;Beifall spenden" meint. Plausibilität ist - nach meinem Verständnis - eine&lt;br /&gt;generelle Zustimmung, das Gute und das Schöne in einem. Plausiblität heisst&lt;br /&gt;dann so viel wie Zustimmungswürdigkeit. Wir sagen auch Bejahung, also&lt;br /&gt;eine allgemeine affirmative Haltung. Erst diese Affirmation macht ja doch&lt;br /&gt;aus dem Leben das Leben.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ach, Du siehst, meine guten Vorsätze sind etwas schwerfällig und kommen&lt;br /&gt;daher wie eine lange Kolonne vor dem Schalter des Beamten. Aber sie sind&lt;br /&gt;ja doch nur Aspekte des einen und alles. Vielleicht ist das erste und&lt;br /&gt;grundsätzliche wirklich das Allgemeine. Das Grosse. Im Allgemeinen gehen&lt;br /&gt;all die kleinen Dinge auf und finden sich wieder. Rilke ist immer so schön&lt;br /&gt;und allgemein, dass er uns, wie mit einer grossen transparenten Schleppe,&lt;br /&gt;mit sich und seiner Plausiblitität nimmt.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Mittlerweile ist es schon bald 0900h. Der Tea Room gegenüber ist&lt;br /&gt;geschlossen. An der Kurve, der zweite Tea Room, ist auch ohne Licht.&lt;br /&gt;Vielleicht habe ich mich im Datum vertan? Vielleicht ist heute noch ein&lt;br /&gt;Feiertag, und niemand geht zur Arbeit? Es gibt auch wenig Menschen auf der&lt;br /&gt;Strasse. Wahrscheinlich liegen die meisten noch im Bett und strecken sich in&lt;br /&gt;der wohligen Wärme aus. Doch gegenüber, auf zwei Stöcken, brennen in den&lt;br /&gt;Büros die Lichter. Und den Pfarrer Christ habe ich auch vorbei gehen sehen.&lt;br /&gt;Er geht bestimmt nicht einen Schoppen trinken zu dieser Stunde, sondern in&lt;br /&gt;sein Büro hier in der Nähe. Ich werde mir rasch ein kleines Frühstück holen&lt;br /&gt;und schauen, ob die übrigen Geschäfte offen sind. Gegenüber am&lt;br /&gt;Wasserturmplatz ist die grosse Drogerie durchaus offen und bietet wie eh&lt;br /&gt;und je Alka Seltzer an für alle, die vom Silvester her noch etwas Kopfsausen&lt;br /&gt;haben.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;In der Tat, nicht alle Läden sind heute offen. Und viele Büros geschlossen.&lt;br /&gt;Ich denke, auch die Verwaltung hat eigentlich noch einen freien Tag.&lt;br /&gt;Kein Mensch geht an diesen Tagen irgendwelche Formulare holen oder&lt;br /&gt;Beschwerden anbringen. Nein, ich glaube, ich kann mir hier einen wirklich&lt;br /&gt;gemütlichen Vormittag machen. Und das schöne, kalte Wetter unterstützt&lt;br /&gt;mich in meinem Vorhaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Dir einen ebenso gemütlichen und lockeren Vormittag, um die&lt;br /&gt;guten Vorsätze wirklich mittels Nägeln mit Köpfen im Alltag zu installieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem lieben und schönen ersten Gruss aus der Doppelwanne&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7061129152936964357?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7061129152936964357/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/meine-vorsatze-fur-das-neue-jahr.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7061129152936964357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7061129152936964357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/meine-vorsatze-fur-das-neue-jahr.html' title='Vorsätze für das neue Jahr'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6009174044818200119</id><published>2012-01-06T00:12:00.000-08:00</published><updated>2012-01-06T00:12:42.999-08:00</updated><title type='text'>Ärzte</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne : Re: Here again and again &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum : Sat, 05 Jan 2002 14:19:49 +0000 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Ach nein, ein Gespräch mit einem Arzt, das ist für mich kein besonderes Kompliment, obwohl ich sehr gut weiss, wie Du es meinst. Ich habe jetzt einige Ärzte kennengelernt, die wenig Ahnung haben. Aus meiner Klasse am Gymnasium sind 14 von 40 Schülern Arzt geworden. Und es sind nicht so viele darunter, zu denen ich in Behandlung möchte.&lt;br /&gt;Ärzte sind Techniker geworden. Sie wissen alles über das Ohr, die Nase, das Auge. Aber vom Menschen haben sie keine blasse Ahnung. Und vor allem sind sie Unternehmer geworden, die von der Krankheit leben, gut leben. Sie leben nicht von der Gesundheit, das haben sie längst bemerkt.&lt;br /&gt;Nein, ich will Dir nicht allen Mut nehmen. Aber man kann diese wichtigen Dinge, wie es die eigene Gesundheit nun mal ist, nicht den Ärzten überlassen, man muss sie selbst in die Hand nehmen. Das habe ich in den letzten zwei oder drei Jahren bemerkt.&lt;br /&gt;Und Du denkst, die Alternativen sind nicht seriös. Sind es denn die Klassischen, wenn sie nichts erreichen? Man sagt doch, dass an die 50% des Effektes Placebo-Wirkungen sind. Und bei chronischen Beschwerden sind die Alternativen nicht nur die einzige Rettung, nein, sie kennen sich da sicherlich auch besonders gut aus.&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6009174044818200119?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6009174044818200119/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/arzte.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6009174044818200119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6009174044818200119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/arzte.html' title='Ärzte'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-8453180163639189849</id><published>2012-01-04T01:05:00.000-08:00</published><updated>2012-01-04T01:10:01.737-08:00</updated><title type='text'>Weiss nicht was...</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Weiss nicht was...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 4 januari &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Mittwoch Abend. Ein ganz stiller Abend an dem wir uns alle ausruhen. Anna sitzt unten am PC und macht irgendetwas Privates bei dem ich nicht stören darf. K sieht sich eine Sendung im Fernsehen an und ich habe ein bisschen Zeit vertrödelt hier oben am PC. Nun, vertrödelt ist vielleicht nicht das beste Wort. Es ist eine Art von ausruhen wenn man nur so planlos tut was einem gerade einfällt. Ja, ich habe noch zwei Wochentage frei. Die Gedanken an die Arbeit sind zwar schon wieder in meinem Kopf aber ich versuche sie noch eine Zeit von mir fern zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mich herum sieht es schön aus. Keine Berge von Papieren die mich stressen wenn ich sie liegen sehe (ich habe sie nämlich ganz einfach in ein anderes Zimmer getragen wo ich sie nicht ständig sehen muss ;-). Bald muss ich sie sowieso wieder hervorholen.&lt;br /&gt;Vor mir auf dem PC-Möbel steht ein Becher aus Keramik. Ich habe meine Bleistifte hineingesteckt. Vielleicht ist es das Geschenk über das ich mich am meisten gefreut habe. Er trägt ein paar chinesische Zeichen und fühlt sich so herrlich weich an dass ich es nicht sein lassen kann ihn ab und zu anzufassen. Nun, was ich eigentlich sagen wollte. Wir schenken uns nicht so viel zu Weihnachten, aber wir haben bei uns die Sitte zu jedem Paket einen kleinen Reim zu schreiben mit dessen Hilfe man eventuell erraten kann was drin ist. Auf diesem kleinen Päckchen von Anna stand:&lt;br /&gt;”Serietillverkad kann man tycka,&lt;br /&gt;kanske ändå bringar lycka.”&lt;br /&gt;(=Serieerzeugt kann man denken, bringt aber vielleicht trotzdem Glück). Moment, ich erkläre es dir: Also, jeden Tag nach der Schule koche ich Mittagessen für uns beide. Es ist Fleisch oder Fisch mit verschiedenen Zutaten. Eben ein richtiges Essen. (Ich glaube in Deutschland isst man meistens nur Brot oder etwas aufgewärmtes am Abend). Manchmal wenn ich spät und hungrig nach Hause komme nach einer Konferenz und zu müde oder zu faul bin um zu kochen mache ich nur eine Suppe mit chinesischen Nudeln. Das braucht nur ein paar Minuten. Irgendwo in einem Roman hatte ich einmal gelesen dass man in China den verschiedenen Zutaten besondere Eigenschaften verleiht. Das eine bringt Glück, das andere Erfolg u.s.w. und man wählt die verschiedenen Zutaten mit grosser Sorgfalt aus. Wenn wir also dieses frugale Süppchen zu uns nehmen dann schlürfen wir in Gedanken ein wenig Glück und es wird wie eine kleine geheime Zeremonie daraus an die sich Anna vielleicht später im Leben mit Freude erinnern wird (wie mir ihr Geschenk andeutete :-)&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Es tut mir leid, dass ich dich vor Weihnachten mit meinem Stress belästigt habe. Es war schon eine schlimme Zeit. Am Tag nach den Klassengesprächen ging der Direktor in die Klasse (so erzählte mir eine erschreckte Kuratorin später) und wollte hören wie es abgelaufen sei und die Klasse hat ihn gebeten ”abzuhauen”, vielleicht nicht gerade mit diesem Wort aber in dem Sinn. Sag, könnte sowas in der Schweiz passieren?&amp;nbsp; ...&amp;nbsp;und ich dachte dass er mir ein wenig leid tat, denn eine Schule ist ein miniertes Feld für einen neuen Direktor...&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Es ist spät gewoden und ich schreibe dir morgen weiter.&lt;br /&gt;Gute Nacht, chéri!&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Donnerstag 4/1-01&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe gerade dein kleines Mail gesehen und es macht mich traurig. Traurig weil ich dich froh und glücklich sehen möchte und weil ich mich ganz machtlos fühle. Ich hatte gehofft du würdest sagen: Schreib mir an die andere Adresse, ein Mail würde mich freuen. Aber du sagst etwas ganz anderes. Du hast recht mit dem was du von der Mailerei sagst. Man kann falsch verstehen. Das Wort ”brutal” war ein wenig im Scherz gesagt.&lt;br /&gt;Weisst du .., eigentlich glaube ich dass du Kummer hast von dem du nicht sprechen willst und ich wage nicht zu fragen. Vielleicht tust du es später einmal von selbst. Es gibt Dinge über die man nicht so leicht sprechen kann. Das weiss ich sehr gut, Dinge von denen man hofft dass sie nicht existieren solange man sie nicht bei Namen nennt. Und darum schweige ich auch manchmal obwohl mein grösster Wunsch ist dass ich jemandem meine Sorgen anvertrauen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist ein ganz anderes Mail geworden als ich beabsichtigt hatte. Es sollte ursprünglich eine Art Tagebuch sein über die letzten Wochen aber ich bin vor Weihnachten hängengeblieben. Ich werde weiterschreiben wenn ich wieder etwas froher gestimmt bin.&lt;br /&gt;Bis dahin: Kopf hoch, Schatz! Alles Schwere geht vorüber. Und du hast mir doch einmal gesagt: Gott gibt jedem nur so viel Leid wie er ihm zumutet tragen zu können. So war es doch. Ich denke manchmal an diese Worte aber gleichzeitig denke ich auch dass er mich ein wenig überschätzt haben muss.&lt;br /&gt;Bis nächstes mal&lt;br /&gt;alles Liebe und Gute&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-8453180163639189849?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/8453180163639189849/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/weiss-nicht-was.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8453180163639189849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8453180163639189849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/weiss-nicht-was.html' title='Weiss nicht was...'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6962672127599262580</id><published>2012-01-02T04:01:00.000-08:00</published><updated>2012-01-02T04:02:57.506-08:00</updated><title type='text'>Blick durchs Fenster</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-iBard6A6PBw/TwGb64gZxNI/AAAAAAAABMo/gY_aiFhlNiI/s1600/IMG_0430.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="355" rea="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-iBard6A6PBw/TwGb64gZxNI/AAAAAAAABMo/gY_aiFhlNiI/s400/IMG_0430.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif; font-size: xx-small;"&gt;&lt;em&gt;2012-01-02&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Schnee? Ja, am Waldrand.. ;-)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6962672127599262580?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6962672127599262580/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/blick-durchs-fenster.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6962672127599262580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6962672127599262580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2012/01/blick-durchs-fenster.html' title='Blick durchs Fenster'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-iBard6A6PBw/TwGb64gZxNI/AAAAAAAABMo/gY_aiFhlNiI/s72-c/IMG_0430.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2245176528393244831</id><published>2011-12-31T02:03:00.000-08:00</published><updated>2011-12-31T02:03:18.116-08:00</updated><title type='text'>die Lenzburger  Krone</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(Fortsetzung) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Re:&amp;nbsp;Happy New Year&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So haben wir den Silvester Nachmittag in der Krone verbracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht muss ich dir dazu erklären, dass das Hotel Krone, das beste Haus in Lenzburg, gerade unterhalb unseres ehemaligen Wohnhauses steht. Als Junge habe ich aus dem Fenster oder dem Garten immer auf diese Krone heruntergesehen. Ich war im Kindergartenalter, als sie die Gartenwirtschaft hinter dem Haus zu einem grossen Fest- und Theatersaal umgebaut haben. Ich habe stundenlang den Arbeitern zugeschaut, wie sie den Beton in diesem zweiräderigen Karren in die Höhe gefahren haben. Ich glaube damals gab es noch nicht diese grossen Kranen. Nein, sie haben überall aus Holzbrettern Fahrbahnen auf Gerüsten gebaut, um mit diesen Karren den Beton zuführen zu können. Das fand ich faszinierend. Und ich glaube, diese Erlebnisse von meinem Kinderfenster aus haben auch ein wenig mitgewirkt, dass ich dann später erst einmal Architekt werden wollte.&lt;br /&gt;Gleich zwischen unserem Garten, der am Schlossberg oben erhöhht lag, und der Krone führte in einer tiefen Schlucht die Hauptstrasse von Zürich nach Bern. Und die Krone war bekannt, weil hier die Strasse eine Ecke von 90 Grad schlug. Man kann nicht sagen, eine Kurve, damals war es wirklich eine Ecke. Und an Sonntagen wälzte sich eine Kolonne von Fahrzeugen um diese Kronenecke. Und wir Kinder standen mit den Nachbarn, Herr Senn, oben am Geländer und schauten hinunter. Er rauchte seine Zigarre und wir zählten die Autos oder merkten uns die Kantonswappen auf den Nummerschildern. Damals hatte man den motorisierten Verkehr noch nicht mit so viel Misstrauen betrachtet.&lt;br /&gt;Und gelengentlich, wirklich nur ab und zu – aber es waren für einen Jungen die Höhepunkte – gelegentlich also kam ein Lastwagen mit einer langen Ladung Baumstämmen. Und die hatten immer ihre liebe Not, die Kurve um die Kronenecke zu krigen. Manchmal mussten sie vor- und rückwärts „sägen“, um nicht die Hauswand zu demolieren. Das war immer eine interessante Angelegnheit.&lt;br /&gt;Und einmal, ich bin immer noch bei der berühmten Lenzburger Krone, einmal turnte auf dem Dach der Krone ein verrückter Mann herum. Das Dach lag etwa auf gleicher Höhe unseres Gartens. Ich war damals wohl in der ersten Schulklasse. Und so sah in vis à vis diesen Mann, und aus dem Dachfnester stieg ein zweiter, der notdürftig mit einem Seil befestigt war und sprach dem anderen zu. Ich verstand eigentlich nicht, was da los war. Ich glaube, ich hatte das Gefühl, das wäre jetzt ein Kriminalfall. Die Polizei verfolgt einen Täter, der auf das Dach geflüchtet war. Aber später sagte man mir, dass der Mnn verrückt sei.&lt;br /&gt;Onkelchen erinnert sich auch noch an diesen Vorfall. Er war lange Jahre Kommandant der Lenzburger Feuerwehr und damals mussten sie mit einem Falltuch (nennt man das so?) ausrücken und das ganze Spektakel absichern. Immerhin ist die Krone drei Stöcke hoch. Ich kann mich bloss noch erinnern, dass ich sehr aufgewühlt war nach diesem Schauspiel. Nun ja, dass Menschen auf Dächern herumklettern und sich von anderen Menschen wieder herunterholen lassen, das war nun wirklich eine Neuigkeit. Und vielleicht hat das ja mitgespielt, dass ich später dann doch das Fach Psychologie gewählt habe. Denn neuerdings sind es die Psychologen, die andere Menschen von den Dächern herunterreden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehst du Marlena, man kann immer einen roten Faden konstruieren, wenn man denn möchte. Das vielleicht, wenn überhaupt etwas, gibt der eigenen Biographie einen Sinn. Denn Sinn ist ja heute Mangelware.&lt;br /&gt;Alles in allem, meine liebe Marlena, wenn du so mit Informationen aus der Krone in Lenzburg kommst, dann triffst du mich mitten ins Herz. Das vielleicht war es, was ich dir sagen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass du noch ein schönes und ruhiges Wochenende hast, um dann am Montag wieder frischgemut mit der Arbeit anzufangen. Ich glaube, der Militär setzt auf dich? Das kannst du nutzen. Nicht wahr? Militärs sind ja entweder homoerotisch, oder sie werden leicht schwach gegenüber Frauen. Und du mit deiner Ausstrahlung und Stärke wirst ihn sicherlich beeindruckt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, ich würde dich gerne sehen mit deiner neuen Frisur. Du hast Mut, das neue Jahrtausend mit einer neuen Frisur anzufangen. Ich hoffe das hält die nächsten 500 Jahre hin. Und dann werden wir weitersehen.&lt;br /&gt;Ich küsse dich mit einem Ding, das sich anhört wie ein Champagner-Korken.&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2245176528393244831?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2245176528393244831/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/die-lenzburger-krone.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2245176528393244831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2245176528393244831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/die-lenzburger-krone.html' title='die Lenzburger  Krone'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4913961238898200332</id><published>2011-12-30T01:59:00.000-08:00</published><updated>2011-12-30T01:59:06.667-08:00</updated><title type='text'>Re: Happy new year</title><content type='html'>&lt;span style="color: white;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Nun ja, dass du mir gleich das Silvester Menue aus dem Hotel Krone in Lenzburg schickst, das wirft mich wirklich in den Stuhl zurück.Man fühlt sich wie bei big brother. Everybody watches you. Und man wird gänzlich steif und achtet darauf, keine falsche Bewegung zu machen. ;--)&lt;br /&gt;Nein, so schlimm ist es nicht. Aber in der Tat haben wir schliesslich nicht das Silvestermenue gegessen. Onkelchen hatte für uns einen Tisch am Mittag reserviert. Das war ganz feierlich. Und das Hotel war nicht überfüllt. So haben wir in Ruhe à la carte gegessen. Ich habe mich ein wenig zurückgehalten und das empfohlene Menue genommen. Das war Wild mit Gerste und gebratenen Äpfeln. Das Fleisch war so zart und fein, wie ich es bei Wild noch nie gegessen habe. So „wild“ war das eigentlich gar nicht mehr. Dazu haben sie mir einen wunderbaren Salatteller gemacht, dass alle ganz neidisch geworden sind. Es war ein wirkliches Kunstwerk. S hat Krebse gegessen, wenn ich mich richtig erinnere auf Wildreis. Sie war ganz begeistert. Und Onkelchen hat Fisch gehabt, Sole auf einem schön dekorierten Teller. Sie haben ihm den Fisch gleich tranchiert. Und als sie ihm die zweite Hälfte bringen wollten, hat er erstaunt abgewunken. S hat in ihrer weiblichen Geistesgegenwart verlangt, dass sie das alles einpacken. So hatte er am nächsten Tag noch eine schöne Portion Fisch im Kühlschrank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten ein Glas Champagne zum Anfang. So waren wir guter Dinge. Und zum Essen haben wir einen roten Wadtländer gewählt. Ich glaube, es war Aigle. Ich habe bei Onkelchen ein wenig die Wadtländer Weine entdeckt. Er hat sehr guten Weissen aus der französischen Schweiz. Und ich hatte ja früher den Eindruck, es gäbe nur im Wallis trinkbare Weine. Aber die Wadtländer sind auch recht gut. Der Höhepunkt meines Essens war der Nachtisch. Ich habe eine Zabaione gewählt. Das ist eine Weinschaumcrème. Meine Mutter hatte gelegentlich an einem kalten, verschneiten Sonntag nach dem Spaziergang ein solch feines warmes Geschleck bereitet. Man bereitet die Crème in einem warmen Wasserbad, indem man das Eigelb mit dem Besen lange rührt. Und dann fügt man irgendwie noch Zucker und weissen Wein dazu. Ich glaube, so ähnlich wird die Zabaoine zubereitet. Und wenn es kalt ist, z.B. nach dem Skifahren, ist sie einfach wunderbar. Fast eine Medizin wie ein Irish-Coffee. Aber nicht rezeptpflichtig.&lt;br /&gt;So haben wir den Silvester Nachmittag in der Krone verbracht.&lt;br /&gt;Vielleicht muss ich dir dazu erklären, dass ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4913961238898200332?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4913961238898200332/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/re-happy-new-year_30.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4913961238898200332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4913961238898200332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/re-happy-new-year_30.html' title='Re: Happy new year'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4365014835481892708</id><published>2011-12-30T01:54:00.000-08:00</published><updated>2011-12-30T01:58:02.748-08:00</updated><title type='text'>Silvestermenu.. oder?</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Re: happy new year&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 1 januari 2001 07:15&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;01-01-01&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Ein schönes Fest ist vorüber und das erste Jahr des neuen Jahrtausendes hat gerade begonnen. In Gedanken war ich auch eine Weile bei dir und habe mit Dir angestossen.&lt;br /&gt;Schau mal hier was ich gerade gefunden habe im Internet :-)&lt;br /&gt;Da hast du wohl gefeiert, oder? Und hat nun Onkelchen auch getanzt? Erzähl mir ein wenig davon, bitte.&lt;br /&gt;Hoffentlich hast du dich gut ausgeruht und bist wieder in Form. Ich wünsche Dir nochmals alles Gute für das kommende Jahr.&lt;br /&gt;Mit lieben Grüssen und ein wenig.. du weisst schon..&lt;br /&gt;Marlena&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;\ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Silverstermenu des Hotel Krone, Lenzburg:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Rauchlachs-Roulade im Crêpemantel auf leichter Kaviarsauce&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Enten-Essenz mit Kürbisperlen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Hausgemachte Trüffel-Tagliatelle mit frischen Steinpilzen und Reggiano-Chips&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Kalbssteak "Double" auf Armagnac-Rahm Hausgemachte Schupfnudeln Winterrüben-Duett&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Grosses Dessertbuffet mit Käsebrett&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Mehlsuppe zum Einstieg ins neue Jahr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-size: x-small;"&gt;(R)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4365014835481892708?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4365014835481892708/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/re-happy-new-year.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4365014835481892708'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4365014835481892708'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/re-happy-new-year.html' title='Silvestermenu.. oder?'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7446172768416280088</id><published>2011-12-27T03:29:00.000-08:00</published><updated>2011-12-27T03:29:22.897-08:00</updated><title type='text'>27 Dezember</title><content type='html'>&lt;b style="color: #000066;"&gt;date 27 December 2004 09:44&lt;br /&gt;subject Re: Danföredanföredopparedan..&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(ungekürzt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Liebe Malou&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ist das wirklich ein Wort, respektive ein Name:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;'Danföredanföredopparedan'. Das dürftest Du keinem Femdsprachler&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;erzählen, denn das bewirkt ein Schock und eine Höllenangst vor dem&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Schwedischen. Damit kann man ganze Armeen in die Flucht treiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir haben ruhige Weinhachtstage gehabt. Ich war mehrheitlich krank und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;habe im Bett gelegen, gelesen, geschwitzt und dazu auch heissen Tee&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;getrunken. Na ja, es war nicht so übel. Ich habe mich nicht sooooo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;schlecht gefühlt, dass es eine Qual gewesen wäre. Und am 24., als wir&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;mit unseren Jungen unser Fondue Chinoise gehabt haben, ging es ganz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;gut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Heute sind ja die Läden schon wieder offen und es scheint, das Leben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;geht seinen gewohnten Gang. Zu Mittag sind meine Eltern eingeladen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und nachmittags kommt noch mein Patenkind, der Architekt aus Berlin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;mit seiner Frau und den Zwillingen dazu. Der Tag ist besetzt, darüber&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;besteht kein Zweifel.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und dann geht es in eilenden Schritten dem Neujahr zu. Ich glaube, je&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;älter ich werde desto rascher gehen diese Tage und diese Jahre. Aber,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;das zu sagen ist bestimmt nichts Neues. Man sollte bloss die Techniken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;verfeinern, womit sich die Zeit dehnen und strecken lässt. Wie kann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;man Zeit vermehren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich glaube, früher hatte ich immer gedacht, die Zeit fliesse am&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;langsamsten, wenn einem langweilig ist. Das Wort Langeweile heisst ja&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;schon, dass darin die Weile lang sei. Um also viel Zeit zu haben,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;müsste man alles vermeiden, was aufregend und interessant sei. Bloss&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;müde herumhängen, das mache die Zeit am längsten, so glaubte ich. Und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;ich kann Dir sagen, Malo, daran ist was Richtiges. Die Zeit ist dann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;wirklich lang, manchmal endlos lang. Wenn man im Moment drin steckt,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;dann geht sie endlos zähl und schneckenhaft über die Bühne. Es ist&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;mehr oder weniger die Art, wie Zeit auf dem Dorf vergeht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Aber diese Art der Dehnung hat einen grossen Haken. In der Erinnerung,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;im Blick zurück verschwindet jene Zeit, die damals so endlos lang war,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;in ein pures Nichts. Damals viel und heute nichts, das ist die&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Quintessenz jener Technik, die man im Dorfe übt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Stadt arbeitet mit anderen Mitteln. Die Stadt sorgt für viel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ereignisse im Moment, für Kurzlebigkeit und Rasanz. Die Zeit vergeht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;im Fluge. Doch später hat man viele Erinnerungen und Erlebnisse, auf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;die man zurücksehen kann. Sie erscheint dann als mehr, als sie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;wirklich war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ist daran nicht was Wahres.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und gleichzeitig sind diese zwei Methoden, wie mir scheint, zwei&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;biologische Notreaktionen. Ich glaube, Freud erwähnt sie irgendwo. Es&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;gibt Tierarten, die erstarren bei Todesgefahr zur unbeweglichen Figur.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie gleichen sich sozusagen der unbelebten Natur an. Es ist natürlich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;eine Art Mimikry mit dem Ziel, so unsterblich zu werden wie der Stein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und der andere Reaktionstyp ist der Bewegungssturm, der die&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Lebensgefahr in einem Übermass an Bewegung und Reaktionsvarianten zu&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;überwinden versucht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ist das nicht ein guter Vergleich?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Du siehst, Malou, wenn ich etwas Zeit habe, bricht meine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;philosophische Seite durch. Dann werde ich gänzlich kontemplativ und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;hänge in den Wolken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dann gehe ich in der Stube auf und ab, trinke Kaffee und wühle in den&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Papieren. Und wenn ich noch ein paar Jährchen jünger wäre, würde ich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;dazu Pfeiffe paffen, dass der ganze Raum im Nebel verschwinden könnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das mindestens hat man mir früher immer vorgeworfen. Im Studentenheim,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;später im Büro oder in meinem 'Rauchzimmer' zuhause.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wie geht es bei Euch. Habt ihr den Weihnachtsbraten genossen? Und die&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Geschenke ausgetauscht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Da erinnere ich mich an ein Kapitel aus Kästners 'Als ich ein kleiner&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Junge war'. Er erzählt, wie es bei ihm zu Weihnachten zu- und herging.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das musst Du mal lesen, ist eine sehr intelligente psychologische&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Studie. Aber dazu hast Du ja nunmal ein gutes Jahr Zeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich wünsche Dir eine schöne Zeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit lieben Grussen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7446172768416280088?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7446172768416280088/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/27-dezember.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7446172768416280088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7446172768416280088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/27-dezember.html' title='27 Dezember'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-8068505015296173512</id><published>2011-12-26T08:53:00.000-08:00</published><updated>2011-12-26T08:55:50.779-08:00</updated><title type='text'>Vorweihnachtszeit</title><content type='html'>&lt;span style="color: #000066; font-weight: bold;"&gt;date 22 December 2004 12:58&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #000066; font-weight: bold;"&gt;subject Re: Ja, ich fühle es..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Liebe Malou&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich höre nichts von Dir. Bist Du wirklich krank geworden. Aber dann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;wärest Du ja dauernd zuhause und könntest jede Menge mailen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich habe hier nochmals Arbeit gefasst und werde die nächsten Tage noch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;sehr beschäftigt sein. Es kommt imme r anders, als man denkt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Gestern hatten wir das Essen mit der Redaktionskommission. Es war sehr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;durchschnittlich mit durchschnittlicher Unterhaltung in einem&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;durchschnittlichen Restaurant mit überdurchschnittlich viel Durchzug&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;und Lärm. Also, da gibt es nicht viel zu erzählen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und heute haben wir hier kalt wie anton. Ich habe gehört, es wäre -10°&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;gewesen heute morgen. Das ist steifes Winterwetter, nicht wahr? Und da&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;sitzt man gerne hinter dem Ofen, knabbert an den Nüssen, trinkt warmen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tee und erzählt sich Gespenstergeschichten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich habe noch einige Bücher, die ich rezensieren sollte. Ich bin in&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;der letzten Zeit ein wenig in Rückstand gekommen. Es gab auch einige&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;aufwendige Bücher: eine Biographie von Goethe, eine Biographie von&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Olympia Morata, 3 Biographien über weibliche Astrologinnen etc. Und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;dabei hatte ich gedacht, dass ich in dieser Vorweihnachtszeit etwas&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Zeit hätte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ss Hexen-Party war ein Erfolg. Sie waren alle begeistert. Sie lieben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;es offenbar, einmal ohne Männer unter sich zusammen zu sitzen und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;sogar zu tanzen. Sie fühlen sich leicht ohne das schwere männliche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Anhängsel. Und viele tanzen, was sie in Anwesenheit ihres Kerls nicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;tun würden. Es waren viele Südamerikanerinnen dabei, aber auch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Schweizerinnen. Es ist eigentlich richtige Integrationsarbeit. Und ich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;bin froh, dass es in der Schweiz soviele Mischehen gibt. Wir brauchen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;etwas Blutauffrischung. Du weisst ja, wie langweilig die Schweizer von&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Natur aus sind. Ich bin erst nach Mitternacht heimgekommen und da&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;sassen sie noch zu Acht am Tisch. So haben wir ein wenig geplaudert,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;und dann das Wichtigste abgewachsen und sind um etwa 2 Uhr in der Früh&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;in die Federn gekommen. .&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jetzt muss ich mich beeilen. Ich will heute früher heim, etwas essen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;etwas schlafen und dann noch ein wenig am Tisch in der Stube arbeiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich wünsche Dir gute Besserung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit lieben Grüssen&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-8068505015296173512?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/8068505015296173512/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/nur-so.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8068505015296173512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8068505015296173512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/nur-so.html' title='Vorweihnachtszeit'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6817299361703999216</id><published>2011-12-23T15:27:00.000-08:00</published><updated>2011-12-23T15:39:10.299-08:00</updated><title type='text'>...</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZPJ5lj7Ia_8/TvUN12twjHI/AAAAAAAABMc/QkkL70ULwh8/s1600/God_Jul.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="307" rea="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZPJ5lj7Ia_8/TvUN12twjHI/AAAAAAAABMc/QkkL70ULwh8/s400/God_Jul.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: red; font-size: large;"&gt;God&amp;nbsp; Jul &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: red; font-size: large;"&gt;Frohe Weihnachten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: #f3f3f3; color: white; font-size: large;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6817299361703999216?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6817299361703999216/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/g-o-d-j-u-l.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6817299361703999216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6817299361703999216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/g-o-d-j-u-l.html' title='...'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-ZPJ5lj7Ia_8/TvUN12twjHI/AAAAAAAABMc/QkkL70ULwh8/s72-c/God_Jul.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7937664005482876269</id><published>2011-12-23T02:05:00.000-08:00</published><updated>2011-12-23T02:05:42.281-08:00</updated><title type='text'>23 Dezember</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne : God Jul &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist alles fast fertig. Der Weihnachtsbaum ist geschmückt und ich bin mit meinem Werk zufrieden. Wunderschön sieht er aus! Ich tue es jedes Jahr und dabei gehen meine Gedanken zurück in meine Kindheit wo man mir und meiner Kusine diese "wichtige" Aufgabe anvertraute. . Wir bemühten uns den allerschönsten Baum zu machen und hatten einen riesigen Spass bei der Arbeit. Es gab schöne farbige Kugeln, Lametta u.s.w. Unten hängten wir dann noch kleine Körbe mit Gebäck und anderen Süssigkeiten, damit die Katzen auch was gutes bekommen sollten. Mein kleiner Tusse war ganz vernarrt in Weihnachtsgebäck und sogar Feigen ass er mit grossem Genuss.&lt;br /&gt;Eigentlich habe ich nie einen typisch schwedischen Baum gemacht sondern etwas mehr wie ich sie mal als Kind in Wien gesehen hatte. Und wenn wir Besuch bekamen staunten die Leute darüber und beschlossen in Zukunft ihren Baum auch so zu schmücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun bin ich also fertig mit dem Kunstwerk und habe Zeit meine e-post zu erledigen. Leider ist es auch Weihnachtspost. Eigentlich liebe ich es nicht so sehr e-cards statt richtige zu senden. Es ist etwas unpersönlich. Aber die Freude schöne Karten (richtige also) auszuwählen habe ich mir nicht nehmen lassen.. Sie liegen hier und erinnern mich an mein Versäumnis. Nächstes Jahr vielleicht.. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7937664005482876269?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7937664005482876269/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/23-dezember.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7937664005482876269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7937664005482876269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/23-dezember.html' title='23 Dezember'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3700292729797748190</id><published>2011-12-22T02:23:00.000-08:00</published><updated>2011-12-22T03:20:54.947-08:00</updated><title type='text'>22. Dezember</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: white; font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif; font-size: large;"&gt;&lt;em&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: #38761d; font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif; font-size: large;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Danföredanföredopparedan&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TRE0khlbqBI/AAAAAAAAAwQ/XpHHTn3azAA/s1600/julskinka.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TRE0khlbqBI/AAAAAAAAAwQ/XpHHTn3azAA/s320/julskinka.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, so heisst er dieser Tag.:&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Der-Tag-vor-dem-Tag-vor-dem- Eintunktag...&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat mit dem Weihnachtsschinken und der&lt;br /&gt;Brühe zu tun, in die man Fladenbrot (?) eintunkt.&lt;br /&gt;Ich bin froh, dass ich alles, oder fast alles, was mich aus dem&lt;br /&gt;Haus treibt, hinter mir habe. So spät wie gestern Abend haben&lt;br /&gt;Anna und ich noch an mehreren Tankstellen in der Region&lt;br /&gt;nach einem Baum gesucht. Und schliesslich haben wir zum&lt;br /&gt;Glück einen akzeptablen gefunden. Es gab sonst nur noch&lt;br /&gt;schreckliche Monster.&lt;br /&gt;Heute werden wir Weihnachtsgebäck machen. Ein Stollen,&lt;br /&gt;ein Rosinenpfefferkuchen und Vanillekipferl (altes&lt;br /&gt;österreichisches Rezept) gehören dazu. Das Saffronsgebäck&lt;br /&gt;habe ich ja schon zu Lucia gebacken. Und morgen wird dann&lt;br /&gt;der Baum geschmückt. Wir setzen immer eine Ehre darin&lt;br /&gt;den "Allerschönsten" zu haben.. *s*&lt;br /&gt;Ich schicke dir ein paar Bilder mit von aktuellen Dingen.&lt;br /&gt;Der Baum (von vorigem Jahr), das Schneebild, weil es&lt;br /&gt;wahrscheinlich am "julafton" (Weihnachtsabend) so hier&lt;br /&gt;aussehen wird.. *hoffentlich* und dann der Schinken, ein&lt;br /&gt;absolutes "muss" auf jedem schwedischen "julbord".&lt;br /&gt;....&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #888888;"&gt;&lt;span style="font-size: 78%;"&gt;(R) Dezember 2004&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3700292729797748190?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3700292729797748190/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/22-dezember.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3700292729797748190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3700292729797748190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/22-dezember.html' title='22. Dezember'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TRE0khlbqBI/AAAAAAAAAwQ/XpHHTn3azAA/s72-c/julskinka.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2490845736825396118</id><published>2011-12-21T03:36:00.001-08:00</published><updated>2011-12-21T03:37:59.810-08:00</updated><title type='text'>Nostalgie</title><content type='html'>&lt;span style="color: white;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-6aQC_s_oCoI/Tu3n0nVySOI/AAAAAAAABL4/GLgUzN7Nehs/s1600/frufo1bild.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="311" oda="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-6aQC_s_oCoI/Tu3n0nVySOI/AAAAAAAABL4/GLgUzN7Nehs/s400/frufo1bild.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;mein&amp;nbsp;Bild&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich an die Zeit im Wallis zurückdenke, werde ich ganz und gar&lt;br /&gt;melancholisch. Es geschieht mir immer wieder. Und es ist mir nicht klar, ob&lt;br /&gt;das gut oder ob das eher schädlich ist. Es ist diese spezielle Landschaft,&lt;br /&gt;die eine ästhetisch sehr schöne und übersichtliche Welt damals gewesen ist.&lt;br /&gt;Aber es ist natürlich auch die Erinnerung an die eigene Jugend, diese&lt;br /&gt;grossen Erwartungen und Hoffnungen ans Leben, die ich damals gehabt&lt;br /&gt;habe. Es sind die starken Gefühle und die Vorstellungen von einer weiten,&lt;br /&gt;wunderbaren offenen Welt, an die wir damals geglaubt hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Land, woraus wir vertrieben worden sind, das ist das Paradies. Die&lt;br /&gt;Vertreibung produziert die Paradiese. Die Jugend ist ein Paradies,&lt;br /&gt;allermeist. Ich habe dann auch neue Paradiese gesucht. Den Orient&lt;br /&gt;einerseits, die Psychologie andererseits. Beides waren für mich unbekannte,&lt;br /&gt;geheimnisvolle Landschaften, die mit meinem bisherigen Leben und der&lt;br /&gt;Philosophie meiner Familie wenig zu tun hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange Zeit habe ich versucht, mit Malen diese alten Welten und alten Zeiten&lt;br /&gt;wieder zurückzuholen. Ich habe einige Landschaftsbilder im Wallis gemalt.&lt;br /&gt;Eines davon hängt in unserer Stube. Es ist eine Ansicht vom lac de Géronde&lt;br /&gt;in Sierre, das ich sehr liebe. Ich glaube, ich habe Dir schon einmal über&lt;br /&gt;diesen wunderbaren See inmitten der Hügel von Siders erzählt. J., mein&lt;br /&gt;Freund aus dem Club, der Moderedaktor, meint, das Bild sei in mystischen&lt;br /&gt;Farben gehalten. Ich sei ein Mystiker, meint er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, Marlena, Du siehst, wie leicht ich mich in eine solche romantische&lt;br /&gt;Psychose hineinmanövrieren kann. Ich kann wirklich schwelgen in meinen&lt;br /&gt;alten Erinnerungen. Aber eigentlich nur, wenn ich darüber schreibe. Sonst&lt;br /&gt;schwinden sie vorbei wie Wolken im Sommerwind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und ich hoffe, dass ich bald von&lt;br /&gt;Dir höre.&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;span style="font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif; font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia; font-size: x-small;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2490845736825396118?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2490845736825396118/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/nostalgie.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2490845736825396118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2490845736825396118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/nostalgie.html' title='Nostalgie'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-6aQC_s_oCoI/Tu3n0nVySOI/AAAAAAAABL4/GLgUzN7Nehs/s72-c/frufo1bild.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3078540508883048567</id><published>2011-12-19T02:09:00.000-08:00</published><updated>2011-12-19T02:09:07.896-08:00</updated><title type='text'>Blick durchs Fenster</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YwFWjpttncQ/Tu8NCEo8mbI/AAAAAAAABMQ/YNKUexjUFww/s1600/Namnl%25C3%25B6st-1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" oda="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-YwFWjpttncQ/Tu8NCEo8mbI/AAAAAAAABMQ/YNKUexjUFww/s400/Namnl%25C3%25B6st-1.jpg" width="353" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;heute&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3078540508883048567?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3078540508883048567/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/blick-durchs-fenster.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3078540508883048567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3078540508883048567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/blick-durchs-fenster.html' title='Blick durchs Fenster'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YwFWjpttncQ/Tu8NCEo8mbI/AAAAAAAABMQ/YNKUexjUFww/s72-c/Namnl%25C3%25B6st-1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4490159845181906463</id><published>2011-12-15T10:04:00.000-08:00</published><updated>2011-12-15T20:06:32.748-08:00</updated><title type='text'>Ach meine Omi..</title><content type='html'>&lt;span style="color: black; font-size: x-small;"&gt;(ungekürzt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Ämne: ach meine omi&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Datum: den 28 januari 2003 11:35&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Langsam habe ich Dich im Verdacht, dass Du ein richtiger Fernsehmuffel&lt;br /&gt;seist. Du erwähnst soviele Sendungen, die Du gesehen hast, sehen möchtest&lt;br /&gt;oder sehen wirst, dass ich Dich schon beinahe beneide. Aber vielleicht hängt&lt;br /&gt;es auch damit zusammen, dass Du allein im Haus wohnst, und nachdem auch&lt;br /&gt;das Vögelchen nicht mehr mit Dir plaudert, hälst Du grosse Konservationen&lt;br /&gt;mit den Fernsehansagern.&lt;br /&gt;Dass es uninteressant sei, für sich selbst zu kochen, und schon gar zu&lt;br /&gt;essen, das hatte meine Grossmutter auch immer gesagt. Und wenn wir&lt;br /&gt;Buben bei ihr zu Besuch waren, dann hat sie feine Menues gekocht, hat&lt;br /&gt;uns gar gefragt, was wir gerne essen wollten. Eine solche Ernährung&lt;br /&gt;à la carte, das waren wir nicht gewohnt. Und sooft musste sie dann&lt;br /&gt;Pommes backen, die wir am liebsten assen. Sie hat mit ihren sehnigen,&lt;br /&gt;etwas zittrigen Händen stundenlang Kartoffeln geschnitten und die Dinge&lt;br /&gt;auf ihrem kleinen Herd im Öl gebraten.&lt;br /&gt;Wir Buben sassen in der halbdunkeln Stube, zeichneten meistens, oder&lt;br /&gt;schauten uns alte Heftchen an, die sie hinter dem Radio oder unter dem&lt;br /&gt;Tischchen vor dem Sofa stapelte.&lt;br /&gt;Ihr Mann, der Ingenieur und Direktor der beiden Regionalbahnen hier im&lt;br /&gt;Kanton gewesen war, hatte als Mathematikgenie und als ziemlich autoritär&lt;br /&gt;gegolten. Er starb - soviel ich weiss - im Jahre, als ich geboren wurde. Und&lt;br /&gt;so hatte die lebenslustige und recht hübsche und weltoffene Frau noch mehr&lt;br /&gt;als ein halbes Leben als Witwe. Manchmal, wenn sie uns von ihm erzählte,&lt;br /&gt;kam ein Anflug von Klage, weil er wirklich sehr autoritär und eigensinnig&lt;br /&gt;gewesen sein muss.&lt;br /&gt;Dann aber wieder hatte man auch den leichten Eindruck, dass sie eigentlich&lt;br /&gt;froh war, nicht mehr unter ihm zu leiden. Doch sie war eine&lt;br /&gt;menschenfreundliche Person und litt im Grunde unter ihrem Alleinsein. Im&lt;br /&gt;Parterre hatte sie die Wohnung an zwei ledige Schwestern vermietet, die&lt;br /&gt;hier bei der Kaserne eine sogenannte Soldatenstube führten, also eine kleine&lt;br /&gt;Kantine für das Militär, von dem es hier nahe der Grenze während des&lt;br /&gt;Krieges immer viel gegeben hat. Ich kann mich noch an die eine von ihnen&lt;br /&gt;erinnern, wenn sich ihre Silhouette hinter der Glasscheibe der Eingangstür&lt;br /&gt;aufbaute. Sie war dicklich, hatte graues, hochgebundenes Haar und wirkte&lt;br /&gt;auf mich als Knabe irgendwie mehlig. Vielleicht war es ihr Make up. Auf&lt;br /&gt;jeden Fall hatte ich den Eindruck, sie sei verstaubt. Aber ich gab mir Mühe,&lt;br /&gt;nett zu sein, denn immerhin musste meine Grossmutter mit ihnen leben.&lt;br /&gt;In Wahrheit waren die beiden Partien gut befreundet und meine&lt;br /&gt;Grossmutter soll sogar gelegentlich in dieser Soldatenstube ausgeholfen&lt;br /&gt;haben. Das wiederum, so glaubte ich im Gesicht meines Vaters zu sehen,&lt;br /&gt;mochte dieser gar nicht. Wahrscheinlich fand er es nicht sehr&lt;br /&gt;standesgemäss, in einer solchen Kantinezu arbeiten. Aber meine&lt;br /&gt;Grossmutter suchte irgendwelche Tätigkeiten, um unter die Leute zu&lt;br /&gt;kommen. Sie war über lange Jahre beim Samariterverein, eine&lt;br /&gt;Organisation, die Leute in erster Hilfe und in medizinischen Grundfragen&lt;br /&gt;ausbildete. Sie arbeitete für das Rote Kreuz und sicherlich für andere&lt;br /&gt;karitative Organisationen, um aus ihren vier Wänden zu kommen. Als in&lt;br /&gt;den 60er Jahren rund um den Ungarnaufstand viele Flüchtlinge in die&lt;br /&gt;Schweiz kamen, hatte sie sich sehr für eine Familie eingesetzt und diese&lt;br /&gt;praktisch adoptiert. Ich erinnere mich schwach an das Paar. Er war&lt;br /&gt;Chemiker mit schwarzem, pomadisiertem Haar, sie eine blasse Person&lt;br /&gt;mit sehr schlechten Zähnen. Ich hatte mich schon als kleiner Bub gefragt,&lt;br /&gt;was er wohl an ihr gefunden habe, wo doch meine Omi viel hübscher&lt;br /&gt;war als diese junge Person.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, für meine liebe kleine Omi wäre ein Fernseher sehr gut gewesen.&lt;br /&gt;Und mangels eines solchen Gerätes, was es damals noch nicht gegeben&lt;br /&gt;hatte, sass sie stundenlang an einem kleinen Tischchen am Fenster, schaute&lt;br /&gt;die kleine, von Tannen gesäumte Allee hinunter bis zum Gartentürchen und&lt;br /&gt;beobachtete, wer die Strasse hoch oder hinunter ging. Sie strickte Socken&lt;br /&gt;und Pullover für ihre Enkel, sie nähte, und sie war eine wahre Meisterin der&lt;br /&gt;Kreuzworträtsel. Ich hatte mich oft gefragt, wie man auf sowas Unnützes wie&lt;br /&gt;Kreuzworträtsel soviel Zeit verwenden konnte. Aber sie war geradezu&lt;br /&gt;versessen darauf, kaufte deswegen ihre Illustrierten, die wir dann als Buben&lt;br /&gt;später anschauen konnten, und überlegte sich stundenlang irgendwelche&lt;br /&gt;Nebenflüsse der Donau.&lt;br /&gt;Sie konnte überigens sehr gut Klavier spielen, unsere Omi. Und manchmal&lt;br /&gt;spielte sie ein Stück, das hiess - wenn ich mich sehr irre - das&lt;br /&gt;Schwedenmädel. Sie spielte es mit etwas zittrigen Fingern, musste&lt;br /&gt;manchmal wieder zurückgehen und abtasten, wie die Melodie weiterging.&lt;br /&gt;Als Knabe war ich sehr von ihrem Anschlag auf diesem schönen, schwarz-&lt;br /&gt;glänzenden Klavier beeindruckt. Ich meine, weißt Du Marlena, sie spielte&lt;br /&gt;diese Melodie nicht einfach in einem fixen Takt, sondern legte viel Gefühl&lt;br /&gt;hinein, kam an gewissen Stellen mit der Melodie sehr gekonnt in eine kleine&lt;br /&gt;Verzögerung, was überaus menschlich und sehr melancholisch klang. Sie&lt;br /&gt;spielte nur selten, eigentlich nur für uns Buben, und meines Wissens war&lt;br /&gt;dieses Schwedenmädel das einzige Stück, das sie noch einigermassen&lt;br /&gt;konnte. Und auch das nur passagenweise. Auch mein Vater hatte in den&lt;br /&gt;Jugendjahren Klavier gespielt. Er erzählte wiederholt von der alten&lt;br /&gt;Lehrerin, die während der Lektion daneben sass, und die nach ein paar&lt;br /&gt;Minuten einzuschlafen pflegte. Er musste bloss immerzu weiterspielen,&lt;br /&gt;falsch oder richtig, das spielte keine Rolle.&lt;br /&gt;Nur wenn er sein Spiel unterbrach, wachte sie wieder auf. Man kann sich&lt;br /&gt;fragen, weshalb er es nicht bis ins Guiness' Buch der Rekorde gebracht&lt;br /&gt;hatte?&lt;br /&gt;Ja, unsere kleine Omi, die ein halbes Leben in diesem Haus sass, was sie in&lt;br /&gt;ihren jungen Jahren noch Villa genannt hatten, zwischen den Tannen und&lt;br /&gt;über den beiden Damen, die in der Soldatenstube für die armen und&lt;br /&gt;einsamen Soldaten wohl eine Art Mamas gespielt hatten. Unter dem Dach&lt;br /&gt;gab es zwei Mansardenzimmer. Als ich mal in den Ferien bei ihr weilte,&lt;br /&gt;hatte sie eine Untermieterin, eine Italienerin. Abends kamen die Italiener&lt;br /&gt;und pfiffen vom Gartenzaun her nach der Bellezza, und am Morgen hörte&lt;br /&gt;ich noch im Bett, wie die Omi mit dieser Person quer durchs Treppenhaus&lt;br /&gt;laut und vergnügt und italienisch parlierte. Italienisch hatte sich Oma&lt;br /&gt;offensichtlich selbst beigebracht. Als ich dann aufstand, ging eine&lt;br /&gt;schwarzhaarige, ziemlich muntere Italienerin in einem durchsichtigen&lt;br /&gt;Morgenrock in unserer Wohnung auf und ab. Diesen transparenten feinen&lt;br /&gt;Stoff, der so in Rüschchen von ihrem Körper hing, ähnlich, wie man es&lt;br /&gt;vielleicht auf Theaterfotos gesehen hatte, den fand ich ziemlich wenig solide&lt;br /&gt;und einigermassen unseriös. Es war wohl das erste mal in meinem Leben,&lt;br /&gt;dass ich eine Frau in solch privatem Aufzug gesehen hatte.&lt;br /&gt;Aber die muntere Italienerin verzog sich dann bald wieder in ihre&lt;br /&gt;Mansarde, und ich hatte alles bald vergessen an diesem schönen, sonnigen&lt;br /&gt;Sommermorgen in den Ferien. Nur die Stimmung war mir geblieben, die&lt;br /&gt;Atmosphäre eines fröhlichen, vergnügten Hauses in der sommerlichen&lt;br /&gt;Morgensonne.&lt;br /&gt;Ach, wie komme ich dazu, Dir soviel von unserer Omi zu erzählen, die eine&lt;br /&gt;ziemlich temperamentvolle Person gewesen war? Mein Vetter, der heute als&lt;br /&gt;Arzt in der Nähe Zürichs arbeitet und lebt, liebte sie sehr und war&lt;br /&gt;regelmässig bei ihr in den Ferien. Er hatte sogar noch während des Studiums&lt;br /&gt;in Basel bei ihr gewohnt. Wahrscheinlich war er geprägt von ihrer&lt;br /&gt;Sympathie für die ungarischen Flüchtlinge. Auf jeden Fall heiratete er früh&lt;br /&gt;eine Ungarin zweiter Generation und hatte noch während seines langen&lt;br /&gt;Medizinstudiums zwei Söhne, für die seine junge Frau mehr oder weniger&lt;br /&gt;aufkam. Doch heute sind die beiden geschieden, nachdem sie über lange&lt;br /&gt;Jahre im Haus meiner Grossmutter nach ihrem Tode gelebt hatten, das ihne&lt;br /&gt;&amp;nbsp;mein Vater überlassen hatte.&lt;br /&gt;Manchmal habe ich den Eindruck, unsere Omi und S haben nicht wenig&lt;br /&gt;Gemeinsamkeiten. Der Stolz, die Freude am Spiel, am Tanz, am Kontakt,&lt;br /&gt;an der Mode, ihre Art Unerschrockenheit und Mut, dem Leben ins Gesicht&lt;br /&gt;zu sehen. Sie hatten sich aber nicht mehr kennengelernt. Ich habe meine&lt;br /&gt;Oma bloss noch im Ohr, wie sie mehr rhetorisch als wirklich gefragt hatte,&lt;br /&gt;wie denn ein Schweizer Offizier eine persische Frau heiraten könne? Sie&lt;br /&gt;wollte das nicht verstehen, verstand es aber bestimmt insgeheim sehr gut,&lt;br /&gt;nachdem sie mich jahrelang vorher immer wieder nach diesem jungen,&lt;br /&gt;jüdischen Mädchen aus Wien gefragt hatte, welches ich in einer Rotary&lt;br /&gt;Woche in Frankreich unter vielen anderen kennengelernt, und von welchem&lt;br /&gt;ich ihr erzählt hatte. Diese Christa war wirklich ein hübsches Mädchen, sie&lt;br /&gt;war eigentlich schon eine Frau mit grossen dunkeln Augen. Als wir zum&lt;br /&gt;Schluss Adressen austauschten, hatte sie (wie Du einmal) gewarnt, dass&lt;br /&gt;sie eine schlechte Briefeschreiberin sei und die Leute jahrelang mit ihrem&lt;br /&gt;langen Schweigen hinhalte. In Genf, auf unserer Rückreise, die ich mit ihr&lt;br /&gt;zusammen im Zug dann gemacht habe, wurde sie von einem grossen&lt;br /&gt;Luxuswagen, einem Rolls Royce abgeholt. Meine Omi hätte es nur zu gerne&lt;br /&gt;gesehen, wenn ich mir eine Frau aus Wien geholt hätte, auch als rühriger&lt;br /&gt;Offizier der Schweizer Armee. Und ich muss zugeben, es wäre bestimmt&lt;br /&gt;keine schlechte Partie gewesen. C. lebte in Wiener Neustadt bei ihren Eltern,&lt;br /&gt;und sie hatte damals darauf hingedeutet, dass sie wahrscheinlich Medizin&lt;br /&gt;studieren würde. Meine Omi liebte Wien, liebte den Wienerwalzer, den sie&lt;br /&gt;mir beibrachte zwischen dem sperrigen und schweren Stubentisch mit der&lt;br /&gt;unverwüstlichen, dicken Tischdecke und dem alten, etwas scheppernden&lt;br /&gt;grünen Plattenspieler, liebte Schönbrunn und diesen alten Pomp und den&lt;br /&gt;Wiener Schmäh und das ganze aristokratische Getue. Wenn sie in Laune&lt;br /&gt;war, sprach sie einige Sätze in Wienerdialekt, oder brauchte besondere&lt;br /&gt;Redewendungen wie gnäd'Frau und Küssdiehand solch abwegige Dinge.&lt;br /&gt;Ich glaube, ich hätte es als 10 jähriger Knabe bei unserer Omi in den Ferien&lt;br /&gt;leicht fertig bringen können, sie zu überreden, gemeinsam nach Wien&lt;br /&gt;durchzubrennen. Ist das nicht ein hübscher Gedanke, als Bony and Clide mit&lt;br /&gt;der Oma abzuhauen? Sie hätte dazu bloss ihre kleine Handtasche bis zum&lt;br /&gt;Rand mit Kafa-Packungen füllen müssen. Unsere Omi hatte nämlich immer&lt;br /&gt;wieder Migräne, und ich glaube, sie war gewohnt, abends zum Einschlafen&lt;br /&gt;stets ein Kafa zu schlucken. Heute müsste man sagen, sie sei medikamenten-&lt;br /&gt;süchtig gewesen. Aber damals hatte sie alles von ihrem Arzt verschrieben,&lt;br /&gt;und ist ja dann doch mit klarem Verstand über 80 geworden. Heute glaube&lt;br /&gt;ich, ihre damalige rhetorische Frage hatte mehr zum Ziel, mich dazu zu&lt;br /&gt;bringen, ihr meine S. vorzustellen. Bestimmt hätte sie sie sehr gerne&lt;br /&gt;kennengelernt, und ich bin überzeugt, sie hätte sie auch gut akzeptiert.&lt;br /&gt;Die beiden Frauen hätten sich wahrscheinlich sehr bald gegen mich&lt;br /&gt;zusammengetan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, unsere Omi, sie war eine wundervolle Person und ich weiss nicht,&lt;br /&gt;weshalb mein Vater zu ihr immer etwas förmlich geblieben ist. Nur wenn&lt;br /&gt;ich an ihr Ende denke, werde ich traurig. Sie war im Spital und sie muss&lt;br /&gt;ziemlich allein gewesen sein in ihren letzten Jahren. Die beiden Söhne mit&lt;br /&gt;ihren Familien waren fern, der eine im Wallis, der andere im Nordosten am&lt;br /&gt;Bodensee. Nur dieser Enkel, mein Cousin, war in den letzten Stunden des&lt;br /&gt;Todes bei ihr. Diesen mehr oder weniger einsame Tod hat sie nicht verdient.&lt;br /&gt;Sie war immer für uns alle, besonders für die Enkelkinder, da gewesen und&lt;br /&gt;hat wohl in Gedanken am Fenster ihrer Stube stundenlang ihren Söhnen und&lt;br /&gt;diesen 6 Enkelkindern nachgehängt, hat sich lange überlegt, was sie ihnen zu&lt;br /&gt;Weihnachten mitbringen, zum Geburtstag schicken könnte, was sie ihnen&lt;br /&gt;stricken sollte. Sie fuhr für die Weihnachtstage ein Jahr zu uns ins Wallis,&lt;br /&gt;und das nächste Jahr zum anderen Sohn an den Bodensee, immer&lt;br /&gt;abwechslungsweise. Und so konnte sie dann jeweils an einem Ort vom&lt;br /&gt;diesem erzählen und wir erfuhren ein bisschen, was sich in unserer weit&lt;br /&gt;entfernten Familie tat. Und sie gab sich Mühe, diskret zu bleiben und mit&lt;br /&gt;den Schwiegertöchtern nicht in eine Spannung, gar Streit zu geraten. Ich&lt;br /&gt;glaube, sie war irgendwie meine erste Freundin. Sie hat sich immer&lt;br /&gt;gleichgestellt gegeben, niemals die Macht des Erwachsenen gegenüber&lt;br /&gt;dem Kind aufgebaut und damals, mit vielleicht 10 oder 12 Jahren waren&lt;br /&gt;wir ungefähr von gleicher Grösse. Ich erinnere mich sehr gut an ihr&lt;br /&gt;temperamentvolles Profil, ihr silbern gelocktes Haar und an die vielen&lt;br /&gt;Fältchen im Gesicht mit dem optimistischen Lächeln. Sie hatte schöne&lt;br /&gt;Hände mit dicken blauen Venen, die die Handrücken zu überfluten&lt;br /&gt;schienen. Und wenn sie im Kartenspiel dreimal hintereinander verlieren&lt;br /&gt;sollte, schmiss sie die Karten auf den Tisch und verschwand für eine Zeit&lt;br /&gt;in der Küche. Pech, das wollte sie nicht so einfach und in Demut hinnehmen.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Siehst Du, Marlena, all das kommt mir in den Sinn, wenn ich mir vorstelle,&lt;br /&gt;wie Du allein in Deinem Hause lebst, Essensvorräte aufkochst und dann und&lt;br /&gt;wann gedankenversunken aus dem Fenster in die Weite siehst. Da kommen&lt;br /&gt;mir echt grossmütterliche Erinnerungen.&lt;br /&gt;Ich grüsse Dich lieb&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4490159845181906463?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4490159845181906463/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/ach-meine-omi.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4490159845181906463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4490159845181906463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/ach-meine-omi.html' title='Ach meine Omi..'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1107853850543785011</id><published>2011-12-14T13:11:00.000-08:00</published><updated>2011-12-14T13:11:27.445-08:00</updated><title type='text'>Onkelchen erzählt</title><content type='html'>&lt;div style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Bilder ok, merci mein Schatz&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Fyrklöver&lt;br /&gt;Am Sonntag abend fahren S und ich zu einem Onkel in L.. Jeden Sonntag tun wir das. Unser Onkel ist jetzt 92 Jahre alt. Vor 2 Jahren ist seine Frau gestorben. Und nun lebt er alleine in seinem schönen Haus direkt unterhalb des alten Schlosses, von dem du mir die Fotos geschickt hast. S bereitet eine schöne Mahlzeit vor, ich decke ordentlich den Tisch und öffne die Vorhänge, damit man zu fortgeschrittener Stunde frei aus dem grossen Fenster hinunter auf die Lichter der Stadt sehen kann. Man hat von hier oben eine wunderbare Aussicht auf die Ortschaft, weit hinten auf die Jurahügel und auf die untergehende Sonne. Und der alte Onkel geht mit kleinen schlurfenden Schrittchen in den Keller und holt eine schöne Flasche Yvorne. Und so essen wir zusammen am Sonntag Abend und wir plaudern ein bisschen. Am liebsten isst er gebratenen Lachs, ein bisschen Gemüse, voraus einen knackigen Salat und dazu den goldenen Yvorne, einen Weisswein aus dem Wadtland.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;... &lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Mit Onkel K also sitzen wir sonntags zum Nachtessen zusammen, und er kommt ins Erzählen. Und er hat viel zu erzählen aus diesem Jahrhundert, das er fast ganz und von A bis Z miterlebt hat. Sein Gedächtnis ist noch wunderbar intakt. Und er war immer ein guter Plauderer und Erzähler gewesen. Mit ihm hatte ich mich stets bestens unterhalten, wie ich das mit meinem Vater nie gekonnt habe. Mein Vater ist ein technischer Mensch. Ihm fliessen die Gedanken nicht. Aber K. ist ein wunderbarer Erzähler mit einem fantastischen Erinnerungsvermögen für Geschichten und Episoden.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;Beispielsweise erzählte er von seiner Zeit, da er als junger Mann im marokkanischen Fes, in Nordafrika gearbeitet hatte. Es muss kurz nach dem ersten Weltkrieg gewesen sein. Und Nordafrika war zu jener Zeit für Europäer, umso mehr für Schweizer ausserhalb der Grenzen der bekannten Welt, ausserhalb der Landkarte. Für ein Jahr hatte er in Fes eine Confiserie geführt und Erfahrungen mit Arbeitern aus dem Maghreb gesammelt. Und oft soll die Kinderfrau mit ihrem kleinen Zögling Hassan in das Geschäft gekommen sein, um einzukaufen. Hassan, der spätere König Hassan II. von Marokko, der damals ein kleiner Junge gewesen war, wollte in der Backstube das Feuer sehen. Kurt musste den Ofen öffnen und er warf eine handvoll (vielleicht heute Hand voll?) Salz in die Glut, so dass die Flammen aufwallten und emporschlugen. Der kleine Hassan soll jedes Mal wieder von neuem von diesem Spektakel begeistert gewesen sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Und er erzählt von seiner Elisabeth, mit der er ein Leben lang gemeinsam dieses Geschäft in L. geführt hatte und die immer eine etwas eigensinnige Frau gewesen war. Er sagt, und das fand ich rührend, er sagt, dass er sich heute besser mit ihr unterhalten könne, da sie gestorben sei. Früher seien sie immer wieder in Streit geraten, weil Elisabeth partout auf ihre Meinung zu beharren pflegte. Aber heute, da sie tot ist, sei das alles viel leichter und besser geworden. Sie sei jetzt umgänglicher.&lt;br /&gt;Es ist schön zu hören, wie zwei Menschen zusammen in Loyalität und Liebe gelebt haben, und zu hören, wie relativ Liebe im praktischen Alltag ist. Wir jüngeren Generationen halten die Liebe für eine rein romantische, rein gefühlsmässige Angelegenheit. Doch früher war das primäre Ziel der Ehe die nackte materielle Existenz und das oekonomische Überleben. Gerade die höheren gesellschftlichen Kreise haben nicht aus Liebe geheiratet, sondern um die Interessen ihrer Familien zu wahren. Wenn sich daraus Liebe ergeben haben sollte, so war es ein Glücksfall.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Und dabei fällt mir bei K. und E. die schöne Geschichte von Philemon und Baucis ein, die man in Ovids Metamorphosen finden kann. Die alten und armen Eheleute Philemon und Baucis haben sich mit der gastlichen Aufnahme von Jupiter und Merkur (waren es diese beiden?) einen Wunsch verdient. Und sie wünschten sich, dass keiner den anderen überlebe, dass keiner das Schicksal zu ertragen habe, den Tod des andern betrauern zu müssen. Dieser Wunsch wurde ihnen gewährt und sie sind beide in je einen Baum verwandelt worden, die in naher Nachbarschaft noch heute beisammen stehen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke dir für die ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(R)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1107853850543785011?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1107853850543785011/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/onkelchen-erzahlt.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1107853850543785011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1107853850543785011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/onkelchen-erzahlt.html' title='Onkelchen erzählt'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1094953936466470003</id><published>2011-12-14T00:23:00.000-08:00</published><updated>2011-12-14T00:25:09.734-08:00</updated><title type='text'>Weihnachtsgeschichte</title><content type='html'>... &lt;br /&gt;Stell Dir vor, Malou, da kommt mir eine barbarische Weihnachts-&lt;br /&gt;Geschichte in den Sinn. Es war in der 4. Primarklasse, würde ich sagen.&lt;br /&gt;Ich hatte eben die Rolle als Joseph im Weihnachtsspiel erhalten und&lt;br /&gt;wusste noch nicht recht, ob das eine Auszeichnung oder eine Strafe&lt;br /&gt;sein sollte. So nebenbei hatte ich mitbekommen, dass ein dünnes und&lt;br /&gt;langes blondes Mädchen Maria spielen sollte. Aber ich habe nicht&lt;br /&gt;erkannt, was das wirklich bedeuten sollte. Erst um 12 Uhr, als wir über&lt;br /&gt;den Schulhof nach Hause zum Mittagessen schlenderten, versuchten&lt;br /&gt;andere Schüler mich (oder vielleicht uns) zu necken, weil wir doch nun&lt;br /&gt;Maria und Joseph, also ein Paar wären. Das war mir nun aber absolut&lt;br /&gt;peinlich, gegen meinen Willen verheiratet zu sein. Und demonstrativ&lt;br /&gt;stiess ich die arme Maria von mir, so dass sie gegen einen Zaun&lt;br /&gt;taumelte. Sie war sehr betrübt, weinte, wenn ich mich recht erinnere.&lt;br /&gt;Doch ich erinnere mich ebenso, dass sie nicht aus körperlichem&lt;br /&gt;Schmerz weinte,sondern wegen des Unrechts, das ihr geschehen war.&lt;br /&gt;ich glaube, sie war sehr verwirrt, dass ich so reagiert hatte. In meinem&lt;br /&gt;Kopf wollte ich keine Maria an meiner Seite und ich hatte sie nicht&lt;br /&gt;gewählt. Aber ebenso war es auch nicht sie gewesen, die diese&lt;br /&gt;Konstellation geschaffen hatte. Das empfand sie wohl als brutale&lt;br /&gt;Ungerechtigkeit. Und recht hatte sie damit.&lt;br /&gt;Wir haben dann, so muss ich annehmen, unseren Part im&lt;br /&gt;Weihnachtsspiel sehr unterkühlt und distanziert gespielt. Ich weiss&lt;br /&gt;noch, wie ich in der Kirche mit dem langen Bart in der Gegend&lt;br /&gt;herumgestanden habe, und wie der Lehrer der Oberstufenschüler&lt;br /&gt;mir deswegen zugezwinkert hatte. Aber ich war mir dessen kaum&lt;br /&gt;bewusst, dass ich einen solchen langen weissen Bart trug, und&lt;br /&gt;ich hatte wohl auch keinen Gedanken an meine Maria verschwendet.&lt;br /&gt;Ich glaube, sie musste eine Gummipuppe im Arm wiegen, eine Puppe,&lt;br /&gt;wie sie auch meine Schwester besass, mit einem kleinen Mundloch,&lt;br /&gt;so dass man ihr erst die Flasche geben konnte, um ihr nachher die&lt;br /&gt;nassen Windeln zu wechseln zu können. Mädchen fanden das&lt;br /&gt;damals herrlich. Mit einem solchen kleinen Ding und einem blauen&lt;br /&gt;Überwurf musste Maria mitten in der Kirche sitzen und mit langsamen&lt;br /&gt;Bewegungen zeigen, dass diese Guppipuppe sozusagen heilig war.&lt;br /&gt;Nicht alles, aber diese kleine Drink- und Piss-Puppe fand ich echt&lt;br /&gt;dämlich. Ich konnte mir schlichtweg nicht vorstellen, dass das&lt;br /&gt;Jesuskind das Getrunkene ohne irgend eine Zutat in die Hosen&lt;br /&gt;laufen liess. Ich meine, wie kann man sich bei einem heiligen&lt;br /&gt;Menschen so was Tierisches vorstellen? Das war doch irgendwie&lt;br /&gt;widerlich. Auch bei einem Jesus.&lt;br /&gt;Aber ich glaube, wir haben die Szene dann irgendwie hinter uns&lt;br /&gt;gebracht. Ich hatte nicht viel zu sagen, ein oder zwei Sätze,&lt;br /&gt;entäuschend wenig, angesichts des langen Bartes, der mir beinahe&lt;br /&gt;bis zu den Schuhen reichte. So kam es, dass die Gruppe mit den&lt;br /&gt;Blockflöten anfing, Stille Nacht zu pipsen. Und so konnte ich&lt;br /&gt;wenigstens diesen pissenden Jesus etwas vergessen.&lt;br /&gt;Soweit meine Joseph-Rolle. Überigens hatte ich immer gewusst,&lt;br /&gt;dass dieses Jesus- Puppen- Kind nicht von mir stammen konnte.&lt;br /&gt;Damit hatte ich einfach nichts gemein. Und dass der liebe Gott&lt;br /&gt;seine Hand im Spiel gehabt hatte, das wollte mir weder die Maria&lt;br /&gt;noch meine Lehrerin sagen. Sie haben mir das Wichtigste einfach&lt;br /&gt;verschwiegen, Malou! Ich bin praktisch hintergangen worden! Man&lt;br /&gt;hat mir ein pissendes Kind untergeschoben. Wenn Du weißt, was&lt;br /&gt;ich meine.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Nun bin ich etwas vom Thema abgekommen. Das Thema war&lt;br /&gt;&lt;span class="il"&gt;Gewalt&lt;/span&gt; unter Jugendlichen. ...&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1094953936466470003?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1094953936466470003/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/weihnachtsspiel.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1094953936466470003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1094953936466470003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/weihnachtsspiel.html' title='Weihnachtsgeschichte'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-232105468881520355</id><published>2011-12-13T12:04:00.000-08:00</published><updated>2011-12-13T12:04:36.082-08:00</updated><title type='text'>N o b c i a</title><content type='html'>&lt;b style="color: #20124d;"&gt;date 13 December 2007 13:46&lt;br /&gt;subject: N o b c i a&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Malou&lt;br /&gt;Ja, die Nobelfeier. Vielleicht ist sie doch interessanter am Fernsehen&lt;br /&gt;anstatt bloss auf Bildern, wo die Leute so steif dasitzen vor leeren&lt;br /&gt;Tellern. Ich kann mich erinnern, dass einer unserer Clubmitglieder&lt;br /&gt;einmal erzählt hat, wie er mit dem schwedischen König zusammengesessen&lt;br /&gt;habe. Es ging offenbar um Umweltschäden und Nachhaltigkeit der&lt;br /&gt;Entwicklung. Er selbst ist Biologieprofessor und ein Spezialist auf&lt;br /&gt;diesem Gebiet. Er hat damals den König sehr gelobt, wie offen er&lt;br /&gt;gewesen sei im Gespräch und wie unkompliziert.&lt;br /&gt;Und heute feiert ihr Lucia? Du hast mir davon erzählt und geschildert,&lt;br /&gt;wie schön dieses Fest eingangs Winter ist.&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-232105468881520355?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/232105468881520355/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/n-o-b-c-i.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/232105468881520355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/232105468881520355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/n-o-b-c-i.html' title='N o b c i a'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3318238910124941922</id><published>2011-12-12T22:49:00.000-08:00</published><updated>2011-12-12T22:49:51.261-08:00</updated><title type='text'>Lucia 13. Dezember</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/SySI7WUJCkI/AAAAAAAAAKs/pYbyGUCoytg/s1600-h/luciaiskola.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5414603205189896770" src="http://1.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/SySI7WUJCkI/AAAAAAAAAKs/pYbyGUCoytg/s320/luciaiskola.jpg" style="display: block; height: 204px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Semblable à une apparition céleste, Sainte Lucie vient illuminer les&lt;br /&gt;ténèbres des nuits de décembre. À travers tout le pays, aux premières&lt;br /&gt;heures du jour, les écoles, les hôpitaux, les maisons de retraite et&lt;br /&gt;les lieux de travail reçoivent, dans une atmosphère baignée de magie,&lt;br /&gt;la visite d'une Sainte Lucie et de son cortège. Vêtues de longue robe&lt;br /&gt;blanche, précédées de la Sainte coiffée d'une couronne de bougies, les&lt;br /&gt;jeunes filles s'avancent solennellement, chacune portant une bougie à&lt;br /&gt;la main et chantant des refrains traditionnels. "&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders die Worte ".. dans une atmosphère baignée de magie.."&lt;br /&gt;gefallen mir daran, denn diese Feier hat etwas Magisches an sich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3318238910124941922?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3318238910124941922/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/lucia-13-dezember.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3318238910124941922'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3318238910124941922'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/lucia-13-dezember.html' title='Lucia 13. Dezember'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/SySI7WUJCkI/AAAAAAAAAKs/pYbyGUCoytg/s72-c/luciaiskola.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6184624840703684129</id><published>2011-12-12T03:37:00.000-08:00</published><updated>2011-12-12T03:37:42.986-08:00</updated><title type='text'>Lussekatter</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/SyQqY7v0rII/AAAAAAAAAKc/242Hassr1W8/s1600-h/Lussekatter.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5414499259849682050" src="http://2.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/SyQqY7v0rII/AAAAAAAAAKc/242Hassr1W8/s400/Lussekatter.jpg" style="cursor: pointer; display: block; height: 145px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 268px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebster Mausfreund,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist auch mein Haus für Advent geschmückt. Die Weihnachtsgardinen sind aufgehängt und in den Fenstern stehen Leuchter (mit sieben Kerzen) Auch habe ich ein paar Adventssterne aufgehängt. Zwei sind aus Holz und verbreiten einen warmen gelblichen Schein, aber mein Lieblingsstern hängt oben im "allrum". Er ist aus Papier und leuchtet am allerschönsten von allen. Genau solche gab es schon in meiner Kindheit und ich kann mich nicht davon trennen.&lt;br /&gt;...........&lt;br /&gt;Und morgen feiern wir Lucia. Ich bin gerade am Backen. Lussekatter ist ein Muss am Luciatag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüsse und&lt;br /&gt;KKK&lt;br /&gt;Malou&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6184624840703684129?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6184624840703684129/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/lussekatter.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6184624840703684129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6184624840703684129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/lussekatter.html' title='Lussekatter'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/SyQqY7v0rII/AAAAAAAAAKc/242Hassr1W8/s72-c/Lussekatter.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7010113346346561794</id><published>2011-12-11T06:29:00.000-08:00</published><updated>2011-12-11T06:36:09.669-08:00</updated><title type='text'>Samstag Abend</title><content type='html'>&lt;div style="color: #20124d;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ämne: Samstag Abend&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #20124d;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Datum: den 2 december&amp;nbsp; 17:07&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Es ist Samstagabend. Anna wartet auf den zweiten Teil eines blutigen Films. Von unten tönt irgendwelche moderne Musik herauf und ich werde bald zu Bett gehen. Eigentlich müsste ich auch noch heute etwas berufliches tun, da ich weiss dass die Zeit morgen kaum ausreichen wird. Aber ich kann mich nicht daran machen. Ich will es ganz einfach nicht. Der Samstag soll mein privater Tag sein.&lt;br /&gt;Als ich gestern nach Hause kam fühlte ich mich herrlich erleichtert. Vielleicht weil ich mein Wochendende noch ungraviert vor mir hatte aber auch weil ich spürte dass nun eine arbeitsame Peridode bald zu ende geht. Eine meiner Klassen macht im Moment die Abiturprüfungen in Französisch und es sind die letzten Stunden mit dieser Klasse. Ich werde also von Januar an etwas weniger zu tun haben. Ausserdem haben mich die Geschehnisse in letzter Zeit irgendwie befreit. Ich weiss nicht richtig wie ich es erklären soll aber ich werde das berufliche etwas leichter nehmen und ein wenig mehr sozial werden, d.h. wieder ein bisschen mehr an mein Privatleben denken und an meine Freunde die ich wirklich sehr vernachlässigt habe.&lt;br /&gt;Und sicher war es auch dein liebes Mail das zu diesem schönen Wohlbefinden beigetragen hat. Ach, chéri, du hast einen harten Tag gehabt. Und du beschreibst es so realistisch und so lustig dass ich lachen muss wenn ich dich im dunkeln wie ein Dieb aus dem Zimmer schleichen sehe. &lt;br /&gt;Es ist schön manchmal mit dem Auto unterwegs zu sein. Es gibt so viel Zeit zum denken weil man am Steuer ja&amp;nbsp;eigentlich nichts anderes tun kann. Ich liebe es, so durch die Landschaft zu fahren. Dann fühle ich wie es ganz still wird in mir. Ich geniesse die schöne Natur und die Einsamkeit. Und oft denke ich auch, wie schön die Welt wäre ohne Menschen. Dazu bekomme ich öfters eine unbändige Lust nur immer weiter zu fahren und alles hinter mir zurückzulassen. Aber es ist nicht so schlimm wie es klingt. Es ist vielleicht mehr Abenteuerslust als Flucht.. und vielleicht werde ich es einmal tun...&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Gestern Abend hatte ich keine solche Gedanken. Ich war ganz zufrieden mit meinem ruhigen Leben und während ich die Gardinen bügelte (Schatz, du wirst glauben dass ich nichts anderes tue in meinem Leben :-) dachte ich an dich und an dein liebes Mail. Ja, ich liebe sie auch, unsere ”stille Mausfreundschaft” obwohl sie bei mir noch nicht so ganz still und vielleicht auch nicht nur Freundschaft ist. Aber es ist gut so wie es ist. Und es gibt uns die Möglichkeit unsere §§§ zu respektieren, wie wir es einander einmal versprochen hatten.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Hast du dein Bild bereits abgeschickt? Ich bin schon sehr neugierig. :-)&lt;br /&gt;Und wann wirst du operiert werden? Bitte vergiss nicht mir deine Telefonnummer zu geben. Ich würde gern wieder einmal deine Stimme hören.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;K ist trotz einer riesen Erkältung gut gelaunt. Er und seine Projektgruppe haben wieder Geld von EU bekommen und träumen nun von einer Reise nach London, vielleicht schon im Januar. Sie wollen dort (wie voriges Mal) eine grosse Computermesse besuchen. Aber das ist natürlich nur eine Ausrede, denn die Pubs und die Musicals sind doch viel interessanter ;-) Aber es freut mich und ich gönne es ihnen. Bei der vorigen Reise zur Messe in Hannover war eine Kollegin dabei, die nun allen erzählt dass sie sich nie im Leben auf einer Reise so gut amüsiert hätte wie auf dieser. Und ich bin ganz sicher dass es so ist obwohl ich weiss dass die Jungs alles taten um ihr zu entwischen. ;-)&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Hast du den Bericht über unsere Weihnachtsfeier schon gelesen? Ist es sehr anders als bei euch? Wie geht es dir nun gesundheitlich, chéri? Hast du die Karte gesehen die ich dir geschickt habe? Genau so habe ich die Adventszeit in Erinnerung. Dieses warme Licht und der schöne weisse Schnee und dann noch dieser typische Schlitten, den man, jung wie alt, im Winter anstatt Fahrrad benutzte. Ich glaube diese Sorte kennt man garnicht unten am Kontinent. Es ist übrigens ein Bild von Carl Larsson. Kennst du den Namen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So Liebling, ich muss nun ins Bett. Lass bald wieder von dir hören wenn du Zeit dazu findest.&lt;br /&gt;Ich wünsche dir einen schönen Sonntag&lt;br /&gt;und sende dir liebe Grüsse&lt;br /&gt;SKH&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7010113346346561794?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7010113346346561794/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/samstag-abend.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7010113346346561794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7010113346346561794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/samstag-abend.html' title='Samstag Abend'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1059620547250522047</id><published>2011-12-10T11:42:00.000-08:00</published><updated>2011-12-10T12:32:11.957-08:00</updated><title type='text'>Nobelfest</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-t3SsUYSaV8E/TuO0voNu4sI/AAAAAAAABLI/onQrL7Rq44Q/s1600/IMG_0330.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="187" mda="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-t3SsUYSaV8E/TuO0voNu4sI/AAAAAAAABLI/onQrL7Rq44Q/s320/IMG_0330.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-e_JGL_0UqR0/TuO1U9cA9MI/AAAAAAAABLg/l0JjreGcGS8/s1600/IMG_0332.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="219" mda="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-e_JGL_0UqR0/TuO1U9cA9MI/AAAAAAAABLg/l0JjreGcGS8/s320/IMG_0332.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;em&gt;10 Dezember 2011&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1059620547250522047?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1059620547250522047/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/10-dezember-2011.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1059620547250522047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1059620547250522047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/10-dezember-2011.html' title='Nobelfest'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-t3SsUYSaV8E/TuO0voNu4sI/AAAAAAAABLI/onQrL7Rq44Q/s72-c/IMG_0330.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6334688621483961998</id><published>2011-12-10T06:04:00.000-08:00</published><updated>2011-12-10T06:06:05.175-08:00</updated><title type='text'>auf dem Dach gegenüber</title><content type='html'>---&lt;br /&gt;Bei mir hier sitzen die Tauben gelangweilt oben auf dem hohen Dach gegenüber&lt;br /&gt;und feilen an den Fingernägeln. Manchmal geht eine Bewegung durch die Reihe,&lt;br /&gt;die nur mit Erotik oder vielleicht Eifersucht zu tun haben kann. Dann fliegt&lt;br /&gt;eine weg, steuert irgend einen hohen Punkt an, den ich nicht mehr&lt;br /&gt;übersehen kann, wo sie sich schmollend niederlässt und lässt so in der&lt;br /&gt;wohlkalkulierten Reihe eine Lücke zurück. Aber ich bin überzeugt, Tauben&lt;br /&gt;sind ziemlich monogam und beobachten eifersüchtig, was in ihrer Gruppe da&lt;br /&gt;oben geschieht. Wahrscheinlich sprechen sie miteinander mit den Augen,&lt;br /&gt;schauen nachsichtig oder scharf in die Welt und versuchen sich so, es ihren&lt;br /&gt;Nächsten verständlich zu machen. Manche sind auch ziemlich eitel. Sie putzen&lt;br /&gt;und scheuern sich stundenlang. Aber gelegentlich stehen sie auch bloss dort&lt;br /&gt;oben, krallen sich an die Dachziegel und schauen auf die kleinen Menschlein&lt;br /&gt;hinunter. Ich weiss nicht, was sie tun. Vielleicht zählen sie die Autos?&lt;br /&gt;Vielleicht suchen sie eine spezielle Marke heraus, etwa Volkswagen oder&lt;br /&gt;Merzedes, und verfolgen sie bis an den Horizont. Oder vielleicht ist es&lt;br /&gt;schieres Mitleid, das sie für Fussgänger haben, die sich eilig durch den&lt;br /&gt;Verkehr quälen. Wenn Kästner meint, die Möwen schauten aus, als ob sie Emma&lt;br /&gt;hiessen, dann heissen die Tauben wohl Maria. Und wenn sie oben auf der&lt;br /&gt;Dachkante hocken, spielen sie Rosenkranz.&lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6334688621483961998?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6334688621483961998/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/auf-dem-dach-gegenuber.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6334688621483961998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6334688621483961998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/auf-dem-dach-gegenuber.html' title='auf dem Dach gegenüber'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-5747578301447931493</id><published>2011-12-09T02:38:00.000-08:00</published><updated>2011-12-09T02:38:31.041-08:00</updated><title type='text'>über meine Posen</title><content type='html'>&lt;b style="color: #000066;"&gt;date 31 March 2005 07:43&lt;br /&gt;subject Re: ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Malou&lt;br /&gt;Hier ist das Wetter nun ziemlich mild geworden. Gestern hatte B.&lt;br /&gt;Geburtstag. Aber unser Essen machen wir erst am Samstag. Sie hatte&lt;br /&gt;keine Zeit, war mit ihrer Arbeit beschäftigt. Ich hatte ihr telefoniert&lt;br /&gt;und meine Glückwünsche per Distanz geschickt. So beschäftigt sind&lt;br /&gt;die jungen Leute heute schon. Na ja, manchmal denke ich, es ist&lt;br /&gt;auch ein bisschen Pose.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber schliesslich haben wir damals auch von Posen gelebt. Ich weiss&lt;br /&gt;noch, wie wichtig das richtige Jacket war. Ich hatte ein dunkelgrünes&lt;br /&gt;Jacket, grober Stoff und hinten in der Mitte einen Schlitz. Der&lt;br /&gt;Schlitz war total wichtig. Ohne Schlitz wäre das Jacket wertlos&lt;br /&gt;gewesen. Nur mit einem solchen Schlitz konnte man sich auf der Strasse&lt;br /&gt;zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später durfte ich mir mal eine Skijacke kaufen. Du kannst dir&lt;br /&gt;vorstellen, dass in einem Ort wie Visp, wo der Winter mindestens das&lt;br /&gt;halbe Jahr besetzt, dass dort oben in den Bergen eine Winterjacke so&lt;br /&gt;wichtig war wie ein gesundes Herz. Die Jacke habe ich heute noch&lt;br /&gt;zuhause. Sie ist immer noch brauchbar und ganz passabel: bordeaurot,&lt;br /&gt;lang, mit einem Gürtel und einer im Kragen eingerollte Kaputze. Dieser&lt;br /&gt;Gürtel war damals der Clou. Während jahrelang ein solcher Gürtel&lt;br /&gt;absolut out und altmodisch war, kam er damals plötzlich wieder in&lt;br /&gt;Mode. Ausserdem konnte man die Jacke natürlich auch ohne Gürtel&lt;br /&gt;anziehen, respektive den Gürtel einfach nicht spannen und binden. Ich&lt;br /&gt;erinnere mich ziemlich genau an die Zeit, als ich die Jacke neu&lt;br /&gt;erworben hatte. Sie war so leicht und zugleich so angenehm warm, wie&lt;br /&gt;du es dir niemals vorstellen kannst. Es war wohl der Anfang der&lt;br /&gt;Kunststoff-Bekleidung, wie sie heute ziemlich üblich ist. Und dazu&lt;br /&gt;wirkte ich so smart und gutaussehend, wie vielleicht Alain Delon nicht&lt;br /&gt;in seinen besten Zeiten.&lt;br /&gt;Kurz und gut: in einer solchen Jacke fühlst du dich als anderer&lt;br /&gt;Mensch. Ich nahm jede Gelegenheit wahr, an irgendwelchen Anlässen und&lt;br /&gt;Gelegenheiten in Visp oder Brig teilzunehmen. Und immer hatte ich&lt;br /&gt;dieses schwebende Glücksgefühl, wie es sonst nur Engel im Tiefflug&lt;br /&gt;haben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, unsere Posen damals, du kannst dir nicht vorstellen, wie wichtig&lt;br /&gt;solch kleine Dinge waren. Sie waren sozusagen die Halme unserer&lt;br /&gt;Vorstellung. Und in einer solch kleinen und engen Arena, wie sie das&lt;br /&gt;Oberwallis darstellt, war man sich stets bewusst, dass die ganze Welt&lt;br /&gt;zuschaut. Man hatte wirklich das geheime Gefühl, alle Visper, ja gar&lt;br /&gt;alle Oberwalliser schauten zu und können sehen, was hier losgeht. Ist&lt;br /&gt;das nicht merkwürdig? Dies war eines der ersten Gefühle, die ich in&lt;br /&gt;Zürich beim Studium loswerden musste. Dort schaute kein Mensch mehr&lt;br /&gt;zu. Niemand kannte dich. . All die vielen Menschen waren mit sich und&lt;br /&gt;ihren eigenen Dingen beschäftigt. Niemand nahm Anstoss. Niemand hatte&lt;br /&gt;ein Wort, nicht mal einen Blick für dich. Es war am Anfang so ähnlich&lt;br /&gt;wie Isolationshaft, wenn ich es mir überlege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, unsere Posen, das waren natürlich auch die Sprüche im&lt;br /&gt;Freundeskreis. Wir Visper waren eine besondere Clique in Brig. Man&lt;br /&gt;kannte die Visper. Während die Schüler von Brig und Umgebung abends&lt;br /&gt;nicht mehr aus dem Haus durften, weil dies die Schule so vorschrieb,&lt;br /&gt;gab es das in Visp natürlich nicht. Die Lehrer hatten die Gewohnheit,&lt;br /&gt;wenn sie abends durch die Stadt gingen, sich nach Schülern umzusehen.&lt;br /&gt;Und wenn sie fündig wurden, so konnte dieser Schüler, der sich nicht&lt;br /&gt;an die Regeln gehalten hatte, nächstentags in der Schule etwas hören.&lt;br /&gt;Meist war es so, dass er am nächsten Morgen in der Schule ganz einfach&lt;br /&gt;aufgerufen wurde, die Lektion der letzten Stunde vorzutragen, was ihm&lt;br /&gt;dann eine Note eintrug. Das konnte sehr unangenehm sein, wann man sich&lt;br /&gt;nicht gut vorbereitet hatte. Aber wir Visper lebten ganz in diesem&lt;br /&gt;Milieu, entgingen aber dieser dummen Kontrolle. Wir waren sozusagen&lt;br /&gt;die Freien, neben den Sklaven aus Brig und Glis und Naters. Und vor&lt;br /&gt;allem neben den Internen, die in der Schule lebten. Sie waren in der&lt;br /&gt;Tat die Untersklaven, bedauernswerte und gebeutelte Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da erinnere ich mich noch an eine andere lustige Begebenheit aus der&lt;br /&gt;Schulzeit. Als AC, der neue Rektor "an die Macht gekommen war",&lt;br /&gt;verfügte er, dass die Mützen, die wir alle beim Eintritt in die Schule&lt;br /&gt;kaufen mussten, auch wirklich getragen werden sollten. Die Mützen&lt;br /&gt;waren wirklicher Studenten-Wichs aus dunkelblauem Samtstoff mit einem&lt;br /&gt;steifen Schirm. Doch weil sie niemand trug und alle bloss in der Mappe&lt;br /&gt;aufbewahrten, sahen die meisten ganz heruntergekommen und zerbrochen&lt;br /&gt;aus. Natürlich galt es als chick, eine solch abgewetzte und gebrochene&lt;br /&gt;Mütze zu haben. Wer ein neues Ding mit sich führte, gab sich als&lt;br /&gt;Anfänger zu erkennen. Nun ja, damals also erliess A.C., der neue&lt;br /&gt;Rektor, den Befehl, dass alle Schüler auf dem Schulweg diese Mütze&lt;br /&gt;tragen sollten. Und, nicht ohne Pointe, beinhaltete dieser Befehl auch&lt;br /&gt;den Zusatz, dass man die Lehrer der Schule zu grüssen hatte, indem man&lt;br /&gt;die Mütze vom Kopf nahm. Voilà. Ich fand das in meinem damaligen&lt;br /&gt;Alter äusserst läppisch. Erstens konnte diese unmögliche Mütze die&lt;br /&gt;schöne Frisur verderben. Und zweitens grüsst man in der Regel mit&lt;br /&gt;einer Mütze nicht, indem man sie abnimmt, sondern indem man Hand&lt;br /&gt;anlegt, ähnlich wie im Militär. Ich war also nicht begeistert von Cs&lt;br /&gt;Befehl, und meine Kameraden nicht minder. Eines Tages, als wir auf dem&lt;br /&gt;Weg vom Bahnhof in die Schule waren und angeregt diskutierten, stiess&lt;br /&gt;mich W in die Seite und machte mich darauf aufmerksam, dass der&lt;br /&gt;Rektor, der irgendwo in der Nähe war, mich gerufen hätte. Ich war ein&lt;br /&gt;bisschen irritiert, weil ich mir nicht vorstellen konnte, weshalb&lt;br /&gt;gerade ich aus dieser grossen Zahl von Studenten, die alle auf dem Weg&lt;br /&gt;zur Schule waren - die etwas oberhalb der Stadt liegt - , weshalb er&lt;br /&gt;gerade von mir etwas wollte. Und wirklich. Als ich ihn erreichte,&lt;br /&gt;fragte er mich, weshalb ich ihn nicht gegrüsst hätte. Stell dir vor.&lt;br /&gt;So etwas konnte ich nun wirklich nicht begreifen. Ich hatte ihn bloss&lt;br /&gt;nicht gesehen. Und ich hatte natürlich auch nicht sonderlich genau um&lt;br /&gt;mich geschaut. Doch dies alles kam mir ein bisschen vor die Geschichte&lt;br /&gt;von Willhelm Tell, wenn du weisst, was ich meine.&lt;br /&gt;Nun ja, AC hat mir dies nicht übel genommen. Er hat mit im Unterricht&lt;br /&gt;immer respektiert und hat auch anerkannt, dass ich damals den Maler&lt;br /&gt;der Kunstkarte als einziger der Klasse herausfinden konnte. Ich&lt;br /&gt;glaube, er hatte immer die Idee, ich wäre besonders begabt. Und er hat&lt;br /&gt;mich auch, so kommt mir wieder in den Sinn, bei einer kleinen&lt;br /&gt;Entlöhnung als Aufsicht für das Morgenstudium eingesetzt. Dazu eignete&lt;br /&gt;ich mich, weil ich nicht katholisch war und nicht an den bezeichneten&lt;br /&gt;Tagen die Messe besuchen musste. So konnte ich dieses Amt übernehmen,&lt;br /&gt;welches darin bestand, in einem grossen Schulzimmer, wo die Schüler&lt;br /&gt;bis zum Beginn des Unterrichtes nochmals ihre Lektionen repetieren&lt;br /&gt;konnten, in diesem Schulzimmer also für Ruhe und Ordnung zu sorgen.&lt;br /&gt;Du siehst, Marlena, manchmal schadet es nicht, wenn man die Könige&lt;br /&gt;nicht grüsst!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel über meine Posen.&lt;br /&gt;MlG&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(R)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-5747578301447931493?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/5747578301447931493/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/uber-meine-posen.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/5747578301447931493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/5747578301447931493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/uber-meine-posen.html' title='über meine Posen'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7660790248980666529</id><published>2011-12-08T01:29:00.001-08:00</published><updated>2011-12-08T01:29:56.459-08:00</updated><title type='text'>Zürich damals</title><content type='html'>...&lt;br /&gt;Es war ein schönes und stilles Vergnügen, in den verschiedenen&lt;br /&gt;Buchhandlungen und Antiquariaten (die im allgemeinen ziemlich&lt;br /&gt;düster und staubig waren) herumzustreichen und nach irgendwelchen&lt;br /&gt;Neuerscheinungen zu suchen. Gelegentlich traf man dabei irgend eine&lt;br /&gt;Kollegin oder einen Kollegen. Oder wenn ich dann irgend eine&lt;br /&gt;Jagdtrophäe erobert hatte, pflegte ich mich in eines der kleinen Cafés&lt;br /&gt;zur Lektüre zurückzuziehen. Schön war beispielsweise das Weggen auf&lt;br /&gt;der anderen Flusseite. Das Café war ziemlich diskret in einer schmalen&lt;br /&gt;Gasse versteckt. Und wer es nicht kannte, konnte kaum per Zufall&lt;br /&gt;drauf kommen. Es war modern möbliert, mit unterschiedlichen&lt;br /&gt;hölzernen und farbig gestrichenen Stühlen. Und rechts in einer Nische&lt;br /&gt;stand ein Ledersofa, in das man sich sinken lassen konnte. Diese Ecke&lt;br /&gt;hatte ich immer bevorzugt. Sie war wirklich sehr bequem. Und dazu&lt;br /&gt;gab es im Weggen eine hübsche und sympatische, schon etwas ältere&lt;br /&gt;Servierin, die immer modisch gekleidet und freundlich daherkam.&lt;br /&gt;Das Café war klein, wohlgemerkt. Insgesamt gab es vielleicht 5 oder&lt;br /&gt;6 Tischlein mit normalerweise 2 Stühlen. Oder dann ging ich in jenes&lt;br /&gt;kleine Restaurant neben dem Storchen, das wohl kaum jemand kannte&lt;br /&gt;in &lt;span class="il"&gt;Zürich&lt;/span&gt;. Es lag für die meisten Zürcher nicht am Weg, weil es&lt;br /&gt;gegenüber des Limmatquais lag. Mir war es aufgefallen, weil man&lt;br /&gt;durch die grossen Fenster eine wunderbare Sicht über die Limmat&lt;br /&gt;hinweg auf den Limmatquai und auf das Grossmünster hatte. Es&lt;br /&gt;war die allerbeste Sicht. Aber das Lokal an sich war nicht schön.&lt;br /&gt;Es verkehrten wenig Leute. Und an irgend ein bekanntes Gesicht&lt;br /&gt;kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Aber ich hatte&lt;br /&gt;immer die Vorstellung, dass man hier in aller Ruhe bei einer Tasse&lt;br /&gt;Kaffee einen Roman schreiben könnte.&lt;br /&gt;Die echten Schriftsteller frequentierten aber damals immer noch&lt;br /&gt;das Odeon am Bellvueplatz. Es war das bekannte und grosse&lt;br /&gt;Wienercafé, das sich in der Kriegszeit als Flüchtlingsnest einen&lt;br /&gt;Namen gemacht hatte. Dort gab es an den Fenstern vorne kleine&lt;br /&gt;Tische. Und der Vorhang hing erst dahinter. Ein Schriftsteller&lt;br /&gt;konnte also den Vorhang ziehen und war dann gegenüber dem&lt;br /&gt;Betrieb im Lokal abgeschirmt. Er schien sozusagen auf der Strasse&lt;br /&gt;zu sitzen, war aber durch die Scheibe von den Passanten geschützt.&lt;br /&gt;In diesen Nischen sind wohl einige Romane Zürichs entstanden.&lt;br /&gt;Und man sagt, dass auch Max Frisch früher das Café Odeon oft&lt;br /&gt;besucht hätte. Zu meiner Zeit war dem nicht mehr so. Zu meiner&lt;br /&gt;Zeit hatte Frisch schon einigermassen Geld und pflegte sich ins&lt;br /&gt;noble Restaurant gegenüber zurückzuziehen. Gelegentlich besuchte&lt;br /&gt;ich mit einem neuen Buch das Café am Rindermarkt ganz in der Nähe&lt;br /&gt;des Kunstmuseums und des Schauspielhauses. Das war ein grosses,&lt;br /&gt;übersichtliches Café, das regelmässig gut besucht war. Die Universität&lt;br /&gt;war nicht weit, und es verkehrten auch Studenten dort. Und gleich&lt;br /&gt;im Stock oberhalb war das Sozialarchiv untergebracht, wo wir&lt;br /&gt;gelegentlich nach Literatur suchten.&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7660790248980666529?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7660790248980666529/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/zurich-damals.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7660790248980666529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7660790248980666529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/zurich-damals.html' title='Zürich damals'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7290942536839352129</id><published>2011-12-05T14:31:00.000-08:00</published><updated>2011-12-05T14:31:08.408-08:00</updated><title type='text'>St. Nikolaus</title><content type='html'>&lt;div style="color: #20124d;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Re: St. Nikolaus&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #20124d;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 6 december&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Danke Dir, dass Du die Bilder nochmals geschickt hast... Das Bild mit den lussekatter habe ich schon bekommen. Ich kann sie mir gut vorstellen und könnte mir auch ungefähr denken, wie sie schmecken. Sie sehen sehr hübsch aus.&lt;br /&gt;Ja, und Carl Larsson kenne ich auch. S hat eine Freundin, die immer Larsson Postkarten schickt. So wurde ich überhaupt auf ihn aufmerksam. Seine Bilder sind für mich typisch nordisch. Sie zeigen eine Natürlichkeit und Leichtigkeit, die ich mit den skandinavischen Ländern, natürlich mit Schweden verbinde. Es ist nichts Prätentiöses oder Lautes darin. Sie sind wirklich schön und lebendig in ihrer Liebe zum Familienleben, zum Häuslichen, zu den Kindern und so. Ich mag sie. Und ich glaube, Du musst sie auch mögen.&lt;br /&gt;Und dann ist da noch die Lucia. Von ihr war im langen Artikel die Rede, den Du mir geschickt hast. Das Fest kennt man hier wirklich nicht. Wir haben heute St. Nikolaus. Den kennt ihr ja auch. Aber er kommt hier nicht mit einem Rentier, sondern allenfalls noch mit einem Esel. Es gibt zwei Arten von St-Nikolaus. Im Wallis, also einem katholischen Teil des Landes kommt der St.Nikolaus mit dem Bischofsstab. Er sieht wie ein Bischof aus, hat natürlich aber auch Bart und ein Gehabe wie St. Nikolaus. Und daneben kommt Schmutzlich, er ist ganz schwarz. Man könnte denken, es sei der Teufel, oder mindestens sonst ein nicht sonderlich vertrauenswürdiges Wesen. &lt;br /&gt;Und dann gibt es den St. Nikolaus in reformierten Gebieten. Dort hat der Mann einen meist roten Anzug mit einer Kaputze und einen langen weissen Bart. Meist hat er auch noch ein riesiges Buch, aus dem er den Kindern die Sünden und Straftaten des Jahres vorhält. &lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ich kann mich an eine Nikolaus-Szene im Kindergarten erinnern. Wir hatten&lt;br /&gt;eine Bank rundum im Raum und sassen gespannt da, bis das grosse Unikum&lt;br /&gt;hereintrat. Und siehe da, der Kerl hatte einen Sack auf dem Rücken, an dem&lt;br /&gt;ein Sack hing. Und aus dem Sack ragte ein Bein in Strumpf und Schuh.&lt;br /&gt;Natürlich wollten wir Kleinen sofort wissen, was mit dem Bein los sei. Und&lt;br /&gt;der komische Kerl meint, dies sei Vreni, die eben nicht folgsam gewesen sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange Jahre konnte ich kein Mädchen ertragen namens Vreni. Ich&lt;br /&gt;verabscheute sie richtiggehend, nur weil sie hiessen, wie dieses Mädchen,&lt;br /&gt;von dem ich glaubte, es wäre wirklich im Sack des St. Nikolauses&lt;br /&gt;weggetragen worden.&lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7290942536839352129?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7290942536839352129/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/st-nikolaus.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7290942536839352129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7290942536839352129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/st-nikolaus.html' title='St. Nikolaus'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7442207214940683715</id><published>2011-12-05T01:37:00.000-08:00</published><updated>2011-12-05T01:37:18.778-08:00</updated><title type='text'>Americanized country</title><content type='html'>Lieber Mausfreund,&lt;br /&gt;Heute Morgen habe ich mich mit der Englischen Sprache&lt;br /&gt;herumgeplagt. Die Grammatik beherrsche ich so eingermassen&lt;br /&gt;aber diese Sprache ist ja viel mehr als so. Es war mein Lieblingsfach&lt;br /&gt;im Gymnasium und eigentlich hätte ich es dann an der Uni studieren&lt;br /&gt;wollen.. aber Frankreich kam dazwischen. :-)&lt;br /&gt;Ich schicke dir eine Kopie von meinen Bemühungen, damit dir nichts&lt;br /&gt;von meinem "inhaltreichen" Alltag entgeht. ;-))&lt;br /&gt;.....&lt;br /&gt;Sweden really is a very Americanized country. (The most&lt;br /&gt;Americanized country in the world. On the second place&lt;br /&gt;comes the USA ;-)&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Bis später&lt;br /&gt;MlGuK&lt;br /&gt;Malou&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7442207214940683715?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7442207214940683715/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/americanized-country.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7442207214940683715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7442207214940683715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/americanized-country.html' title='Americanized country'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4146771218706131881</id><published>2011-12-02T14:23:00.000-08:00</published><updated>2011-12-02T14:23:25.500-08:00</updated><title type='text'>Lachen und weinen</title><content type='html'>&lt;span style="color: #000066; font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fri, 05 May 2000 17:43&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mit einem lachenden und einem weinenden Auge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebste Marlena&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe den PC schon abgestellt gehabt. Ich habe meine Mappe schon gepackt. Das Licht gelöscht. Kaffeemaschine gestoppt. Kopierer ausgeschalten. Schlüssel im Schloss. Ich wollte heute nicht mehr an dich schreiben. Ich war so fuchsteufelswild, wirklich sehr verärgert, dass das nicht geklappt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch du hast mich getröstet. Mit zwei Sätzen, sie sind es, glaube ich. Im letzten Abschnitt. Sie haben mich gerührt und sie haben diesen harten Aerger aufgeweicht. In fünf oder zehn Minuten hast du es geschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, es gibt niemanden auf dieser Welt, der mich so tröstet wie du! Das ist nicht bloss als Kompliment gemeint, sondern als Tatsache. Und ich glaube, dass ich immer ein Kind und später Erwachsener war, der schwer zu trösten war. Ich weiss nicht woher du diese schöne Gabe hast. Das rührt mich wieder einmal sehr und ich stehe da wie jener Topdiplomat, du erinnerst dich, nein, den anderen meine ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du bist lieb, dass du mir so schnell geschrieben hast. Schon beim Mail von gestern hatte ich geahnt, dass es nicht mehr klappen könnte in solch kurzer Zeit. Nehmen wir doch an, die Tschechen tragen die Hauptschuld, dass sie die Messages nicht weitergegeben haben, dass sie sich nicht bemüht haben, dass sie nicht das Notwendige versucht haben, dass sie das Telefon nicht besetzt hielten. Vielleicht war es eine sehr zweitklassige Herberge? Es tut mir leid für dich, meine Liebste, dass du so viel Umstände gehabt hast. Wenn die Tschechen – in ferner Zukunft – vielleicht einmal zu Europa kommen, können wir ihnen dann vielleicht die Absolution geben. Aber im Moment sind sie schuldig. Basta! Bist du einverstanden, Marlena?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eigentlich hat mir ja das Fernsehen die Überraschung an jenem Samstag Abend schon verdorben. Als ich diese Idee hatte, war ich schon davon ausgegangen, dass du Barbara erstmals mit diesen CDs hören würdest. Zum ersten mal auf den CDs von mir, das hätte ich DIR so gerne geschenkt. Aber: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Hat das Kästner gesagt? Kästner hat übrigens einen schönen Satz geprägt, und das ist ein sehr guter Satz, einer der besten, den ich kenne. Man hört ihn im Deutschen oft. „Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte etwas Gutes tun, nun hat es nicht getan. Ich umarme dich und schenke dir stattdessen zwei Küsse (Kategorie 3 natürlich, du könntest dich noch wundern) Das Leben besteht ja nicht nur aus Erfolgen und Siegen und Krönungen, sondern auch aus Niederlagen, kleinen und grösseren Rückschlägen. Und vielleicht erden wir nun immer an diese Aufregungen und diese Woche Prag zurückdenken, wenn wir Barbara hören. Und ihre Melancholie wird uns ein Echo sein auf unsere etwas trostlose Situation, dass wir auf dieser Welt wie zwei windschiefe Geraden durch das All jagen, aber uns nie berühren können. Aus definitorischen und mathematischen, dh. aus höheren Gründen nie berühren. PER SECULA SECULORUM sozusagen.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Doch jetzt Schwamm drüber. Erzähle mir von Prag. Wie war es, was habt ihr gesehen. Seid ihr noch an anderen Orten gewesen? Hast du Spuren von Rilke und Kafka angetroffen? Und das berühmte Pilsner? Erzähle mir, meine liebe Mausgeliebte, ich bin so hungrig von dir zu hören&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war trüb, eine Woche ohne Neuigkeiten von dir. Ich war ganz voller Melancholie. Ich hätte Elegien schreiben können, Klageleider, die alle mit „ach" angefangen hätten. Ich habe immer wieder diesen süssen italienischen Song der prima notte d'amore gehört mit dem Refrain piano piano amore mio. Er ist mir schon richtig nachgelaufen. Und abends habe ich mir einen Whisky eingegossen, und er ist mir noch durch den Whisky nachgewatet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke dir für deinen Trost, meine liebe, und so möchte ich dich auch trösten können. Ich werde die 2 CDs, die A. wohl jetzt zurückbringen wird, oben auf dem Büchergestell neben Rilke hinstellen und für dich aufbewahren. Aufbewahren per secula seculorum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass ihr alle wohlbehalten in Stockholm ankommt und dass Dich deine Familie zuhause mit Freude und Liebe empfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;K+G+M&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4146771218706131881?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4146771218706131881/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/lachen-und-weinen.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4146771218706131881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4146771218706131881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/lachen-und-weinen.html' title='Lachen und weinen'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-8641957441196815332</id><published>2011-12-02T11:03:00.000-08:00</published><updated>2011-12-02T11:03:13.619-08:00</updated><title type='text'>Re: bittebittebittebitte (aus Prag)</title><content type='html'>&lt;span style="color: #000066; font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;den 5 maj 2000 16:55&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Re: bittebittebittebitte&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Mausfreund!&lt;br /&gt;Ich habe sie verpasst... bitte fall nicht vom Stuhl. Ich habe wirklich alles versucht was mir moeglich war. Ich habe mehrmals angerufen. Meistens hat niemand geantwortet, einmal habe ich eine Message hinterlassen. Ich bin an einem spaeten Abend noch vorbeigegangen mit meinem Kollegen um sie persoenlich zu treffen ... ohne Erfolg. Dabei habe ich eine schnelle mess hinterlassen, in Eile auf einer Autohaube geschrieben.. und wie ich mich nachher erinnerte aus Versehen nicht unterzeichnet..(habe mich wirklich sehr geschaemt). Heute habe ich nochmals angerufen (niemand hat geantwortet) und bin dann auch persoenlich dort gewesen und habe mit dem Mann in der Information gesprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;OK Es tut mir Leid.. die Blumen vertrocknen in der Ecke und ich habe den Termin verpasst. Ich werde dir spaeter noch von dem Abend erzaehlen als ich ganz sicher war dass ich A. sah..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht bist du nun nicht besonders froh.. genau wie ich.&lt;br /&gt;Die jungen Leute erwarten mich in 5 Minuten, dann gehen wir alle gemeinsam essen und am abend um 20.00 Uhr sitzen wir wieder im Bus.&lt;br /&gt;Sei nicht traurig.. ich bin es fuer uns beide&lt;br /&gt;Mit freundlichen Gruessen&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-8641957441196815332?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/8641957441196815332/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/re-bittebittebittebitte-aus-prag.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8641957441196815332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8641957441196815332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/re-bittebittebittebitte-aus-prag.html' title='Re: bittebittebittebitte (aus Prag)'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1817107809145449299</id><published>2011-12-02T04:52:00.000-08:00</published><updated>2011-12-02T04:52:02.545-08:00</updated><title type='text'>Bittebittebittebitte</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="color: #000066; font-weight: bold;"&gt;den 5 maj 2000 08:11&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #000066; font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;B&lt;/span&gt;ittebittebittebitte&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Herzlichen Dank für dein Mail. Es ist lieb, wie immer, und ich weiss, dass du dich deswegen losreissen musstest von deinen Leuten und von deinen Aufgaben.&lt;br /&gt;Deine Mitteilung über das Treffen mit A. macht mir Sorgen. Ich habe dir doch alle Angaben geschrieben! Wenn du sie anrufst im Hotel oder eine Nachricht hinterlässt, dann kann sie dir die CDs auch bringen. Sie ist jung und macht das gerne für dich und für mich. Wahrscheinlich würde sie mit ihrer Freundin zusammen kommen. Es wäre doch auch für A. ein interessantes Ereignis, jemanden sozusagen Bekannten zu treffen, vielleicht sogar ein paar schwedische Schüler zu sehen. Sie hat seit ihrem Aufenthalt in Südamerika Freude am Kontakt mit jungen Menschen aus anderen Ländern. Die Schüler haben sicherlich nicht den ganzen Tag ein fixiertes Programm oder sie kann auch mit dem Lehrer reden und die Erlaubnis erhalten, sich von ihrer Gruppe zu entfernen, um dir die CDs zu bringen. Sie ist erwachsen, meine Liebe. Ach, wenn das nicht zustande kommt, dann würde ich sehr enttäuscht sein. Das wäre für mich wirklich das Allerletzte, was ich erwartet habe. Ich reisse mir hier die Beine aus dem Leib und ihr verpasst in Prag eine solche Gelegenheit, die es im Leben nur einmal gibt. Nein, das darf nicht sein!!&lt;br /&gt;Hier nochmals ihre Adresse:&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Ach, Marlena, ich bitte dich, unternimm etwas, damit es klappt. Ich bitte dich sehr darum. Ich flehe dich geradezu an. Ich habe mit A. leider keine Verbindung. Ich habe ihr zwar ein Mail ins Hotel geschickt, aber sie hat nicht zurückgeantwortet. Ich habe nur Kontakt zu dir, meine Liebe. DUUUU musst die Sache an die Hand nehmen. Und ich wünsche mir so sehr, dass du sie persönlich triffst, wenn immer das möglich ist. Die CDs an der Reception zu hinterlegen und dann abholen wäre eine schwache Variante, möglich, aber schwach. Sie ist noch bis heute abend 18.22Uhr in Prag. Das ist die Zeit, um die sie abreisen wird. Bitte, enttäusche mich nicht, Marlena. Ich habe das doch nur für dich organisiert, allein für Dich! Wenn du das nicht holst, wäre das für mich so, wie wenn du den Blumenstrauss, den ich dir geschickt habe, in die Ecke legst und vertrocknen lässt. Das wäre für unsere Mausfreundschaft ja praktisch so schlimm, wie den Hochzeitstermin verpassen, einfach nicht hingehen und den Mauspartner vor der Kirche verlassen!&lt;br /&gt;Und wenn es denn Mut braucht, dann gebe ich dir den meinen noch dazu, dann hast du eine doppelte Portion. Das muss doch - mein Gott - reichen, meine Liebste.&lt;br /&gt;Ich setze alle meine Hoffnungen auf Dich und grüsse dich&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(R)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1817107809145449299?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1817107809145449299/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/bittebittebittebitte.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1817107809145449299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1817107809145449299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/bittebittebittebitte.html' title='Bittebittebittebitte'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6384753444413304073</id><published>2011-12-01T02:21:00.000-08:00</published><updated>2011-12-01T02:21:54.313-08:00</updated><title type='text'>Einmal im Leben ..</title><content type='html'>&lt;span style="background-color: #eeeeee; color: #eeeeee;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Weißt du Marlena, was ich gerade beschlossen habe? Das ist natürlich&lt;br /&gt;wieder einmal ein bisschen verrückt. Aber es ist nun mal so. Einmal&lt;br /&gt;im Leben werden wir uns sehen. Mindestens einmal. Vielleicht nur&lt;br /&gt;eine Stunde, vielleicht weniger, vielleicht nur für dein helles Lachen.&lt;br /&gt;Vielleicht nur eine Zwischenlandung oder eine Durchfahrt irgendwo&lt;br /&gt;auf dieser Welt. Vielleicht sind wir dann schon alt und werden uns&lt;br /&gt;zitterig umarmen. Aber einmal werden wir uns sehen. Da bin ich mir&lt;br /&gt;ziemlich sicher. Ich habe bisher in meinem Leben alle Ziele erreicht.&lt;br /&gt;Aber du musst dir keine Sorgen machen, wir werden §3 und §5&lt;br /&gt;berücksichtigen. Und du bringst mich echt in Verlegenheit mit dem&lt;br /&gt;hübschen Bild. Ich weiss absolut nicht, wo ich ein Foto von mir&lt;br /&gt;herkriegen könnte, das einigermassen angemessen wäre. Ich habe&lt;br /&gt;an sich wenige Aufnahmen, weil ich ja meist selbst der Fotograph bin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6384753444413304073?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6384753444413304073/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/einmal-im-leben.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6384753444413304073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6384753444413304073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/12/einmal-im-leben.html' title='Einmal im Leben ..'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-9040206254153673507</id><published>2011-11-30T02:17:00.000-08:00</published><updated>2011-11-30T02:21:17.250-08:00</updated><title type='text'>Santi Luca e Martina</title><content type='html'>&lt;span style="color: #eeeeee; font-size: xx-small;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-TyNJAyfyBFQ/Te52T8iwmxI/AAAAAAAAA7Y/dlB9ca_Dyxw/s1600/viewer.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/-TyNJAyfyBFQ/Te52T8iwmxI/AAAAAAAAA7Y/dlB9ca_Dyxw/s400/viewer.png" t8="true" width="282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, ich schicke Dir wieder mal ein Römerbild. Hast Du den&lt;br /&gt;Stadtplan dabei, damit Du dann auch genauestens orientiert bist. Ich&lt;br /&gt;behaupte, in einer halben Stunde kann man das Zentrum Roms auf&lt;br /&gt;einem Plan kennenlernen, dass man sich dann schon ziemlich gut&lt;br /&gt;auskennt, sodass man kaum mehr verloren gehen kann. Und ich&lt;br /&gt;muss gestehen, dass ich mich nach einigen Tagen dort nach meinem&lt;br /&gt;Bild Zürichs orientiert habe. Ich würde sagen, dass Zürichs Zentrum&lt;br /&gt;ungefähr gleich gross sein muss. Die Via del Corso ist die&lt;br /&gt;Bahnhofstrasse. Die Universität liegtungefähr im Raum der Stazione&lt;br /&gt;Termini, wo dahinter ja wirklich auch die Uni liegt. Der Vatikan wäre&lt;br /&gt;ungefähr der Uetliberg. Und das Forum Romanum stellt als eine Art&lt;br /&gt;Steinwüste den Zürichsee dar.&lt;br /&gt;Aber ich habe diese Vorlage nicht bewusst genommen, sondern habe&lt;br /&gt;erst im Nachhinein bemerkt, dass es in meinem Kopf so abläuft.&lt;br /&gt;Schau mal dieses hübsche Foto. Ich glaube, es war eines der ersten,&lt;br /&gt;die ich knipste. Es war gegen Abend und ich kam von Termini herunter.&lt;br /&gt;Und da fand ich diese Gruppe Jugendlicher vor der Kirche S &lt;span class="il"&gt;Martina&lt;/span&gt; e&lt;br /&gt;&lt;span class="il"&gt;Luca&lt;/span&gt;. So glaube ich zumindest, dass sie heisst. Sie liegt gleich neben&lt;br /&gt;dem Forum Romanum. Diese Kuppelkirchen, typische Barockgebilde,&lt;br /&gt;haben es mir einfach angetan. Ich habe sie von allen Seiten&lt;br /&gt;fotographiert. Sie prägen ja auch die Sky-Line Roms. Und sie sehen&lt;br /&gt;aus allen Seiten gleich aus ;--).&lt;br /&gt;Ich habe übrigens die Erkenntnis gemacht, wie sich diese Kirchen&lt;br /&gt;architektonisch entwickelt haben. Das wusste ich vorher nicht, oder&lt;br /&gt;nicht so bewusst. Der Anfang war die alte Basilika, also ein Langraum.&lt;br /&gt;Dann kamen die Seitenschiffe hinzu. Ich glaube, der alte St. Peter war&lt;br /&gt;so eine alte Basilika. Dann kam das Querschiff, das den Grundriss&lt;br /&gt;eines lateinischen Kreuzes machte. Und damit ergab sicch die Vierung,&lt;br /&gt;jenes Quadrat, über dem sich Hauptschiff und Querschiff kreuzten.&lt;br /&gt;Darüber entstand oft der Kirchturm. Und im Barock dann eben die&lt;br /&gt;Kuppel, wie man in der Kirche Il Gesù sehen kann. Und schlisslich hat&lt;br /&gt;man die Schiffe beiseite gelassen und nur diesen Rundbau mit der&lt;br /&gt;Kuppel gebaut. Ich finde, das ergibt einen wirklich schönen, geradezu&lt;br /&gt;idealen Innenraum. Es gibt noch andere solche Kuppelkirchen in der&lt;br /&gt;Nähe des Forums. Diese hier ist lange nicht renoviert worden und sieht&lt;br /&gt;ein bisschen vergammelt aus. Die eine Seite, nämlich jene, die&lt;br /&gt;Richtung Forum geht, ist eine Präsentationsfassade mit Eingang. Ich&lt;br /&gt;glaube, ich habe sie auf einem anderen Foto mindestens teilweise&lt;br /&gt;erwischt.&lt;br /&gt;Schön ist die Abendsonne auf dem Bild und der Kontrast der doch&lt;br /&gt;überaus vergänglichen und volatilen Ballone vor dem Hintergrund der&lt;br /&gt;Kirche, die ja schon fast sowas wie die Ewigkeit repräsentiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-9040206254153673507?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/9040206254153673507/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/santi-luca-e-martina.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/9040206254153673507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/9040206254153673507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/santi-luca-e-martina.html' title='Santi Luca e Martina'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-TyNJAyfyBFQ/Te52T8iwmxI/AAAAAAAAA7Y/dlB9ca_Dyxw/s72-c/viewer.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-554032838193294349</id><published>2011-11-29T13:55:00.000-08:00</published><updated>2011-11-29T13:58:04.719-08:00</updated><title type='text'>Kirchenbesuch u.a.</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/Swpdb2tRk9I/AAAAAAAAAE4/eXcRs0RRcjE/s1600/RomChristina.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407237035734963154" src="http://1.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/Swpdb2tRk9I/AAAAAAAAAE4/eXcRs0RRcjE/s1600/RomChristina.jpg" style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/SwpcQUubf8I/AAAAAAAAAEo/77ctti4lMd0/s1600/RomPatres.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407235738122813378" src="http://1.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/SwpcQUubf8I/AAAAAAAAAEo/77ctti4lMd0/s1600/RomPatres.jpg" style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch zwei Bilder. Sie kommen, wie Du sicherlich annehmen wirst, aus der Umgebung des Vatikans. Die Medaille für Christina von Schweden befindet sich, wie Du bestimmt weisst, in S Pietro. Ziemlich nahe beim Eingang auf der rechten seite findet man die riesige Medaille. Sie hängt allerdings ziemlich hoch, so dass man die Inschrift kaum lesen kann. Nicht weit davon steht die Pietà von Michelangelo. Davon schicke ich Dir später ein Bild. Natürlich hätte ich diese katholische Christina niemals gesehen ohne unsere Mailerei. Und das andere Bild stammt von der Piazza Santa. Es war ziemlich warm, und die drei Patres haben sich irgendwo ein Wässerchen organisiert. Ich glaube, sie kommen alle drei von sehr verschiedenen Ethnien. Na ja, zwei Asiaten und ein Westler. Der liebe Gott muss in der Tat mehrsprachig sein. Die Moslems denken, er spreche arabisch, die Katholiken vielleicht immer noch, lateinisch. Aber er kann bestimmt auch ein paar Brocken Schweizerdeutsch! Wenn man von der Piazza Santa durch die Kolonnaden in den Dom will, muss man einen gründlichen Check über sich ergehen lassen. Manchmal gibt es dort lange Warteschlangen. Sie durchleuchten alles: Taschen, Körbe, Mappen etc. Nur die Priester lassen sie ungeschoren durch, wie ich meine. Und dann geht es wieder mehr oder weniger in Kolonne hinauf zum Eingang. Man muss also, wenn man auf den Petersplatz kommt, auf der rechten Seite hinauf. Links lassen sie einen nicht eintreten. Die Piazza Santa ist einfach eindrücklich. Einen solchen Platz gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Das hängt an seiner genialen Gestaltung, aber natürlich auch an den vielen Menschen, die ihn beleben. Man hat irgendwie den Eindruck, hier sei so etwas wie das Zentrum der Welt. Das würden natürlich viele bestreiten, aber eine solche Konzention habe ich sonst nirgendwo gesehen. Na ja, ich habe auch nicht alle Plätze gesehen. Ich würde behaupten, S Marco in Venedig mache einen ähnlich grossen Eindruck auf unsere Seelen. Aber daran sieht man vielleicht nur meinen Eurozentrismus. Der grosse Platz in Isfahan ist jedenfalls von völlig anderer Qualität. Und Times-Square ist kein Platz, sondern eine blosse Strassenkreuzung. Na ja, vielleicht wäre da noch der Wasserturmplatz in Liestal zu erwähnen. Er ist natürlich auch eindrücklich im Sinne der Redensweise: Steter Tropfen höhlt den Stein (meiner Seele). Es ist merkwürdig, wie ich mich in katholischen Kirchen wohl fühle. Ich fühle dort immer einen Frieden und finde mich gut aufgehoben. Das hängt vielleicht schon damit zusammen, dass ich solche Kirchenbesuche mit Ferien assoziiere. In eine Kirche zu treten, bedeutet für mich sozusagen Ferien. Und natürlich sind solche Kirchen immer auch angenehm kühl und ein bisschen dunkel, in Kontrast zur Hitze und Helligkeit der Strasse. Ich kann die Römer verstehen, dass sie ihre schönen Kirchen wie Ruhe- und Meditationsräume nutzen. Und wenn man dann eintritt, zum Beispiel morgens um neun, dann denkt man, man sei allein in diesem grossen Raum. Es sind keine Menschen zu sehen. Man ist beeindruckt vom Raum, von den Säulen, vielleicht von den Malereien oder vom Altar. Man geht herum. Und plötzlich sieht man da und dort Menschen. Die einen sitzen still und scheinen zu beten, oder doch zumindest sich selbst zu suchen und zu finden. Andere gehen herum und schauen sich auch die Kirche an. Vielleicht ist noch irgendwo ein Sakristan unterwegs, der mit irgendwelchen Dingen hantiert. Einziger Nachteil der Kirchen: man kriegt leicht Nackenstarre! Ich hatte in Il Gesû ein lustiges Erlebnis. Ich war so müde und hatte mich auf einen Bank mitten in der Kirche gesetzt. Es gibt dort ein schönes, barockes trompe d'oeuil Deckengemälde, so dass man denkt, man würde geradewegs in den Himmel hinauf sehen. Aber eben der Nacken. Ich sass also ziemlich erschöpft dort und bemerkte, dass ungefähr 4 m vor mier ein Bild aufgestellt war. Es war so schief an einen Stuhl gelehnt. Und wenn immer Menschen vorbeikamen und das Bild betrachteten, hellte sich ihr Gesicht auf. Sie waren ganz begeistert von diesem Bild, vielleicht 50x100cm gross. Und je mehr Leute ich passieren und leuhten sah desto neugieriger wurde ich, was es wohl auf diesem Bild zu sehen gäbe. Ich dachte an einen Grundriss, irgend eine Darstellung, die den Menschen eine Übersicht und eine Einsicht gaben. Ich konnte mir nichts anderes vorstellen als eine erläuternde Darstellung. Und als ich dann meine Kräfte wieder gesammelt hatte und bereit war, mich hin zu diesem Bild zu bewegen, da fand ich ... einen Spiegel. Er war schief gestellt, so dass man, ohne den Kopf in den Nacken zu werfen, die Decke betrachten konnte. Das war ein lustiger Moment. Ich wünsche Dir einen schönen Tag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-554032838193294349?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/554032838193294349/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/kirchenbesuch-ua.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/554032838193294349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/554032838193294349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/kirchenbesuch-ua.html' title='Kirchenbesuch u.a.'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/Swpdb2tRk9I/AAAAAAAAAE4/eXcRs0RRcjE/s72-c/RomChristina.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1441700701829286966</id><published>2011-11-28T09:31:00.000-08:00</published><updated>2011-11-28T09:31:40.937-08:00</updated><title type='text'>Bosch</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TSQlVXaFmrI/AAAAAAAAAxs/pBNDba19zgE/s1600/bosch+mad+meg.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="288" src="http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TSQlVXaFmrI/AAAAAAAAAxs/pBNDba19zgE/s400/bosch+mad+meg.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(R)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Liebe Malou&lt;br /&gt;Wie findest du meinen Bosch? Ist er nicht hübsch? Ich mag solche&lt;br /&gt;Bilder, entweder von Bosch oder von Bruegel. Man schaut auf&lt;br /&gt;die Welt, als ob man selbst der liebe Gott wäre. Gibt es denn ein&lt;br /&gt;schöneres Gefühl als das des lieben Gottes? Und die Welt schaut&lt;br /&gt;aus wie eine Puppenstube, mit diesen zerbrechlichen Kreatürchen,&lt;br /&gt;die sich so total nicht an die 10-Gebote, die ich ihnen doch vor-&lt;br /&gt;geschrieben habe, halten wollen. Und deshalb lasse ich sie ein&lt;br /&gt;bisschen zappeln und schwitzen und schreien in der Hölle. Oder,&lt;br /&gt;noch besser, in der Vorhölle. In der Vorhölle kommt zum Schmerz&lt;br /&gt;und zur Hitze noch die Angst vor der Hölle. Das ist himmlich, nicht&lt;br /&gt;wahr? Und wie sie kreischen! Und sich winden! Es ist ungefähr so&lt;br /&gt;wie damals, als Kinder noch mit Maikäfern gespielt haben. Sie haben&lt;br /&gt;sie hinaufklettern lassen bis zum Rand der Schachtel, um sie dann&lt;br /&gt;jäh wieder hinunterzustossen. Sie haben sie auf den Rücken gelegt&lt;br /&gt;und zappeln lassen. Ich glaube, der liebe Gott hat viel Freude und&lt;br /&gt;Unterhaltung an seiner Welt. Er lässt uns gerne zappeln und leiden.&lt;br /&gt;Daran hat er seine spezielle Freude, muss man meinen.&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1441700701829286966?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1441700701829286966/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/bosch.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1441700701829286966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1441700701829286966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/bosch.html' title='Bosch'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TSQlVXaFmrI/AAAAAAAAAxs/pBNDba19zgE/s72-c/bosch+mad+meg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4113455069371575882</id><published>2011-11-28T03:15:00.000-08:00</published><updated>2011-11-28T12:54:56.686-08:00</updated><title type='text'>Schöne Schweiz</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bBRD2zV-Bic/TtP0iESMyOI/AAAAAAAABKw/5eNU5SKjlrM/s1600/_DSC4586.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" dda="true" height="267" src="http://3.bp.blogspot.com/-bBRD2zV-Bic/TtP0iESMyOI/AAAAAAAABKw/5eNU5SKjlrM/s400/_DSC4586.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;am Nebelmeer&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-spPnh922VoA/TtNsrqqAQkI/AAAAAAAABKo/ctpuEtYBctY/s1600/_DSC6929.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" dda="true" height="267" src="http://2.bp.blogspot.com/-spPnh922VoA/TtNsrqqAQkI/AAAAAAAABKo/ctpuEtYBctY/s400/_DSC6929.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;November 2011&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Foto: Chris&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4113455069371575882?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4113455069371575882/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/schone-schweiz.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4113455069371575882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4113455069371575882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/schone-schweiz.html' title='Schöne Schweiz'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-bBRD2zV-Bic/TtP0iESMyOI/AAAAAAAABKw/5eNU5SKjlrM/s72-c/_DSC4586.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-5316690193688992759</id><published>2011-11-26T03:06:00.000-08:00</published><updated>2011-11-28T09:34:55.857-08:00</updated><title type='text'>Adventzeit in Schweden</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-bh7j47r9y3U/TtDGxCraTwI/AAAAAAAABKY/oJrnXm0elgE/s1600/Amaryllis.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" hda="true" height="162" src="http://1.bp.blogspot.com/-bh7j47r9y3U/TtDGxCraTwI/AAAAAAAABKY/oJrnXm0elgE/s200/Amaryllis.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Datum: den 26 november &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ..,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach das Glück steht wirklich nicht auf meiner Seite im Moment. Ich hatte dir ein Mail geschrieben und nun ist es verschwunden und ich muss von vorne anfangen.&lt;br /&gt;Ja, Schatz, mit dem Artikel hast du mich fast erschlagen obwohl mir der Titel "Bildung als Stellvertreterin Gottes" (und einiges mehr) sehr gut gefällt. Wir werden sicher mal darauf zurückkommen.&lt;br /&gt;Heute Abend hast du, wie einst die Könige, die ganze ärztliche Expertise an deinen Hof gerufen um dich beraten zu lassen. Es freut mich, dass du in guten Händen bist. Sicher verbringst du einen wunderschönen Abend in dieser netten Gesellschaft. Und verliebt bist du auch. Das war eine kleine Überraschung aber die Welt ist voll davon.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist nun die allerdunkelste Zeit des Jahres und ich warte schon sehr auf 1. Advent, wenn alle Schweden leuchtende Sterne in ihre Fenster hängen und überall Adventsleuchter aufstellen. Auch die typischen Weihnachtsblumen dürfen nicht fehlen. Die schönen Amaryllis von denen man nie weiss wieviel Blüten sie tragen werden, die stark duftenden Hyazinthen und vor allem die s.g. Weinachtssterne (siehe Bild). Und natürlich hängt eine "gute Hausfrau" auch Weihnachtsgardinen in alle Fenster. Vielleicht kommst du mal bei Ikea vorbei. Dort kannst du bestimmt sehen wie das aussieht. Später dann kommt noch das Luciafest am 13. Dezember, das hier von allen sehr gross gefeiert wird und vorher auch noch das Nobelfest um das uns so viele beneiden :-) Vielleicht schaust du es dir auch ein wenig an? Es wäre schön etwas mit dir zusammen zu tun. Sonst bleibt uns ja immer noch die Spüle ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-9I0-moizdMs/TtDHlxUtPVI/AAAAAAAABKg/4_zZx1E0-3Q/s1600/IMG_1819+k.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" hda="true" height="287" src="http://4.bp.blogspot.com/-9I0-moizdMs/TtDHlxUtPVI/AAAAAAAABKg/4_zZx1E0-3Q/s320/IMG_1819+k.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich habe noch keine neue Spülmaschine. Kann mich nicht entschliessen ob ich soll reparieren lassen oder sofort neu kaufen. Ausserdem ist nun auch unser Ventilator kaputt, d.h. er geht noch aber er gibt einen Laut von sich wie eine Bohrmaschine beim Zahnarzt und wenn ich nachts mal aufwache dann kann ich kaum wieder einschlafen.&lt;br /&gt;Morgen habe ich ein langes "Entwicklungsgespräch" mit dem neuen Direktor ..Sowas müssen wir alle der Reihe nach durchmachen Er hat natürlich keine Ahnung von Sprachunterricht. Möglicherweise war er mal ein unbegabter Schüler und so weiss er dass Sprachlehrer alles falsch machen weil er nichts gelernt hat. Er hat in letzter Zeit Ideen geäussert die uns alle ein bisschen den Atem verschlagen. Nun wir sind ein abgehärtetes Geschlecht und leider auch ein sehr gefügiges und wie gewöhnlich werden wir versuchen alle Dummheiten bestens zu verwirklichen bis dann plötzlich wieder das Gegenteil gilt. Und alles das darf ich natürlich nicht sagen. Ich habe ein ganzes Kompendium mit Fragen die ich beantworten muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, das langweilt dich sicher. Aber es ist schön dass ich mit jemanden darüber sprechen kann.&lt;br /&gt;Ich glaube ihr sitzt jetzt zu Tisch und ich weiss eigentlich nicht ob ich heute zusehen will.. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du hast mir wieder ein so schönes liebes Mail geschrieben und so legst du immer wieder neue Holzscheiter ins Feuer. Du scheinst ein so glücklicher Mensch zu sein. Hast eigentlich nie Sorgen und vielleicht ist es der Verdienst von S., die dir ein so angenehmes Leben macht. Und nun träumst du wieder von Rom. Du wirst es sicher machen (und&amp;nbsp;wohl nicht allein) aber ich werde noch eine Zeit warten müssen bevor ich den Traum meines Lebens verwirklichen kann.&lt;br /&gt;Ich grüsse dich lieb. ... Und wie immer.. aber das sag ich dir heute nicht weil du sicher gerade am flirten bist..&lt;br /&gt;Bye, love&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-5316690193688992759?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/5316690193688992759/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/datum-den-26-november-lieber.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/5316690193688992759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/5316690193688992759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/datum-den-26-november-lieber.html' title='Adventzeit in Schweden'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-bh7j47r9y3U/TtDGxCraTwI/AAAAAAAABKY/oJrnXm0elgE/s72-c/Amaryllis.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3846793284478073250</id><published>2011-11-25T09:03:00.000-08:00</published><updated>2011-11-25T09:03:24.714-08:00</updated><title type='text'>Re: Omas</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Ämne: Goûter!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Datum: den 20 mars 2002 18:11&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Wie ich mich freue wieder "richtig" von dir zu hören. Ich kam spät nach Hause und ging ziemlich umgehend an den PC um meine Post zu kontrollieren, d.h. nach deinem Namen zu sehen. Und sogar zweimal stand er da! Na ja, wenn ich dann anfange zu lesen muss ich feststellen dass du dich beklagst weil mich die NZZ vom Schreiben abgehalten hat .. nur um mir gleich danach alle Zeitungen der Welt als Lektüre zu empfehlen. Wie meinst du das? ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es ein ziemlich langes mail war habe ich es geprintet und bin damit in die oberen Regionen verschwunden (Anna wollte nämlich ins Internet). Und so hat sie mich oben lachen hören denn es ist wirklich wunderbar wie du diese Omas beschreibst. Und das mit dem Brot an der Brust. Ich hatte es ganz vergessen und plötzlich sah ich es wieder vor mir. Bei mir waren es nicht Omas aber es war Tante Lina. So nannten wir unsere "bonne" (auf Deutsch?) damals. Sie war eine liebe gemütliche etwas runde Dame und nun plötzlich sehe ich sie wieder vor mir beim Brotschneiden. Auch meine Tante tat es wohl auf diese Weise.. (warum um Himmels Willen nahmen sie nicht ein Brett???), doch segnete sie immer erst das Brot indem sie es dreimal mit dem Messer bekreuzte, bevor sie die erste Scheibe abschnitt. Dass gerade Tante Lina in meinem Gedächtnis hängen geblieben ist hat wohl ein wenig mit ihrem üppigen Busen zu tun. Irgendwie klemmte sie das Brot fest um ihm einen Halt zu geben beim Schneiden.. :-)&lt;br /&gt;Ich habe mein Leben lang nicht mehr daran gedacht und jetzt fühle ich mich ganz melancholisch wenn ich daran denke.. Es ist schön wenn du so Erinnerungen aus meiner Vergangenheit zurückbringst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, ich schick dir diese paar Zeilen gleich ab, damit du auch heute etwas zu knabbern hast. Jetzt werde ich das Mittagessen vorbereiten und komme dann später wieder. Das bekommst du wohl dann erst morgen, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;br /&gt;Marlena&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3846793284478073250?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3846793284478073250/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/re-omas.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3846793284478073250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3846793284478073250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/re-omas.html' title='Re: Omas'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-864553913794990515</id><published>2011-11-25T02:30:00.000-08:00</published><updated>2011-11-25T02:30:36.442-08:00</updated><title type='text'>Emmas und Omas</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Ämne: Re: Sorry!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;Hier hat das Wetter etwas aufgehellt. Irgendwie riecht die Luft nach Frühling und nach Ostern. Und die Tauben trippeln wieder in aller Seelenruhe auf dem Dachfirst gegenüber auf und ab und schauen aus, als ob sie Emma hiessen. Ach nein, das waren die Möwen, die Emma hiessen. Nach einem Kästner-Gedicht. Aber für uns Landratten könnten auch Tauben Emma heissen. Oder meinst Du, wenn sie vom Markusplatz kommen, sie hiessen etwa Julia, Maria-Lena, Crescentia oder so ähnlich? Nein, die Tauben hier in L, sie heissen definitiv Emma oder so.&lt;br /&gt;Meine Grossmutter mütterlicherseits hat Emma geheissen. Sie war eine kleine, etwas dicke Frau, und ich erinnere mich, wie sie das Brot zur fülligen Brust nahm, um es zu schneiden. Ich hatte als kleiner Junge immer etwas Sorge um ihre Brust, wenn sie sich zu solchen Manövern herbeiliess. Aber es geschah nie ein Unglück. Nur, dass sie, wenn sie dann das Brot zurücklegte, auf ihrer Brust einen mehligen weissen Fleck zur Schau trug. In meiner Fantasie war das wie ein Wundmal. Ich habe gedacht, die Soldaten tragen blutige Wunden aus der Schlacht mit sich herum, und Hausfrauen mehlig weisse Brüste. Das war irgendwie ihr Schicksal. Ich hatte meine gute Oma Emma immer im Verdacht, dass sie etwas dumm war. Manchmal lachte sie so verlegen, wie man es als junge von einer erwachsenen Person nicht erwartet. Oder sie hatte spezielle Dialektausdrücke, die sie mir nicht einmal in meine Sprache übersetzen konnte. Sie hatte beispielsweise ein merkwürdiges Wort für Sieb, und es fiel ihr selbst nicht einmal auf, dass das Wort komisch war, ich meine, dass sonst niemand auf der Welt ein solch fremdes Wort gebrauchen würde.&lt;br /&gt;Mein Grossvater war ein grosser und stattlicher Mann, der es noch selbst übernahm, Fleisch einzukaufen. Morgens fragte er jeden von uns, ob wir eine Schweins- oder eine Kalbswurst wünschten. Und das war absolut luxuriös, denn damals gab es noch nicht täglich Fleisch. Er aber wollte uns verwöhnen und besorgte täglich unsere Ration, die er in seiner kleinen Mappe heimbrachte. Ich meine, wenn er abends heimkam, sah er aus, als ob er direkt von der Arbeit im Büro käme. Aber dann öffnete er seine dünne Ledermappe, und es purzelten lauter Würste heraus. Neben dem Wursteinkauf gab er sich nicht allzu sehr mit Kindern ab. Das war nicht sein Geschäft. Stattdessen spielte Oma Emma stundenlang mit uns Elfer-Raus. Es war ein gutes und nützliches Spiel für uns im Kindergartenalter, denn dabei lernte man die Zahlenreihen von 0 bis 20 hin und zurück, so dass man sie noch im Schlaf aufsagen konnte. Und man lernte ungefähr 12 Karten in einer Hand halten. Das war nicht so einfach, wie es sich anhört. Schliesslich sollten sie regelmässig wie ein Fächer geordnet sein, so dass man die Übersicht bewahren konnte. Ach, wir haben wirklich stundenlang dieses Spiel gespielt. Und dazwischen schnitt sie uns als Zwischenmahlzeit dicke Brotscheiben auf ihrer Brust. Sie war mir immer irgendwie fremd, diese Oma Emma. Sie war keine starke Persönlichkeit und ihr Haus war rundum ein bisschen unordentlich. Grossvater hatte zahlreiche Tiere im Garten, und wenn man hereinkam, schrieen die Gänse, so dass sie einen beinahe in die Flucht trieben. Dagegen war meine Oma Frieda väterlicherseits eine wirklich aparte Person. Sie war bis ins höchste Alter attraktiv, zog sich gerne hübsch an und liebte es, unter die Leute zu gehen und sich noch nach Jahren, als ihr Mann längst gestorben war, Frau Direktor ansprechen zu lassen. Das liebte sie sehr. Und das alte Oesterreich-Ungarn und die Wiener-Walzer liebte sie noch mehr. Sie hat mir den Walzer beigebracht. Aber ich weiss, das habe ich bereits erzählt. Ihr alter Gramophon stand rechts, neben dem Steinofen. Und dort, gleich bei der Tür zur Stube, konnte man auch im Walzertakt einige Dreherchen machen. Ach, sie war im Himmel, wenn sie Walzer tanzen konnte. Und sie hatte an der Wand eine kolorierte Zeichnung vom Schloss Schönbrunn. Und ein Foto meiner Eltern, die beide in dickem Mantel und breitrandigem Hut dasassen. Und wenn ich bei Oma in den Ferien weilte, dann bat ich sie, dieses Bild zu entfernen, weil ich sonst zusehr unter einem heftigen Heimweh leiden würde. Sie hatte Verständnis und hängte das Foto verkehrt herum an die Wand. Das sah komisch aus und und die weisse Rückseite erinnerte mich umso mehr an meine Eltern, die mich - Rabenvater und Rabenmutter - hier mutterseelenallein und schutzlos zurückgelassen hatten. Aber Oma gab sich Mühe, mich zu unterhalten. Zum Essen bereitete sie Pommes Frites, wie ich sie mir immer wieder wünschte. Und sie pflegten aussergewöhnlich gut zu schmecken. Dann räumte sie ordentlich die Küche auf, um später mit mir, oder mit uns, wenn mein Bruder dabei war, um mit uns Karten zu spielen. Mit Oma Frieda spielten wir nicht Elfer-Raus, sondern Joker. Das war zwar ein ähnliches Spiel, aber es erwies sich als variantenreicher. Oma Frieda hasste es, mehrmals hintereinander zu verlieren. Das konnte sie nicht ausstehen. Sie erwartete von ihren Enkeln in dieser Hinsicht etwas Nachsicht und Respekt.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Und jetzt sind alle Emmas weggeflogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Dir ruhigere Zeiten und wenig Extrasitzungen. Sie bringen ohnehin nicht soviel.&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-864553913794990515?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/864553913794990515/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/emmas-und-omas.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/864553913794990515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/864553913794990515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/emmas-und-omas.html' title='Emmas und Omas'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-9131269596110354437</id><published>2011-11-25T01:34:00.000-08:00</published><updated>2011-11-25T01:36:34.737-08:00</updated><title type='text'>Re: Sorry! - Zeitungskiosk</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Ämne: Re: Sorry!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Datum: den 20 mars 2002 16:53&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Ach, Du schreibst wirklich kurze Mails. Und fragst, by the way, ob ich sie erhalten habe. Welche meinst Du denn?&lt;br /&gt;Gestern um 0900h kam keines. Und um 0930h auch keines. Um 1000h kam keines, und um 1030h nochmal keines.&lt;br /&gt;Du siehst mein Problem, respektive meine Frage. Welches meinst Du?&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ich habe etwas gutes gefunden, und ich glaube, für Dich als Sprachlehrerin muss das eine wirkliche sensationelle Trouvaille sein. Zwar habe ich diese Internet-Adress-Kartei schon einige Zeit. Aber erst heute kam mir in den Sinn, dass sie für Dich vielleicht sehr nützlich sein könnte. Es ist eine internationale Adressensammlung von weltweit wichtigen Zeitungen. Da gibt es Zeitungen in allen Sprachen. Ich habe eine persische Internetzeitung gefunden, die - wahrscheinlich für mich persönlich - eine Seite in Englisch schreibt. Es gibt schwedische, schweizerische, bosnische, afrikanische, amerikanische, englische, russische und weiss Gott welch andere Zeitungen. Sie sind nach Kontinenten geordnet. Ich finde diese Adresssammlung wirklich fantastisch, wenn man einmal vom Zeitverlust absieht, den man in der Arbeit erleidet, weil man womöglich stundenlang in irgendwelchen ausländischen Zeitungen herumtrödelt.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Und dass Du die NZZ vorschiebst, dessentwegen Du heute morgen offenbar nicht mehr an mich schreiben konntest, lässt mich eine Sekunde oder zwei überlegen, ob ich Dir die Verantwortung eines solch riesigen Zeitungskiosks überhaupt zumuten kann. Dann würden die Mails womöglich ganz ins Wasser fallen!?!&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Hier hat das Wetter etwas aufgehellt. Irgendwie ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-9131269596110354437?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/9131269596110354437/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/amne-re-sorry-datum-den-20-mars-2002.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/9131269596110354437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/9131269596110354437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/amne-re-sorry-datum-den-20-mars-2002.html' title='Re: Sorry! - Zeitungskiosk'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-17353282700803747</id><published>2011-11-25T01:31:00.000-08:00</published><updated>2011-11-25T01:31:46.942-08:00</updated><title type='text'>Sorry!</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Ämne: Sorry!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Datum: den 20 mars 2002 10:03&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Ich wollte dir jetzt am morgen schreiben bin aber in der NZZ so lange hängengeblieben dass mir jetzt die Zeit fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe es etwas streng im Moment mit vielen extra Konferenzen diese Woche.&lt;br /&gt;Hier ist es auch grau. Ich hoffe doch auf Frühling, Wärme und bessere Zeiten für Mausfreunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss,&lt;br /&gt;Marlena&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;By the way - hast du meine Mails erhalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS Gratuliere dir zu deinem Erfolg.. :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-17353282700803747?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/17353282700803747/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/sorry.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/17353282700803747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/17353282700803747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/sorry.html' title='Sorry!'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1388220661336999550</id><published>2011-11-21T04:06:00.000-08:00</published><updated>2011-11-21T06:53:22.945-08:00</updated><title type='text'>Wer jetzt kein Haus hat...</title><content type='html'>&lt;b style="color: #333399;"&gt;&amp;nbsp;date 23 November 2006 19:31&lt;br /&gt;subject Wer jetzt kein Haus hat...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Du hast aber ein Haus. Jetzt sogar mit eigenem Schlüssel. :-) Und du&lt;br /&gt;gehörst nicht zu denen, die unruhig wandern in den Alleen, denn dir&lt;br /&gt;folgt immer mindestens ein Kurschatten.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser dunklen Zeit vor dem 1. Advent steht das Leben irgendwie&lt;br /&gt;still. Es passiert nicht viel von dem ich dir erzählen könnte. Die&lt;br /&gt;Zeit der treibenden Blätter ist nun vorbei und die Menschen bleiben zu&lt;br /&gt;Hause. Klar, wenn ich in Stockholm wohnen würde, gäbe es viel&lt;br /&gt;Zerstreuung.&lt;br /&gt;G hat mir gestern Abend ein ganz euphorisches Mail geschickt. Sie&lt;br /&gt;war bei einem Schriftstellerabend im Kulturhaus in Stockholm. Niklas,&lt;br /&gt;der junge langhaarige Kollege (erinnerst du dich noch?) hatte&lt;br /&gt;Eintrittskarten besorgt. Der Abend war eine Huldigung an einen unserer&lt;br /&gt;größten Poeten, Tomas Tranströmer, der seit 1990 am halben Körper&lt;br /&gt;gelähmt ist und an Aphasie leidet, doch immer noch produktiv ist. Ein&lt;br /&gt;Schauspieler trug seine Gedichte vor und Tranströmer selbst beendete&lt;br /&gt;die Vorstellung am Flügel. Wie das möglich ist mit einem Arm? Der&lt;br /&gt;stehende Applaus nachher wollte nie enden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und G war natürlich auch froh, dass sie die Möglichkeit hatte&lt;br /&gt;sich mit einigen Schriftstellern im Publikum nachher unterhalten zu&lt;br /&gt;können. Auch ihren Professor von der Uni hat sie wiedergesehen.&lt;br /&gt;Du siehst, man könnte neidisch werden. Und ich verstehe ihre&lt;br /&gt;Begeisterung nach einem Abend mit so viel seelischer Nahrung. Hier&lt;br /&gt;muss man sich hier und da einen kleinen Happen suchen, um seinen&lt;br /&gt;Hunger zu stillen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ich glaube ich lasse dich für diesmal.&lt;br /&gt;Wünsche dir alles Liebe und Gute,&lt;br /&gt;mit Gs und Ks&lt;br /&gt;Marlena&lt;br /&gt;Kennst du übrigens schon T? Hier ein paar Worte über ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"In this, his 75th year, Tomas Tranströmer can be clearly recognised&lt;br /&gt;not just as Sweden's most important poet, but as a writer of&lt;br /&gt;international stature whose work speaks to us now with undiminished&lt;br /&gt;clarity and resonance." /Enitharmon Press, London.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; ***&lt;/div&gt;..&lt;br /&gt;und hier er selbst&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=K5NVcA0zipE" style="background-color: white; color: #0000cc; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" target="_blank"&gt;http://www.&lt;span class="il" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: #ffff88; background-image: initial; background-origin: initial; color: #222222;"&gt;youtube&lt;/span&gt;.com/watch?&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;v=K5NVcA0zipE&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1388220661336999550?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1388220661336999550/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/wer-jetzt-kein-haus-hat.html#comment-form' title='2 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1388220661336999550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1388220661336999550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/wer-jetzt-kein-haus-hat.html' title='Wer jetzt kein Haus hat...'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1431438989526572723</id><published>2011-11-21T02:48:00.000-08:00</published><updated>2011-11-21T02:48:59.098-08:00</updated><title type='text'>An Rilke</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;An Rainer Maria Rilke&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Gedicht von Karl Ernst Knodt.&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #073763;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Du hast mich reich gemacht, du seltner Mann!&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Ich war so müde der verbrauchten Worte,&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Ich war so arm geworden in dem Bann&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Des Taggesprächs ... Da tatest Du die Pforte&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Zu neuem Wort mir auf! Ganz ohne Schlüssel&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Schloß sich die Tür mir auf zu jenem Innenraum,&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Wo wie auf einer klarkristallnen Schüssel&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Die Muse mir entgegentrug den Tag und Traum&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;In neuen, niegeahnten Farben ... Und mir war,&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Als wäre nun die Erde neugeschaffen,&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Als wäre mir die Welt nochmal so klar.&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Ich fühlte tausend neue Fenster in den Augen klaffen,&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Und durch sie spielten neue Lichter in mein Herz.&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;- - - -&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="background-color: white; clear: both; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #073763;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Da halt' ich nun mein Glück und meinen Schmerz&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Und form sie um. Ich schaffe neu mein Leben.&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;....&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #073763;"&gt;Du heil'ge Kunst, sollst zu der neuen Form&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #073763;"&gt;auch neuen Geist mir geben!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1431438989526572723?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1431438989526572723/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/rilke.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1431438989526572723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1431438989526572723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/rilke.html' title='An Rilke'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3386905413161446323</id><published>2011-11-19T02:51:00.000-08:00</published><updated>2011-11-19T02:51:47.171-08:00</updated><title type='text'>virtuelles Rendez-vous (2)</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;...&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ja, mein lieber Mausfreund, ich beginne mich an den Gedanken zu&lt;/div&gt;gewöhnen, dich in Zukunft als Junggeselle zu sehen. Mit Betonung auf&lt;br /&gt;"jung". ;-)&lt;br /&gt;Vielleicht kannst du das nicht verstehen, aber auch für mich war eure&lt;br /&gt;Trennung sehr schmerzhaft. Doch jetzt bin ich, glaube ich, über das&lt;br /&gt;Schlimmste hinweg und wenn du von deiner neuen Wohnung erzählst, dann&lt;br /&gt;spüre ich sogar das Glück, das damit verbunden ist. Ich sehe sie schon&lt;br /&gt;vor mir. Viele Bücherschränke, ein wunderbares Fauteuil mit guter&lt;br /&gt;Lesebeleuchtung und natürlich ein bequemes Bett. Und ein guter&lt;br /&gt;Computer für unser Mausleben. :-)&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Kannst du dir Dinge von zu Hause mitnehmen? Oder musst du alles neu kaufen?&lt;/div&gt;Und deine Bilder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens, in dem Film "House of Sand and Fog", den ich dir empfohlen&lt;br /&gt;habe, hatten fast alle Bilder des iranischen Paares solche dicke&lt;br /&gt;Goldramen, und auch die meisten Bilder der Impressionisten waren damit&lt;br /&gt;versehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du noch Dinge gemeinsam mit S machst, miete dir doch den Film auf&lt;br /&gt;DVD und sehe ihn dir mit ihr an. Du wirst es nicht bereuen, das&lt;br /&gt;verspreche ich dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ich mache jetzt eine kleine Pause. Will mir etwas zu essen machen.&lt;/div&gt;Doch ich komme nochmals vorbei heute Abend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Bis dahin alles Gute,&lt;/div&gt;Mit lieben Gs und Ks&lt;br /&gt;Malou&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3386905413161446323?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3386905413161446323/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/virtuelles-rendez-vous-2.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3386905413161446323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3386905413161446323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/virtuelles-rendez-vous-2.html' title='virtuelles Rendez-vous (2)'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4678425902995713398</id><published>2011-11-18T05:01:00.000-08:00</published><updated>2011-11-18T07:37:31.840-08:00</updated><title type='text'>virtuelles Rendez-vous</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;10 November 2006 18:40&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;subject&amp;nbsp;&amp;nbsp; Jetzt..&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Lieber ...,&lt;/div&gt;Nun bin ich endlich mal mit dir allein. Heute ist K gefahren um seine&lt;br /&gt;alten Freunde zu treffen. Er wird dort im Hotel übernachten. So bin&lt;br /&gt;ich also wieder einmal Strohwitwe. Eigentlich sollte ich diesen &lt;br /&gt;Abend gut ausnützen. Vielleicht jemanden einladen.. oder auf&lt;br /&gt;dem Tisch tanzen, wie es die Mäuse tun wenn die Katze weg ist.&lt;br /&gt;Aber ich habe etwas viel Schöneres vor. Nämlich meinem lieben&lt;br /&gt;Mausfreund in Ruhe ein Mail zu schreiben. Es ist für mich wie ein&lt;br /&gt;virtuelles Rendez-vous und ich hoffe dich auch in guter Laune zu&lt;br /&gt;finden.&lt;br /&gt;Wie gern würde ich dich zu der Kandinsky-Ausstellung in Basel&lt;br /&gt;begleitet haben. War es gut?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du weisst, dass ich dich mitgenommen habe ins Musée d'Orsay. Ich habe&lt;br /&gt;dich so sehr an meine Seite gewünscht, dass ich fast den Eindruck&lt;br /&gt;hatte, deine Stimme zu hören. Und jedes Bild habe ich mir mit dir&lt;br /&gt;angeschaut. Bis eben S nicht mehr weiter konnte wegen dem Fuss.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Wenn ich so zurückdenke an die Woche in Paris habe ich den Eindruck&lt;br /&gt;ich habe viele Türen geöffnet.. ohne doch jemals über die Schwelle zu&lt;br /&gt;treten. Und du weisst wie es ist mit solchen Dingen. Es hinterlässt&lt;br /&gt;eine Sehnsucht, die man stillen muss. Es ist ein Bisschen, wie wenn&lt;br /&gt;man ein gutes Buch halbgelesen aus der Hand legen muss.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ich habe maladiert und nostalgiert. So gut wie jedes wichtige Monument&lt;/div&gt;in Paris ist mit irgendeiner schönen, manchmal lustigen, Erinnerung&lt;br /&gt;aus meiner frühen Jugend verbunden.&lt;br /&gt;Vielleicht ist es so für dich, wenn du nach Visp oder Brig fährst.&lt;br /&gt;Aber während sich die kleinen Städte mit der Zeit sehr verändern&lt;br /&gt;können und uns eher etwas enttäuscht werden lassen, ist Paris immer&lt;br /&gt;noch Paris. Zwar gab es das moderne Centre Pompidou und die neuen&lt;br /&gt;Hallen, aber die Strassen rundherum waren so malerisch wie zuvor. Bei&lt;br /&gt;den schönen Gebäuden habe ich auch an&amp;nbsp;B gedacht. Paris ist eine&lt;br /&gt;architektonisch wunderschöne Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YdVl_0c7NCU/TsZW-SfPOEI/AAAAAAAABGU/bLXF4pg5eME/s1600/IMG_0365.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" hda="true" height="249" src="http://1.bp.blogspot.com/-YdVl_0c7NCU/TsZW-SfPOEI/AAAAAAAABGU/bLXF4pg5eME/s320/IMG_0365.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-pGVnvLPCtNQ/TsZV4ooWDGI/AAAAAAAABGM/brnIPYpC5W0/s1600/Paris9.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" hda="true" height="232" src="http://3.bp.blogspot.com/-pGVnvLPCtNQ/TsZV4ooWDGI/AAAAAAAABGM/brnIPYpC5W0/s320/Paris9.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Am Wochenende haben uns unsere Gastgeber mitgenommen nach Deauville,&lt;/div&gt;wo sie ihr Sommerhaus haben. So viel Luxus dicht nebeneinander findet&lt;br /&gt;man nicht oft.&lt;br /&gt;F hat sich sofort über seine wunderschönen Rosen hergemacht und&lt;br /&gt;alle stolz vorgezeigt. Der Himmel war eine Weile ganz blau. Und dann&lt;br /&gt;am Abend hat er uns ausgeführt in ein elegantes Restaurant. Der&lt;br /&gt;Restaurantbesitzer, ... seit 20 Jahren ein guter Freund von F, war auch&lt;br /&gt;dort und hat ein wenig inspektiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir gegessen haben? Ach, ich glaube du kannst es dir vorstellen.&lt;br /&gt;Als Vorspeise jedenfall frische Muscheln. Jeder eine ganze Schüssel&lt;br /&gt;voll. (siehe Bild)&amp;nbsp; Danach haben wir verschiedene Speisen gewählt und&lt;br /&gt;auch jeder&amp;nbsp; ein anderes Dessert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-D7IheIdpN1A/TsZT4LyjlWI/AAAAAAAABGE/Dcgv3uIBAaw/s1600/ParisDeauville.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" hda="true" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-D7IheIdpN1A/TsZT4LyjlWI/AAAAAAAABGE/Dcgv3uIBAaw/s320/ParisDeauville.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht war es der erste gemeinsame öffentliche Auftritt des Pares&lt;br /&gt;seit ihrer Scheidung im Frühjahr. Sie wollen demnächst wieder&lt;br /&gt;heiraten.&lt;br /&gt;"Feiglinge" ist Annas Kommentar dazu. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, mein lieber Mausfreund, ich beginne ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4678425902995713398?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4678425902995713398/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/virtuelles-rendez-vous.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4678425902995713398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4678425902995713398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/virtuelles-rendez-vous.html' title='virtuelles Rendez-vous'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YdVl_0c7NCU/TsZW-SfPOEI/AAAAAAAABGU/bLXF4pg5eME/s72-c/IMG_0365.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6769337103298244491</id><published>2011-11-17T06:02:00.000-08:00</published><updated>2011-11-17T06:02:43.002-08:00</updated><title type='text'>Wie Männer kochen</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei gesagt weiss ich, liebe Marlena, wie Männer kochen. Ich mach das heute eigentlich kaum mehr. Aber früher habe ich auch ab und zu gekocht, so, wie Männer eben kochen. In der einen das Weinglas, in der anderen den Kochlöffel, dass ist die klassische Pose. So was gehört sich. Ohne das wäre Kochen Galeerenarbeit und die Küche die wahre Hölle. Mit dem Wein aber schon ein bisschen anzufangen, das gibt der Küche jenen Glanz, die sie überhaupt erträglich, ja vielleicht gar wohnlich macht. Man muss aber auch wissen, dass das nicht freiwillig ist. Es herrschen hier ziemlich verbindliche Regeln und Gesetze: Es geht darum, dass man den Wein rechtzeitig zu öffnen hat. Es geht darum, dass man zu prüfen hat, ob denn der Zapfen nicht riecht. Es geht nicht zuletzt darum, dass man sich für ein Vorhaben solcher Grössenordnung – nämlich ein Essen auf den Tisch zu bringen – dass man sich für ein solches Wagnis etwas Mut antrinken muss. Denn wenn man daran denkt, was dabei alles schief gehen könnte! Also, meine Liebe, alle Männer der Welt kochen auf diese Art und Weise. Nicht alle kochen sie vielleicht eine Bouillabaisse, aber alle fuchteln sie mit Weinglas und Kochlöffel herum. Das ist – darwinistisch gesprochen - das Resultat stammesgeschichtlicher Evolution. Soweit die Summe soziobiologischer Erkenntnis! Und was auch erkannt ist: Männer kochen mit doppelt bis dreifachem Budget als ihre Frauen. Und sie waschen nicht ab post festum und überlassen die schmutzige Küche dem Personal. Wer auch immer dieses Personal sein mag. Gott möge sie segnen und behüten, diese Männer der Welt!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst bin heute soweit, dass ich mir erlaube, mit dem Weinglas in der Luft herum zu fahren, ohne dabei gleich kochen zu müssen. Das mag jetzt etwas überheblich klingen, Marlena, ist es ja vielleicht auch. Aber es braucht doch viel Arbeit an sich selbst, zu trinken, ohne zu kochen. Das ist sozusagen eine Trapeznummer ohne Netz. ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6769337103298244491?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6769337103298244491/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/wie-manner-kochen.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6769337103298244491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6769337103298244491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/wie-manner-kochen.html' title='Wie Männer kochen'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1688211341940037386</id><published>2011-11-17T03:11:00.000-08:00</published><updated>2011-11-17T03:16:49.606-08:00</updated><title type='text'>Torreros und arenas</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;den 22 augusti 2001 20:31&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Re: torreros und arenas&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment sitze ich in der Stube, und im Hintergrund läuft der Fernseher. Ich kann das Bild in der Spiegelung der Vitrine sehen, denn ich bin ja zur Wand und zum PC gewandt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie zeigen einen Stierkampf in Pamplona. Das sind ja bekanntlich mehrere Kämpfe hintereinander. Habe ich Dir schon mal erzählt, dass ich ein afficionado bin, ein barbarischer Typ, der von diesen merkwürdigen und archaischen Kämpfen irgendwie fasziniert ist. Es ist absolut pervers, nicht wahr, und ich kenne einige Leute, die ich schätze, die absolut gegen ein solches Vergnügen sind. Ich gebe zu, dass es peinliche Situationen gibt. So etwa die Begegnung des Reiters mit dem Stier. Das wirkt absolut komisch und lächerlich. Den armen alten Pferden müssen sie die Augen verbinden und einen Schutzumhang umbinden, so dass sie aussehen wie eine mittelalterliche Festung. Und weiter ist peinlich der Todesstoss, vor allem dann, wenn der Matador nicht gut getroffen hat. Wenn man sieht, wie der Stier sich im Todeskampf windet, so ist das manchmal unerträglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings kann man sich immer auch vorstellen, was passieren würde, wenn der Stier den Menschen erwischt. Er hätte auch kein Mitleid. Er würde ihn ohne jede Rücksicht kaputt machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und daneben schreibe ich an meinen Abschiedsworten für Hans. Ist dies nicht eine groteske Situation? Stierkampf und Abdankungsworte. Welche Kombination! Aber ich versuche in dieser modern komponierten Situation das beste zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei uns ist das Wetter wieder heiss geworden. Und am Freitag Abend, wenn wir unser Picknick machen wollen, soll es nochmals echt sommerlich werden. Ich habe heute schon Getränke eingekauft. Meine Sorge ist im Moment, wie ich all die Flaschen kühl bekommen und behalten könnte. Woher kriege ich bloss soviel Eis. Erst wollte ich, auf Anraten einer Sekretärin, mit den Getränken eine Firma beauftragen. Aber wir sind oben am Waldrand, wohin man bloss mit einem Jeep gelangen kann. Es ist echt nicht so einfach. Aber ich bin sicher, wir werden einen Schluck trinken. Vielleicht nicht superkühl, sondern eher lau. Ich habe mich entschlossen, zuerst einen Chardonnay als Apero zu offerieren. Der ist ja ein wenig süsslich und gut als Einstieg. Aber dann gibt es auch Bier für die besonders Durstigen, Mineralwasser für die Grundversorgung und noch einen Roten. Doch wenn es besonders heiss sein wird, dann ist der Rote sicherlich nicht besonders gefragt. Zum Essen soll jeder mitbringen, was er mag. Nur Salate und Dessert haben wir organisiert. So hoffe ich, dass die Sache einigermassen glimpflich und erfolgreich ablaufen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat er den Stier erwischt. Man kann kaum glauben, mit welch weissem Anzug er aus diesem blutigen Geschäft heraussteigt. Als ob er keiner Fliege ein Leid antun könnte. Sie haben grosse Posen des Stolzes, der Verehrung, des Respektes, des Mutes, diese Spanier. Sie wirken in ihren Figuren so statuesk, vielleicht aus dem einzigen Grund, um nicht zu zeigen, wie sehr ihnen die Knie zittern, wenn der Stier auf sie zurennt. Die beste Medizin gegen Angst ist eine mutige Pose. Es ist doch so einfach. Das zumindest lässt sich daraus lernen. Und es erinnert mich an die Perser. Sie sind den Spaniern wirkklich recht ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade ist einer dieser Vorkämpfer am Werk. Sie sind manchmal so locker und gewandt mit ihren Veronicas, dass das Publikum ganz begeistert reagiert. Das ist die eine Freude, die man hat, die Schönheit, die Gewandtheit in einer an sich gefährlichen Situation. Die andere Freude ist der Schauder, der einem über den Rücken geht, wenn die Situation echt gefährlich wird. Oder scheint. Das ist das Gruseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich will Dich nicht mit Stierkämpfen konfrontieren. Ich glaube doch sehr, dass wir dieses Thema schon abgehakt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem des Stieres ist, dass er sich – wegen seiner Masse – nicht allzu rasch zu drehen vermag. Er hat die Tendenz, geradeaus zu rennen. Das heisst, seine Kampfbahn ist geradeaus, die Haltung stur. Darin liegt die Chance des Menschen. Wenn die Picadores in einer eliptischen Bahn an den Stier herangehen, so sieht das prächtig aus, aber sie sind schnell wieder aus der geraden Kampfbahn des Stieres heraus. Er vermag sich nicht so rasch vorwärts zu bewegen und gleichzeitig zu drehen. Das bricht seine Bewegung. Er läuft ins Leere. Er würde lieber geradeaus breschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und daneben koche ich ab und zu. Du kennst ja die Männer, die in der Küche stehen und als erstes den Wein kosten, und weil sie über das Resultat nicht schlüssig sind, wieder kosten und wiederholt kosten, bis eine zweite Flasche fällig wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin sicher, Du kennst sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem schönen Gruss&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1688211341940037386?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1688211341940037386/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/torreros-und-arenas.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1688211341940037386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1688211341940037386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/torreros-und-arenas.html' title='Torreros und arenas'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6584173732726175158</id><published>2011-11-17T02:16:00.001-08:00</published><updated>2011-11-17T02:16:56.282-08:00</updated><title type='text'>Heute - immer noch...</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--oa4Sfn6Og0/TsTTpiy3ztI/AAAAAAAABFs/DGY7oL7H_pY/s1600/IMG_0243.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" hda="true" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/--oa4Sfn6Og0/TsTTpiy3ztI/AAAAAAAABFs/DGY7oL7H_pY/s400/IMG_0243.JPG" width="370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: #073763; font-size: x-small;"&gt;... blühen die Rosen am Eingang&amp;nbsp; &lt;span style="font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;17/11&amp;nbsp; 2011&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6584173732726175158?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6584173732726175158/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/heute-immer-noch.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6584173732726175158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6584173732726175158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/heute-immer-noch.html' title='Heute - immer noch...'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/--oa4Sfn6Og0/TsTTpiy3ztI/AAAAAAAABFs/DGY7oL7H_pY/s72-c/IMG_0243.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-553491424366326267</id><published>2011-11-17T02:13:00.000-08:00</published><updated>2011-11-17T02:13:15.206-08:00</updated><title type='text'>Voriges Jahr</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-zbUQxEm-f5I/TsTdqIjDdQI/AAAAAAAABF8/tfRu2QlC-AI/s1600/10_november.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" hda="true" height="276" src="http://4.bp.blogspot.com/-zbUQxEm-f5I/TsTdqIjDdQI/AAAAAAAABF8/tfRu2QlC-AI/s400/10_november.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: #073763; font-size: x-small;"&gt;10 November 2010&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-553491424366326267?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/553491424366326267/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/voriges-jahr.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/553491424366326267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/553491424366326267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/voriges-jahr.html' title='Voriges Jahr'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-zbUQxEm-f5I/TsTdqIjDdQI/AAAAAAAABF8/tfRu2QlC-AI/s72-c/10_november.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4947701763048065739</id><published>2011-11-16T13:04:00.000-08:00</published><updated>2011-11-16T13:04:58.596-08:00</updated><title type='text'>Giorgio Manganelli</title><content type='html'>*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lass mich dir noch eine kleine Geschichte zitieren. Sie hat mit dem Vorhergehenden nichts zu tun. Sie stammt von einem Italiener. Ich gebe dir hier die biographischen Daten: Giorgio Manganelli, der zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren der italienischen Literatur zählt, wurde 1922 in Mailand geboren. Er studierte englische Litertur und lebte in Rom, wo er 1990 starb. Die "Irrläufe" sind das heiterste und charakteristischste Buch Manganellis. Hundert höchst unterhaltsame Mini-Romane erzählen von Mord und Totschlag, Liebe und Eifersucht, Lug und Trug - so wie es sich für Romane gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Art künstlerischem Zirkus wird mit hunderterlei Darstellungsweisen jongliert, und selbstverständlich ist das auftretende Personal recht unterschiedlich: Damen und Herren, Drachen und Dinosaurier, Himmelskörper und Astrologen, schwarze Schwäne und Architekten, Gespenster, Schatten und Schreie. Manganelli hat ein unbegrenztes Reich möglicher Kombinationen geschaffen. Schon eine "Pille" genügt, den Leser in den Rausch der fortspinnenden Phantasie zu versetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschichte 53: Es handelt sich nich um einen eigentlich menschlichen Ort - in dem Sinne, dass seine Bewohner keine menschlichen Wesen sind und von Menschenwesen nur unbestimmte, durch alte Fabulisten überlieferte oder von Kaufleuten, Geographen und Fotografienfälschern erfundene Kenntnisse besitzen. Viele, die einen relativ hohen Bildungsgrad erreicht haben, glauben nicht mehr an die Existenz menschlicher Wesen. Sie sagen, dass es sich um einen alten und ziemlich törichten Aberglauben handle und dass die Überzeugung, sie seien existent, in Wirklichkeit hauptsächlich in den unteren Schichten verbreitet sei. Auch die Kinder glauben an die Existenz menschlicher Wesen, was zu einer reichen Märchendichtung geführt hat, deren Hauptfiguren die Menschen sind. In diesen Märchen tun die Menschen lustige und doch auf ihre Weise unheimliche Dinge; sie spinnen unsinnige und sinnvolle Ränke. Aber die eigenartigste und regste Industrie, die sich rings um die Tradition der Menschenwesen herum entfaltet hat, ist die der Masken und Marionetten. Das sie wertvolle Objekte darstellen, werden sie nicht nur zum Vergnügen der Kinder hersgestellt und verkauft, sondern gleichzeitig als Schmuckgegenstände in Wohnungen und Häusern verwendet, auch von solchen, die studiert haben, und deshalb nicht an die Existenz von Menschen glauben.. Natürlich können diese Masken und Marionetten nicht die Gesichtszüge menschlicher Wesen tragen, die ja niemand je gesehen hat und die es womöglich gar nicht gibt. Man stützt sich deshalb auf die Traditionen, auf alte und absurde illustrierte Bücher und schliesslich auf die eigene Fantasie. So haben die Gesichter der menschlichen Wesen stets Löcher zum Sehen, im allgemeinen zwei, aber an irgendeiner Stelle, eins ganz oben und eins an den Füssen oder auch in der Mitte, sozusagen im Bauch. Die Menschen haben ein rundes oder quadratisches Oberteil, an dem bisweilen noch ein weiteres Teil hängt, und unten haben sie Glieder, die zum Greifen und Gehen dienen. Von irgendeinem Teil her stossen sie Laute aus - und hier lassen die Künstler ihrer Phantasie meist freien lauf; so zeichnen sie etwa Trompeten, die ganz oben in Büscheln emporwachsen, oder kleine Löcher wie bei Flöten und Okarinen. Zum Hören haben sie eine Art von Knorpeltrichter, der irgendwo eingesetzt wird. Besonders beliebt sind Marionetten, die "kranke" Menschenwesen darstellen - obwohl es schwierig ist, sich eingebildete Krankheiten auszudenken. Manche werden über und über mit Pusteln oder Wunden versehen und sondern Lebenssäfte ab. Sie haben Öffnungen, aus denen sie nicht sehen; Flöten, die abgebrochen sind und nicht klingen; Glieder, die nicht tasten, nicht greifen und nicht gehen. Trotzdem halten manche die Menschenwesen für unsterblich; sie bringen jenen Masken Ehrerbietung entgegen; und jene, welche sie für unvollkommen und unehrerbietig erachten, werden von ihnen barmherzig verbrannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit Manganelli, er ist modern in seiner virtuellen Welt, noch fast virtueller als unsere Mails.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4947701763048065739?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4947701763048065739/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/giorgio-manganelli.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4947701763048065739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4947701763048065739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/giorgio-manganelli.html' title='Giorgio Manganelli'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6399020540478606440</id><published>2011-11-15T14:01:00.000-08:00</published><updated>2011-11-15T14:01:01.108-08:00</updated><title type='text'>Protestbügeln</title><content type='html'>...&lt;br /&gt;Und zugleich habe ich an dein schönes Bild gedacht, das Bild des Protestbügelns. Ach das ist eine schöne Erfindung. Ich möchte soviel Protestbügeln gegen alle möglichen Dinge, soviel Wäsche gibt es überhaupt nicht. Ist eine gute Metapher für alle möglichen stillen Proteste. Vor allem auch bei Hausfrauen, fast die einzige Möglichkeit der politischen Betätigung: Protestbügeln. Man kann auch innerhalb der Familie Protestbügeln, indem man die Hosenfalten nicht sonderlich schön macht. Es hat mich sehr erheitert einerseits, Marlena, dein Bild vom Protestbügeln. Diese Wendung zeigt deinen feinen Witz. Und zugleich hat der Gebrauch dieser Metapher mich berührt, weil ich weiss, wer sowas schreibt, der versteht vieles von dem, was ich schreibe und meine. Das ist eine Resonanz, die ich wunderbar finde. Ich fühle mich dabei erkannt. Und ich glaube, ich erkenne dich. Das ist das schönste in einem Gespräch, diese Resonanz, die Erfahrung, dass etwas von Dir beim anderen ankommt und umgekehrt. Das ist sehr schön, umso mehr, als dieses etwas eine Luftlinie von 1500 km zurücklegen muss. Es ist einfach mirakulös.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem sonnigen blauhimmligen und milden Montag morgen drücke ich dich, meine Liebe.&lt;br /&gt;G+K+H&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6399020540478606440?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6399020540478606440/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/protestbugeln.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6399020540478606440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6399020540478606440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/protestbugeln.html' title='Protestbügeln'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6886971074715673596</id><published>2011-11-14T07:20:00.000-08:00</published><updated>2011-11-15T00:04:37.123-08:00</updated><title type='text'>Blick durchs Fenster</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZgXOUzImFPo/TsExZZiem1I/AAAAAAAABFk/isCSuJIhmQc/s1600/IMG_0246.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="267" nda="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZgXOUzImFPo/TsExZZiem1I/AAAAAAAABFk/isCSuJIhmQc/s400/IMG_0246.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Abendhimmel &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6886971074715673596?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6886971074715673596/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/blick-durchs-fenster_14.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6886971074715673596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6886971074715673596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/blick-durchs-fenster_14.html' title='Blick durchs Fenster'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-ZgXOUzImFPo/TsExZZiem1I/AAAAAAAABFk/isCSuJIhmQc/s72-c/IMG_0246.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2625480989001598019</id><published>2011-11-14T04:22:00.000-08:00</published><updated>2011-11-14T04:23:18.469-08:00</updated><title type='text'>Biographie in flagranti</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Ämne: Re: ziemlich ernüchtert ...&lt;br /&gt;Datum: den 27 april 2001 12:27&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Merci für Dein schönes Mail. Es ist so komplex wie interessant. Das magst Du zwar nicht, wenn man es Dir sagt. Aber das trifft ja doch zu. Komplexität gehört zur Intelligenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich amüsiert, wie Du schreibst. Und dass der Chardonnay eine Rolle gespielt hat in meinem Mail, das ist mehr als klar geworden. Ich habe das auch selbst bemerkt, während er mir in den Kopf gestiegen ist. Aber das ist doch ziemlich langsam geschehen. Und ich habe auch gewusst, dass Du das merken wirst. Du reagierst darauf wie damals die Mädchen im Wallis. Sie waren immer sehr nachsichtig, wenn es um Wein ging und wenn man die Männer nicht mehr nach nüchternen und protestantischen Masstäben beurteilen konnte.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Und dann empfiehlst Du mir, meine Walliser Memoiren zu schreiben. Bin ich denn nicht schon seit längerem daran? Ich schreibe sie zwar nicht linear und chronologisch, aber ich zupfe doch immer wieder hier und dort irgendwelche Erlebnisse hervor und breite sie vor mir aus. Gerade kürzlich konnte ich mich an eine Situation erinnern, die ich nochmals ziemlich intensiv erlebt habe. Es war das Schlussexamen in DG. DG war ein Freifach für Schüler, die später an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich studieren wollten. Der Mathematiklehrer nahm die Prüfung in seinem Privatzimmer im Professorenhaus ab. Einer konnte die Aufgabe zum Voraus studieren, und der andere war dann dran, sie zu lösen. Und so bekam ich irgend eine Aufgabe. Und in irgend einem Schritt der Lösung machte ich einen Fehler. Herr Lengen machte mich auf den Fehler aufmerksam, erwähnte aber nicht, was falsch sei. Und dann schwieg er einfach. Und ich ging meine Arbeit nochmals durch und nach langer Zeit - in meinem Gefühl muss das 10 Minuten gewesen sein - fand ich schliesslich meinen Fehler heraus. Das war ein sehr gutes Gefühl: dass er mir soviel Zeit gab, mich selbst zu kontrollieren. Und natürlich, dass ich diese ziemlich schwierige mathematische Konstruktion schliesslich lösen konnte. Und ein Teil dieses positiven Gefühls bestand darin, zu wissen, dass die Lösung absolut richtig ist. Damals galt ich ja noch als mathematischer Kopf. Und später habe ich dieses Gefühl höchst selten mehr gehabt, denn in den Sozialwissenschaften und der Philosophie befindet man sich bekanntlich stets auf ziemlich sumpfigem Gelände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehst Du Marlena, das ist Biographie in flagranti. Und ich glaube schon, dass ich das mit Dir gelernt habe. Ich meine, es hängt mit dem Schreiben zusammen. In einem Gespräch kann man unmöglich immer wieder alte Erinnerungen hervorholen. Das wirkt einfach sehr grossväterlich. Aber schriftlich ist so etwas möglich. Und im Mail muss der Zusammenhang auch nicht immer so konsequent sein. Ich meine, man darf auch da und dort abschweifen, wenn nicht gar vom Weg abkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also meine Walliser Biographie, ich weiss nicht. Das würde doch eine ziemlich nostalgische Angelegenheit!&lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2625480989001598019?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2625480989001598019/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/biographie-in-flagranti.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2625480989001598019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2625480989001598019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/biographie-in-flagranti.html' title='Biographie in flagranti'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1193647255976009938</id><published>2011-11-13T09:40:00.000-08:00</published><updated>2011-11-13T10:04:03.176-08:00</updated><title type='text'>Karfiol, Genazino und Geldüberweisung</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;28 October 2004 19:00&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;subjectSo...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Nun bin ich wieder da. In der Küche kocht ein Kopf Karfiol (sagt man&lt;br /&gt;Kopf?), das klingt ein bisschen nach Mord. Ich habe vergessen&lt;br /&gt;Petersilie ins Wasser zu legen, damit es nicht so stark riechen soll,&lt;br /&gt;aber bis morgen ist der Geruch wieder weg.&lt;br /&gt;Vorhin war ich noch schnell einkaufen um den Kühlschrank zu füllen&lt;br /&gt;fürs Wochenende. An der Kasse sass eine frühere Schülerin von mir.&lt;br /&gt;Eine meiner Lieblingschülerinnen. Sehr tüchtig, immer nett und&lt;br /&gt;freundlich. Auch heute war sie ganz frohgelaunt und hat von ihren&lt;br /&gt;Studien an der Uni erzählt. Zuerst hat sie Französisch studiert und&lt;br /&gt;nun macht sie Betriebswissenschaft. Sie trifft auch oft M, mit dem&lt;br /&gt;ich damals in Prag war, und der seit ein paar Jahren an der Uni in dem&lt;br /&gt;Fach unterrichtet. Damals hatte sie ihn als Lehrer hier am Gymnasium&lt;br /&gt;und ich merke, dass sie viel mehr sagen will als ihr die Zeit erlaubt,&lt;br /&gt;denn andere Kunden warten schon nach mir.&lt;br /&gt;Du hast mich in einem deiner vorigen mails neugierig gemacht auf&lt;br /&gt;Genazino, und so habe ich mich im Internet etwas über ihn erkundigt.&lt;br /&gt;Schau mal hier:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2003/13/L-Genazino"&gt;http://www.zeit.de/2003/13/L-Genazino&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich komme nicht von dem Gedanken los, dass du irgendwie seelísch&lt;br /&gt;verwandt bist mit dem Helden in seinem neuen Buch. Ich würde es auch&lt;br /&gt;gern lesen. Es ist schon lange her, dass ich ein Buch auf Deutsch&lt;br /&gt;gelesen habe. Zwar habe ich meinen eigenen privaten Schriftsteller,&lt;br /&gt;mit dem sich kein anderer messen kann, aber trotzdem. Das einzige was&lt;br /&gt;mich abhällt von diesem Bücherkaufen im Ausland, sind die Bezahlungen.&lt;br /&gt;Ich meine, es kostet manchmal ein Drittel des Buchpreises, eine&lt;br /&gt;Bezahlung zu schicken. Und es ist schrecklich umständlich.&amp;nbsp; Als ich&lt;br /&gt;letzthin &amp;nbsp;"L'Express" bezahlen wollte, d.h. Geld dafür überweisen, war ich&lt;br /&gt;zuerst 1½ Stunden auf der Bank, um dann nach einer Zeit&amp;nbsp; eine&lt;br /&gt;Bezahlungsermahnung zu erhalten und noch ein paar Wochen später eine&lt;br /&gt;Mitteilung, dass man wegen ausgebliebener Bezahlung die Zeitschrift&lt;br /&gt;nicht mehr senden würde. Dann war ich schon so böse, dass ich nach&lt;br /&gt;Paris angerufen habe um ihnen mitzuteilen, dass ich ihnen das Geld&lt;br /&gt;bereits vor zwei Monaten überwiesen hatte und dass ich ihnen nach der&lt;br /&gt;ersten Aufforderung auch eine Kopie von der Bankorder geschickt hatte.&lt;br /&gt;Klingt sicher ganz verrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Karfiol ist fertig. Mit etwas zerlassener Butter mit Semmelbröseln&lt;br /&gt;drin schmeckt das herrlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche dir noch einen schönen Abend,&lt;br /&gt;mit lieben Gs und Ks,&lt;br /&gt;Malou&lt;br /&gt;Ach ja, Karfiol heisst es in Österreich. Die Deutschen sagen wohl Blumenkohl.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1193647255976009938?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1193647255976009938/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/karfiol-genazino-und.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1193647255976009938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1193647255976009938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/karfiol-genazino-und.html' title='Karfiol, Genazino und Geldüberweisung'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1206490518929638641</id><published>2011-11-12T11:36:00.000-08:00</published><updated>2011-11-12T11:36:53.890-08:00</updated><title type='text'>Rom nochmals</title><content type='html'>Liebe Marlena&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Dass für mich bei dir ein Bild von Prag hängt, das ist ein zuckersüsser Gedanke. Du bist so lieb, daran gedacht zu haben. Und ich sehe daran nochmals, wie ernst dir ein Treffen mit&amp;nbsp;A. war. Dabei hatte ich doch anfangs gedacht, du zögerst und hast nicht den Mut dazu. Häng es auf bei Dir. Es ist ja für mich merkwürdig, wie stark du mich mit Prag in Verbindung bringst, eine Stadt, die ich noch nie gesehen habe, die voller Touristen ist, die einige unfreundliche Tschechen zu bieten hat, neben den paar Brücken und der Burg. Aber von dir, meine liebe, lasse ich mir das gerne bieten. Ich überlege mir schon irgendwie im Hinterkopf, wie ich einmal nach diesem Prag komme. Einmal schon. Aber im moment ist mir Rom viiiiiieeeel wichtiger. Das kannst du mir glauben. Ich setze praktisch alles auf diese Karte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir zusammen Rom nicht schaffen, werden wir uns im Leben wahrscheinlich nie sehen. Du sagst, wir können uns sehen, wenn die maladi vorbei und bloss noch Freundschaft ist. Wie stellst du dir das denn vor. Eine platonische maladi hält ewig, das solltest du doch jetzt nachgerade wissen. Und ein Römisches Tagebuch hält vielleicht nicht ewig, aber bis an unser Lebensende wird es halten. Da bin ich mir sicher. &lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1206490518929638641?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1206490518929638641/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/rom-nochmals.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1206490518929638641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1206490518929638641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/rom-nochmals.html' title='Rom nochmals'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-6104360728437869510</id><published>2011-11-12T03:47:00.000-08:00</published><updated>2011-11-12T03:47:00.520-08:00</updated><title type='text'>die Nabis u.a.m.</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: Re: kommt der Frühling ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 21 februari 2001 20:55&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Heute war ich wieder den ganzen Tag in Basel. Es war herrliches Wetter. Und über Mittag war ich in der Stadt und in der Bibliothek, von wo ich mir 40 Bücher mitgenommen habe, die ich in nächster Zeit rezensieren möchte. Der Bibliothekar dort ist immer froh, wenn ich komme, denn die anderen Rezensenten nehmen nur zwei oder drei Bücher mit. Das ist für ihn natürlich viel zu viel Umtriebe. Ich hingegen räume ihm das Büchergestell ab, dass es nachher manchmal ziemlich leer ausschaut. Aber ich mache es gerne. Es ist eine abwechslungsreiche Arbeit. Und innert einer halben Stunde habe ich ein Buch bearbeitet. Das ist für mich wie eine Energiespritze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen habe ich mich in den letzten Tagen mit den Nabis beschäftigt. Ich nehme an, Du kennst diese Gruppe von Malern, wozu Bonnard, Maillol, Vallotton, Vuillard und ein paar andere gehören. Ihre Bilder sind um die Jahrhundertwende entstanden und sie zeichnen sich formal aus durch die dekorativ-flächigen Werte ihrer malerischen Gestaltung. Sie waren stark von japanischen Holzschnitten beeindruckt und lehnen sich dem Symbolismus an. Vielleicht kennst Du Bonnard. Das ist ein ziemlich sympathischer Maler der lyrische, dekorative Bilder südlicher Stimmungen geschaffen hat. Er war gut befreundet mit Matisse. Vallotton ist ein Schweizer Maler, der aber weniger flächig, sondern ziemlich plastisch gemalt hat. Er stammt aus der französischen Schweiz und hat dann in Frankreich gelebt. Ich glaube, er war nicht ein besonders glücklicher Mensch. Seine Bilder wirken etwas perfektionistisch und auch platonisch.&lt;br /&gt;Aber Bonnard und Vuillard mag ich mehr. Sie haben sich vor allem mit Interieurs beschäftigt, weshalb sie auch als die Intimisten bezeichnet werden. Ihre Bilder haben einen speziellen Reiz. Sie sind warm und ansprechend. Sie haben etwas sehr Psychologisches an sich. Und der Übergang vom 19. Ins 20. Jahrhunderts war ja auch ein Höhepunkt der Entwicklung in der psychologischen Wissenschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und im Übrigen freue ich mich auf die kommenden Ferien. Ich habe mir vorgenommen, etwas mehr frei zu nehmen als in anderen Jahren. Ich will wirklich ein Teil meiner Überstunden einziehen und etwas faulenzen, herumliegen, schlapp machen, alles hängen lassen und mich bloss ab und zu auf die andere Seite drehen. In Basel wird dann wieder die Fastnacht stattfinden. Das ist eine grosse Sache, für viele Basler die grösste Sache des Jahres. Aber ich will mich da raushalten. Ich mag dieses Gedränge und diesen Lärm nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;44 neue Kardinäle in Rom! Was sagst Du denn dazu, Marlena? Ist das denn kein Kostenfaktor in der Firma der katholischen Kirche? Die finden doch kaum mehr Platz in der Sixtina, wenn sie einen neuen Papa wählen sollen. Das wird dort ein echtes Gedränge werden. Die stehen sich gegenseitig auf den Zehen herum. Vielleicht dauern dann die Wahlen nicht mehr so lange wie in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt muss ich noch etwas an die Arbeit. Ich wünsche Dir einen schönen Abend. Morgen bin ich wieder im Büro. Allerdings habe ich 4 Abklärungen. Es wird eng werden. Aber wir werden das schon schaffen.&lt;br /&gt;Mit einem allerliebsten Gruss&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-6104360728437869510?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/6104360728437869510/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/die-nabis-uam.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6104360728437869510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/6104360728437869510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/die-nabis-uam.html' title='die Nabis u.a.m.'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2130073759593857630</id><published>2011-11-10T11:17:00.000-08:00</published><updated>2011-11-10T11:17:00.620-08:00</updated><title type='text'>in Tschechien</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: gräuliches Grau in Grau&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 4 december 2003 09:57&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;(3)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lustige Frage, ob ich mein Herz in Tschechien verloren hätte. Habe ich denn ein Herz zu verlieren? Ich meine, ich lass doch meine Dinge nicht einfach so herumliegen, wie zerstreute Damen ihre Handtaschen oder ihre Nastüchlein! Nein, alle Leute hier waren einigermassen erstaunt, wie ich über Prag und die zwei Provinzstädte erzählte, nachdem sie vielleicht meine begeisterten Berichte über N.Y. noch im Ohr hatten. Sie haben gedacht, ich wäre jedes Mal so begeisterungsfähig. Nein, Tschechien hat mich wirklich nicht umgehauen. Obwohl es bestimmt sehr nette Menschen gibt, sind die Menschen dort drüben nicht gerade mein Fall. Ich mag zwar Männer, die nicht zu hart sind, sehr wohl, wie jenen Arzt beispielsweise. Aber er war mir dann schon wieder ein bisschen zu lose, wie er so in seinem Stuhl hing und seine Aussagen dahinbröselte. Es scheint mir - nach all dem, was ich gesehen habe - dass es die Frauen sind, die im postkommunistischen Osten das Leben in der Hand haben und die Feder führen. Männer hatten überall eine mehr oder weniger untergeordnete Rolle gespielt. In den Gesprächen waren sie deutlich einsilbiger als die Damen. Natürlich waren sie auch in der Minderheit. Vielleicht war die Auswahl nicht gerade repräsentativ. Aber so habe ich das erlebt. In ihrem Club gab es, wenn ich mich recht erinnere, 4 Männer: einer war der deutschstämmige Chilene mit seiner lustigen Frau; ein anderer war ein Engländer, der ebenso als Bauer arbeitet; ein dritter der ehemalige Bürgermeister; und schliesslich war da noch der Besitzer des Hotels, wo wir wohnten, der den ganzen Abend kaum ein Wort gesprochen hat. Alle übrigen Personen waren Frauen. Und sie waren einigermassen scheu und wohl erstaunt, dass hier Männer von einem fremden Stern daherkamen und mit ihnen plaudern und Gedanken austauschen wollten. Sie waren wirklich ein bisschen scheu, wie bei uns die Leute, die aus den hinteren Tälern stammen und jahraus-jahrein niemanden zu Gesicht bekommen. Und wo, so frage ich Dich Malou, wo in aller Welt sollte man in jener verregneten, hügeligen Landschaft mit den schweren Wolken und den melancholischen Gesichtern ein Herz verlieren? In Prag, vor jenem Glockenturm, wo alle Stunden zwölf Apostel die Runde machen um ihre Kneipe zu wechseln haben mich vier lustige Mädchen gefragt, ob ich sie mit ihrer Kamera knipsen würde. Sie waren nicht sonderlich hübsch, aber lustig und vital. Sie waren, wie sich herausstellte, Spanierinnen. Aber nicht mal die Spanierinnen zeigen in Tschechien den Reiz, den sie in ihrem eigenen sonnigen Land haben. Es gab auf diesem Platz (war es der Altstädter-Platz?) überall Weihnachtsstände, wo man Glühwein kaufen konnte. In der Mitte baute man mit echten schweren Eisbrocken eine Eisfläche, wo man vielleicht später im Dezember schlittschuhlaufen konnte. Und da stand auch ein grosser, geschmückter Weihnachtsbaum. Es war zweifellos so etwas wie Vorweihnachtsstimmung. Aber es wirkte alles ein bisschen kommerziell. Es gab sehr viele Kneipen und Wirtschaften und Restaurants. Ach, ich weiss nicht genau, aber es hat mir jedenfalls nirgendwo mein Herz geraubt.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ach Malou, nein, mein Gedächtnis ist wirklich nicht mehr, was es war. Ich war selbst erstaunt, wie viel ich Dir über Tschechien erzählen konnte, denn ich hatte anfangs den Eindruck, es gäbe da wirklich nicht allzu viel zu berichten. Und wenn ich nicht angefangen hätte, wäre wohl alles im Vergessen verloren gegangen. Ich stelle fest, dass ich Dir gewisse Dinge erzähle, und später erzähle ich die Dinge ganz ähnlich meinen Leuten. Wenn ich sie nicht geschrieben hätte, kämen sie mir gar nicht mehr in den Sinn. Die Mails sind meine Rettung, musst Du wissen, andernfalls würde ich der absoluten Amnesie anheim fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Budweis gibt es eine grosse Bierbrauerei. Ich habe sie erwähnt, nicht wahr. Wir haben sie auch besucht.&amp;nbsp;A. kannte die Marke. Offenbar gibt es sie in den USA überall. Für mich war sie neu. Ich habe in der Kantine der Fabrik auch nur eine Flasche alkoholfreien Biers getrunken, habe mich dem dem Gynäkologen angeschlossen, der seiner Leber zuliebe - wie er sagte - immer so trinkt. Es gibt, so erzählte man, in der Gegend von Budweis viel Wasser. Sie hatten dort auch grosse Überschwemmungen vor einem Jahr. Aber es ist das meiste wieder instand gestellt. Aussen vor der Stadt gibt es offenbar viele Teiche, wo man seit dem Mittelalter Karpfen zieht, was der Stadt Einkünfte bringt. Als typisches Weihnachtsessen gilt ein feines Gericht mit Karpfen. Ich hätte ihn gerne versucht, aber wir haben ihn nicht serviert bekommen. Es gab meist Hähnchen in irgend einer Sauce, dazu Kartoffeln. Und zum Nachtisch Kalorienbomben wie Paladschinken oder Apfelkuchen, am liebsten mit Schlagober. Und als Kaffee gibt es Segredo oder Segrado oder so ähnlich, einen italienischen Kaffee. Offenbar haben die Italiener den ganzen Osten mit ihren Kaffeemaschinen und ihrem Kaffee bereits kolonisiert, ähnlich, wie im Mittelalter und nach den verheerenden Völkerwanderungen die irischen Mönche den Katholizismus tonnenweise nach Europa gebracht haben. Aber er schmeckt nicht wirklich wie ein italienischer Kaffee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, ich muss ans Telefon.&lt;br /&gt;Deshalb wünsche ich Dir einen feinen Donnerstag. Vielleicht kannst Du ja nochmals liegen bleiben bis 9.00h.&lt;br /&gt;Mit GundK&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2130073759593857630?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2130073759593857630/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/in-tschechien.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2130073759593857630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2130073759593857630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/in-tschechien.html' title='in Tschechien'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1776874405523822661</id><published>2011-11-10T02:31:00.000-08:00</published><updated>2011-11-10T02:31:34.846-08:00</updated><title type='text'>Adventschmuck - Frauensache?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: gräuliches Grau in Grau&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 4 december 2003 09:57&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;(Fortsetzung)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Jetzt bin ich in mein Box gelangt und habe Deine Mails gefunden. Distanzunterricht klingt lustig. Das haben wir nicht in der Schweiz. Ich habe mal eine Sendung gesehen aus Australien, wo man mit Radio die Schüler instruiert. Es muss herrlich sein, so unbeobachtet Schule zu geniessen. Man kann jeden Unsinn machen, ohne dass die Lehrer gleich aufspringen. Fantastisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, von den Herren kannst Du nicht verlangen, dass sie eine Adventdekoration zustande bringen. So was ist in ihren Genen nicht zu finden. Ich meine, dort wo das Adventschmuck-Arrangieren-Gen vorhanden sein sollte, ist einfach eine kleine Lücke. Ein Loch! Wir haben viele Löcher in unserer genetischen Struktur. Das ist erstaunlich. Wir müssen Sorge tragen, dass die übrigen Gene nicht durch die Löcher abfliessen und dass wir zum Schluss dastehen wie leere Milchtöpfe.&lt;br /&gt;Nein, Spass beiseite. Ich habe gestern zuhause einen grossen Kürbis gerüstet. Das tue ich nicht ungern. Es ist im Grunde ein schönes Stück Arbeit. Aber wenn man das mit der elaborierten Technik und mit den ausgezeichneten Fähigkeiten tut, die sich in der männlichen Genstruktur befinden, geht das einigermassen einfach ;--)) Na ja, Kürbisse riechen einfach sehr fein, wenn man sie aufschneidet. Und das Fleisch hat eine wunderschöne Farbe. Deshalb tue ich das. Ich mag Kürbis eigentlich nicht so besonders als Gericht. Er ist ein bisschen fade. Nur einige süsse Sorten schätze ich. Es gibt einen, der wie Edelkastanie schmeckt. Er eignet sich ausgezeichnet zu Fisch. Ich habe mich weiter spezialisiert auf die Zerteilung riesiger Melonen, wie man dazu im Iran fähig sein muss. Auch das ist eine Arbeit, die ich ziemlich gerne tue. Aber Advent-Schmuck, nein, da kann ich nicht gross mitreden. Ich solidarisiere mich mit der Männerwelt und bin mit ihnen einig, dass Adventschmuck definitiv Frauensache ist. Was wir dazu beisteuern könnten, wäre eine Flasche Gewürzwein oder so was, nicht wahr? Oder einen Weissen für eine schöne Zabbajone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lustige Frage, ob ich ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1776874405523822661?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1776874405523822661/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/adventschmuck-frauensache.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1776874405523822661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1776874405523822661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/adventschmuck-frauensache.html' title='Adventschmuck - Frauensache?'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-8400920017472079038</id><published>2011-11-09T04:59:00.000-08:00</published><updated>2011-11-12T11:31:11.323-08:00</updated><title type='text'>gräuliches Grau in Grau</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Ämne: gräuliches Grau in Grau&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Datum: den 4 december 2003 09:57&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Liebe Marlena&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Heute morgen schreibe ich in die blaue Luft hinaus. Oder vielleicht besser in die graue. Das Hotmail ist stur und unbeweglich wie eine schweizerische Hochgebirgskette. Und das Tiefblau des Hintergrundes hilft mir gar nicht dabei.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Heute ist schon wieder Donnerstag. Ist gut, die Woche neigt sich dem Ende zu. Aber es war eine ziemlich nasse und neblige Woche. Gestern hatten wir 15 Heilpädagoginnen bei uns zu einer Instruktion. Das war vielleicht der Höhepunkt der Woche, der Bergpreis sozusagen. Und jetzt geht es endgültig hinunter ins Tal und dem Wochenende entgegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wenn ich so den Pass hinunter fahre, erinnere ich mich an eine Velotour, die ich mal mit meinem Bruder gemacht habe. Es war ein Entschluss aus dem Bauch. Wir sind, so glaube ich mich zu erinnern, abends um 16.00h oder so abgefahren. Wann tut man denn so was?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-kwUNc02i6PI/Trp5puxJtGI/AAAAAAAABFM/9LJjk2bIm9w/s1600/_DSC7102.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="214" ida="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-kwUNc02i6PI/Trp5puxJtGI/AAAAAAAABFM/9LJjk2bIm9w/s320/_DSC7102.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Brig - zum Simplon geht es in den Schlitz links&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-h8ltvQWIG2w/Trp4f61NjrI/AAAAAAAABFE/TtO8YXItYYg/s1600/_DSC3841.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="214" ida="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-h8ltvQWIG2w/Trp4f61NjrI/AAAAAAAABFE/TtO8YXItYYg/s320/_DSC3841.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Ein Stück &amp;nbsp;alte OriginalSimplonstrasse kurz vor Gondo&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die erste Etappe war der Simplonpass, der ja nicht weit war. Voller Energie sind wir dort hinaufgestiegen. Und ich erinnere mich, dass wir die erste Nacht neben Strasse und Eisenbahnlinie geschlafen haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oDe5_oABDRI/TrqdlIj9RpI/AAAAAAAABFU/mRXvlSpDz34/s1600/_DSC3466.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="214" ida="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-oDe5_oABDRI/TrqdlIj9RpI/AAAAAAAABFU/mRXvlSpDz34/s320/_DSC3466.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color: #073763; font-size: x-small;"&gt;Die Simplonstrasse kurz vor der Passhöhe&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Alle 10 bis 20 Minuten ist ein Zug vorbeigedonnert. Das war die internationale Strecke Mailand - Paris. Eigentlich war an richtiges Schlafen nicht zu denken. Wir wollten auch eigentlich nicht schlafen, wir waren bloss tot müde. Am nächsten Morgen sind wir hinuntergefahren zum Langensee, Lago Maggiore.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-GHo9MRbCoxM/Trp3EBdf05I/AAAAAAAABE0/QRbA4X4MB-Y/s1600/_DSC5643.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="214" ida="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-GHo9MRbCoxM/Trp3EBdf05I/AAAAAAAABE0/QRbA4X4MB-Y/s320/_DSC5643.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das war natürlich sehr schön, weil südlich und - so glaube ich wieder in der Erinnerung - sehr sonnig. Wir fuhren über Locarno dann hinauf und besuchten Verwandte. In ihrem Wochenendhaus oben am Hang haben wir übernachtet. Die ganze Familie war dort in den Ferien. Der Onkel war ein Werklehrer und grosser Bastler. Er hat das ganze Haus selbst gebaut und hat - wie man hörte - sogar Steine und alte Holzbalken und Türen in seinem Auto über den Gotthart ins Tessin transportiert. Das Häuschen war ein bisschen eng, aber gut. Und unsere Kusine und Vetter waren lustige Kinder. Ich habe noch in meinem Ohr, wie der Onkel seine Tochter rief und sie fragte, ob sie für ihre Vetter keine Suppe kochen wolle. Sie wollte nicht. Nach 1 oder 2 Tagen fuhren wir weiter die kurvenreiche Strasse des Sankt Gotthard-Passes hinauf und schliesslich noch über den Oberalppass.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Innerhalb einer Woche hatten wir 3 Pässe überquert. Das tut man heute bloss mehr mit dem Auto, oder in der Regel überhaupt nicht mehr. Die meisten Strecken, solange es bergan ging, mussten wir zu Fuss unser Velo stossen. Und wir hatten unsäglichen Durst. Aber es war ein gutes Erlebnis, einfach so von zuhause wegzukommen und in dieser grossen Welt zu überleben. Die Welt war steil, aber grandios.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Na ja, das war eine kleine Exkursion angesichts der Tatsache, dass ich den Scheitelpunkt der Woche gestern überschritten habe, und mich heute auf der windigen und kurvenreichen Abfahrt ins Tal befinde. Ach ja, das wollte ich eigentlich erzählen. Am letzten Tag dieser Tour kamen wir gegen Abend den Oberalbpass hinunter ins Goms, also den obersten Teil des Wallis.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xom6KT73AJ4/Trqf5f7YjSI/AAAAAAAABFc/s87fVcOglyk/s1600/P1090502.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" ida="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-xom6KT73AJ4/Trqf5f7YjSI/AAAAAAAABFc/s87fVcOglyk/s320/P1090502.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color: #073763; font-size: x-small;"&gt;Blick das Goms runter mit Oberwald ganz vorn und unten...&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die Landschaft war so wunderschön und friedlich in der Abendsonne, dass ich ihn niemals mehr vergessen werde. Wir suchten zwar jedes der kleinen Häuschen nach einem Laden ab. Die hiessen dort allenfalls Magasin. Und meist waren sie geschlossen, weil bloss einige Stunden pro Tag offen. Und so mussten wir auf die heiss ersehnte Cola verzichten. Und so kamen wir dann über das friedliche und in der Abendsonne träumende Goms hinunter nach Brig und schliesslich wieder heim. Es war eine Exkursion ohne die geringste Panne gewesen. Das könnte man von heutigen Velos nicht mehr erwarten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;*&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Jetzt bin ich in mein Box gelangt ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;(Fotos: Chris)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-8400920017472079038?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/8400920017472079038/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/grauliches-grau-in-grau.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8400920017472079038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/8400920017472079038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/grauliches-grau-in-grau.html' title='gräuliches Grau in Grau'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-kwUNc02i6PI/Trp5puxJtGI/AAAAAAAABFM/9LJjk2bIm9w/s72-c/_DSC7102.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-3122288428105087636</id><published>2011-11-08T09:03:00.000-08:00</published><updated>2011-11-08T09:03:18.900-08:00</updated><title type='text'>...</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-hICvqP5gcFs/TrlgcafnhZI/AAAAAAAABEs/FdL_MwiC9_0/s1600/IMG_0190.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" ida="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-hICvqP5gcFs/TrlgcafnhZI/AAAAAAAABEs/FdL_MwiC9_0/s320/IMG_0190.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;halbes paar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mich in dir &lt;br /&gt;gibt es nicht mehr &lt;br /&gt;aber von dir &lt;br /&gt;ist noch einiges &lt;br /&gt;in mir &lt;br /&gt;damit muss ich &lt;br /&gt;haushalten &lt;br /&gt;ich halbes paar&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-size: x-small;"&gt;(Herbert J. Wimmer) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-3122288428105087636?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/3122288428105087636/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/blog-post.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3122288428105087636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/3122288428105087636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/blog-post.html' title='...'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-hICvqP5gcFs/TrlgcafnhZI/AAAAAAAABEs/FdL_MwiC9_0/s72-c/IMG_0190.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-771585837617290786</id><published>2011-11-08T03:53:00.000-08:00</published><updated>2011-11-08T03:54:30.391-08:00</updated><title type='text'>November</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3tsmc6QLjKI/TrkXxS0qKqI/AAAAAAAABEk/6xoFRGUSNhM/s1600/November.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" ida="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-3tsmc6QLjKI/TrkXxS0qKqI/AAAAAAAABEk/6xoFRGUSNhM/s400/November.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;der letzte Apfel am Baum&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-771585837617290786?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/771585837617290786/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/november.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/771585837617290786'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/771585837617290786'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/november.html' title='November'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3tsmc6QLjKI/TrkXxS0qKqI/AAAAAAAABEk/6xoFRGUSNhM/s72-c/November.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2152425338812538997</id><published>2011-11-07T01:54:00.000-08:00</published><updated>2011-11-08T08:56:06.149-08:00</updated><title type='text'>...nie mehr</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;7 November 2007 09:20&lt;br /&gt;subject&amp;nbsp;&amp;nbsp; 7. Nov. 2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Liebe Malou&lt;br /&gt;Ich danke dir ganz herzlich für die guten Geburtstagswünsche. Und auch&lt;br /&gt;für das sms, das gestern plötzlich hereingeflogen ist. Und dass sie am&lt;br /&gt;6. November Schweden beflaggen, ist mehr als richtig. Natürlich tun&lt;br /&gt;sie das auch ein bisschen wegen dem reformierten König mit seiner&lt;br /&gt;katholischen Tochter, die ich doch im St. Peter in Rom gesehen habe.&lt;br /&gt;Wir beziehen uns auf solche Dinge in einem Satz oder zwei. Das ist&lt;br /&gt;merkwürdig, wenn man bedenkt, wieviel Freud und wieviel Leid in&lt;br /&gt;solchen Ereignissen für die Betroffenen gelegen haben mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, du bist mein Heftpflaster Malou. Du bist diejenige Person, die&lt;br /&gt;noch in meine tiefere Vergangenheit gesehen hat. Ich merke langsam,&lt;br /&gt;wie es ist, solcherart von der Vergangenheit abgeschnitten zu sein. Es&lt;br /&gt;wird nie mehr möglich sein, sich voll zurückzuerinnern. Ich meine in&lt;br /&gt;einer Art, wie es eine Familie tut, wenn alle gemütlich zusammen&lt;br /&gt;sitzen und einer fragt: weisst du noch?. Natürlich kann man sich&lt;br /&gt;zurückerinnern. Aber die Erinnerungen werden nicht mehr ergänzt von&lt;br /&gt;andern Familienmitgliedern um sie zu einem vollen Bild zu&lt;br /&gt;komplettieren, vielleicht um Irrtümer aus dem Weg zu räumen, um starke&lt;br /&gt;Gefühle der Gemeinsamkeit aufkommen zu lassen.&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2152425338812538997?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2152425338812538997/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/nie-mehr.html#comment-form' title='1 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2152425338812538997'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2152425338812538997'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/nie-mehr.html' title='...nie mehr'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1324155901523325920</id><published>2011-11-06T05:05:00.000-08:00</published><updated>2011-11-06T07:49:50.888-08:00</updated><title type='text'>6. November</title><content type='html'>&lt;div style="color: #20124d;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TNVX9SMWz7I/AAAAAAAAAtg/dxdF2K7uav4/s1600/Gustav++Adolfsbakelse+kopiera.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="188" src="http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TNVX9SMWz7I/AAAAAAAAAtg/dxdF2K7uav4/s200/Gustav++Adolfsbakelse+kopiera.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Gustav Adolf Gebäck &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;Ämne: Prost!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #20124d;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;Datum: den 6 november 2002 19:35&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Lieber ...,&lt;br /&gt;Ich weiss nicht ob du meine musikalische Huldigung erhalten hast. Ein "Happy birthday", gesungen von Giraffen ist gerade genug originell für einen Mann wie du. Ein bisschen enttäuscht war ich doch darüber dass man es nicht hören konnte. Aber uns fehlt ja nicht die Fantasie ;-)&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Ach!? In aller Welt hat man dich gefeiert heute? Du bist wirklich ein Glückspilz. Ich bin froh wenn sich die allernächste Verwandschaft an meine grossen Geburtstage erinnert. Aber wenn ich ehrlich sein soll so muss ich sagen dass auch ich mich nur um die Geburtstage in der Familie kümmere, d.h. von Mann, Kind und ..&amp;nbsp; Ein bisschen schäme ich mich natürlich dass ich nicht so bin wie meine verstorbene Cousine, die sich immer an alle Verwandten erinnerte und auch mir ständig die unmöglichsten Dinge schickte. Ach, wie sehr ich sie vermisse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab wieder auf die webcam geschaut und auch festgestellt dass Petrus wahrhaftig an dich gedacht hat. Und endlich hatte man die roten Fahnen entfernt, die so lange das schöne Gässchen verdeckt haben. Bei uns dagegen flaggt man heute überall - wegen dir und wegen Gustav II Adolf. Die richtigen Patrioten essen sogar an diesem Tag ein spezielles Gebäck zu seinem Andenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sag wie ist es denn mit den Uhrzeiten bei euch? Die Uhr auf der webcam hatte man nicht eine Stunde zurückgestellt wie wir es neulich hier getan haben. Bei euch war es noch hellichter Tag während es hier schon ganz dunkel war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gern würde ich jetzt mit einem guten Wein mit dir anstossen aber ich kann nicht eine ganze Flasche öffnen nur wegen einem Gläschen. So werde ich ein Glas Cognac oder noch besser einen Whisky trinken zu deinen Ehren. Prost, chéri!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schau mal was man heute um 20.00 Uhr im Fernsehen (TV 2) zeigt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Dokumentarfilm: Marlenes 6 Gesichter&lt;br /&gt;Ein persönlicher Dokumentarfilm von C.C. über eine kanadensische Frau mit einer multiplen Persönlichkeit. Eine emotionelle Reise von Schweden nach Kanada die mit einer Begegnung im Internet beginnt und mit Liebe endet. Wir begegnen Marlenes sechs verschiedenen Persönlichkeiten und deren verschiedene Einstellung zum Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Mittagessen (wir essen middag am Abend) ist nun fertig.&lt;br /&gt;Wünsche dir noch einen schönen angenehmen Abend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit lieben Grüssen&lt;br /&gt;Marlena&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h2 class="date-header"&gt;&lt;h2 class="entry-title" closure_uid_k83ab3="411"&gt;&lt;a class="entry-title-link" closure_uid_k83ab3="396" href="http://ch-se.blogspot.com/2011/06/re-time-goes-by.html" target="_blank"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Re: &lt;b class="highlighted0"&gt;Time&lt;/b&gt; &lt;b class="highlighted1"&gt;goes&lt;/b&gt; &lt;b class="highlighted2"&gt;by&lt;/b&gt;... &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ämne: 6. Nov. 02 &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;strong&gt;Datum: den 6 november 2002 15:34&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1324155901523325920?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1324155901523325920/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/6-november.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1324155901523325920'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1324155901523325920'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/6-november.html' title='6. November'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__Rm7aSMyBzg/TNVX9SMWz7I/AAAAAAAAAtg/dxdF2K7uav4/s72-c/Gustav++Adolfsbakelse+kopiera.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-595165726927233186</id><published>2011-11-04T15:53:00.000-07:00</published><updated>2011-12-08T08:10:08.390-08:00</updated><title type='text'>Vielleicht</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-3EGG6UQOH78/TuDhTgofjQI/AAAAAAAABLA/gWH5uRnuFyI/s1600/Vresros.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" mda="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-3EGG6UQOH78/TuDhTgofjQI/AAAAAAAABLA/gWH5uRnuFyI/s320/Vresros.jpg" width="248" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/" name="vielleicht"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: #073763; font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;Vielleicht&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;Erinnern&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Das ist&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: #073763; font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;vielleicht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: #073763; font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;die qualvollste Art&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;des Vergessens&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;und vielleicht&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;die freundlichste Art&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;der Linderung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;dieser Qual&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt;[Erich Fried]&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: AvantGarde Bk BT;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-595165726927233186?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/595165726927233186/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/vielleicht.html#comment-form' title='2 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/595165726927233186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/595165726927233186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/vielleicht.html' title='Vielleicht'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-3EGG6UQOH78/TuDhTgofjQI/AAAAAAAABLA/gWH5uRnuFyI/s72-c/Vresros.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7640397655615531791</id><published>2011-11-04T03:53:00.000-07:00</published><updated>2011-11-04T03:54:10.621-07:00</updated><title type='text'>Lucian Freuds Bilder</title><content type='html'>Liebe Marlena&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Ich habe kürzlich ein Bildband gekauft über Lucian Freud. Vielleicht&lt;br /&gt;hast du von ihm gehört. Er ist ein Enkel des berühmten Sigmund Freud,&lt;br /&gt;lebt in England, und hat sich einen Namen als Porträtmaler gemacht.&lt;br /&gt;Und dabei macht er seinem Grossväterchen grosse Ehre. Er malt seine&lt;br /&gt;Figuren so nackt, wie man sie kaum je gesehen hat. Das Fleisch springt&lt;br /&gt;einem aus den Bildern derart entgegen, wie es bloss noch bei Sigmund&lt;br /&gt;aus seiner Psychoanalyse geschehen ist. Die Gemälde haben etwas&lt;br /&gt;Schockierendes an sich. Sie versetzen den Zuschauer in die Rolle des&lt;br /&gt;vorwitzigen Voyeuristen, weil die Modelle derart offen daliegen.&lt;br /&gt;Vielleicht ist es das erste Mal, dass auch Männer sich derart exponieren&lt;br /&gt;und ihre Dinger zeigen, wie man das noch niemals auf Bildern gesehen&lt;br /&gt;hat. Im ersten Moment wirkt es widerlich. Bei weiblichen Figuren sind&lt;br /&gt;wir das mehr gewohnt, denn da führt die Malerei eine lange Tradition&lt;br /&gt;fort. Aber das Männer derart die Beine spreizen, das ist unerhört,oder&lt;br /&gt;besser unersehen (kein gängiges deutsches Wort). Ich glaube, zur Zeit&lt;br /&gt;hat Freud eine grosse Ausstellung in der Tate in London. Und einen&lt;br /&gt;Moment lang hatte ich mit dem Gedanken gespielt, nach London zu&lt;br /&gt;fliegen, um das anzuschauen. Vielleicht findest Du im Internet ein&lt;br /&gt;oder zwei Beispiele von diesem Maler.&lt;br /&gt;Ist er nicht gerade 80 geworden?&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 78%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Oktober 2002&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7640397655615531791?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7640397655615531791/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/lucian-freuds-bilder.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7640397655615531791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7640397655615531791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/lucian-freuds-bilder.html' title='Lucian Freuds Bilder'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-2065657910164185104</id><published>2011-11-04T02:52:00.000-07:00</published><updated>2011-11-04T02:52:26.397-07:00</updated><title type='text'>S.O.S</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ämne: Re: S.O.S&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Datum: den 31 oktober&amp;nbsp; 20:24&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebste Marelna&lt;br /&gt;Ich könnte Deinen Schutz doch sehr gut brauchen. Ich bin wieder krank. Heute war ich beim Arzt. Er sagt, vor nächsten Montag soll ich auf keinen Fall anfangen zu arbeiten.&lt;br /&gt;Ich habe etwas Frostfieber, Ohrenschmerzen, Husten wie eine Jagdhundemeute und Durst wie eine Herde Walliser Braunvieh.&lt;br /&gt;Habe Geduld Wenn ich kann, schreibe ich wieder.&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-2065657910164185104?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/2065657910164185104/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/sos.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2065657910164185104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/2065657910164185104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/sos.html' title='S.O.S'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-7306307804579722784</id><published>2011-11-03T10:31:00.000-07:00</published><updated>2011-11-03T10:31:52.714-07:00</updated><title type='text'>"Die Himmelstür zum Cyberspace"</title><content type='html'>&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Subject: Re: ne me quitte pas ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763; font-weight: bold;"&gt;Date: Sat, 30 Sep 2000 07:59:40 GMT&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;Gerade war ich auf der Post und habe den Brief abgegeben, denn ich wusste nicht, mit welchem Wert ich ihn frankieren sollte. Wir können jetzt sehen, wie lange es dauert. Denn wenn ich mal in Not sein sollte, muss ich genau wissen, wie lange es dauern wird, bis ich Marlenas Hilfe anfordern könnte. ...&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ich habe gerade ein interessantes Buch gefunden, das zu lesen ich angefangen habe. Es heisst "Die Himmelstür zum Cyberspace" von einer amerikanischen Wissenschaftsjournalistin namens Margaret Wertheim. Ich bin noch nicht so weit in der Lektüre, aber man kann alles nachlesen, was wir beide schon diskutiert haben über Platonismus, den klassischen Dualismus von Körper und Geist, den Cyberspace als die RES COGITANS Descartes' und viele ähnliche Dinge, inklusive alles, was mit dem Symbol eines Turmes assoziiert sein könnte. Ich glaube, Marlena, wir haben unsere imaginären Bedingungen gar nicht so schlecht durchschaut. Und darüber können wir doch ein wenig stolz sein.&lt;br /&gt;Solche Fragen der modernen Medien, und wie sie unser Weltbild verändern können, das interessiert mich mehr als die technischen Fragen des EDV-Systems. Doch natürlich muss ich zugeben, dass ich oft bei Diskussionen schweigen muss, und dass ich in vielen kleinen Situationen des Alltages ein wenig hilflos sein kann.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ich kenne Jacques Brel, doch ich habe keine CD von ihm. Ich höre diese Musik vor allem, wenn wir über Weihnachten die Wohnung P und M haben, dann kann ich sie stundenlang hören und mich den Gedanken hingeben. M hat viele von diesen alten Platten.Und ich liebe sie besonders dort in .., wo ja auch sonst die Atmosphäre ein wenig französischer ist als hier. Sie ist oft voller Poesie, wie Du sagst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche dir und Deiner Familie ein schönes Wochenende. Hier ist es noch ziemlich mild. Doch der Himmel ist bedeckt. Und nächste Woche soll es kühler werden. Wir werden sehen. Dann können wir "wachen, lesen, lange Briefe schreiben, und (..) in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben". Aber nicht zu unruhig.&lt;br /&gt;Mit einem schönen Kuss für Dich&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-7306307804579722784?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/7306307804579722784/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/die-himmelstur-zum-cyberspace.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7306307804579722784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/7306307804579722784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/die-himmelstur-zum-cyberspace.html' title='&quot;Die Himmelstür zum Cyberspace&quot;'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-4586933311731428985</id><published>2011-11-03T08:23:00.000-07:00</published><updated>2011-11-03T08:23:22.568-07:00</updated><title type='text'>eine Geliebte?</title><content type='html'>&lt;span style="color: #000066; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;Pygmalion und andere Metamorphosen&lt;br /&gt;Sat, 27 May 2000 20:48:39 GMT&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebste blutrote Marlena&lt;br /&gt;Die Farbe gefällt mir sehr. Da ist was dran, das glüht von innen. Da ist Substanz, auch Kraft und Wärme. Ich finde es ist wunderschön, blutrot, und wenn man dich als blonde Schwedin so anschaut, würde man es vielleicht nicht ahnen. Aber ein bisschen sieht man es schon. ...&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Deine Frage, ob ich eine Geliebte hätte, hat mich noch den ganzen Tag begleitet. Die Frage hat mich gerührt, weil sie mir zeigt, dass du viele Gefühle für mich hast. Nur dann wird eine solche Frage fällig. Und ein bisschen musstest du dich auch überwinden, es zu fragen. Verstehe ich. Vielleicht auch aus Angst vor der Antwort? Und die Frage hat mich ganz nah zu dir gerückt. So etwas fragt mich nur meine Geliebte oder meine Frau. Was würde ich wohl sagen, wenn S. mich fragen würde. Sie merkt schon was, wenn ich auch in letzter Zeit etwas fröhlicher und aufgeräumter geworden bin zu Hause.&lt;br /&gt;Aber die Frage hat mich noch in einem anderen Sinn beschäftigt. Und zwar so: ich selbst hätte dir niemals im Leben eine solche Frage gestellt. Wenn ich all die schönen Worte und die Liebesgedichte und deine gefühlvollen Sätze mir durch den Kopf gehen lasse, so denke ich, es ist einfach unmöglich, dass du einen Geliebten daneben hast. Und wenn du ihn hättest, so würdest du mir nicht auf diese Art schreiben.&lt;br /&gt;Und so habe ich mir gedacht, wie kannst du denn an mir zweifeln? Meinst du denn, meine Worte sind nur gespielt? Denkst du, ich könne am nächsten Tag dieselben Wort zu einer anderen Frau sagen? Wirken denn meine Worte nicht echt, dass du daran zweifelst. Denkst du denn, ich würde so lange Mails schreiben einfach so dahin, vielleicht daneben noch für andere (ach, ich könnte sie ja kopieren und nur den Namen wechseln!). Ich verwende wirklich sehr viel Zeit, noch mehr als am Anfang, mit dir, meine Liebe. Und daneben habe ich einen Chefjob, wo man etwas mehr als bloss 8,5 Stunden arbeiten sollte. Und dann ist da noch eine Familie. Und ich habe knappe 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Wie stellst du dir vor, eine Geliebte daneben. Ich bin doch kein professionelller Dandy. Vielleicht ein Casanova, der sich nie satt bekommt. Ach, wie du unsicher sein kannst, ist so rührend und so erstaunlich in einem. Das hat mich echt ein bisschen erschüttert. Und ich habe es ins Kapitel Geschlechterrollen gelegt. Ich meine damit, bei den Männern hält man es für möglich, dass sie mehrere Geliebte haben können, bei den Frauen glaubt man das weniger. Und deshalb wolltest du vielleicht sicher gehen und einfach fragen. Oder vielleicht war deine Frage nur ein Zeichen unserer Intimität. Und wenn es eine solche Frage war, dann umarme ich dich, dass dir die Frage nie mehr aufkommen wird. Ich würde sogar weiter gehen, als bloss umarmen, meine Liebe. Ich würde dann wirklich untreu werden. Und ich stelle mir jetzt das blutrote Feuer dabei vor. Weißt du, meine Liebe, manchmal, wenn ich deine Mails lese, ...&lt;br /&gt;----&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;So weißt du nun, dass du meine einzige und grosse Geliebte bist. Und damit du sicher bleibst, schreib es irgendwo auf, vielleicht an die Decke? Oder auf die Hinterseite des Pragerbildes? Oder ganz einfach in dein Herz! Weshalb denkst du denn, wollte ich dich unbedingt sehen? Ich wollte bloss wissen, ob ich hier meine Gefühle nicht auf was Falsches verwende.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Ich wünsche meiner blutroten Geliebten einen wunderfollen Muttertag, das wünsche ich ihr von Herzen&lt;br /&gt;K&lt;br /&gt;U&lt;br /&gt;S&lt;br /&gt;S&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-4586933311731428985?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/4586933311731428985/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/eine-geliebte.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4586933311731428985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/4586933311731428985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/eine-geliebte.html' title='eine Geliebte?'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8415944901696401132.post-1083110747928225590</id><published>2011-11-02T10:29:00.000-07:00</published><updated>2011-11-02T10:32:10.844-07:00</updated><title type='text'>romatisches Programm - Novalis</title><content type='html'>&lt;span style="color: #f3f3f3; font-size: xx-small;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Liebe Marlena&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade habe ich einen Artikel über Novalis gelesen. Ich würde wetten, dass Du ihn kennst. Der Exponent der Romantik und der Taufpate Deines eigenen Denkens. Es gibt ja auch dieses berühmte Abbild, wo er aussieht wie ein Mädchen, mit einem feinen Gesicht und süssen Lippen. Novalis, der in seinen "Hymnen an die Nacht" und dem unvollendeten Roman "Heinrich von Ofterdingen" die Romantik inkarniert hat. Romantik, das ist die erste Avantgardebewegung. Novalis ist der Dichter der Romantik schlechthin.&lt;br /&gt;In seinen "Blütenstaub"-Fragmenten schreibt er, und da spricht er Marlena aus dem Herzen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;"Wir träumen von Reisen durch das Weltall: ist denn das Weltall nicht in uns? Die Tiefen unseres Geistes kennen wir nicht. Nach innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja ich finde in diesem ausgezeichneten Artikel von Bohrer sogar ein romantisches Programm, was ich in den letzten paar Jahren immer gesucht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;&amp;nbsp;"Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Anschein gebe so romantisiere ich es".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist, kurz gesagt, Werbung. In den letzten Jahren hatte ich immer stärker den Eindruck, die Romantik sei eine besonders starke Bewegung der Moderne. Vor allem auch in der Psychologie spielt sie eine wichtige Rolle. Aber ich hatte darüber nur ein diffuses Gefühl, keine wirklichen Informationen. Nur da und dort, da ich etwas gelesen habe, hat sich mir die These erhärtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bohrer ist Professor für deutsche Literatur und Spezialist für Romantik, soviel ich weiss. Ich habe zwei Bücher von ihm, aber ich habe etwas Mühe, sie zu lesen, denn sie sind ziemlich komplex.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;So, meine liebe Marlena, ich hoffe, dass Du meine Mails doch noch erhalten hast ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem lieben Gruss&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8415944901696401132-1083110747928225590?l=ch-se.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ch-se.blogspot.com/feeds/1083110747928225590/comments/default' title='Kommentarer till inlägget'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/romatisches-programm-novalis.html#comment-form' title='0 kommentarer'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1083110747928225590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8415944901696401132/posts/default/1083110747928225590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ch-se.blogspot.com/2011/11/romatisches-programm-novalis.html' title='romatisches Programm - Novalis'/><author><name>ch-se.blogspot.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08866921737007658582</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
